Ja, aber nicht so extrem wie von den Deutschen.

In Ungarn gab es diskriminierende Bestimmungen und einen Militärdienst ohne Waffen, 100'000 junge jüdische Männer wurden in Ungarn in die Armee, in den Krieg eingezogen, und nur sehr wenige kehrten zurück.

Es gab auch diskriminierende Bestimmungen die den Juden das wirtschaftliche Leben sehr schwer machten und sie in den Ruin trieben.

Doch erst die Deutschen fingen an, ungarische Juden systematisch zu ermorden, als sie im Frühjahr 1944 in Ungarn einmarschierten.

Mit Rumänien war es ähnlich, in Bulgarien waren die Juden tendenziell besser geschützt als in Ungar und Rumäninen.

Die Deutschen forderten Japan aus, Juden auszuliefern, doch Japan weigerte sich.

In Italien gab es auch Diskriminierung, aber keinen systematischen Mord an Juden, und auch als die Deutschen 1943 in einem Teil von Italien einmarschierten wurden die meisten (nicht alle) Juden relativ gut von der Bevölkerung geschützt.

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Das sind überwiegend Jugendliche die nicht viel Unterhaltung im Leben haben, also machen sie diese Demonstrationen gegen die Entweihung des Shabbat in Jerusalem und belästigen offene Geschäfte, vorbei fahrende Autos, etc...

Das ist eine Gelegenheit, wo sie die Sau rauslassen können wie andere Leute beim Fussballmatch.

Übrigens ist der Protest aus ihrer Sicht nur dann legitim, wenn die Belästigten auch jüdisch sind, denn Nichtjuden sollen den Shabbat nicht einhalten.

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Er will über die ex-UdSSR herrschen.

So lange die Regierungen der unabhängigen Staaten genau das machen, was er will, hat er kein Problem mit deren Unabhängigkeit. Siehe Weissrussland und die Diktaturen in Zentralasien, siehe Einmarsch in Kasachstan als dort Proteste stattfanden.

Und sobald ein Staat der ex-Udssr nicht macht, was er will, kommen plötzlich Separatisten und schneiden ein Stück davon ab (siehe Georgien-Abchasien-Südossetien, siehe Moldavien-Transnistrien, siehe Ukraine-Krim-Donetzk-Luhansk), bzw. er geht gleich auf's Ganze (siehe Tschetschenien, das nicht unabhängig wurde, aber einmal unabhängig sein wollte und Ukraine).

Dass er die Balten nicht zurück kriegen wird muss ihm ziemlich weh tun.

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Nein das stimmt nicht

Die Deutsche Sprache war nie rein und hatte immer Lehnwörter aus anderen Sprachen. Also besteht kein Grund, sich aufzuregen, wenn jetzt wieder ein bisschen mehr Arabisch rein kommt, anstatt immer nur Englisch.

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obwohl doch alle oder die meisten Unternehmen in der NS-Zeit dazu gezwungen / gedrängt wurde mitzumachen, ansonsten Enteignung oder schlimmeres drohte?

Bedauer, bedauer, bedauer.

Sie tun mir so leid, dass sie gezwungen wurden, Sklaven zu halten und auf deren Kosten Millionen zu scheffeln.

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Ich habe in jüdischer Geschichte gelernt, dass Martin Luther erst pro-jüdisch war, weil er hoffte, die Juden seiner Umgebung schnell von seinem Glauben zu überzeugen, und als er sah, dass das nicht der Fall war, dass sie nicht christlich werden wollten, weder katholisch, noch reformiert, wurde er wütend und beschimpfte sie.

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Ich denke, das kommt ganz auf die Religion an, jede Religion kann ihre eigenen Vorgaben definieren.

Ich denke der Grund ist, das man in Wirklichkeit einer Religionsgemeinschaft beitritt, und die wiederum ist wie ein Verein, da können die existierenden Mitglieder oder Organe die Aufnahmekriterien festlegen.

Ich denke, im Islam ist es relative einfach und ziemlich unformell.

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Weil es verwirrend sein kann oder verrückt machen kann, wenn man es früher macht.

Die Idee ist, dass man gesettelt sein soll, mit Frau und Kindern, womöglich schon Grossvater sein soll, dass man schon viel anderes vorher gelernt haben soll, dass man die jüdische Literatur (Talmud) kennt, um Anspielungen zu verstehen, dass man im Glauben gefestigt sein soll, dass man langsam ins Pensionsalter kommt und nicht mehr so viel arbeiten muss, dass man Lebenserfahrung hat.

Und tatsächlich, es gibt in Jerusalem eine Kabbalah-Jeschiwa, ich habe von dort einmal eine Aufnahme gesehen, mit lauter älteren Männern, und das ist sehr beeindruckend. Es ist eine gute Beschäftigung für das Pensionsalter und vielleicht erlaubt es einem unter anderem auch, sich philosophisch mit dem eigenen Tod, dem Sterben auseinander zu setzen, auf eine positive Art und Weise.

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Ich finde, beides ergänzt sich gut und habe nicht den Eindruck, dass es extrem unterschiedlich ist. Das Muster für die Wiederbelebung der Hebräischen Sprache war das Hebräisch der Mischna, und das ist nicht zu unterschiedlich von der Sprache der Torah. Allerdings gibt es in der Torah, auch poetische Passagen, wie die Segen Jaakovs an seine Söhne, die schwieriger sind. Und bei den Propheten gibt es überhaupt sehr kryptische Stellen, wo man mit dem Text, wie er steht, wenig anfangen kann.

Was Neuhebräisch betrifft, wenn man Althebräisch kann: Natürlich kann es passieren, dass man sich mit veralteten Ausdrücken in der gesprochen Sprache ein bisschen lächerlich macht. Doch ich glaube, das Problem ist mehr, dass Leute, die nur zu lesen gewohnt sind (Althebräisch) grundsätzlich oft Schwierigkeiten haben, zu sprechen. Und dass in den biblischen Texten doch einige Alltagsbegriffe fehlen.

An sich ist hebräisch eine eher einfache Sprache, mir kommt sie viel leichter vor als Deutsch.

Die Hindernisse sind einerseits die Schrift - das bleibt auch für Fortgeschrittene eine Schwierigkeit wenn sie "normal", d.h. ohne vokale lesen wollen - man kann nur das lesen, was man auch versteht, und manchmal muss man mehrmals ansetzen, bis man herausfindet, wie ein Wort aufgeteit ist, wie man es aussprechen muss - und es kann auch passieren, dass man es nicht herausfindet. Das kann mühsam sein. Allerdings können Muttersprachler angeblich schneller lesen (weil sie weniger Buchstabe zu lesen haben) als Leute in anderen Sprachen.

Das andere Hindernis ist dass es keinerlei, oder sagen wir kaum, Gemeinsamkeiten mit Deutsch gibt, im Gegensatz zu Englisch z.B., und daher kann man nicht aufgrund der Deutschkenntnisse die Hälfte der Wörter erraten. d.h. was man nicht gelernt hat kann man auch nicht kennen. Allerdings hilft hier, dass hebräisch auf Wortstämmen aufbaut, und ev. kann man etwas erraten, wenn man den Wortstamm kennt.

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Das hing sehr davon ab, wo sie waren und was dort gerade wuchs oder herumrannte.

Im Gegensatz zu heute konnten sie Lebensmittel nicht durch die ganze Welt transportieren.

Grundsätzlich, wenn Tiere, dann meist mehr kleine Tiere als grosse Tiere.

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Geiseln zurück bringen

am 7.10.23 hat Gaza, das Israel als Staat nicht anerkennt und sich die Vernichtung von Israel auf die Fahnen geschrieben hat, einen Überfall auf Israel gemacht und ca. 1200 Menschen, vorwiegend Zivilisten, auch Kinder, auch Babies, auch Frauen ermorden. Dazu haben sie auch ca. 200 Menschen entführt, nach Gaza.

Diese menschen will Israel zurück bringen und frei bekommen.

Unter den Entführten waren Thailänder, Nepalesen, Amerikaner, Franzosen, Deutsche, Italiener, Israelis und noch Angehörige zahlreicher anderer Nationen.

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Vertreibung von Juden als Rechtfertigung der Nakba der Palästinenser?

Die Nakba beschreibt die Leiden der Palästinenser 1947-1948. In dieser Zeit wurden laut dem jüdischen Historiker Prof. Ilan Pappe ca. 800.000 Palästinenser (mehr als die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung) vertrieben, 531 palästinensische Dörfer, mehrere Stadtteile, viele Moschen und Kirchen wurden zerstört und vernichtet. Frauen wurden vergewaltigt und es gab Massengräber. Das Ziel war: Die Anzahl der Palästinenser soll in Palästina so gering wie möglich sein, um Israel gründen zu können. Vertriebene Palästinenser durften nicht nach ihrem Heimatland zurückkehren. Der Nahost-Experte und Politikwissenschaftler Dr. Michael Lüders sagt, dass Israel "mit Terror und Gewalt" gegründet wurde.

Wahrscheinlich gab es noch viel mehr Verbrechen, die nie belegt werden können.

Die Nakba begraben: Wie Israel systematisch Beweise für die Vertreibung der Araber im Jahr 1948 verbirgt
Seit Anfang des letzten Jahrzehnts haben Teams des Verteidigungsministeriums lokale Archive durchsucht und zahlreiche historische Dokumente entfernt, um Beweise für die Nakba zu verbergen

Haaretz (israelische Zeitung)

Wenn man das schreibt, dann kommt oft die gleiche Antwort. Viele versuchen, die Nakba mit der Vertreibung der Juden aus arabischen und islamischen Ländern zu rechtfertigen.

Ich finde das sinnlos. Ich nenne 10 Gründe:

1. Die Vertreibung der Juden war keine Reaktion auf die Vertreibung der Palästinenser. Die Nakba begann schon vor der Vertreibung der Juden.

2. Die Palästinenser sind nicht wegen des Angriffes der arabischen Armeen oder wegen Aufforderungen der arabischen Länder geflüchtet. Die meisten der 800.000 vertriebenen Palästinenser wurden schon vor dem Angriff der arabischen Armeen von den Zionisten vertrieben.

3. Man kann nicht 1947-1948 mit der Vertreibung der Juden vergleichen. Die Juden wurden innerhalb von mehreren Jahrzehnten vertrieben. Wenn man das trotzdem vergleichen sollte (was sinnlos wäre), dann müsste man auch alle Hunderttausenden Palästinenser, die innerhalb von diesen Jahrzehnten vertrieben wurden, berücksichtigen.

4. Es geht nicht nur um Vertreibung. Palästinensische Häuser, Stadtteile, Kirchen, Moscheen und Hunderte Dörfer wurden zerstört.

5. Palästinenser leiden bis heute unter der Nakba und ihren Folgen und werden bis heute vertrieben, unterdrückt und getötet.

6. Vertreibungspläne gibt es auch heute (siehe dazu den Plan der ethnischen Säuberung des israelischen Ministers Smotrich oder den Plan mit der Vertreibung von Palästinensern nach Ägypten).

7. Es gibt bis heute Minister wie Smotrich, die an der "israelischen" Regierung teilnehmen und einen Genozid an Palästinensern auffordern.

8. Palästinenser wurden mit Waffengewalt vertrieben. Bei den meisten Juden war das nicht der Fall.

9. Vor der Gründung Israels sind Juden zu den Arabern geflüchtet. Sie haben friedlich zusammenleben können. Die Gründung Israels mit Gewalt hat die Beziehungen zwischen Arabern und Juden vergiftet.

10. Der jüdische Historiker Prof. Avi Shlaim hat durch seine Recherchen nachgewiesen, dass Zionisten mehrere Terroranschläge verübt haben, um Juden zu zwingen, nach Israel zu flüchten.

Wenn ihr zu einem bestimmten Punkt eine Quelle braucht, dann kann ich sie gerne angeben. Die könntet ihr aber auch innerhalb von wenigen Sekunden selber finden.

Wie ihr seht, ich habe jüdische Historiker erwähnt und als Quelle verwendet. Das sind keine antisemitische Behauptungen, sondern Fakten.

....................................

Wie seht ihr das? Warum wird trotz all dieser erwähnten Punkte die Vertreibung der Juden, die ich nicht rechtfertigen oder verharmlosen möchte, mit der Nakba verglichen oder sogar als Rechtfertigung der Nakba der Palästinenser dargestellt (bitte abstimmen)?

Bleibt bitte beim Thema!

Vielen Dank im Voraus!

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Die eigentliche Katastrophe der Palästinenser ist dass sie immer auf Gewalt setzen, und alle Kriege verlieren.

Was den Palästinensern fehlt ist ein Vertreter wie Ghandi.

Die "Nakba" war der Krieg, den die arabischen Staaten IM NAMEN DER PALÄSTINENSER gegen Israel BEGONNEN haben.

Die Palästinenser lassen in ihrem "wir Armen"-Narrtiv immer unter den Tisch fallen, dass sie die Aggressoren sind, dass sie mit der Gewalt begonnen haben.

Kein einziger Palästinenser hätte seinen Heimatort verlassen müssen, wenn der Krieg von 1948 nicht gewesen wäre.

Palästinenser hätten sofort in ihre Heimat zurück können, wenn sie eigenwilligt hätten, den Staat Israel anzuerkennen und in Frieden neben Israel ihren Staat Palästina aufzubauen.

Israel hätte sich noch 1967 aus Gaza und dem Westjordanland zurück gezogen, unter der Bedingung "Land gegen Frieden". Die Palästinenser, die arabischen Staaten wollten keinen Frieden. .Sie beschlossen das dreifache Nein von Khartum: Kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung des Staates Israel, keine Verhandlungen mit Israel.

Dieses Muster zieht sich durch die Palästinensische Geschichte von 1947 bis heute.

Erst fangen die Palästinenser mit GEwalt an, und dann weinen sie, wenn der andere sich verteidigt oder zurückschlägt und sich als stärker erweist.

How is that working for you?

Offensichtlich sehr schlecht.

Die Palästinenser kriegen übrigens pro Jahr alleine von der UNRWA 1.6 MILLIARDEN Dollar in den Allerwertesten geschoben. Rechne mal, wie viele Häuser ohne Wasser und Strom man für 1.6 Milliarden kaufen kann. Ich vermute, dass alleine die UNRWA-Zuwendung über 75 Jahre mehr sind, als der Besitz, den die Flüchtlinge damals aufgaben, wert war. Und die UNRWA ist nur für genau diese Flüchtlinge da.

Diese 1.6 Milliarden nutzen sie unter anderem dafür, ihren Kindern möglichst grossen Hass auf Israel einzutrichtert, um jede Lösung auch für die Zukunft so gut wie möglich zu verhindern.

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Na ja, nehmen wir einmal Gaza als Beispiel.

Gaza ist seit 2005 unabhängig, keine Israelis waren mehr dort.

Hat das zu einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen?

Nein, überhaupt nicht.

Dabei haben alle für Gaza Spenden gesammelt...

Aber wahrscheinlich ist so eine Hamas-Regierung der Wirtschaft nicht unbedingt zuträglich.

Früher haben viele Leute aus Gaza in Israel gearbeitet. Das war für die Wirtschaft gut. Jetzt, vor 7.10 waren es nur noch um die 30'000.

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Angriff und Verteidigung sind oft nicht symetrisch.

Um zu vermeiden, dass die Deutschen einmarschieren, hätte man erstens die Aufrüstung von Deutschland ab 1933 and die Vergrösserung der Armee verhindern müssen. Das wäre an den Siegermächten des ersten Weltkrieges gewesen, insbesondere Frankreich und England.

Vielleicht hätte man auch mit Minenfeldern, Panzersperren, Gräben, Mauern, Stacheldrähten entlang der Grenze etwas ausrichten können. Doch die Grenze ist lang, das hätte sehr viele Ressourcen verschlungen. Und ich weiss nicht, wie lange es gedauert hätte, so eine Infrastruktur zu erstellen.

Und vielleicht war in Polen damals gar nicht klar, von wo die grössere Bedrohung kommt, von der UdSSR im Osten oder von Nazi-Deutschland in Westen. Also hätten sie die ganze Grenze absichern müssen?

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Du kannst den Kontext erzählen.

Er war ja Nazi. Als Nazi konnte er billig eine Fabrik von einem jüdischen Besitzer übernehmen, denn die Deutschen, insbesondere die Nazis, haben ja den Juden jeglichen Besitz weggenommen und für sich selbst behalten.

er war Sklavenhalter. Damals waren praktisch alle deutschen Firmen Sklavenhalter. Ihre Zwangsarbeiter bekamen keinen lohn, und nur wenig zu essen.

Doch auf der anderen Seite begannen die Deutschen, alle Juden, die nicht aktiv als Sklaven für sie arbeiteten, zu ermoden, in Gaskammern oder Massenerschiessungen.

Erst steckten die Deutschen Juden in "jüdische Wohnbezirke", Ghettos, die überfüllt und unterernährt und voller Krankheiten waren. Die Fabrik von Schindler war im Ghetto von Krakau. Aber innerhalb des Ghettos, so schrecklich die Bedingungen dort waren, konnten die Bewohner sich frei bewegen.

Dann haben die Deutschen das Ghetto Krakau aufgelöst und die Juden, die für Schindler arbeiteten, im KZ Plaszow gefangen genommen, wo Amon Goeth sein Unwesen trieb. Dort waren die Bedingungen noch schlimmer als im Ghetto Krakau. Du kannst die Unterschiede beschreiben.

Dann wurden die Gefangenen von Plaszow nach Auschwitz geschickt. Auch hier kannst du die Unterschiede beschreiben.

Aber wenn du ein bisschen einen Überblick auf das ganzes Sklavenhalter-System der Deutschen im 2. Weltkrieg gibst, und den Zusammenhang zu Schindler herstellst, kriegst du sicher eine gute Note.

Und du kannst erwähnen, dass es noch andere Betriebe gab, die auch versuchten, ihre jüdischen Zwangsarbeiter zu retten, z.B. die Glasfabrik Hortensia in Czenstochov...

Falls du mehr infos brauchst, helfe ich dir gerne.

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