Verlangt das Nachlassgericht auch von Minderjährigen Kosten für eine Erbausschlagung?

Folgender Fall:

Aufgrund Post des Nachlassgerichtes wurde dem Vater meines Mannes bekannt, dass er offenbar einen Halbbruder hatte. Im Schreiben war vermerkt, dass dessen Ehefrau das Erbe angenommen habe, seine Kinder es jedoch ausgeschlagen hatten.

Mein Schwiegervater schlug das völlig unbekannte Erbe aus und musste dafür Notarkosten i.H. von ca 70 EUR zzgl. der Basisgebühr des Gerichtes i.H.v 30 Euro zahlen, die sich lt Amtsgericht noch erhöhen könnten, falls die Ermittlungen ein positives Vermögen ergeben.

Nun erhielt mein Mann wg der Erbfolge ein ähnliches Schreiben. Auch er möchte Ausschlagen. Da wir aber minderjährige Kinder haben, müssen wir wohl zusätzliche Ausschlagserklärungen abgeben.

Hat da jemand zufällig Erfahrung, ob für jedes Kind zusätzlich die 30 EUR Gerichtsgebühr + jeweils zusätzlich Notargebühren für das Beurkunden der Absichtserklärungen und Beglaubigen der Unterschriften anfallen?

Bin echt entsetzt, dass man für evtl Vermögen eines Unbekannten, das man nicht bekommt/will, verpflichtet wird, so viel zu zahlen, nur um zu verhindern, dass man durch dessen evtl. Schulden (die vor einer solchen Entscheidung ebenso verschwiegen werden, wie Vermögen das die Ausschlagungsgebühr bis in den 4stelligen Bereich bringen könnte) selbst in Finanznot gerät :(

Im Kleingedruckten des Gerichtsschreibens steht, dass man die Absicht auch direkt im Nachlassgericht niederschreiben lassen könne. Ist dieser Vorgang ( zzgl. zur immer zu zahlenden Basisgebühr) dann kostenfrei oder günstiger als der Besuch beim Notar?

Recht, Erbe, Wirtschaft und Finanzen
2 Antworten
Gibt es ein Spar Kochbuch mit Menus unter 5 € bzw. habt Ihr Tipps für billiges Schulkochen?

Die Hauswirtschaftslehrerin meines Sohnes fordert, dass die Kinder 3-Gang-Menus planen. Insgesamt dürfen, ihre Forderung nach, max. 5 € für die gesamten Zutaten ausgegeben werden, da nur so alle Schüler gleichberechtigt seien und keiner sich Vorteile durch bessere Zutaten verschaffen könne.
Gibt es ein Kochbuch, das Ihr in dieser Hinsicht empfehlen könnt?

Die enge Preisvorgabe bereitet uns nun grade große Schwierigkeiten, denn

1.) da man bei Einkauf in größeren Portionen, samt anschließender Resteverwertung in der eigenen Küche durchaus preiswert kochen kann, war unsere Idee, aus unserem Bestand die genaue Menge der Zutaten bei zu steuern.

Dies akzeptiert die Lehrerin nicht, da sie für jede Ausgabe einen Kassenzettel vorgelegt haben will. Da wir nicht für z.B. jede Möhre und jede Knoblauchzehe einen Kassenbeleg vorlegen können. Andererseits kann man diese Dinge aber nicht überall einzeln in exakter Menge kaufen.

2.) Es soll billig sein, gleichzeitig soll wenig/kein Rest bleiben, da dieser in der Schule nicht aufbewahrt werden und weiter verwendet werden kann. Steigt der Betrag über 5 € gibts Ärger.

Kauft man dann - um des lieben Kassenzettels wegen - alle Zutaten stets neu ein, passt billig+wenig Abfall leider nicht zusammen.
Für ein Rezept brauchten sie z.B. 200g Frischkäse. Im Regal des Supermarktes, der gewählt wurde, weil dort auch einzelne Zwiebeln/Möhren gekauft werden konnten... gab es Packungen mit 175g für 2,19 €, eine Marke mit 200g Packs f. 2,49 € und den 300g Pack Eigenmarke für 0,99 € => entweder 1,50 € mehr zahlen oder 100g wegwerfen :-(
Gleiches beim Feta. Hier waren 100g gefordert. Verkauft wird der aber in 150g, 200g u. 250g. Je kleiner die Packung, desto teurer der Inhalt. Zuhause hebt mans halt auf und kocht am Folgetag damit. Aber in der Schule...
Wie würdet Ihr das Dilemma lösen ?


Schule, Soziales
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