Hallo razzimani00!

Formeln bildet man nicht.

Formeln sind eine Kurzsprache oder Sondersprache, um die Realität abzubilden.

Es ist der Stoff, der so ist, wie er ist. Die Formeln bildet das nur ab, beschreiben es. Das Experiment entscheidet, was wie wozu reagiert. Lehrer sind da nicht ganz frei, denn sie müssen lehren und benoten.

Kalium bildet, so nebenbei bemerkt, mit Sauerstoff nicht Kaliumoxid (K₂O), sondern eher Kaliumsuperoxid (KO₂) oder Kaliumperoxid (K₂O₂).

Das alles verstehe ich, ohne je eIn Stück Kalium in der Hand gehabt zu haben: Natrium auch nicht.

Ich könnte und müsste endlos schreiben, um das zu erklären. Aber wenn du nur

keine Reaktionsgleichung, sondern nur wie ich auf die K2 komme

haben willst, dann stirb halt dumm. Viele sind bis dahin jedenfalls angeblich glücklich.

Gruß, GyntHerr

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Hallo Myrtix!

Mir erscheint diese Frage eher hinterlistig.
Schwefelsäure ist natürlich eine starke Säure, für die zweite Stufe gilt das aber nicht mehr.

Wie sehr und wie reagiert also also eine nicht ganz starke Säure  mit einer schwachen?

Gruß, GyntHerr

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Jall1o Kyorax!

Als durchschnittlich gebildeter Mitteleuropäer mag man sich zwar gebildet vorkommen, wenn man nicht Meilen, Fuß oder Grad Fahrenheit benutzt.

Und auch, wenn die Eltern oder Großeltern ihr Gewicht in Pfund angeben, wir jungen aber in Kilogramm.

Das ist nicht Physik, sondern Tradition. Für mich ist das rote Kabel Plus und das schwarze Minus, wenn in an Kraftfahrzeugen bastele. Im Haus ist gelbgrün Erde und die anderen messe ich nach. In alten Häusern ist nicht mal gelbgrün Standard.

Die "technische Stromrichtung" wurde halt festgelegt, als man von Elektronen noch keine Ahnung hatte.

Dass muss nicht jeder wissen, denn dafür gibt es Fachleute. Egal, ob er mein Auto oder meine Mikrowelle repariert, oder mein Haus verkabelt.

Wenn ich einen Dolmetscher brauche, will ich keine Meinungen zu den Qualitäten der Sprachen hören.

Gruß, GyntHerr

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Hallo werte daria!

Ich habe den Verdacht, dass Unterscheidungen oder Unterteilungen eher von Gläubigen betrieben werden.

Wenn man an Gott nicht glaubt, ist es sch...egal, ob man aktiv oder passiv nicht an ihn glaubt.

Man macht sich keine Gedanken, dann ist man Agnostiker, oder man kommt nach reiflicher Überlegung zu der Überzeuigung, dann ist man Atheist, oder man regt sich über die Dummheit auf, dann ist man Anttheist.

Stets vom "Hundersten aufs Tausendste" zu kommen, das ist das Hobby der Religionsführer.
Obwohl nichts davon in der Bibel steht, werden immer neue Stufen von Fegefeuern und Vorhöllen aufgedacht, und gepredigt.

Wie aktiv glaubtst du denn, oder nicht, dass es 14. April 2017 vor Christi auf dem Brocken geschneit hat? Eben, du bist Agnostiker, Atheist oder Antitheist, einer Religion gegenüber, die den Schneffall an genau diesem Tag zum zentralen Inhalt und Glaubensbekenntnis machte.

Gruß, GyntHerr

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Hallo Glittervintage!

Ohne die Spezielle Relativitätstheorie und die Maxwellschen Gleichungen wirst du eine Antwort nicht verstehen.

Eine Antwort auf das Warum zumindest nicht. In der Zwischenzeit lernt man einfach fleißig den Stoff.

Wie das zusammenhängt ist schon Lernstoff genug. Warum kommt im Studium.

Gruß, GyntHerr

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Hallo Anonym!

schreibe morgen einen Chemietest

dann gib für heute mal Ruhe, und konzentriere dich auf das, was im Test gefragt wird.

Die schnellen Antworten sind nicht unbedingt die besten, und häufig nicht mal richtig.

Wenn du bisher nur die Hauptgruppen kennst, dann halte dich an die Regel, dass die Gruppennummer der Anzahl der Valenzelektronen entspricht. Bis auf die Edelgase, die behalten ihre Elektronen stets für sich allein.

Es interessiert nur die äußerste Schale, darin sind die Valenzelektronen, egal welche Schale es ist.

Später wirst du dann lernen, dass alles wesentlich komplizierter  ist. Es gibt hier auch Menschen, die das Thema kennen. Aber die antworten nicht unbedingt sofort, und du kannst nicht entscheiden, was richtig ist.

Gruß, GyntHerr

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Hallo werte Gemeinde,

sehr indirekt hängen sie zusammen.

Ein Stoff mit Mesomerie hat halt eine höhere Bindungsenergie, als er sie hätte, würde man Mesomerie verbieten.

Wenn die BIndungsenergie höher ist, wird dann auch weniger Energie frei, wenn man den Stoff verbrennt, denn dazu müssen die vorhandenen Bindungen natürlich vorher getrennt werden.

Die indirekte "von hinten durch die Brust ins Auge"-Methode wendet man dann an, wenn direkte Methoden praktisch sehr schwierig bis unmöglich sind. Du kannst natürlich C und H zusammengeben und warten, bis alles zu Benzol reagiert hat. Aber da kannst du ewig warten, weil alle möglichen Stoffe entstehen.

Man kann das aber auch indirekt ausrechnen, denn die Reaktionsenergien kann man gegenrechnen, saldieren oder wie das sonst heißt:
Wenn du 6 C und 3 H₂ zu CO₂ und H₂O verbrennst, parallel dazu C₆H₆ zu CO₂ und H₂O, kannst du durch einfache Substraktion die Wärme (Reaktionsenthalpie) der Reaktion 6 C + 3 H₂ -> C₆H₆ ausrechnen.


Dieses war erste Teil, der zweite ist genau so geil - Lyrik war noch nie meine Stärke!


Die Bindungsenergien sind recht unabhängig von den sonstigen in der Nähe. Eine C-H-Bindung hat eine bestimmte Energie, eine C-C- Bindung auch. Auch eine C=C-Doppelbindung hat eine recht einheitliche Energie.

Man kann so die Bindungsenergie eines "Cyclohexatrien" berechnen, also eines Bezolrings, in dem Mesomerie verboten ist. Die gemessene Bindungsenergie ist aber deutlich höher, was sich, wenn du Teil Eins verstanden hast, in einer geringeren Verbrennungswärme äußert.

Und wenn du nichts verstanden hast:
Du hast gefragt, und einfacher lässt sich dier Frage nicht beantworten.
Und einfacher hab ich auch noch nie meine Lyrik unters Volk gebracht.

Gruß, GyntHerr

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Hallo bmxs98!

Wenn du die Strom"menge" meinst, also Ah, dann könntest du besser die Preise vergleichen.

Das ist zwar bei vielen Produkten so üblich, aber solange es nicht vorgeschrieben ist, forciert es anscheinend auch kein Anbieter.

Gruß, GyntHerr

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Hallo Whatever!

Wenn du den Ablauf verstehst, verstehst du auch das Warum.
Oder wenn du das Warum nicht verstehst, hast du die Abläufe nicht verstanden.

Teilchen können auf verschiedene Weisen eine Membran passieren, oder auch nicht.
Die Weisen musst du verstehen, die einzelnen Stoffe in Einzelfällen auch mal lernen.

Einen kompletten Vortrag über alle Transportmechanismen kannst du aber gerne selbst suchen. GyntHerr

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Hallo Angel,

ich halte nichts von Tricks beim Auswendiglernen von Begriffen.

Auch die Fachsprache ist so aufgebaut wie jede Sprache, man setzt Wörter zusammen.

Nimm einfach Transskription und Translation:

  • Trans heißt über/zwischen, wie beim Transatlantikflug oder Transen
  • Skiption heißt Schreibung. Transspription heißt also Zwischenschreibung, also hier wohl besser Umschreibung. Es wird von DNA nach RNA umgeschrieben, oder einfach abgeschrieben. Bekannt aus Subspription=Unterschrift, Description=Beschreibung
  • Lation heißt Tragung (ist die Perfektform von lat.ferrere). Translation ist also Übertragung, wie Translation=Übertragung=Übersetzung. RNA wird in Proteine, also eine fremde Spache übersetzt.
    Im deutschen kennt man eher den Transfer, von Spielerfrauen. Ist dasselbe Wort.

OK, ich hab auch mal Latein gelernt, aber mit griechischen Wörtern ist das genauso, viele Fremdwörter sind auch gemischt. Chromosom ist griechisch Chrom=Farbe und lateinisch Som=Körper, also ein farbiges Körperchen.

Es ist keine schlechte Idee, die Lehrer mal nach der Herkunft oder Bildung der Wörter zu fragen. Denn gebildet wurden sie erst in der "Neuzeit", aus antiken Wörtern.
Heutzutage ist vieles "englisch", aber im Englischen sind die antiken Sprachen sehr viel mehr eingebaut als im Deutschen.

Gruß, GyntHerr

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Hallo kingkaste!

Die Stoffe, die du kennst, haben max. 8 Valenzlektronen. Bei schwereren Elementen wird das schnell wesentlich unübersichtlicher.

Die zusätzlichen, also d- oder f-Orbitale, werden erst ab der 4. bzw. 6. Periode gefüllt, und das hat seine Gründe. Vorher sind sie auch für Kovalenzbindungen nicht verfügbar.
Vorher "befinden" sich auch nicht mehr Elektronen dort, die Orbitale sind lediglich vorhanden, aber leer, weil energetisch zu hoch.

Gruß, GyntHerr

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Hallo ACTIEMEL!

Das hängt auch von der Menge ab. Bei großen Mengen würde ich mal nach preiswerten gebrauchten Chemiefabriken suchen.
Dann rufst du Gerhard Schröder an und lässt dir eine Erdgasleitung legen.

Für den Hausgebrauch solltest du eher einen kleinen Trafo mit Gleichrichter nehmen und elektrolytisch Wasser zerlegen.
Geklauter Strom ist dabei immer eine gute Idee zur Kostensenkung.

Gruß, GyntHerr

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Hallo shmail99!

Tröste dich, den Grund verstehen nur die wenigsten, wahrscheinlich sogar unter Physikern.

Viele kennen allerdings die Regeln. So

  • muss das Verhältnis zwischen Protonen und Neutronen ausgewogen sein
  • muss bei schweren Kernen die Anzahl der Neutronen höher sein als die der Neutronen
  • sind gerade Anzahlen von Protonen und Neutronen allgemein stabiler
  • gibt es besonders stabile Anzahlen von Protonen oder Neutronen, die sogenannten "Magischen Zahlen" - das ist ein bisschen vergleichbar mit einer Edelgasschale in der Chemie

Mehr als diese Regeln wird man wohl als normaler Mensch nicht verstehen.

Gruß, GyntHerr

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Hallo Ninja99!

Die Atomorbitale sind nun mal so, wie sie sind. Und der Mensch versteht sie halt so gut, wie er sie versteht.

Wenn sich zwei Atomkerne nahekommen, überlappen sich die Atomorbitale und bilden Molekülorbitale. Aus 2 Atomorbitalen werden 2 Molekülorbitale, eines nach der Rechnung Atomorbital1+Atomorbital2, das andere nach der Rechnung Atomorbital1-Atomorbital2.
Die Plus-Variante nennt man auch bindend, die Minus-Varainte anzibindend.

Die Molekülorbitale existieren immer, wenn sich zwei Kerne nahe sind, und sie sehen immer gleich aus, und haben immer die gleichen Energiestufen. Naja, ähnliche, da entscheiden auch Details, die nur der Chemiker versteht.

Und in Reihenfolge dieser Energiestufen oder Energieniveaus werden sie besetzt. Im N₂-Molekül sind die beiden niedrigsten Energieniveau-Paare vollständig besetzt, sowohl bindende als auch antibindende. Damit sind schon mal 8 Elektronen "unwirksam", 4 von jedem N-Atom.

Die restlichen füllen 3 bindende Molekülorbitale, 3 antibindende bleiben unbesetzt. Das ist also eine Dreifachbindung.

Im O₂-Molekül sind 2 Elektronen mehr, und die gehen in die antibindenen Orbitale. Und zwar, wie du das gelernt hast, für Orbitale gleicher Energie, erst mal einzeln, eines in jedes Orbital.

Sauerstoff hat also keine Doppelnindung, sondern eine Dreifachbindung plus 2 halbe Antibindungen. Die tieferen lässt man sowieso immer unberücksichtigt.

MIt der "Oktettregel" und Wörtern wie "Bestreben" kann man Schüler zufriden stellen wie Babys mit einem Schnuller. Ist natürlich übertrieben. Durch irgendeinen dummen Zufall ist Sauerstoff der einzige bekannte Stoff, wo das Problem nicht anders gelöst ist, also mit Hilfe der Schülerregeln zu verstehen ist.

Oder man geht das Problem anders an:
Wenn die bekannten Strukturformeln nicht fast immer hilfreich wäre, würde man sie nicht benutzen. Für O₂ kann man aber keine Strukturformel angeben, da passt die Darstellung nicht.

Gruß, GyntHerr

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Hallo WARLOGYT!

Besser wäre die Frage, bei welchen Temperaturen Salze Feststoffe sind. Und da ist eine Verallgemeinerung so wenig sinnvoll wie bei allen solchen Fragen.

Du könntest auch fragen, warum alle Metalle fest sind, wenn du Quecksilber nicht kennst. Ich kenne auch kein bei Raumtemperatur flüssiges Salz. Aber m.W. hat auch noch kein Forscher versucht, solche herzustellen.

Salze schmelzen durchaus, nur keines unter Raumtermperatur, soweit mit bekannt. Das liegt auch an der Stärke der Ionenbindung.

So rein gefühlsmäßig wird es wohl auch kein flüssiges Salz geben, aber das ist auch nur eine sehr sehr große Abschätzung. Das zu verstehen, dazu gehört schon einiges.

Gruß, GyntHerr

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Hallo Kaddii1!

Nach meinem Wissensstand weiß man das nicht.

Man weiß, dass die Elektrische Ladung in zwei Ausprägungen vorkommt, die man, gerade weil man den tieferen Sinn nicht versteht, einfach Plus und Minus nennt.
Man hätte sie auch West und Ost nennen können, würde auch besser zu Magneten passen, wo es Nord und Süd gibt. Oder Schwarz und Weiß.

Die Quarks, aus denen die Protonen und Neutronen bestehen, haben außer einer Elektrischen auch nóch eine sogenannte Farbladung, Rot, Grün oder Blau. Die hätte man auch Tic, Tac und Toe nennen können, Tick, Trick und Track oder Oben/Unten, Links/Rechts und Vorne/Hinten. Jedenfalls gibt es 3 Ausprägungen.

Aber zurück zur Elektrischen Ladung. Man weiß, das es zwei Formen davon gibt, Plus und Minus genannt. Und man weiß, dass sich Plus&Plus und Minus&Minus abstoßen, Plus&Minus aber anziehen.

Man kann sicher auch vieles berechnen, wesentlich genauer und tiefsinniger, als du es ahnst. Aber warum es diese Ladungen gibt, dass weiß man nicht.
Vielleicht werden wir es nie wissen.
Wir wissen nicht mal, ob man "Warum" überhaupt fragen kann.

Gruß, GyntHerr

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