"Kumpel" erpresst mich... Zwickmühle

Mein Kumpel hat mich völlig im Griff. Ich habe ihm vor Monaten erzählt, dass ich schon mal gekifft habe. Das fand dieser total spannend und wollte mehr darüber wissen. Ich hab ihm Bilder von Gras und Joints geschickt (aus zweiter Hand von dem anderen Kumpel, der mich mitkiffen lassen hatte) und ihm auch mal ca. 0,3g live gezeigt. Leider hat er auch ein Bild, bei dem ich selbst am Joint ziehe, da ich schon ca. 4x in meinem Leben gekifft (davon 1x wirklich so, dass ich auch einen Rausch hatte) habe und mein Kumpel unbedingt dieses Bild haben wollte. Ein fataler Fehler. Dieser Kumpel hat mir gestanden, dass er gern mehr von mir will, also Beziehung. Ich habe aber einen Freund, mit dem ich überglücklich bin. Leider ist mein Freund ein absoluter Anti-Kiffer. Er weiß zwar, dass ich schon mal gekifft habe, doch danach habe ich ihm versprochen, es ihm zuliebe nicht mehr zu tun. Ich habe ihn angelogen, denn ich habe es nochmals getan. Das ist ca. 1 Jahr her, ich habe wirklich nur die paar Male gekifft. Ich bin selbstreflektierend und weiß dass das Falsch war. Aber ich kann mir keine Fehler mehr in meiner Beziehung zu meinem Freund leisten. Jetzt ist es aber so, dass mein "Kumpel", der mich will, mir droht, die ganzen Bilder, die er von mir hat, meinem Freund plus der Polizei zu schicken bzw. mich anzuzeigen, wenn ich nicht mit ihm zusammen sein möchte.

  1. Ich will meinen Freund unter keinen Umständen verlieren. Er ist meine große Liebe. Daher habe ich nun auch mir selbst (und nicht nur meinem Freund) auch geschworen, nicht mehr zu kiffen. Ihr braucht also keine Angst haben, dass ich irgendwie zum Junkie werde, Alkohol und Zigaretten und andere illegale Drogen lehne ich von Grund auf strikt ab (ich hatte mich vor dem Konsum von Cannabis gut informiert, daher weiß ich, dass es in Maßen nicht schädlich ist... und es wird ja auch für medizinische Zwecke verwendet). Ich will meinen Freund einfach nicht verlieren, aber werde es wahrscheinlich.

  2. Ich will nicht mit dem Typen zusammen sein, doch er erpresst mich. Er meint sowas todernst, er hat schon mehrere Anzeigen erstattet und jede erfolgreich, vielleicht hat er irgendeinen Bonus, weil er Jura studiert... keine Ahnung...

Ich weiß, dass ich einen riesen Fehler gemacht habe. Erstens, meinen Freund anzulügen und zweitens, gekifft zu haben, obwohl ich versprochen hatte, es nicht mehr zu tun.

Mein Leben ist wirklich schon am Ende, so viel musste ich bisher durchmachen, doch meinen Freund zu verlieren (den ich zu 99,9% wahrscheinlich eh schon verloren habe), wäre für mich das schlimmste... was soll ich bloß tun? In meinem Kopf befindet sich nichts als Leere...

Polizei, Erpressung, kiffen
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Mein Freund will fest zur Bundeswehr... mir gehts mies

Mein Freund wird ab Oktober seine Grundausbildung bei der Bundeswehr machen und dann einen 8-monatigen FWD. Danach will er Offizier werden und Psychologie studieren, um dann als Psychologe bei der Bundeswehr zu arbeiten. Dafür will er sich auch sein gesamtes Leben lang verpflichten. Durch die Musterung ist er schon gekommen, bei den Tests hatte er überdurchschnittlich gute Ergebnisse und er wurde als T2 eingestuft.

Ein wenig habe ich mich informiert und habe in Erfahrung gebracht, dass es meist nicht so kommt, wie man sich seine Karriere vorstellt, aber da mein Freund so ein extremes Heidenglück in seinem gesamten Leben hat (worauf ich tierisch neidisch bin), gehe ich mal von aus, dass seine Laufbahn so funktionieren wird, wie er es sich vorstellt. Wenn mein Freund wirklich etwas will, dann zieht er das auch durch. Und er bekommt immer alles, was er will, im Gegensatz zu mir, ich habe gerade mal ein stinknormales Studium, das ich eigentlich gar nicht mal wollte, aber ich keine Alternative bekommen hatte.

Ich habe wirklich Angst um meinen Freund, wegen den Auslandseinsätzen... Außerdem finde ich es unfair, dass er so viel Geld da bekommt, ich wollte eigentlich immer mehr verdienen als er, aber daraus wird wohl nichts mehr. Aber das ist eigentlich nicht wichtig.

Ich bin eine Person, die viel Nähe und Liebe braucht und wenn er dann beim Bund ist, hat er mir gesagt, dass er sich wahrscheinlich nicht oft melden kann und wird. Sowas ähnliches hatte ich schon mal mit meinem Ex (Fernbeziehung) und eine Woche lang nix vom Freund zu hören wäre für mich fast schon wieder das Gefühl, Single zu sein. Außer ihm habe ich auch nicht wirklich Freunde, mit denen ich über meine Gefühle und alles reden kann, daher wäre es auch ein "Verlust" meines einzigsten und engsten Vertrauten. Darüber geredet habe ich mit ihm schon zig Mal. Was er dazu meint, ist nur, wenn es bei uns wirklich Liebe ist, dann wird es schon halten. Und er glaubt an uns, dass wir es schaffen. Eigentlich sollte mich das beruhigen und ich sollte mich glücklich schätzen, so jemanden zu haben, der an uns glaubt, aber ich fühle mich trotzdem nicht gut. Schon wieder habe ich deswegen eine schlaflose Nacht hinter mir, in der ich mit mir selbst über das Leben und unsere Zukunft philosophiere...

Hat jemand Tipps, wie ich darüber hinweg komme und es endlich, endlich akzeptieren kann? Ich will seine Entscheidung ja akzeptieren, weil ich ihn wirklich liebe und mir kein Leben mehr ohne ihn vorstellen kann. Zudem habe ich auch einfach Angst vorm Alleinsein. Eins noch: ich bin nicht abhängig. Bewiesen, dass ich auch ohne Freund leben kann, habe ich, aber das Leben ist viel schöner mit ihm.

Sorry für den langen Text, aber ich hoffe so sehr, jemand kann mir irgendwie helfen. Ich kann nur mit meinem Freund darüber reden und er ist einfach sehr fest in seiner Meinung. Daher brauche ich auch mal andere Meinungen. Danke, Leute, wirklich :)

Liebe, Bundeswehr, Freunde, Beziehung
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Mein Freund hat Minderwertigkeitskomplexe und hört nicht auf mich. Was kann ich tun?

Er findet, er hat asymmetrische Augen, hässliche Füße, einen "fetten" Bauch, total viele Pickel, schlimme Haare und, und, und. Schon seit ca. 2 Jahren mache ich ihm klar, dass ich nie bemerkte, dass seine Augen asymmetrisch sind, sondern wunderbar blau strahlen, seine Füße nicht hässlich sind, sein Bauch überhaupt nicht fett ist, mich seine Pickel niemals stören, seine Haare wunderschön sind usw. Aber er will mir das nicht abkaufen. Er sagt, er sei total nutzlos, was ich wiederum verneint habe. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich ihn perfekt finde und dass mich seine kleinen - für ihn ach so schlinmen - Fehler überhaupt nicht stören und ihn gefragt, wem er denn sonst gefallen will außer mir. Daraufhin meinte er, dass er sich selbst gefallen will, aber mit diesen furchtbaren Pickel wird das niemals so sein. (Anm. d. Red.: er hat erblich bedingte Akne, hat auch spezielle Cremes vom Arzt verschrieben bekommen, welche wenig helfen; sein Vater hatte das gleiche Pickel-Problem bis 27 oder so) Ich tu ja schon mein bestes, ihm zu sagen, dass mir sein Aussehen doch egal ist und er trotzdem der hübscheste Mann der Welt ist. Und das meine ich ja auch ehrlich so!

Gestern ist mir aber der Kragen geplatzt. Es war wieder das selbe Thema und irgendwann sagte ich dann: "wenn du fertig mit deinem Selbstmitleid bist, dann meld dich, ich kann das nicht länger hören!" Es tut mir so leid... aber ich hab es wirklich nicht mehr ausgehalten. Er daraufhin: "siehst du? genau DAS ist der Grund, weshalb ich mit anderen Frauen schreibe und nicht mit dir über meine Probleme reden will. Weil du mir nicht lange zuhören kannst. Andere Frauen sagen nichts. Ich bin doch eh unwichtig und meine Probleme sind sch###. Wenn ich doch so selbstmitleidig bin, was willst du dann noch von mir? Genau aus DIESEM Grund erzähle ich ungern anderen von meinen Problemen und ERST GAR NICHT DIR!!!" (Zitat). Es hat mich wirklich verletzt und ich kann gerade nicht aufhören, zu weinen. Es tut mir ja leid, was ich gesagt habe, aber er will mir nicht glauben.

Meinem Freund habe ich schon gesagt, dass er an seinem Selbstbewusstsein arbeiten und vielleicht mal beim Psychologen vorbeischauen soll. Das mit dem Psychologen will er aber nicht, da es die Wahrscheinlichkeit vermindert, dass er zur Bundeswehr gehen kann. Dort will er erst das mit dem Selbstbewusstsein erlernen. Bei der Musterung ist er jedenfalls schon durchgekommen, er weiß nur noch nicht, wie es nun weitergeht. Er will dann als Offizier (jetzt kommts) "Psychologie" studieren. Was meiner Meinung gar nicht passt, da er doch selbst mit Problemen zu kämpfen hat.

Ich weiß nicht mehr weiter. Was kann ich bloß tun? Helfen will ich ihm ja, aber weiß nicht mehr, wie...

Liebe, traurig, Beziehung, Selbstbewusstsein, Psychologie, minderwertigkeitskomplexe
10 Antworten
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