Ostsee

Meiner Meinung nach die Ostsee. Kreidefelsen in Rügen, schöne Küstenwälder an der polnischen Ostsee. Dünen im Słowiński Nationalpark, sowie die Halbinsel Hel. Die Küste ist abwechslungsreich, das Wasser ist meistens auch etwas wärmer als in der Nordsee und es gibt zu dem mehr Sonnenstunden. Einer der sonnigsten Orte in Deutschland ist die Insel Usedom.

Zudem muss man nicht auf die Flut warten wenn man schwimmen gehen möchte.

...zur Antwort

Gibt es, in Japan investiert man in Brennstoffzellen Autos und baut Wasserstofftankstellen.

Die Brennstoffzellen Autos sind allerdings noch immer sehr teuer. Aber die Japaner sind dabei die Kosten langsam zu senken. Die Technologie muss noch ausgereift werden. Mit der Zeit könnten sie jedoch eine echte Alternative zu elektrischen Autos mit Batterie werden.

Allerdings ist es für die Umwelt nur dann gut, wenn der Wasserstoff mit Hilfe von regenerativen Energien gewonnen wird. Einige Länder werden dies wohl aber mit Kernenergie machen.

...zur Antwort

Zuerst einmal weiß ich nicht genau was du mit Planet X meinst. Es gibt Idioten, die an Niburu glauben, einen Planeten der angeblich von Aliens bewohnt ist und in regelmäßigen Abständen der Erde nahe kommt. Dann soll er viel Unheil auf der Erde anrichten bzw. diese Aliens. Das ist allerdings kompletter Schwachsinn. Hat sich irgendjemand ausgedacht und weitererzählt.

Es gibt jedoch auch die Vermutung, dass sich ein weiterer Planet hinter Neptun befinden könnte. Dies wäre halt ein normaler Planet wie Neptun oder Uranus. Vielleicht eine sog. Supererde, also ein Planet mit fester Oberfläche, dessen Masse größer ist als die der Erde, aber kleiner als die von Gasriesen wie Uranus (ca.2-10 Erdmassen). Darauf ist man gekommen weil einige Kuipergürtelobjekte Bahnstörungen aufweisen. Mittlerweile bezeichnet man diesen hypothetischen Planeten auch als Planeten 9 oder auf Englisch Planet 9. Planet X ist hierbei eine alte Bezeichnung.

Diese Erkenntnis hat allerdings nichts mit der Bibel zu tun. Wir sind einfach nur dabei einen neuen Planeten zu Entdecken, so wie es im 19. Jahrhundert mit Neptun der Fall war.

Sollte er existieren, so ist er mit großer Wahrscheinlichkeit seit Beginn des Sonnensystems mit dabei und stellt keine Gefahr für die Erde dar. Vielleicht spielte er auch eine wichtige Rolle in der Entstehungsphase des Sonnensystems, so dass unser Sonnensystem Heute so ist wie es ist. Dies könnte man allerdings erst nach seiner Entdeckung herausfinden. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass dies ein von der Sonne eingefangener Exoplanet ist. Falls es aber wirklich so sein sollte, dann wäre es trotzdem kein Grund zu Beunruhigung. Auch in diesem Fall wäre der Planet wahrscheinlich schon zig Millionen, vielleicht auch Milliarden Jahre Teil unseres Sonnensystems ohne dass er auf die Erde irgendwelchen größeren Einfluss gehabt hätte. Bei der Entfernung zur Sonne ist er zudem mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine tote Eiswüste.

Bei einem Exoplaneten hätten wir dann sogar die Möglichkeit etwas über die Entstehung von Planeten in anderen Sternsystemen zu lernen. Dies wäre sogar eine Bereicherung für die Wissenschaft.

http://scienceblogs.de/alpha-cephei/2019/03/01/planet-neun-naeher-als-gedacht/

Hier noch ein Link zu dem Thema.

...zur Antwort

Nordpol ist kein Kontinent. Ansonsten würde ich sagen Antarktis. Das Klima ist dort so kalt, dass mit Ausnahme der Küstenregion kein höheres Leben existieren kann. Keine Nahrung kein flüssiges Wasser. Selbst in der Sahara hast du Skorpione, Klapperschlangen und andere Tiere. Im Inneren der Antarktis nichts nun gut mit Ausnahme von irgendwelchen Extremophilen, Bakterien, einigen Algen und anderen Einzellern.

...zur Antwort

Du hast Neuseeland vergessen, eines der schönsten Länder der Welt.

Hängt allerdings davon ab was man mag, es gibt Menschen die ein kälteres Klima bevorzugen und Skifahren möchten. Mein ehemaliger Klassenlehrer (lange ist es her) fuhr in den Urlaub immer nach Finnland und zwar nach Lappland. Für ihn war dort das beste Klima.

Ich selber würde hingegen das Klima auf Madeira, den Azoren oder der Nordinsel von Neuseeland bevorzugen. Also mildes Klima im Winter nicht unter 14°C und im Sommer nicht wärmer als 26°C. 30°C im Schatten und immer nur Sonne sind mir zu viel.

Man muss auch bedenken, dass sich das Klima auch ändert.

...zur Antwort

Stadtfilter kenne ich nicht, gibt es wohl nicht. Die Lichter kann man nicht wegfiltern. Da musst du an einen Ort der Abseits liegt und dunkel ist. OK, für Planetenbeobachtung muss das nicht sein. Venus, Mars, Jupiter und Saturn kann man auch in der Stadt beobachten. Beim Uranus könnte es schon schwierig werden. Man muss ihn mit dem Teleskop finden, mit dem Auge sieht man ihn nämlich nicht. Im Internet findest du aber die Koordinaten. Merkur befindet sich immer in Sonnennähe, ist also kurz nach Sonnenuntergang bzw. kurz vor Sonnenaufgang zu sehen, also immer Nah am Horizont. Hast du irgendwelche Gebäude die dir die Sicht auf den Horizont verdecken, wirst du Merkur nie sehen.

Für 380€ darfst du nicht viel erwarten. Da ist höchstens ein kleiner Newton mit sphärischem Spiegel oder ein kleines Linsenteleskop (Refraktor) drin. Wichtig ist der Linsen bzw. Spiegeldurchmesser. Die max. Vergrößerung ist ungefähr der doppelte Durchmesser des Spiegels bzw. Linse in mm. Deshalb würde ich dir zu einem Newton Spiegelteleskop raten. Spiegelteleskope haben meistens den größeren Durchmesser und sind heller und auch etwas günstiger. Linsenteleskope sind dafür etwas handlicher. In dieser Preisklasse beträgt der Spiegeldurchmesser meist 114mm also max. Vergrößerung von 228. Darüber ist alles verschwommen und du hast nichts davon. Linsenteleskope in dieser Preisordnung haben vielleicht 80-90 mm Durchmesser. Wichtig sie müssen eine achromatische Linse haben.

Besser eine größere Teleskop Brennweite als ein starkes Okular. Die Vergrößerung ergibt sich Brennweite Teleskop : Brennweite Okular. Je geringer die Brennweite des Okulars also ist, desto größere Vergrößerungen kannst du erzielen, allerdings ist auch die Bildqualität schlechter. Ein Okular mit einer Brennweite von 4 mm ist meistens Murks. Eine größere Teleskopbrennweite korrigiert zudem kleine Abbildungsfehler.

Meistens sind auch die mitgelieferten Okulare in diesen Preiskategorien schlecht. Ich würde mir die separat kaufen. Plössl Okulare sind gut.

Kommen wir zur Montierung, es gibt äquatoriale und azimutale Montierungen. Eine Äquatoriale ist schwer aber Stabil. Zudem genügt es, nach dem das Teleskop ausgerichtet ist, nur an einer Achse zu drehen um das Objekt seiner Wahl mit der Zeit zu verfolgen. Die Erde dreht sich um die eigene Achse somit verschiebt sich auch das zu beobachtbare Objekt im Laufe der Nacht am Himmel. Mit der äquatorial Montierung kann man dies wunderbar ausgleichen. Bei der Azimutalen muss man ständig 2 Achsen verändern das Bild wakelt und bei großen Vergrößerungen hast du nur ein sehr kleines Zeitfenster bis sich das Objekt aus dem Objektiv wieder verabschiedet.

Gute Teleskope macht die Firma Bresser aber auch andere Firmen können gut sein. Da ich nur Bresser habe, kann ich zu den anderen leider nichts sagen. Allerdings würde ich an deiner Stelle etwas weiter sparen und mir etwas besseres kaufen. Ab 500€ fängt es erst an interessant zu werden. Kannst auch unter https://www.astroshop.de/teleskope/10

nachsehen die haben eine große Auswahl.

...zur Antwort

Ja und nein! Hängt davon ab wo du die Erde verschieben möchtest. Ganz aus dem Sonnensystem wird extrem schwierig bis unmöglich. Die Energiemenge die man benötigen würde wäre enorm. Theoretisch nur möglich wenn sich ein fremder Stern durch unser Sonnensystem bewegen würde. Dann könnte man der Erde mit Hilfe von Asteroiden einen gezielten Schubser geben, so dass sie in den gravitativen Bereich des fremden Sterns geraten würde und von ihm mitgerissen würde. So nah ist der Erde aber in den letzten 4,5 Mrd. Jahren wohl kein Stern gekommen. In etwa 1,3 Millionen Jahren wird sich Gliese710 dem inneren Sonnensystem auf etwa 4300 AE annähern. Aus Astronomischer Sicht ist dies verdammt nah. Dieser Stern wird dann am Himmel heller als der Jupiter leuchten. Die Oortsche Wolke könnte ziemlich stark durcheinander gebracht werden. Dies könnte einen Kometenschauer verursachen.

Für die Übernahme eines Planeten ist dies jedoch immer noch viel zu weit. Nicht einmal der Planet 9, den es hypothetisch geben könnte wäre in Gefahr.

Man könnte allerdings mit Hilfe von Asteroiden die Umlaufbahn der Erde durchaus verändern. Man könnte an Asteroiden Triebwerke montieren oder sie mir kontrolierten Sprengungen von ihrer Bahn bringen und sie gezielt an der Erde vorbei fliegen lassen. Jeder Vorbeiflug würde der Erde einen Impuls hinzufügen oder der Erde Impuls wegnehmen. (Übertragen würde sich der Impuls über die Gravitation.) Je nach dem ob man die Erde der Sonne annähern oder weg bewegen wollte. Jeder Vorbeiflug hätte nur geringe Auswirkungen, würde man das Spiel aber tausende Male wiederholen könnte man theoretisch mehrere Millionen Kilometer in die eine oder andere Richtung hinbekommen. Also ich wäre dafür die Erde mit der Zeit etwas von der Sonne weg zu bewegen.

...zur Antwort

Es wurde schon viel gesagt, es ist auch merkwürdig, dass du zum Planeten Erde etwas über Jupiter und schwarze Löcher schreibst. Die Überschrift passt irgendwie nicht zum Inhalt.

Aber gut beschäftigen wir uns mit dem Inhalt. Erstens ein schwarzes Loch ist nie und nimmer ein Stern. Ein schwarzes Loch kann nach dem "Tod" eines sehr massiven Sterns nach einer Supernovaexplosion entstehen, es ist aber was ganz anderes. Es gibt zudem auch supermassive schwarze Löcher die mit großer Wahrscheinlichkeit anders entstanden sind.

Die Materie eines schwarzes Loch ist so extrem komprimiert, das man von einer Singularität spricht. Fakt ist, dass ein schwarzes Loch eine extreme Anziehungskraft ausübt die so groß ist, dass ab einem bestimmten Bereich (Ereignishorizont) nicht einmal Licht entweichen kann. Zudem wird die Raumzeit extrem gekrümmt. Je näher man also dem schwarzen Loch kommt, desto langsamer wird auch die Zeit fließen. Was sich allerdings hinter dem sog. Ereignishorizont verbirgt, weiß niemand. Du siehst also, dass man ein schwarzes Loch mit einem Stern nicht vergleichen kann.

Welcher Planet ist der Größte? Im Sonnensystem ist es klar der Jupiter. Außerhalb mit Sicherheit nicht, es wurden Exoplaneten gefunden, die weit aus größer sind als Jupiter. Es gibt zudem auch braune Zwerge die weder Planet noch Stern sind. Dies ist der Übergangsbereich zwischen Planet und Stern.

Der Rest ist im Großen und Ganzen richtig.

...zur Antwort
Der Mond ist ein Freund, weil ....

Der Mond stabilisiert die Erdachse und hat die Rotation der Erde auf 24h abgebremst. Ohne ihn gebe es extreme Klimaschwankungen, extreme Stürme und höher entwickeltes Leben hätte kaum Chancen zu überleben.

...zur Antwort

Verwechsel nicht Terraformung mit normaler landwirtschaftlicher Nutzbarkeit bzw. Aufforstung. Terraformung beinhaltet das aktive Eingreifen in klimatische Prozesse bzw. aktive Veränderungen des Wetters oder Zusammensetzung der Atmosphäre.

Zu deiner Frage, ja es wird Gebiete geben die von der Klimaerwärmung profitieren werden. Einige Permafrost Gebiete könnten tatsächlich landwirtschaftlich nutzbar werden. Trifft jedoch nicht auf alle Gebiete zu. In Teilen von Sibierien gibt es zum Beispiel nur sehr geringe Niederschlagsmengen. Das es dort keine Wüste bzw. Steppe gibt ist der Kälte bzw. dem Permafrostboden zu verdanken. Dieser verhindert nämlich, dass das Wasser aus den geringen Niederschlägen tief versickern kann. Zudem, je kälter es ist desto weniger Wasser verdunstet. Und im langen Winter ist das Wasser als Schnee und Eis gebunden und steht dann im kurzen Sommer zur Verfügung.

Wird es in diesen Gebieten wärmer könnten sich aus den Permafrostgebieten mittelfristig Halbwüsten und Steppen entwickeln die landwirtschaftlich wenig zu bieten hätten. Dort wo es genug regnet wird man aber tatsächlich profitieren und wahrscheinlich auch Gebiete urbar machen können.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass es durch die Klimaerwärmung viel mehr Verlierer als Gewinner geben wird. Global gesehen wird es eine Katastrophe. Auch wenn es in einigen wenigen Gebieten besser sein wird.

...zur Antwort

Moreblack hat dies bereits sehr gut erklärt. Man kann noch Hinzufügen, dass die Haut nach dem Winter blass ist und so gut wie keinen Eigenschutz besitzt, sie ist die Sonne noch nicht gewohnt. Deshalb kriegt man im April relativ schnell einen Sonnenbrand. April entspricht dem August. Deshalb an Sonnenschutz denken.

...zur Antwort
Irgendwann ja, aber jetzt noch nicht, weil...

Das Ganze ist noch nicht ausgereift, die Autos mit einer akzeptablen Reichweite sind zur Zeit extrem teuer. Es gibt zudem nicht genügend Ladesäulen. Außerdem dauert der Ladevorgang noch sehr lange.

Tanken dauert 5 Min., laden 1-1,5h, manchmal hat man die Zeit dafür nicht. Zudem fahre ich manchmal nach Osteuropa in den Urlaub, dort wäre man mit einem Elektroauto komplett aufgeschmissen. So gut wie keine Ladesäulen.

Die Akku Produktion ist auch nicht die sauberste. Man braucht seltene Erden und seltene Metalle, die man zum Teil mit Hilfe toxischer Substanzen aus dem Erz gewinnt. Manche dieser seltenen Metalle werden auch aus Ländern importiert, wo Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung ist.

Japan setzt im übrigen zunehmend auf Wasserstoff. Die Regierung dort investiert bereits Milliarden in die Wasserstofftechnologie und in den Ausbau von Wasserstofftankstellen. Auch Toyota und Honda entwickeln zumindest in Japan Wasserstoffautos. Natürlich gibt es auch Nachteile beim Wasserstoff und auch diese Technologie ist noch nicht ausgereift, aber meines Erachtens überwiegen die Vorteile, sofern man die Gewinnung von Wasserstoff mit erneuerbaren Energien bewerkstelligt.

Man muss noch abwarten wie sich was entwickelt. Werden die Japaner es jedoch klug anstellen und die Kosten für die Wasserstofftechnologie senken, dann könnte sich das Elektroauto auch als eine Fehlentwicklung herausstellen.

...zur Antwort

Es ist im Großen und Ganzen eine gute Idee, Sonnenbrände sind schlecht für die Gesundheit. Im schlimmsten Fall kann sogar Hautkrebs entstehen. Ich weiß natürlich nicht wie schlimm die Allergie bzw. wie empfindlich deine Haut ist. Solltest du große Probleme haben, so sollte es dir egal sein was andere Personen denken. Mit einem Anzug der UV Schutz hat ist man am besten geschützt. Ob es nun der mit oder ohne Beine sein soll musst du selber entscheiden. Bei dem ohne Beine müsstest du diese halt mit hohem LSF gut eincremen.

Ein zusätzlicher Sonnenhut wäre wohl auch nicht schlecht.

...zur Antwort
Nein

Wir müssten innerhalb von 10 Jahren den CO2 Ausstoß halbieren und bis 2050 Klimaneutral sein.

Danach sieht es nicht aus. Die CO2 Emissionen steigen sogar noch. Wahrscheinlich wird die Menschheit erst 2025 mit einer Reduktion beginnen. Wenn wir bis 2030 25% schaffen wäre es fast ein Wunder. Aber dies reicht nicht um die +2°C Grenze zu halten.

Über diesen 2°C werden Rückkopplungseffekte aktiviert und der Klimawandel beschleunigt sich selbst. Permafrostböden tauen auf, dass dort eingeschlossene Methan und CO2 wird freigesetzt. Methanhydratvorkommen in den Ozeanböden könnten sich destabilisieren und noch mehr Methan wird freigesetzt. Folge eine 5-6°C wärmere Welt.

...zur Antwort

Theoretisch schon, praktisch nicht mehr. Um eine unkontrollierte Erwärmung aufzuhalten, müssten die globalen CO2 Emissionen bis zum Jahr 2030 um 50% reduziert werden. Zum Jahr 2050 müsste die Menschheit Klimaneutral sein. Also nur so viel CO2 ausstoßen wie die Erde im Stande ist aufzunehmen.

Es sieht jedoch bei bestem Willen nicht danach aus. Vermutlich wird bis 2020 der CO2 Ausstoß noch steigen. Danach vielleicht noch einige Jahre stagnieren und dann ist es auch schon zu spät.

Man muss auch bedenken, dass die Treibhausgase verzögert wirken. Das CO2 was wir Heute ausstoßen, wird erst nach Jahren zur Erwärmung beitragen. Defacto sind wir schon bei fast +1,5°C gegenüber der vorindustiellen Zeit. Zur 2°C Grenze ist es also nicht mehr weit.

Sollte die 2°C Grenze überschritten werden, so wird sich die Erde durch Rückkopplungsmechanismen automatisch um 5°C gegenüber der vorindustiellen Zeit erwärmen. Unabhängig davon was die Menschheit machen wird. Auch 0 Emissionen werden nichts daran ändern.

Welche Rückkopplungen gibt es? Zum einen die Permafrostböden der Arktis, die haben doppelt so viel CO2 und Methan gespeichert wie die Menschheit in den letzten 150 Jahren ausgestoßen hat. Bei 2°C mehr fangen die Permafrostböden großflächig zu tauen und das Ganze wird freigesetzt. Zum Anderen gibt es noch Methanhydratvorkommen, die im Ozeanboden gespeichert sind. Auch die könnten sich bei einer Erwärmung destabilisieren und noch mehr Methan könnte in die Atmosphäre gelangen. Du siehst also, dass es nicht so einfach ist.

Eine 5°C wärmere Welt wäre hingegen eine komplett andere Welt. Nichts wäre so wie wir es jetzt kennen. Man hätte Verhältnisse wie in der Kreidezeit zu Zeiten der Dinosaurier. Man kann durchaus noch Leben. Eine komplette Auslöschung wird es daher nicht geben. Es gäbe jedoch auf Grund der schnellen Änderung ein Massenaussterben, viele Tiere werden sich nämlich nicht anpassen können. Zudem hätten wir auf Grund des höheren Meeresspiegels und des extremen Wetters weniger Ressourcen. Die Erde könnte viel weniger Menschen ernähren als Heute.

Das einzig positive bei dieser Geschichte, die nächste Eiszeit wird es nicht geben.

...zur Antwort

Das Wetter in Mitteleuropa ist wechselhaft und relativ instabil. Je nach Position der Hochs und Tiefs, kommt der Wind manchmal aus nördlichen und manchmal so wie jetzt, aus südlichen Richtungen. In Spanien ist es warm und wenn die Luftmassen von dort kommen, dann wird es auch bei uns wärmer. Wenn der Wind die Richtung ändert (sich Hoch und Tief verschieben) so wird es wieder kälter werden. Denn dann werden die Luftmassen vom Nordatlantik, Skandinavien oder Sibirien kommen.

Es stimmt jedoch, dass der Klimawandel ebenfalls einen Einfluss hat und die Winter im allgemeinen wärmer werden. Früher (vor 30-40 Jahren) war der Februar normalerweise noch tiefer Winter und frostige Tage eher die Regel. Klar auch damals gab es Warmwetterphasen im Februar, sofern die Luftmassen aus südwestlicher Richtung kammen. Die waren jedoch seltener als Heute.

...zur Antwort

Die Tundra ist kalt, durchschnittliche Jahrestemperatur um die 0°C. Wie gesagt Durchschnitt, also Sommer und Winter zusammen. Das ist verdammt kalt, Mitteleuropa liegt zwischen 7-12°C. Du siehst also, dass es ein gewaltiger Unterschied ist. Die Vegetationsperiode ist so kurz das keine Bäume mehr wachsen können. Zudem gibt es Permafrostböden, unterhalb einer bestimmten Tiefe ist der Boden also ständig gefroren, auch im Sommer. Dies behindert ebenfalls das Wurzelwachstum.

Die ganzen Bilder die du gesehen hast wurden vermutlich alle im kurzen arktischen Sommer gemacht. Im Sommer kann es auch dort schon mal 20°C und wärmer werden. Aber wie gesagt der Sommer ist dort oben kurz. Frostfreie Tage gibt es erst Mitte Mai und der erste Schnee fällt oft schon im September.

Suche auch Fotos die im Winter gemacht wurden, dann wirst du sehen wie extrem es dort ist.

Die Prärie hat mit der Tundra nichts zu tun. Dort ist nicht die Temperatur sondern eher die Trockenheit, dafür verantwortlich, dass es kaum Bäume gibt. Und die größte Fläche ist es auch nicht.

...zur Antwort