Unter einem "Blutbild" versteht man die Bestimmung der Anzahl von Blutkörperchen (rote, weiße Blutkörperchen, Blutplättchen), der Hämoglobinkonzentration und des prozentualen Anteils der festen Stoffe (Hämatokrit). Oft wird auch noch das Volumen und die Hämoglobinbeladung der roten Blutkörperchen bestimmt (MCV, MCH, MCHC).

Zusätzlich wird dein Arzt den Blutweisenwert und das Schilddrüsenstimulierende Hormon (TSH) bestimmt haben lassen.

Wenn einem Patienten Blut abgenommen wird, wird es niemals "komplett" untersucht. Das ist technisch und finanziell gar nicht möglich (es gibt tausende bestimmbarer Werte) und macht auch medizinisch gar keinen Sinn. Entgegen der laienhaften Auffassung dient die Blutentnahme nicht als blinde Suchfunktion für nach allen möglichen Erkrankungen, sondern als gezielte diagnostische Unterstützung einer klinischen Verdachtsdiagnose. Wenn also dein Arzt bei dir einen Eisenmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion vermutet hat, wäre es unsinnig gewesen, bspw. die Blutfettwerte oder das Prostataspezifische Antigen bestimmen zu lassen.

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Ist schon klar. Wer mit 15 Jahren nachts um drei vor dem PC hockt und sinnfreie Fragen stellt, kann natürlich morgens nicht zur Schule. Wer außerdem für einen Tag schon ein Attest braucht, schwänzt nicht zum ersten Mal. Wer dazu auch noch plant, ein Attest unter falschem Namen zu erschwindeln (der natürlich auch auf dem Attest steht!) und den Arzt somit auch um sein Honorar zu betrügen, ist auf dem besten Wege, ganz heftig auf die schiefe Bahn zu geraten.

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Hallo MartinaMac,

mir ist kein EU-europäisches Land bekannt, in dem eine Zulassung als Vertragsarzt (oder dementsprechend) möglich wäre, ohne eine Qualifikation nachweisen zu können, die der jeweiligen nationalen Facharztqualifikation entspricht. Auch die Schweiz verlangt eine Facharztqualifikation. In anderen europäischen Ländern, die nicht der EU angehören könnte es noch vielleicht noch möglich sein, ohne Facharztqualifikation eine Vertragsarztpraxis (o.ä.) zu eröffnen.

Übrigens genügte für den Praktischen Arzt niemals nur das Medizinstudium. Man musste mindestens vier Jahre Berufserfahrung nachweisen, um als PA anerkannt zu werden.

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Da die medizinische Überprüfung deiner Fahrtauglichkeit von der Führerscheinstelle angeordnet wurde, musst du diesen Test natürlich machen lassen, sofern du weiterhin an der Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse A interessiert bist. Es ist dabei unerheblich, ob der Arzt damals empfohlen hat, keine weiteren Untersuchungen durchführen zu lassen.

Die Führerscheinstellen sind berechtigt, eine medizinische Untersuchung anzuordnen, sogar auch dann noch, wenn der Führerschein bereits ausgestellt wurde und im Nachhinein Gründe für eine medizinische Überprüfung bekannt werden. Bei Weigerung kann sogar die Fahrerlaubnis wieder entzogen werden.

Wenn du dir den Brief der Führerscheinstelle mal genauer durchliest, wirst du darin sicherlich einen Hinweis auf die Rechtsgrundlage finden, sollte dies nicht der Fall sein, genügt ein Anruf beim zuständigen Sachbearbeiter, um diese Information zu erhalten.

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Du hast die Blutgruppe AB. Das "D" steht für den positiven Rhesusfaktor. Ein kleines "d" stünde für einen negativen Rhesusfaktor. Man hätte auch schreiben können: AB Pos. oder AB + oder AB Rh. pos. etc.

Blutgruppe AB ist die seltenste, in Deutschland sind ca. 5% Träger dieser Blutgruppe, davon sind aber 85% rhesuspositiv. Trotzdem bist du ein gefragter Blutspender.

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Leider ist es den gesetzlich Versicherten seit Einführung der Chipkarte möglich, soviele Ärzte im Quartal aufzusuchen, wie sie wollen. Das Ärztehopping ist daher zum Volkssport geworden und die Deutschen sind in diesem Sport zum unangefochtenen Weltmeister avaciert. Der Deutsche sucht nämlich pro Jahr durchschnittlich mehr als 18 mal einen Arzt auf. Auf Platz 2 der Ärztehopping-WM folgen die USA mit "nur" 13 Arztbesuchen pro Jahr.

Die meisten dieser 18 Arztbesuche sind nicht notwendig, allen voran die Facharztbesuche ohne Überweisung. Die Norweger, die in etwa den gleichen Gesundheitsquerschnitt darstellen, wie die Deutschn, kommen mit ca. drei Arztbesuchen pro Jahr aus.

Dieses Hobby müssen die Deutschen allerdings auch teuer erkaufen. Nirgens auf der Welt sind die Kosten für die Krankenversicherungen so hoch wie in Deutschland - und die nächst Erhöhung wird nicht lange auf sich warten lassen.

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Geduld, Geduld! Nach einer Kreuzbandverletzung dauert es mindestens sechs Wochen, bis die Schwellung weitgehend zurückgegangen ist und das Knie wieder halbwegs streckbar wird. Genaueres kann dir in Kenntnis deiner individuellen Situation dein Orthopäde/Unfallchirurg sagen.

Gute Besserung!

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Das ist nicht richtig. Bei der sog. Jugendschutzuntersuchung findet keine gynäkologische Untersuchung oder eine Überweisung zum Frauenarzt statt. Es handelt sich nur um eine reine Erhebung der medizinischen Vorgeschichte und eine allgemeine körperliche Untersuchung. Diese Untersuchung wird üblicherweise vom Hausarzt durchgeführt. Nur bei Auffälligkeiten wird eine weitere Abklärung durch einen Spezialisten empfohlen.

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