Wer sich einen Hund anschafft mit der Absicht, ihn am Pferd mitlaufen zu lassen, dem sei empfohlen, sich zuvor gründlich über die ins Auge gefasste Rasse zu informieren. Nicht jeder Hund ist geeignet, Ross und Reiter bei ausgedehnten Ausritten zu begleiten (Kondition!! Man bedenke das ein Hund der zur Gruppe der sogenannten Lagerhunde gehört nicht unbedingt ein ausdauernder Läufer für schnelle, ausgedehnte Ritte ist!). In Anbetracht der Vielzahl von Hunden in Reitställen scheint es auch sinnvoll eine Rasse zu wählen, die im Umgang mit Artgenossen im allgemeinen unproblematisch ist. Auch das Schutzbedürfnis dem Herrn gegenüber muss nicht ausgeprägt sein, dass der Hund die gesamte Stallgasse verteidigt, nur weil sein Boss das Pferd putzt. Eine gewisse Gelassenheit, ein sicheres und unerschrockenes Wesen sind für einen Reitbegleithund wünschenswert. Je früher der Welpe an das Pferd gewöhnt wird, desto besser. Seine Erfahrungen mit Pferden sollten sich zunächst möglichst auf sichere und freundliche Rösser beschränken, da Erlebnisse im frühen Welpenalter das Verhalten des erwachsenen Hundes maßgeblich beeinflussen können.

Die bekanntesten Reitbegleithunde-Rassen sind wohl:

Jack Russell Terrier und der Dalmatiner weniger bekannt dagegen ist der Australian Shepherd kurz und liebevoll "Aussie" genannt. Die oben genannten Rassen sind nur beispielhaft aufgeführt. Grundsätzlich kann man Hunde jeder Rasse als Reitbegleithund mitnehmen, egal ob Golden Retriever, Labrador, Border Collie, Beagle, Mischling...... Hauptsache der Hund hat eine solide Grundausbildung und eine gute Kondition so das er auch bei längeren Ausritten mithalten kann.

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Martingal und Vorderzeug haben verschiedene Wirkungen

Martingal - verhindert das Hochreißen des Kopfes

Vorderzeug - verhindert das Nachhintenrutschen des Sattels

Neuerdings gibt es das auch kombiniert und alles ist einzeln oder kombiniert gemäß LPO bei Turnieren zugelassen (in der Dressur natürlich nur das reine Vorderzeug).

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