Wohngemeinschaft wenn 5 Hauptmieter die Wohnung angemietet haben?

Liebe Forumsmitglieder,

mein Sohn ist vor 2 Jahren in eine WG mit 5 Hauptmietern gezogen. Jetzt möchten 3 der Bewohner ausziehen und es sind bereits 3 Nachmieter gefunden.

Der MV von 2009 wurde mit 5 Personen (Hauptmieter) abgeschlossen und beide Parteien (Mieter und Vermieter) waren sich darüber einig, dass 5 Personen in die Mietsache einziehen.

Die Verwaltung hat den jetzigen Mietern mündlich mitgeteilt, dass sie nur einen neuen Mietvertrag abschließen und gleichzeitig die Miete um 135€ erhöhen wird.

Der Mieterverein sieht das Problem darin, dass explizit nirgends erwähnt wird, dass es sich um eine WG handelt und hat den Mietern wenig Hoffnung gemacht, dass sie da ohne Abschluss eines neuen Vertrages und ohne einer Mieterhöhung, eine Lösung finden könnten.

Hintergrund: 2009 wurde ein gültiger Mietvertrag mit 5 Mietern abgeschlossen, also jeder wurde im MV aufgenommen und hat unterschrieben.

  1. Den ersten Mieterwechsel - gab es 2012. von 5 Mietern ist ein Mieter ausgezogen und die Verwaltung hat dazu einen Nachtrag verfasst, so dass der neue Mitbewohner mit allen Rechten und Pflichten in den bestehenden MV eingetreten ist. - Die Miete wurde von 765 auf 805€ erhöht. dies ist soweit in Ordnung, auch wenn kein Mieterhöhungsverlangen vorlag.
  2. zum 1.7.2016 gab es einen erneuten Mieterwechsel. 4 von 5 Mietern sind ausgezogen. Es gab aber immer noch einen Hauptmieter vom Vertrag 2009. Diesmal wurde die Miete durch Nachtrag um 20% von 805€ auf 965€ erhöht.

Die 4 neuen Mieter (auch mein Sohn) wurden in den bestehenden MV aufgenommen. (Mieterhöhung nur im 2. Nachtrag zum MV, also kein Mieterhöhungsverfahren)

  1. Zum 1.7.2018 steht ein erneuter Mieterwechsel an - die Verwaltung möchte einen neuen MV und Erhöhung auf 1100€ Kaltmiete. Ein Hauptmieter aus dem Vertrag von 2009 verbleibt weiterhin in der Wohnung.

Durch die Mieterhöhung vom 1.7.16 ist zum jetztigen Zeitpunkt gemäß BGB $ 588 Abs.3 eine erneute Mieterhöhung ausgeschlossen, wenn der Vertrag weiterhin bestehen bleibt.

Hat irgend jemand eine Idee, wie dies mit der Verwaltung außergerichtlich geregelt werden kann, bzw. wie schaut es rechtlich aus?

2.Teil folgt!!

Über fachkundige und hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen!

Vg Haesilein

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Teil 2- meiner Frage bzgl. Mieterwechsel in einer WG

Hat irgend jemand eine Idee, wie dies mit der Verwaltung außergerichtlich geregelt werden kann, bzw. wie schaut es rechtlich aus: (es gibt mehrere Urteile, welche sich aber darauf beziehen, dass der Vertrag mit einer WG abgeschlossen wurde.)

  1. Wann kann man von der WG sprechen, auch wenn es schriftlich nicht festgelegt ist.
  2. gibt es den Begriff Gewohnheitsrecht - da bereits 2 Nachträge erstellt wurden?
  3. Welche Möglichkeit steht den jetztigen Mieter (welche ausziehen) zur Verfügung, wenn die Verwaltung nicht einwilligt. Eine Untervermietung ist nur mit Einwilligung des Vermieters möglich.

Die jetzigen und neuen Mieter würden evtl. einem neuen MV zustimmen, wenn die Mieterhöhung nicht wäre. Ich würde es ablehnen, da ja dadurch der Kündigungsschutz herabgesetzt wird.

Hintergrund ist natürlich, dass der Vermieter eine möglichst hohe Rendite erreichen möchte.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang allerdings auch, ob dies nicht schon Nötigung ist.

Über fachkundige und hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen!

Mit dem Thema Mietobergrenze habe ich mich leider noch nicht beschäftigt. Wer kennt sich da aus.

Vg Haesilein

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Immer das Netto-Einkommen. Der Vermieter möchte sicher gehen, dass Du auch die Miete bezahlen kannst. Dazu reichen auch die letzten Gehaltsabrechnungen. Eine Kopie des Steuerbescheides würde ich nicht mitgeben. Dies sind Deine Daten und gehen Deinen Vermieter nichts an.

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Hallo Bortas, ich denke Du verwechselst da etwas. Die gesamten Heizkosten werden nach Grund- und Verbrauchskosten aufgeteilt. Dies kann im Verhältnis 30:70 bis 50:50 sein. Bei Euch ist es wahrscheinlich 40% Grund und 60% Verbrauch.

die 40% Grundkosten werden auf die Gesamt-qm aufgeteilt und dann auf die qm Deiner Wohnung. Hast Du nicht das gesamte Wirtschaftsjahr darin gewohnt, werden diese Kosten dann nach der Promille-Tabelle oder Gradtagszahlen aufgeteilt.

von August bis Dez. sind dies 403/1000stel Promille der Grundkosten Die Verbrauchskosten werden wie abgelesen verteilt. Wurde nicht abgelesen werden auch die Verbrauchskosten nach 1000stel Promille abgerechnet. Hier könntest Du dann die Heizkostenabrechnung um 15% kürzen. lies Dir auch mal nachfolgenden Link durch: http://www.mieterverein-hamburg.de/heizkostenabrechnung-kontrolle.html

Du kannst natürlich auch die Abrechnung hier reinstellen, dann kann man sagen, ob Dein Vermieter oder die Wärmedienstfirma einen Fehler gemacht haben!

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woran erkennt man ob der thermostat an der heizung defekt ist?

Ich hab dieses Jahr wieder eine sehr hohe Betriebskostenabrechnung bekommen, obwohl ich noch weniger bzw. fast garnicht geheizt habe...

Meine Vermutung ist, das der Zähler an der Heizungen defekt ist, habe dazu vor ein paar Tagen, die Werte aufgeschrieben, wie es derzeit tatsächlich ist, Die Heizungen die ich gerade teste, sind alle auf die Stellung "0".

heute habe ich den ersten Vergleich nach einer Woche gemacht.

Bei der Heizung in der Küche z.B. (die ich nie bis garnicht nutze) hat sich schon mal der Wert geändert.

Nun meine Frage.

Woran kann ich erkennen das eine Heizungszähler defekt ist, was kann man machen wenn diese Defekt sind und könnte man pauschal die Nebenkostenabrechnung deswegen anzweifeln?

derzeit werden die Heizungen im Bad, Küche und Schlafzimmer getestet. durch die kalte Jahreszeit die langsam kommt, kann ich den Wohnraum nicht testen, da die Heizung dort auf "2" Gestellt ist.

Die Abrechnung für das vorletzte Jahr betrug 1.302,42€ (1.244,04€ davon Heizkosten) Die Abrechnung für das letzte Jahr betrug 941,35€ (818,17€ davon Heizkosten)

Aktuell wohne ich in einer 2 Raum Wohnung mit 45m²

Vielen dank schon einmal für die vllt hilfreichen Antworten.

PS: ich bin keiner von den Idioten die Ihre Heizung rauf und runterstellen nach Lust und Laune, die Heizungen sind immer so eingestellt und werden den Bedingungen angepasst, wobei die Heizungen in der Küche und Schlafzimmer immer auf "0" sind.

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Falls die Heizkörper warm werden, könnte das Thermostatventil kaputt sein. Wenn die Heizkörper kalt sind und trotzdem ein Verbrauch angezeigt wird, solltest Du dies mit Deinem Vermieter besprechen, dass er die Zähler überprüft. Frostsicherung! Denk auch z.B. an gekippte Fenster? Dann schaltet sich die Heizung automatisch ein, wenn eine bestimmte Temperatur erreicht wird.

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Hallo danu83, Du schreibst nicht ob es sich nur um Kaltwaser oder auch um Warmwasser handelt.

20 m³ Verbrauch für 3 Monate sind schon sehr viel. Wir hatten bei 4 Pers. ca. 40 m³ jährlich. (Kalt- und Warmwasser. Wurde der Zählerstand bei Einzug festgehalten? Läuft evtl. eine Toil.spülung?

Kaltwasser, also bei uns sind Kanalgebühren 1,99; Wasser 1,96 pro m³ plus Zählergebühren der Wasserwerke, plus Eichgebühren oder Zählermiete.

würde schätzungsweise bei 20 m³ ca. 100,-- € bis 110,-- € ausmachen.

Wenn noch die Kosten für die Erwärmung für das Warmwasser dazukommt, wären 146,22 Euro denkbar.

Du hast das Recht beim Vermieter die Unterlagen einzusehen. Für Kopien darf der VM Dir bis 0,50 Cent pro Kopie berechnen.

Schreib doch mal, wie sich die Rechnung zusammensetzt.

richtig wären Gesamtkosten für das ganz Jahr für das Objekt ./. Gesamtverbrauch x Euren Verbrauch. aufgeteilt nach Kalt- und Warmwasser.

Niederschlagswasser wird normalerweise nach qm-Wohnfläche abgerechnet, außer es ist im MV anders vereinbart. Wie wurde dies in Deinem Mietvertrag vereinbart.

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@HakkePat, der Vermieter kann das 3-fache der NK-Vorauszahlungen von der Kaution einbehalten.

Außerdem hat er die Möglichkeit, bis 6 Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses, nicht gleich erkennbare Mängel geltend zu machen. Nach 6 Monaten sollte er aber die restliche Kaution ausbezahlen. Gesetzlich kenne ich bis jetzt keine Regelung

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