Goodnight: Du liegst da vollkommen falsch. In Notfällen sind die Fahrzeuge des Rettungsdienstes von allen Regeln der StVO befreit.

Schokonixe: Grundsätzlich sei zu sagen, dass Rettungswagen und Notarzt - mit Recht - nichts darauf geben, ob du jetzt gerade weg mußt oder nicht. Du stimmst mir sicher zu, dass die Rettung eines Menschenlebens höherwertiger einzustufen ist, als ein verpaßter Zug oder Arzttermin.

Trotzdem gebe ich dir insoweit recht, dass dies öfters bzw. immer wieder passieren kann, dass ihr zugeparkt werdet. Die meisten Altenheime haben eigentlich  - zumindest bei uns und weil Altenheime eben eine höhere Rettungswagen-Frequenz haben - spezielle Parkplätze, die immer freizuhalten sind.

Ein Anruf bei der Rettungsleitstelle wird dir vermutlich wenig helfen, da die RTWs nicht von dort sondern von irgendeiner Rettungswache des DRK oder so kommen. Dorthin solltest du dich mit der Bitte wenden, die Fahrer auf die besonderen Umstände hinzuweisen. Normalerweise werden derartige Besonderheit wie z.B. auch Verkehrsstörungen oder Streckensperrungen am schwarzen Brett ausgehängt, so dass alle Fahrer dies mitbekommen.

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Christen als solche sind grundsätzlich nicht gefährlich, egal wie oder wo. Im Gegenteil. Das Problem sind vielmehr die Fanatiker und die gibt es halt leider überall. Ich denke aber, dass du eh bald keine Probleme mehr mit deinem Bruder haben wirst. Nachdem du in seinen Augen ein Ungläubiger bist, wird er bald jeden Kontakt zu dir und deiner Familie meiden. Das wird ihm schon so vorgegeben.

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Pfadfinder sind nicht unbedingt immer gleich Pfadfinder. Für ein Referat würde ich grundsätzlich erstmal die "Pfadfindermethode" als solche frei nach Baden Powell beschreiben. Und da kann ich nichts Kritisches erkennen. Dann könnte man hinterfragen, was aus der Pfadfinderei heute geworden ist. Es gibt zwischenzeitlich unzählige Verbände und Organisationen. Darunter halt auch welche, die sich die Pfadfinderei aufs Banner schreiben, um unter diesem Titel ihre ureigensten Interessen und Ziele zu verwirklichen. Das können z.B. rechtsgerichtete Gruppen sein oder streng geistlich ausgerichtete, die unter dem Namen Pfadfinder vor allem missionieren und evangelisieren wollen. Hierbei kann schnell auch Gruppenzwang etc. entstehen und freies kritisches Denken ausgeschaltet werden. Das nur mal so als Gedankenansatz.

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Laß die Finger davon! Meine Kinder waran auch eine Zeit lang dort. Als meine 14-Jährige mit einem Jungen flirtete, wurde sie als nuttig regelrecht gemoppt. Den äußerem Anschein nach gestaltet sich alles als cool und entsprechende Aktionen zeigen auch in diese Richtung. Das Studieren der Ecclesia-Internetseite (wie oben mehrfach angegeben) wird dich nicht weiterbringen, da man sich dort natürlich nur von seiner Schokoladenseite zeigt. Wenn du mit Zungengebet, Heilung, Prophetie etc. etc. nichts anzufangen weißt, die Autorität des Pastors und der Ältesten anzweifelst - dann geh lieber nicht mehr hin.

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Ich würde es mir nicht trtauen, dir so pauschal einen Rucksack zu empfehlen. GEh doch mal auf die Internetseite von "Globetrotter". Dort findest du sehr gute Erklärungen/Anleitungen zum Kauf von Rucksäcken oder z.B. Schlafsäcken. Oder lass dir das kostenlose Jahrbuch zusenden. DA sind massig erstklassige Tips drin.

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Eine alte Weisheit sagt: "Willst du eine Frau heiraten, schau dir erst ihre Mutter an!" Der Junge mag ja recht nett sein. Wenn er sich aber auf dich einläßt, kommt er früher oder später mit seiner Gemeinde, seinen dortigen Glaubensgeschwistern, dem Pastor und den Ältesten in Konflikt. Diese werden euere Beziehung gewissenhaft prüfen und du wirst vermutlich unter Beobachtung stehen. Zeigst du dich nicht entsprechend der gemeindlichen Vorstellungen gläubig, wird man alles tun, um euere Beziehung zu unterbinden. Der Junge wird scih dann entscheiden müssen - für dich oder für seine Gemeinde/Familie. Mein persönlicher Rat: Laß es lieber und schätze ihn weiterhin als guten Freund und Kollegen.

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Du könntest genauso fragen: "Ist ein Messer gefährlich?" Du kannst ein Messer zum Brotstreichen oder Holzschnitzen verwenden - oder aber jemanden damit töten. Kurzum: Du kannst nicht Messer mit Messer vergleichen. Es kommt darauf an, was jemand damit macht. Ähnlich verhält es sich mit den Freikirchen und den dort angesiedelten Pfadfindern. Ich war selbst jahrelang in einer pfingstlerischen Freikirche und auch bei den dort angegliederten Pfadfindern aktiv. Und: Ich bin heilfroh, dass ich nebst Familie dort ohne psychische Schäden rausgekommen bin. Du kommst in eine tolle unheimlich nette Gemeinde rein, wo (scheinbar) jeder sich um jeden kümmert und bemüht. Alles eine scheinbar fröhliche heile Welt voller wirklich gläubiger Christen. Schaust du hinter die Kulissen, entdeckst du Heuchelei, Intrigen, Geltungsdrang und Machtkämpfe. Anfangs besuchst du nur mal die Gottesdienste. so nach und nach investierst du immer mehr Zeit und zuletzt machstg du alles nur noch mit Leuten aus dieser Gemeinde und verlierst nach und nach deine alten Freunde, die nicht mir dir gezogen sind. Solltest du dann irgendwann einmal keinen Gefallenmehr an dieser Gemeinschaft haben, stehst du mutterseelenallein da. Von den Gemeindemitgliedern wirst du übelst verleumdet und gemieden. Deine ehemaligen Freunde sind weg. Und für dich bricht erst einmal eine Welt zusammen. Die Pfadfinder (Royal Rangers?) sind Teil dieser Gemeinde und haben vorwiegend einen Zweck: Kinder und deren Familen für den christlichen Glauben und für die Gemeinde selbst zu gewinnen. Gegen ersteres ist nichts einzuwenden.

Aber wie eingangs erwähnt, sind nicht alle Gemeinden und Pfadfinderstämme gleichzusetzen. Es gibt solche und solche. Ich wüßte einige dieser Royal Rangers - Stämme, wo ich meine Kinder niemals hingeben würde. Andere wiederum sind vollkommen in Ordnung und leisten hervorragende Arbeit an den Kindern. Aus einem Buch über Freikirchen habe ich gelesen, dass diese nicht als Sekten anzusehen sind. Es kommt letztlich auf den jeweiligen Pastor an, der das Sagen hat. Und dann kann sich diese Freikirche durchaus sektenmäßig entwicklen.

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Nicht grundsätzlich. Der Pfadfindergründer, Lord BadenPowell, nahm Gott in seine Grundregeln mit auf. So lautet auch das Pfadfinderversprechen u.a "Der Pfadfinder ist treu gegenüber Gott.....".

Dies ist heute aber keine grundsätzliche Sache mehr. Du mußt auch nicht immer der gleichen Konfession angehören, wie es die Pfadfindergruppierungen sind. Also nicht unbedingt katholisch bei den katholischen Pfadfindern oder evangelisch bei den evang. Pfadfindern. Das ist ziemlich durchmischt. Probleme kann es allenfalls dann geben, wenn konfessionsbedingte Rituale eine Rolle spielen. Halte ich eine Andacht über christlichen Glauben, wird sich ein moslemischer Jungen bei der Teilnahme evtl. etwas schwer tun. Und? Dann macht er da eben mal 15 Minuten Pause oder etwas anderes. Dies läßt sich meines Erachtens mit dem Pfadindergedanken durchaus vereinbaren. Darüber hinaus gibt es Pfadfindergruppen, die die Religion grundsätzlich außen vor lassen, wie z.B. die Weltenbummler, oder die Falken.
In London gibt es 16 jüdische Pfadfindergruppen. Ich weiß nicht, ob bei denen auch christliche Kinder MItglieder sind. Eher wohl nicht.

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