Natürlich ist das möglich. Du musst halt mit Prüfungen oder einem kleinen Zeitverlust (ev. 1 Jahr) rechnen. Je nachdem wo du hinwillst, hast du auch gar keinen Zeitverlust.

Ich gebe dir aber den Rat, darauf zu achten, dass dein Zeugnis positiv ist.

Toi Toi Toi

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Am Tag der Auferstehung werden wir sehen, welche die richtige und die einzige ist.

Oder auch nicht.

Wenn wir die falsche hatten, sind wir tot und sehen genau gar nichts.

Wenn es keine Religion gibt, die stimmt, weil alles nur erfunden war, können wir gar keine richtige sehen. Weil nicht vorhanden.

Sollte überhaupt nichts Höheres existieren, würden wir auch nichts mehr sehen, da wir vollkommen tot wären.

Wäre die eigene die richtige, wüssten wir das als überzeugte Gläubige jetzt schon.

Wir würden also höchstens schnallen, ob die eigene die richtige war, oder, ob alle Religionen gelogen waren und die Dinge ganz anders sind.

Vorausgesetzt, es gibt nicht nur das, was 90% der Menschheit nur sehen. Da kann man jetzt glauben wenn man will, oder auch nicht. Man kann etwas wissen, oder auch nicht.

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Ich kann dir eigentlich in deiner ganzen Fragebeschreibung zustimmen, außer dem Fakt, Japanisch zu lernen. Ich hätte mir das eigentlich vor einer Weile vorgenommen, aber nun doch nie damit angefangen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Latein steht vorher auf dem Programm. Wenn ich meine Trägheit endlich mal überwinden würde. ;-)

Ich finde Japan auch total interessant, ich will da einmal im Leben unbedingt mal hin. Von der Musik, über Style, bis zum Essen, ich mag es einfach.

Nur sollte man zu den Themen Schulsystem und Arbeit kein allzu rosiges Bild malen. Die Schüler lernen viel, die Schulen sind streng, die Japaner arbeiten viel und sind leistungsfähig. Das alles mag bewundernswert und lobenswert sein, verdient auf jeden Fall viel Anerkennung. Aber die menschliche Gesundheit leidet darunter nicht selten. Stichworte Mobbing, Burnout, Depression, Selbstmord...

Ansonsten fühle ich mich zum Japanischen generell hingezogen.

Das könnte auch daran liegen, dass meine Vorfahren von sehr viel früher (vor einigen 1000 Jahren) Asiaten waren. Das wurde mit einem Gentest einmal herausgefunden. Meine ganzen Verwandten, so weit ich zurückdenken kann, waren "waschechte" Österreicher. Auch äußerlich sieht man bei mir nicht wirklich viel Asiatisches, außer, dass ich sehr schlank bin. Aber ich finde diesen Fakt trotzdem cool, da man nun so manches auf diesen schieben kann. ;-)

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Es gibt wenn du mich fragst nicht DAS beste Handy, sondern nur eines, das die meisten deiner Bedürfnisse erfüllt.

Das für mich beste ist Sony, aber das passt nicht zu dem, was du brauchst.

Ich würde bei dir jetzt spontan zu Samsung raten. Ich habe (auch) ein s10e zu Hause, die Performance ist prima, es ist sehr schnell, zum Schreiben sehr sympathisch und ich habe und hatte nie Probleme mit dem WLan.

Doch es hat einen kleinen "Haken". Den Akku kann ich jetzt nicht wirklich als stark bezeichnen, da war jedes Sony bis jetzt besser. Vor Allem wenn du unter 20% kommst, kannst du gar nichts mehr einschätzen. Der ist auch schonmal innerhalb weniger als einer Minuter von 16 auf 3 % gefallen.

Das passiert aber nicht, wenn du über 20% hast.

Ich glaube, du musst abwägen, auf was du am ehesten kacken kannst und was Priorität hat.

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Rede zuerst mit einem Lehrer und zur Not mit der Direktion, bevor du dich abmeldest, da du Angst hast, dass du fliegst.

Wenn du einen mehr oder weniger triftigen Grund hast, wieso du gefehlt hast, kannst du den der Direktion ja erklären. Vielleicht fliegst du dann ja nicht. Mit triftigen Grund meine ich jetzt Krankheit, Mobbing, mieser Gesundheitsszustand usw. Warst du einfach nur faul, kommt das natürlich etwas blöd, lügen sollst du aber trotzdem nicht.

Aber rede zuerst mit deiner Schule, oder bitte einen Lehrer, mit der Schulleitung zu reden, wenn du dich nicht traust. (Was ich gut verstehen kann.) Nicht, dass du völlig umsonst von der Schule gehst. Das wäre schade.

Willst du denn noch eigentlich weiter zur Schule gehen? Willst du generell hinschmeißen und arbeiten gehen oder willst du eigentlich noch weitermachen? Willst du mit der Abmeldung eben schnelller als der Rauswurf sein, damit es nach außen nicht zu blöd aussieht? Willst du dich danach in einer anderen wieder anmelden?

Das alles sind Fragen, die für die Planung, was jetzt der richtige nächste Schritt ist, relevant sind.

Aber mal abgesehen davon. Wenn du eigenberechtigt bist, kannst du dich ganz einfach selbst abmelden. Die meisten Schulen haben das Abmeldeformular irgendwo auf ihrer Homepage als Download verlinkt. Das kannst du ganz einfach digital oder normal-schriftlich ausfüllen und per Email an die Schulleitung schicken. Das sollte wirksam sein. Wenn du es digital ausfüllst, musst du aber darauf achten, dass du eine echte Unterschrift von dir einfügst, eingescannt oder abfotografiert, sonst ist es ungültig. Du kannst es natürlich auch so vor Ort vorbeibringen, ins Sekretariat oder so.

Solltest du nicht eigenberechtigt sein, brauchst du für das Prozedere oben die Unterschrift eines Elternteils. Da kannst du ev. je nach dem wie du willst das alles sie erledigen lassen.

Aber ich hätte eine Frage, warst du einfach zu faul und gingst desgalb nicht zur Schule oder gehts dir nicht gut, hast du irgendwelche Probleme?

Mich interessiert das jetzt, da je nach dem was dahinter ist, ein anderer Schritt der schlaue ist. Wenn du es hier nicht schreiben willst, kannst du mich auch privat auf gf anschreiben.

Ich würde dir wirklich gerne helfen und dich vor jetzt-noch-abwendbarem-Ärger bewahren, da ich mit dem Thema Schule selbst schon mehr als genug Ärger erlebt habe.

:-)

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Das "Ihrer" vor Namensänderung gehört kleingeschrieben, da du ja über die Person sprichst und sie nicht gerade mit der Höflichkeitssrpache ansprichst. Sofern das kein Tippfehler war.

Auch gehört das r bei "ihrer" weg.

Also:

....handelt von einer Frau, die durch ihre Namensänderung ihr neues, ...

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Auf goodyfeed.com gibt es eine Beschreibung, die sich genau darum kümmert was es bedeutet, wenn man um 3:33 aufwacht.

Es lässt mich leider nicht den Link kopieren, die müsstest du selbst suchen. Das hört sich aber ziemlich einleuchtend für mich an, was auf dieser Seite beschrieben ist, da es sich mit manchen anderen übernatürlichen Erlebnissen, die ich bis jetzt hatte, deckt.

Wenn du die Zahl so irgendwo siehst, z. B. auf einem Autokennzeichen oder auf einer Uhr, die falsch geht (also wenn es nicht wirklich so spät ist), könnte es eine Engelszahl sein.

Ich weiß nicht, ob du Englisch kannst, aber ich vertraue meistens diesen beiden Seiten. Das stimmte schon öfter, was sie sagten. (Trotzdem solltest du immer deine Intuition mitspielen lassen, denn auch Internetseiten können sich irren.)

https://www.sunsigns.org/angel-number-333-meaning/

http://sacredscribesangelnumbers.blogspot.com/2011/08/angel-number-333.html?m=1

Aber schaue bitte auf der Seite vorbei, die ich oben nannte. :-)

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Ich finde, es macht auch etwas aus, ob man, wenn man vegetarisch lebt, noch viel Milch und Eier konsumiert oder eher wenig und schon ziemlich vegan unterwegs ist.

Es macht schon einen Unterschied, ob man jetzt jeden Morgen Nutella isst, Milch trinkt und Honig aufs Brot schmiert oder ob man Milchersatz, Honigersatz und eine andere Schokocreme hernimmt und man sich nur nicht ganz vegan ernährt, weil man auswärts manchmal Cocktailsauce oder etwas mit Käse Überbackendes isst. Beides Mal ist der Verbrauch sehr unterschiedlich hoch.

Für die Tiere ist es natürlich am besten, vegan zu leben. Aber ich finde es trotzdem falsch, vegetarisch lebende Menschen "zusammenzuschreien" oder sie auf die gleiche "Höhe" wie Fleischesser zu stellen. Fleischverzicht bringt auch schon was und war für manchem vielleicht eine große Leistung oder bedeutet einen großen Verzicht.

Fleischverzicht ist schon etwas, es ist besser als nichts.

Abegesehen davon, dass nicht alle Menschen komplett vegan leben können. (Sei es aufgrund der beruflichen Planung oder der Gesundheit.)

Wie gesagt, ich finde, es kommt darauf an, wie man vegetarisch lebt.

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Wenn ich könnte (also wenn ich die Weltherrschaft hätte, omg, fühlt sich das gut an, wenn ich das schreibe, vielleicht sollte ich das als Berufsziel anstreben) würde ich dafür sorgen (oder zumindest mein Bestes versuchen), dass

  • es überall Gleichberechtigung für ALLE Menschen gibt.
  • Kriege beenden.
  • Armut in armen Ländern beenden.
  • Bildung für alle Schichten in allen Ländern ermöglichen.
  • dafür sorgen, dass jeder Zugang zu einem guten Gesundheitssystem hat.
  • Massentierhaltung verbieten.
  • Umweltschutz als Gebot predigen.
  • versuchen zu erreichen, dass die Welt ihr Klimaziel erreicht.
  • Tierverarbeitung für Kleidung und Tierversuche für Kosmetika verbieten.
  • Kinderarbeit überall verbieten.
  • Wasserverschmutzung und -Verschwendung stoppen.
  • Arbeitsbedingungen, bei denen Menschen ausgebeutet werden oder Schaden nehmen überall verbieten.
  • Staaten mit wenig Geld mehr Geld zur Verfügung stellen, das dann an das Volk gehen sollte.
  • krebserregende Stoffe in Lebensmitteln verbieten.
  • Todesstrafe überall abschaffen.
  • gerichtliche Strafe für Mobbing (egal ob in der Schule oder am Arbeitsplatz) einführen.
  • "Strafbarkeitsgrenze" auf 12 Jahren herabsetzen.
  • Strafe für Vergewaltigung stark erhöhen.
  • Zwangsbehandlung in der Psychiatrie abschaffen. Zwangseinweisung nur auf den Zeitraum von höchstens einem Monat oder zwei Monaten oder so erlauben, solange, bis die akute Suizidgefahr bspw. vorüber ist.
  • Kindesmisshandlung einen Delikt machen, der verfolgt werden muss, wenn ihn jemand bemerkt.
  • anderes Entscheidungssystem, wenn es um die Schulwahl oder einen Wechsel geht. Kinder ab 12 Jahren entscheiden lassen, auch ohne Zustimmug der Eltern. Ggf. unter Beobachtung eines extra dafür zugeteilten Coaches oder Betreuers (oder Lehrers?). (Die Idee ist noch nicht ganz ausgereift.)
  • die Möglichkeit für Kinder mit einem Schulpsychologen zu reden, ohne dass der zu Hause anruft, auch wenn sie unter 14 sind.
  • Schulen verbessern.
  • mehr Transparenz bei Lebensmitteln.
  • Ehrlichkeit und Transparenz und vollständige Gefahrenaufklärung bei allen Medikamenten.

Phu, das war jetzt viel. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Wenn jemandem noch was einfällt, kann er ja mein Berater werden, wenn ich später mal die Weltherrschaft erlangt habe.

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Hi, es ist zwar schon 24 Tage her, aber ich hoffe, du schaust noch vorbei. 😉

Ich werde jetzt zuerst die Schulen kurz beschreiben, dann werde ich meine ganz persönliche Erfahrung posten, dann die Erfahrung anderer aus meinem Umfeld und schließlich eine Empfehlung.

Beschreibung:

GYM

+ In 4 Jahren Matura

+ viel Allgemeinbildung

+ gute Studienvorbereitung

+ abwechslungsreich

+ vielfältig

+ Möglichkeit auf Musik und Kunst

+ meist viele Zusatzangebote (Chor usw.)

+ Wahlpflichtfächer

+ Möglichkeit auf Olympiaden

- keine Berufsausbildung (sofern das stört)

HAK

+ Berufsausbildung und Matura

+ gute kaufmännische Basis

+ Unternehmerprüfung wird dir angerechnet

+/- 300h Praktikum (deshalb ev. leichteres Finden einer Arbeitsstelle, generell leichterer Berufseinstieg, da du schon eine Firma kennenlernst, in der du ev. bleiben kannst) (wer nicht arbeiten will, für den ists natürlich ein Nachteil 😆, denn das Praktikum muss man in den Ferien machen)

- wenig Allgemeinbildung, Natwi ist ist sehr stark ausgedünnt

- nichts Kreatives, kein Musik und kein BE (wen es stört)

- dauert 5 Jahre

- keine oder fast keine Zusatzangebote

- keine Palette an Wahlpflichtfächern, nur Wahl zwischen höchstens 2, wenn überhaupt, und diese sind vom Schwerpunkt aus vorgegeben

An Olympiaden kannst du zwar auch als HAK-Schüler teilnehmen, aber in der Regel wird man in einer HAK nicht auf Olympiaden aufmerksam gemacht. Es nehmen eigentlich nur Gymnasiasten teil.

Wenn du also als HAK-Schüler teilnimmst musst du in ein Gymnasium für die Auswahl und den Vorbereitungskursen und dann gegen 99% Gymnasiasten in Gym-Stoff antreten. (Wenn du Wettbewerbe magst, wenn nicht, ist dieser Punkt wohl uninteressant.)

HAS

+ nach 3 Jahren fertig

+ früher Eintritt in den Beruf möglich

- keine Matura

- "niederer" als HAK, wenn sich ein HAS-Abgänger und ein HAK-Abgänger auf die gleiche Stelle bewerben, könnte ich mir vorstellen, dass der HAK-Abgänger den Job bekommt

- sehr wenig bis so gut wie keine Allgemeinbildung, man lernt eben nur für den Beruf, nicht unbedingt für sich selbst, eine Horizonterweiterung ist das nicht gerade

- Mathematik ist hier nur ein Freifach (ich weiß nicht, ob du dich jetzt freust 😉, aber ich finde das nicht so gut, denn Mathe fördert das logische Denken und ist auch sonst wichtig, darauf sollte man eigentlich nicht kacken)

Persönliche Erfahrung:

Ich ging in eine HAK und in eine gymnasiale Oberstufe, auch kenne ich Leute, die HAS gingen, somit konntest du kaum jemand besseren fragen. ;-)

Erfahrung Gymnasium

Da ich ein Mensch bin, der gerne kreativ ist und sich für Naturwissenschaften interessiert, ist das Gymnasium genau richtig für mich.

Im Unterschied zur HAK macht man einiges im GYM etwas genauer, auch kommt mir das GYM ein wenig aufwändiger als die HAK vor. Etwas strenger in der Bewertung ebenfalls.

Was oft der Fall ist, ist, dass man im GYM in einer SA oder bei einem Test ab 60% positiv ist und in der HAK und woanders ab 50%.

Das liegt daran, dass man bei der Matura auch 60% braucht und das Gymnasium versucht die Menschen gleich schon darauf vorzubereiten, während die HAK noch nach dem "alten" System geht.

Meine Erfahrung ist, dass wissensdurstige Menschen im GYM gut aufgehoben sind. Wenn man lernwillig ist, ist das ein ungemeiner Vorteil.

Auch erleb(t)e ich im Gymnasium oft eine Horizonterweiterung und so einen Moment, in dem ich froh bin, etwas, was ich gerade lernte, gelernt zu haben.

Erfahrung HAK

Meine Erfahrung mit der HAK ist ehrlich gesagt nicht so gut. Ich weiß aber natürlich nicht, ob es in anderen HAKs auch so läuft.

Wir hatten ehrlich gesagt einige Trashfächer, also "Platzhalter" auf dem Stundenplan. In diesen Fächern wiederholte man entweder nur etwas aus einem anderen Fach, das man schon 10mal hörte oder man tat nichts.

Das empfand ich als ziemlich nervig, da es einfach nur eine Zeitverschwendung war. Ich schlug dann meistens die Zeit mit Paint 3D tot. 😉 Aber das ist nicht der Sinn einer Schule und ich hätte auch lieber etwas gelernt.

Das war nicht nur in der 1. oder 2. so. In der 4. gabs immer noch dasselbe Problem. Das bessert sich nicht, wenn die Jahre höher und die Schule eigentlich schwerer werden sollte.

Wenn man auf die Stundentafel schaut, denkt man natürlich, man lernt hier seperate Sachen in Projektmanagement oder so. Bei uns war dieses Fach nur Zeitverschwendung und brachte auch rein gar nichts für den Umgang mit Kunden oder so. Auch Business Behavior ist für die Katz.

So etwas kann einem im Gymnasium nicht passieren.

Falls du dich fragst, warum ich dann bis zur 4. in der HAK war, meine Mutter hat mich mehr oder weniger gezwungen. Inzwischen wurde aber mein Sturschedel wieder aktiv und ich bin wieder im Gymnasium.

Was auch noch ein Punkt ist, der erwähnt werden sollte, ist, dass Fächer wie Englisch, Italienisch und Mathematik ab der 3. ziemlich wirtschaftsfokussiert sind. Das muss jetzt nicht zwingend negativ sein. Viele taten sich mit Finanzmathematik leichter als mit allgemeiner, das Gleiche gilt für Italienisch.

Nur ich persönlich hatte das Gefühl, zu viel Nützliches zu versäumen. Sei es jetzt zur freien Verständigung im Ausland oder fürs spätere Studium.

Was auch noch zu meiner persönlichen Erfahrung gehört ist, dass ich mich in der HAK eigentlich bis zur 4., solange ich dort war, unterfordert fühlte. Nicht nur so ein bisschen, sondern schon in einem Ausmaß, in dem ich irgendwie depressiv wurde und mich dann außerhalb mit anderen Dingen beschäftigte, da mir die Schule zu wenig Anreiz und Herausforderung bot. Das empfand ich als ziemlich belastend und sehr lästig.

Also aus dieser Perspektive kann ich dir eigentlich nur sagen, dass du die HAK locker schaffen kannst. Ich habe in der 4. das erste Mal hier drüben überhaupt gelernt (außer Natwi, Mathe und Fremdsprachen, die lernte ich immer) und mit einem Beinahe-Null-Aufwand das ganze Jahr über einen Schnitt von 2,3 geschafft. Wenn man nur betrachten würde, wieviel ich tat, müsste man meinen, da kann höchstens 3,9 oder 4,3 oder so herauskommen. - Und wäre ich nicht faul gewesen und hätte ein kleines Bisschen mehr getan, wäre ein 1er Schnitt auch locker drinnen gewesen. Aber ich wollte ja auch noch ein bisschen gegen meine Mutter rebellieren. 😉 Dafür, dass sie mir einen Schultyp aufgezwungen hat.

Also ich kann eigentlich nicht verstehen, warum die HAK immer als so schwere Schule gilt. Für mich persönlich war es die leichteste, in der ich bis jetzt war. (VS mal ausgenommen 😉)

Erfahrung Umfeld:

GYM

Viele empfinden das Gymnasium als ziemlich schwer und fordernd. Vor Allem die Naturwissenschaften werden oft als ziemlich komplex und schwierig empfunden.

Auch wird dieser Schultyp oft als sehr stressreich wahrgenommen. Man spürt ev. etwas mehr Druck.

Da weiß ich jetzt leider nicht mehr, in meinem Freundeskreis ging niemand die gymnasiale Oberstufe.

HAK

Die Erfahrung der Menschen in meinem Umfeld unterscheidet sich teilweise drastisch von meiner eigenen.

So ca. die Hälfte meiner damaligen HAK-Klasse empfand die Schule sehr wohl als anstrengend. Einige tatan sich auch schwerer und jammerten vor Allem in der 4. oft, dass sie durch die Schule so viel Stress haben.

(Ich beschreibe das jetzt auch, denn ich weiß ja nicht, wie leicht du dich tust. Auf jeden Fall sollst du nicht nur meine Erfahrung hören, sonst hast du ein unvollständiges Bild. 😄)

Manche brachen, nachdem sie in der 4. sitzen blieben auch ab, da es ihnen einfach zu viel wurde. Mit Sprachen, Rechnungswesen und Mathematik taten sich bei uns die meisten schwer. Da gabs so eine "Ecke" (inkl. mir), die sich sehr leicht in Sprachen tat und meistens eine 1 schrieb und der Rest war so Durchschnitt bis schlecht.

Natwi war vom Großteil der Klasse ein gehasstes Fach (nicht von mir, wie du dir denken kannst 😉), da es vielen selbst in sehr abgeschwächter Form noch zu komplex war, aber es vor Allem so gut wie keinem interessierte.

Ich weiß auch von einem Mädchen, das nach der 2. HAK, abbrach, da es die Schule als zu schwer empfand.

Wie man sieht, können Erfahrungen äußerst unterschiedlich sein.

HAS

Die HAS dürfte um einiges leichter sein als die HAK. Denn manche, die in der 1. oder 2. HAK nicht mehr so gut mitkamen und nur noch schlechte Noten schrieben, hatten in der HAS dann wieder sehr gute Noten.

So viel wird in dieser Schule nicht verlangt. Also, wenn du ein Zeugnis hast, mit dem du auch ohne Schwierigkeiten in ein Gymnasium reinkommen würdest, müsste die HAS für dich eigentlich ein Klacks sein.

Nichtsdestotrotz gibt es auch natürlich hier Kandidaten, die mehrmals zur HAS-Abschlussprüfung antreten mussten, bis sie bestanden. Ich glaube sogar, dass an meiner Ex-Schule eine war, die 6 Jahre für die HAS brauchte.

Das finde ich ehrlich gesagt schon ein wenig extrem. (Sorry 😬)

6 Jahre fürs Gym, ok. 6 Jahre für die HAK, auch ok. Aber für die HAS? Die Schule ginge ja eigentlich nur 3 Jahre und so viel ich weiß, hatte die Person keine Schulwechsel. Sie bestand nur so oft nicht. Ok, ich schweife vom Thema ab.

Empfehlung:

Wenn du ein sehr wissensdurstiger Mensch bist, der gerne in vielen verschiedenen Bereichen bescheid wüsste, würde ich ein Gymnasium empfehlen.

Eine HAK oder eine HAS können deinen hohen Wissensdurst nicht stillen.

Auch wenn du gerne etwas mit Musik oder Kunst machen würdest, oder wenn du Naturwissenschaften sehr magst, wirst du um ein Gymnasium nicht herumkommen. (Außer du gehst vielleicht Ferrari Kreativ oder so, zumindest was da Kreative betrifft.)

Du musst danach ja nicht unbedingt studieren gehen. Du kannst auch eine Lehre machen, wenn du die Matura hast, wird dir ein Teil deiner Lehrzeit angerechnet.

Wenn du andererseits aber weißt, dass du auf jeden Fall studieren gehen wirst, ist eine HAK (und jede andere BHS) eigentlich nicht nötig und eine HAS sowieso sinnlos. Dann wäre das Gymnasium der ideale Schultyp für dich.

___

Wenn du aber mit vielen Gymnasialfächern nichts anfangen kannst und es dich in Richtung Büro oder Unternehmensgründung zieht, wäre eine HAK überlegenswert.

Wenn du dir bspw. denkst, eine Ausbildung als Bürokauffrau z. B. wäre praktisch und dir Allgemeinbildung und Künste jetzt weniger wichtig sind, dann spricht eigentlich nichts gegen die HAK. Da spräche, im Gegenteil, einiges dafür.

Auch wenn du später ein Unternehmen gründen willst, kann HAK-Wissen durchaus hilfreich sein. Man kann zwar ohne HAK natürlich auch ein U gründen, aber man fühlt sich vielleicht sicherer, wenn man mehr kaufmännischen/managementtechnischen/rechtlichen Background hat, je nachdem, wie risikofreudig man ist.

Es fehlen aber halt mehr die Momente, in denen der eigene Horizonz erweitert wird.

Aber wer nicht solche Ansprüche hat wie ich 😅 und halt einfach etwas in der Hand haben will, warum nicht HAK.

___

Wenn du ziemlich sicher keine Matura willst und du bald dein eigenes Geld verdienen willst, wäre die HAS glaube ich die richtige Wahl.

Auch wenn du dich schulisch generell nicht leicht tust und du eher schwer lernst, wäre die HAS glaube ich eine bessere Wahl als das Gymnasium und ev. die HAK.

Aber das sollte jetzt nicht die wichtigste Komponente sein, an der du deine Entscheidung fest machst. Du solltest in erster Linie nach Interesse entscheiden.

Auch wenn du Mathe loswerden willst, kannst du das in der HAS! 😉 Ob das eine gute Idee (dirzuliebe) ist, ist allerdings eine andere Frage.

Wenn du HAS gehst und danach doch noch die Matura willst, kannst du noch einen Aufbaulehrgang machen. Der dauert 3 Jahre und dann hast du quasi einen HAK-Abschluss.

Wenn du also fix eigentlich nur ins Büro willst, spricht eigentlich nicht viel gegen die HAS. 🙂

...

Ich persönlich, wie du sicher erkennen konntest, finde das Gymnasium von diesen dreien eindeutig am besten.

Also ganz spontan würde ich sagen, geh GYM!

Aber es kommt halt wirklich auf dich an. Wir sind nicht alle gleich und du musst auf deine Interessen und Ziele (und Fähigkeiten) achten. - Und anhand deren die Schule wählen.

Ich persönlich konnte mit der HAK eigentlich nichts anfangen und in der HAS wäre ich eingeschlafen (bin ich in der HAK auch schon beinahe). Zu mir passt eigentlich nur das Gymnasium.

Aber wie du siehst, es gibt auch Menschen, die tun sich in der HAS nicht leicht, ich weiß nicht, zu welchen du gehörst/gehören wirst.

Die Schweregrade schätze ich ungefähr so ein:

Am forderndsten ist meiner Meinung nach das Gymnasium. Ich persönlich finde das aber gut, ich empfinde es nicht als unympathisch fordernd, sondern eher "anstachelnd". Oder so.

Danach kommt die HAK. Manche sagen sie ist schwerer als ein GYM, andere sagen sie ist leichter. Ich habe sie allerdings als ziemlich herausforderungsarm empfunden. Deshalb ordne ich sie an zweiter Stelle ein.

Die HAS ist noch eine ordentliche Spur leichter als die HAK. Also somit mit Abstand am leichtesten.

Und was ich dir unbedingt noch mitgeben möchte ist:

Lasse dich nicht einschüchtern!

Wähle nicht eine Schulart nicht, nur weil jemand sagt, dass du das nie schaffen würdest! Der ist meistens einfach nur eifersüchtig und kann dich vor Allem nicht einschätzen, noch weniger kann er wissen, wozu du am Ende des Tages in der Lage bist!

Lasse nur DEINEN Bauch entscheiden und DEINEN Willen zählen!

Falls die FS das hier nicht mehr liest, sollten alle anderen, die diese Frage sehen und vor der gleichen Frage stehen, halt etwas davon haben. 😄

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Warum sieht es so aus? Hast du irgendwo etwas in diese Richtung gelesen?

Also eine Hak Matura ist in Ö gleichwertig wie eine des Gymnasiums. Deshalb sollte das schonmal keinen Unterschied machen.

Ich weiß jetzt nicht genau, was das Problem ist. Ob es daran liegt, dass es eine BHS ist oder daran, dass die Schule nicht international ist.

Ich schlage dir jetzt mal ein paar Dinge vor:

  1. Zu aller erst, frage bei der Uni persönlich nach. Dann weißt du es ganz genau. Vielleicht zerbrichst du dir umsonst den Kopf und es geht ja. Dann kannst du dich auch genau informieren, mit welcher Matura du da studieren könntest.
  2. Woanders studieren. Wenn das für dich keine Option ist und du unbedingt dort hinwillst, habe ich Tipp 3 und 4 für dich.
  3. Wenn du eine AHS Matura brauchst, investiere noch ca. 2 Jahre an einer AHS, um die zu machen. Ob du jetzt vorher die HAK abschließt oder nicht, ist deine Entscheidung. Ich warne dich nur, dass wenn du in eine Tagesschule willst, es dir passieren kann, dass sie dich erst ab der 6. reinlassen, da Gym-Direktoren oft der Meinung sind, Hak-Schüler können nichts und fallen sowieso durch, wenn man sie in die 7. lässt. Weiß ich aus Eigenerfahrung, hat mir ein Gym-Direktor mal eiskalt ins Gesicht gesagt. Ansonsten bräuchest du halt einige Prüfungen. Wenn für dich die Abendschule auch ok wäre, kannst du da die Matura ziemlich unkompliziert machen.
  4. Kompliziert wird es, wenn du eine internationale Matura bräuchtest. Da fällt mir jetzt nur die Lösung ein, dass du noch irgenwie versuchst, in die 7. Klasse oder so des akademischen Gymnasiums einzusteigen und dort das IB (International Baccalaureate) machst. Ob du da reinkommst, das hängt von deinen (auch deinen letzten Hak-Noten) Noten ab (auch im normalen Tagesgym) und ob du es schaffst, von deinen Englischkenntnissen. Es kann sein, dass die extra abgeprüft werden, vor der Aufnahme. (Ich meine, du brauchst jetzt keinen Schnitt von 1,4 oder so auf deinem Hak-Zeugnis, aber acht 4er und zwei 5en sollten es jetzt halt auch nicht sein.)

Viel Glück! Rede zuerst mit der Uni und frage obs klappt oder wenn nicht, was du bräuchtest. Dann kannst du ja versuchen, das zu erreichen.

Und wenn du dich dazu entscheidest, die Hak zuerst fertig zu machen, hält dich die Hak-Matura ja nicht davon ab, noch eine andere zu schreiben.

Viel Spaß und viel Glück!

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