Liebe Aly1995,

Wenn beide Menschen es wirklich wollen, dann sollten beide auch konsequent sein und zusammen gehen. Meiner Meinung das einzige, was hier hilft. Und das einzig richtige.

Warum sollte es keine Zukunft geben ? Versuche mal das ganze in ein anderes Licht zu rücken und stelle die Frage mal etwas anders: WIe könnte es funktionieren, damit es eine gemeinsame Zukunft geben kann ? Nichts ist unmöglich. versucht es einfach. Versucht es gemeinsam zu lösen. Dann geht auch der Kummer weg.

Liebe versetzt bekanntlich Berge !

Viel Glück !

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Liebe "Ausbildungabi14"

Deine Frage ist schon ein paar Tage her, aber ich möchte Dir dennoch diese beantworten.

Dein Profilbild erinnert mich an eine wunderschönes liebes Mädchen, welches ich vor längerer Zeit kennen gelernt habe ( und mich in Sie verliebt habe... ).

Leider ist es in unserer Gesellschaft meistens so, daß Du als Frau egal wie toll Du bist und Qualifikationen Du hast immer schlechter gestellt bist als wir Männer.

Ich kann Dir nur empfehlen: Mache Dein Fachabi bzw. Fachhochschulreife und gehe in die Beamtenlaufbahn. Da wirst Du genauso besoldet wie die Männer. Und außerdem ist der Job sicher. Ich selbst war bis letztes Jahr Soldat auf Zeit ( habe mich 2004 verpflichtet für 12 Jahre Offizier bei der Bundeswehr. ) Im letzten Jahr wurde ich zum Hauptmann befördert und gleichzeitig zum Berufssoldat ernannt. Das Geld ist wirklich nicht schlecht. Ich werde besoldet nach A12, das sind rund 3400 Euro netto mtl. Das muss man erstmal verdienen in der Privatwirtschaft.

Und mit einer Fachhochschulreife kannst Du ja in den gehobenen Dienst ( A9 aufwärts )

Ich war schockiert, als ich erfuhr das eine ZFA ( Zahnmedizinische Fachangestellte ) nur einen Hungerlohn verdient. Daher konnte ich die Entscheidung des Mädchens absolut verstehen Ihren Beruf nicht weiter fortzusetzen. Habe den Kontakt leider zu Ihr verloren. Ich hatte Ihr eine Berwerbung vorbereitet für den Zoll. Ich hoffe, Sie wird es noch machen.

Im Nachhinein habe ich durch einen Cousin, der mit Ihr auf die Schule ging, mitbekommen daß Sie wohl gar kein Fachabi hatte, das macht Sie wahrscheinlich jetzt erst. Ich frage mich bis Heute, warum Sie mir damals das erzählt hat. Wollte Sie mir gegenüber sich etwas besser machen ? Das hätte Sie nicht machen brauchen bei mir. Ich bemesse niemanden an der Ausbildung.

Ich liebe Sie so, wie Sie ist. Auch jetzt noch.

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Schenke Ihm das hier:

http://www.amazon.de/Der-Reibert-Handbuch-deutschen-Soldaten/dp/3813208451

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Mein Freund will fest zur Bundeswehr... mir gehts mies

Mein Freund wird ab Oktober seine Grundausbildung bei der Bundeswehr machen und dann einen 8-monatigen FWD. Danach will er Offizier werden und Psychologie studieren, um dann als Psychologe bei der Bundeswehr zu arbeiten. Dafür will er sich auch sein gesamtes Leben lang verpflichten. Durch die Musterung ist er schon gekommen, bei den Tests hatte er überdurchschnittlich gute Ergebnisse und er wurde als T2 eingestuft.

Ein wenig habe ich mich informiert und habe in Erfahrung gebracht, dass es meist nicht so kommt, wie man sich seine Karriere vorstellt, aber da mein Freund so ein extremes Heidenglück in seinem gesamten Leben hat (worauf ich tierisch neidisch bin), gehe ich mal von aus, dass seine Laufbahn so funktionieren wird, wie er es sich vorstellt. Wenn mein Freund wirklich etwas will, dann zieht er das auch durch. Und er bekommt immer alles, was er will, im Gegensatz zu mir, ich habe gerade mal ein stinknormales Studium, das ich eigentlich gar nicht mal wollte, aber ich keine Alternative bekommen hatte.

Ich habe wirklich Angst um meinen Freund, wegen den Auslandseinsätzen... Außerdem finde ich es unfair, dass er so viel Geld da bekommt, ich wollte eigentlich immer mehr verdienen als er, aber daraus wird wohl nichts mehr. Aber das ist eigentlich nicht wichtig.

Ich bin eine Person, die viel Nähe und Liebe braucht und wenn er dann beim Bund ist, hat er mir gesagt, dass er sich wahrscheinlich nicht oft melden kann und wird. Sowas ähnliches hatte ich schon mal mit meinem Ex (Fernbeziehung) und eine Woche lang nix vom Freund zu hören wäre für mich fast schon wieder das Gefühl, Single zu sein. Außer ihm habe ich auch nicht wirklich Freunde, mit denen ich über meine Gefühle und alles reden kann, daher wäre es auch ein "Verlust" meines einzigsten und engsten Vertrauten. Darüber geredet habe ich mit ihm schon zig Mal. Was er dazu meint, ist nur, wenn es bei uns wirklich Liebe ist, dann wird es schon halten. Und er glaubt an uns, dass wir es schaffen. Eigentlich sollte mich das beruhigen und ich sollte mich glücklich schätzen, so jemanden zu haben, der an uns glaubt, aber ich fühle mich trotzdem nicht gut. Schon wieder habe ich deswegen eine schlaflose Nacht hinter mir, in der ich mit mir selbst über das Leben und unsere Zukunft philosophiere...

Hat jemand Tipps, wie ich darüber hinweg komme und es endlich, endlich akzeptieren kann? Ich will seine Entscheidung ja akzeptieren, weil ich ihn wirklich liebe und mir kein Leben mehr ohne ihn vorstellen kann. Zudem habe ich auch einfach Angst vorm Alleinsein. Eins noch: ich bin nicht abhängig. Bewiesen, dass ich auch ohne Freund leben kann, habe ich, aber das Leben ist viel schöner mit ihm.

Sorry für den langen Text, aber ich hoffe so sehr, jemand kann mir irgendwie helfen. Ich kann nur mit meinem Freund darüber reden und er ist einfach sehr fest in seiner Meinung. Daher brauche ich auch mal andere Meinungen. Danke, Leute, wirklich :)

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Hallo Holyybitch,

ich selbst bin Offizier der Bundeswehr. Und ich habe einen geregelten 8 Stunden Tag und jede Menge Zeit. Und als Psychologe wird er diese Zeit auch haben :)

Natürlich wird die Anfangszeit etwas stressig, denn da wird er keine Zeit haben durch die Grundausbildung, etc.

Wenn er dann regulär Truppenoffizier wäre, dann hätte er vermutlich wenig Zeit, aber als Psychologe ganz sicher.

Übrigens: Psychologen müssen nur die halbe Einsatzzeit ins Ausland ( also 3 Monate statt 6 ) Und: Die Auslandseinsätze sind nur gefährlich für die kämpfende Truppe oder Befragungswesen ( Human Intelligence ) bzw. Cimic, nicht für Psychologen.

Im Endeffekt ist es ein ganz normaler Job wie im Zivilleben, nur halt mit den typischen Vorteilen ( unkündbar ( es sei denn, er würde Mist bauen ), bezahltes Studium, gute Bezahlung, Weihnachtsgeld, Sport während der Arbeitszeit, etc... )

Und er trägt halt Uniform.

Die meisten Menschen haben Vorurteile gegenüber der Bundeswehr, man hört viel schlechtes. Das meiste stimmt so gar nicht ! Ich habe meine Berufswahl nie bereut.

Ich selbst trage meine Uniform ungern in der Öffentlichkeit, man wird dumm angemacht und sonstiges. Aber da sehe ich gelassen drüber weg und ignoriere so etwas.

Freue Dich für Ihn und wünsche Ihm, daß alles so funktioniert wie er sich das vorstellt.

Ich bin überzeugt, daß Ihr eine glückliche Beziehung führen werdet - auch mit dieser Jobwahl!

LG Fabian

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