Widerruf Architektenvertrag?

Ich habe einen Architekten um eine Ortsbesichtigung eines Grundstücks gebeten und ihn darauf hingewiesen, dass ich mich erst informieren möchte ohne Kosten zu verursachen, weil mir das Grundstück noch nicht gehört.

Ein paar Wochen später schreibt mir A. eine Email, dass er einen Vorentwurf angefertigt hat und, ob ich Interesse hätte diesen anzusehen. Ich habe dazu keinen Auftrag erteilt.

Ich habe mir den Vorentwurf in seinem Büro angesehen und ihm mitgeteilt, dass der Entwurf nicht meinen Vorstellungen entspricht und ich auch das Grundstück nicht kaufen werde. Nach der Vorstellung des Entwurfs hat mir der Architekt erläutert, dass sein Honorar sich an der Höhe der Baukosten orientiert.

Am nächsten Tag bekam ich eine Email mit einer Rechnung über 4.500 € für den Entwurf.

Kann ich den Architektenvertrag (falls einer entstanden ist) widerrufen, weil der Erstkontakt nicht im Büro des A. stattfand und der Entwurf mir per Email angeboten wurde, oder ist durch das aufsuchen des Büros nachträglich ein Vertrag entstanden?

Folgendes habe ich gefunden:

Architekten, die außerhalb ihrer Geschäftsräume mit Verbrauchern Architektenverträge (z. B. schriftlich oder formlos) abschließen, haben spezielle Hinweis- und Informationspflichten u.a. über das gesetzliche Widerrufsrecht eines Verbrauchers zu beachten. Für jeden Architektenvertrag, den der Architekt mit einem Verbraucher außerhalb seiner Geschäftsräume abschließt, besteht ein Widerrufsrecht. Der Verbraucher kann in diesen Fällen innerhalb von 14 Tagen den Architektenvertrag widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt in der Regel mit Vertragsschluss (§ 355 Abs. 2 BGB). Über das Widerrufsrecht muss der Architekt den Verbraucher in Textform informieren und ihm ein Muster-Widerrufsformular übermitteln (s. Anlage A1 und A2). Nur dann beginnt die 14-tägige Widerrufsfrist zu laufen. Erfolgt die Widerrufsbelehrung gegenüber dem Verbraucher nicht oder fehlerhaft, hat dieser sogar ein Widerrufsrecht von 12 Monaten und 14 Tagen. Im Falle eines Widerrufs besteht die Gefahr, dass bereits erbrachte Leistungen nicht honoriert werden und schon erhaltene Honorare zurückzuerstatten sind.

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Auch ich bin der Meinung, dass hier keine Gebühren fällig werden, auch nicht für die Besichtung des Grundstücks. Insbesondere dann nicht, wenn Sie eine Ortsbesichtigung vereinbart haben, die für Sie ohne Kosten stattfinden soll.
Das Widerrufsrecht greift ja letztendlich ohnehin für beide Dinge. Soweit ich weiß ist ein Vertrag ohnehin wirkungslos, wenn die Widerrufsbelehrung nicht erfolgte.
Also still halten, Post in Empfang nehmen, kurz schreiben "Wir weisen die Rechnung zurück, weil unseres Erachtens kein Vertrag zustande gekommen ist." und abwarten.

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Das ist in der Tat eine sehr gute Frage, denn sie lässt sich momentan nur schwer beantworten.

Das Problem der Gasheizung

Leider sind die Zeiten vorbei, in denen man in sein Haus eine moderne Brennwert-Gasheizung einbauen konnte. Sie benötigen heute mindestens zusätzlich noch eine Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung.

Dies ergibt sich aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum einen und aus dem EEWärmeG zum anderen. Letztere Verordnung soll fossil Energieressourcen schonen helfen und gleichzeitig Abhängigkeiten von Gas-, Erdöl- und Kohleimporten reduziereren. (https://www.hausbauberater.de/erneuerbare-energien-waermegesetz)

Die EnEV (https://www.hausbauberater.de/energieeinsparverordnung) wiederum "zwingt" Sie dazu, ein energieeffizientes Haus zu bauen.

Daraus regibt sich für Sie nun folgendes "Problem":

Wird im Rahmen der Bauplanung der Wärmeschutznachweis berechnet, müssen alle wärmeübertragenden Bauteile in Hinblick auf deren geografischen Ausrichtung, Fläche und verwendeten Materialschichten angeben werden. Das sind also die Bodenplatte, Wände, Fenster, Rollläden und Türen sowie Dachschrägen bzw. oberste Geschossdecken. Nun folgt der Anlagentechnische Teil, nämlich die Art der Heizung inkl. Warmwasserbereitung, Art der Verteilleitungen, Zirkulationen und noch einige weitere Details. Alle Punkte beziehen sich auf das neu zu errichtendes Wohngebäude. Im Hintergrund dieser Berechnung wird das sogenannte Referenzgebäude parallel gerechnet. Also ein identisches Haus was die Kubatur angehet, allerdings mit fest vorgegebenen Werten (gem. EnEV) in Bezug auf die Bauteile und Anlagentechnik. Das daraus resultieren Ergebnis für die Transmission = Bauteile und die Primärenergie = Anlagentechnik stellen somit die Mindestanforderungen für Ihr "neues" Gebäude dar. Das Problem ist also, wenn Sie hier "Gasheizung+Solaranlage" eingeben, dass das Referenzgebäude grundsätzlich mit einer Abluftanlage gerechnet wurde und somit weniger Energie verbraucht. Sie könnten das mit noch mehr Dämmung und einem Schornstein für den späteren Kaminanschluss kompensieren. Bei dem Schornstein funktioniert das deshalb, weil der Planer einen dezentralen Stückholzofen mit bis zu 10 % Wärmeertrag hinzurechnen kann. Dies, zusammen mit etwas mehr Dämmung könnte knapp reichen, um überhaupt die Normen der vorgenannten Verordnungen zu erfüllen. Wenn wir nun alle genannten Aufwendungen betrachten, kommen wir wirtschaftlich dann in die Preisklasse einer vernünftigen Wärmepumpe, was den Einbau einer Gasheizung völlig unsinnig werden läss. Das die Gasheizung nicht mehr gewollt ist, ergibt sich auch daraus, dass Wärmepumpe bei der Berechnung von vornherein besser bewertet wird.

Bleiben also noch die Wärmepumpen, die Elektroheizung und das BHKW.

Das BHKW ist (noch sehr teuer). Dann haben wir die Wahl zwischen den Wärmepumpen.

Ich selbst würde mir heute eine bei der BAFA gelistete Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen. Damit komme ich zum einen günstiger weg als mit einer Gasheizung+Solaranlage+Gasanschluss und zum anderen ist dies wohl momentan das wirtschaftlichste Heizsystem am Markt.

Weitere Informationen über Heizungen finden Sie hier: https://www.heizungssysteme.org/

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Ja (mit Begründung)

Ich bin Mediator und aus dieser Erfahrung heraus, kann ich dir nur empfehlen, Konflikte grundsätzlich einvernehmlich zu lösen. Arbeite dafür mit "ICH"-Botschaften!
Also keine Vorhaltungen, sondern: "Ich habe das Gefühl, dass..." "Mir geht es damit so und so..." USW

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Meines Erachtens wäre es dann schon fahrlässig, das Klassenzimmer zu verlassen.
Zum Thema fällt mir gerade noch dies ein:

https://www.streitvermittler-mediator.de/blog-mediation/schulmediation.html

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Leistung im Kostenvoranschlag nicht vollständig, muss ich nun erhöhte Kosten akzeptieren?

Hallo zusammen,

durch einen Wasserschaden in der Küche ist es notwendig geworden, diese neu zu fliesen. Dafür musste nun die komplette Einbauküche (8 Jahre alt) ausgebaut, zwischengelagert und wieder eingebaut werden. Hierfür haben wir die gleiche Firma beauftragt, die uns die Küche damals maßgefertigt geliefert und eingebaut hat. Im Kostenvoranschlag steht:

Pos. 1: Demontage der vorhandenen Unterschränke, Arbeitsplatten, notwendige Zubehörelemente

Pos. 2: Montage der Küchenelemente

Pos. 3: Anschlusskosten Wasser und Strom ohne Zubehör

Pos. 4: Anfahrtskostenpauschale für 2 Monteure

Für eventuelle Beschädigungen an vorhandenen Einbauelementen übernehmen wir keine Gewährleistung.

Unsere Versicherung hat den KV akzeptiert, Gesamtsumme war 952,- EUR.

Als die Monteure nun da waren, sagten sie, dass sie die Arbeitsplatte nie heile abbauen können, da die einen L-Winkel hat und fest verleimt ist. Ich antwortete, dass mir das im Prinzip egal ist - wenn die was kaputt machen, ist es ja eigentlich erstmal deren Problem. Sie berufen sich aber nun auf den Passus mit den evtl. Beschädigungen.

Da die Firma die Küche ja geliefert hat, wussten die doch, was wir für eine Arbeitsplatte haben, zudem hatten wir bei der Anfrage ja auch die Zeichnungen extra nochmal mitgeschickt. Jetzt sollen wir für die Arbeitsplatte nochmal knapp 1500 EUR extra zahlen - das kann doch nicht unser Problem sein, woher hätten wir wissen sollen, dass die Platte in jedem Fall kaputt geht??? Wir sind Laien und auf eine detaillierte Angabe angewiesen.

Hat einer eine Idee, wie es rechtlich damit aussieht?

Danke schonmal im voraus,

Finchen

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Pos. 1: Demontage der vorhandenen Unterschränke, Arbeitsplatten, notwendige Zubehörelemente

Pos. 2: Montage der Küchenelemente
Ich würde sagen, dass hier die Arbeitsplatte nicht ausgeschlossen ist und somit würde sehr wahrscheinlich jeder Verbraucher davon ausgehen, dass auch die Arbeitsplatte mit enthalten ist. Die Arbeitsplatte ist meines Erachtens ein Küchenelement, denn ohne diese wäre die Küche nicht brauchbar.

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Hier käme die transformative Mediation ins Spiel:
https://www.streitvermittler-mediator.de/mediationsarten/transformative-mediation.html

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Vielleicht hilft Ihnen dieser Artikel:
https://www.abir.eu/aktuelles/strassenausbaubeitraege.html

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Wenn Sie die Optionen nicht bestellt und sogar bei der Auftragserteilung klargestellt haben, dass diese Leistungen nicht erbracht werden sollen, hat der Handwerker auch keinen Anspruch auf die Vergütung. Er hätte, sofern die als Option ausgewiesenen Leistungen sich doch als notwendig herausgestellt haben, für diese wieder einen Auftrag gebraucht.
Nun sollten Sie sich das im Einzelfall ansehen. Vielleicht haben Sie ja auch einen Vorteil davon, dass der Maler diese Leistungen erbracht hat. Wägen Sie ab, ob sich hier ein Streit lohnt oder ob Sie die Forderung begleichen wollen.

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Oh, das ist zunächst mal viel Arbeit und wird auch nicht ganz so einfach.

Zunächst muss aus dem Acker mal Bauerwartungsland werden. Dafür braucht es die Zusammenarbeit mit der Kommune. Zunächst sollten Sie den bestehenden Flächennutzungsplan in Augenschein nehmen und dann mit der Kommune über Ihre Pläne sprechen. Sodann müssten Sie einen Antrag auf Umwidmung der Ackerfläche stellen und dabei der Kommune darlegen, welchen Vorteil eine Umwidmung für sie hätte, weil Ihre persönlichen Interessen hier eher zweitrangig sind. Es wäre also schon mal wichtig, dass Sie es der Gemeinde als Vorteil veraufen, wenn aus dem Acker mal Bauland wird. Alles weitere wird dann den behördlichen Weg nehmen.

Wenn Sie also die Gemeinde auf Ihrer Seite haben, könnte daraus etwas werden. Ansonsten wird nichts daraus.

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Man sollte nie von etwas ausgehen! :)
Rufen Sie mal beim Bauamt an oder besser noch, werden Sie dort persönlich vorstellig und fragen Sie. Notfalls stellen Sie eine Bauvoranfrage.

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Hier gibt es noch einige Fragen, bevor man eine einigermaßen brauchbare Antwort geben kann:

Einzug war 06.2015, bedeutet faktisch, das Sie das Haus in Besitz genommen haben. Hier kann man durchaus schon von einer "stillschweigenden Bauabnahme" sprechen. Eigentlich wäre dann die Abnahme in 10.2015 gar nicht mehr nötig gewesen. Zur Abnahme siehe https://www.hausbauberater.de/abnahme

Was steht im Abnahmeprotokoll?

Abschlussrechnung kam am 07.2016. Sie haben da wegen 10 Mängeln Geld zurück behalten. Die Frage ist, wie viel? (Sinnvoll wäre das doppelte des Wertes des Mangels)

Was genau ist an der Abschlussrechnung falsch?

Was hatte der Baubetreuer für eine Funktion?

Wer war Auftragnehmer für den Bau?

Aus derzeitiger Sicht würde ich das mal so sehen:

  1. Stillschweigenden Bauabnahme in 07/2016 - Beginn der Gewährleistungszeit, sofern im Bauvertrag diese nicht jeweils für jede Einzelabnahme greift.
  2. Gewährleistung nach VOB/B gem. § 13 Nr. 4 VOB/B vier Jahre, wenn Sie ein privater Bauherr waren. Mängel an Bauwerken und für Arbeiten an einem Grundstück verjähren nach einem Jahr.
  3. Für arglistig verschwiegene Baumängel gilt in der Regel die 30-jährige Verjährung.
  4. Bei "entfernten Mangelfolgeschäden" gilt in der VOB die zweijährige Verjährung.
  5. Für Organisationsverschulden gilt eine 30-jährige Verjährungsfrist.

Das ist mein Wissensstand. Ich bin aber kein Jurist und dies ist hier auch keine Rechtsberatung.

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Zwei Etagen

Ich bin nicht der Meinung, dass es unbedingt ein eingeschossiges Haus sein muss, um im Alter darin zu wohnen. Man sollte bei der Planung einfach etwas mehr an mögliche Probleme denken, die nicht nur mit dem Alter zu tun haben müssen.
Dazu gehören:
- breite Innentüren
- barrierefreies Bad
- Treppe so, dass auch ein Treppenlift mal angebaut werden kann
- barrierefreie Zugänge in alle Räume und zum Garten

Haben Sie denn schon eine Vorstellung davon, was das Haus wohl kosten wird? Sie sind hier nicht mehr im "normalen" Standard. Aber ich finde das Haus von außen sehr schön. Das Innenleben kann ich nicht einschätzen.

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Das ist sehr unterschiedlich. Außen zum Bsp: ca. 23 cm für

  1. Gipskartonplatte
  2. Holzwerkstoffplatte
  3. Gefachdämmung
  4. Putzträgerplatte
  5. Putz

oder auch

  • 12,5mm Gipskartonolatten
  • 15 mm OSB4
  • 160 mm Rahmen
  • MDF-Platte
  • 6 cm WDVS
  • Putz
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Hallo,

ich empfehle Malervlies Schutzvlies in den Räumen auszulegen. Das kamm man auch außen nutzen, nimmt zumindest den gröbsten Dreck auf.

Beste Grüße
FH

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Hallo,

ich habe dazu schon viel geschrieben, eines davon hier:
https://www.hausbauberater.de/massivhaus-fertighaus

Es ist allerdings ein Irrglaube

  • das eine Bauweise weniger Zeit als die andere kostet,
  • Fertighäuser günstiger als Massivhäuser sind und umgekehrt,
  • man mit Fertighäusern weniger Stress mit Handwerkern hat.

Es kommt meines Erachtens immer darauf an,

  • welche Ansprüche man hat und
  • was einem hinsichtlich der Baustoffe, Dämmung, Schallschutz wichtig ist.

Eine Aussage "Dies oder jenes ist besser" kann nicht hilfreich sein. Die Welt der Fertighäuser ist heutzutage eine andere als vor 20 Jahren.

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Hallo Nero80,

das kommt drauf an... Es kann innerhalb einer Woche erledigt sein, aber auch mal 3 bis 4 Wochen dauern. Momentan sind die Gutachter gut ausgelastet.

Freundlich grüßt
FH

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Hallo Lallo79,

ich bin mir nicht zu 100 Prozent sicher, aber meines Erachtens läuft die Verjährung erst ab dem Zeitpunkt, an dem die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist. Also 5 Jahre Gewährleistungsfrist + 5 Jahre für die Auszahlung = 10 Jahre.

Natürlich kann der Bauträger innerhalb dieser Frist den Einbehalt jederzeit zurückfordern.

Beste Grüße
FH

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Hallo kochmaus,

für die Außeneinheit gilt die Abstandsregelung nach dem Bauordnungsrecht von 3 m von der Grundstücksgrenze. Es lohnt sich aber, für den konkreten Fall noch einmal eine Rechtsberatung einzuholen. Die bekommen Sie vielleicht schon kostenlos beim Bauamt. Nehmen Sie Fotos mit!

Beste Grüße
FH

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Hallo Nayes2020,

für den energieeffizienten Hausbau gibt es feste Richtlinien, die sich zum einen an der Energieeinsparordnung, zum anderen an der KfW-Förderung orientieren.Sie finden auf https://www.hausbauberater.de/energieeffizient-bauen alle entsprechenden Informationen, Definitionen und Fördermittel.

Beste Grüße
FH

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Hallo alexbababu,

meines Erachtens kann der Handwerker Abschlagszahlungen nach § 632a Abs. 1 BGB von seinem Auftraggeber verlangen.

Der Unternehmer hat einen Auftrag vom Bauträger über einen gewissen Fliesenstandard. Dieser wird für Sie wunschgemäß erhöht. Der Handwerker bestellt also die Fliesen und rechnet diese mit Ihnen ab. Die Lieferung der gewünschten Fliesen ist hier bereits eine Leistung. Nun kenne ich die Höhe der Aufwendungen nicht. Grundsätzlich hätten Sie das Recht, vom Handwerker eine selbstschuldnerische Bürgschaft verlangen, die Sie ihm dann nach mangelfreier Übergabe der Fliesen wieder zurückgeben.

Beste Grüße
FH

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Hallo micholee,

wie die KfW-Bank ja klar schreibt, erreichen Sie mit Pelletheizkessel, 28 cm Fassadendämmung; Kunststoff-Fenster, 3-fach verglast, 24 cm Dachdämmung von außen und 12 cm Kelldeckendämmung den Standard Effizienzhaus 55 oder 70.

Die Frage ist und bleibt, ob den finanziellen Aufwendungen abzüglich Förderung auch noch so viel Energieeinsparpotential zur Verfügung steht, die eine solche Sanierung lohnenswert macht. Sie sollten sich diesbezüglich von einem Energieberater beraten lassen. Auch dafür gibt es Fördermittel: https://www.hausbauberater.de/bauwissen/foerdermittel-fuer-energieberatung

Es lohnt sich ja schon das "Förderprogramm energieeffizient Sanieren mit Kombinationslösung:
https://www.hausbauberater.de/bauwissen/kfw-energieeffizient-sanieren-kombinationsloesung

Infrage kommt auch Kredit (Nr. 151/152):
https://www.hausbauberater.de/bauwissen/kfw-foerderprogramme-hausbau-sanierung

Und das BAFA fördert die Modernisierung der Heizungsanlage:
https://www.hausbauberater.de/bauwissen/neue-foerderung-des-bafa-fuer-hausbesitzer

Sie sehen also, dass es viele Möglichkeiten gibt. Ich halte es nicht immer für wirtschaftlich sinnvoll, aus einem Altbau gleich ein Effizienzhaus 55 zu machen.

Beste Grüße
FH

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Ist eine Trennung hier bereits sinnvoll?

Hallo ihr Lieben..

Ja das Thema ist nun nicht gerade toll aber ich möchte mal eure Meinungen dazu hören.

Ich bin w26 und bin nun in der 2. Ausbildung.mein Freund wohnt ca 1 1/2 h weiter weg und wir sehen uns regelmäßig an Wochenenden und auch im Urlaub. Er ist 43. Wir sind seit 2 Jahren zusammen.

Er ist Vermieter eines Hauses. 3 Wohnungen. Unten wohnt er. Ganz oben wohnt niemand. Er zahlt es noch ab (und das wird noch 10 Jahre dauern) vermietet ist es an seine Eltern (wohnhaft in der Mitte des Hauses) Stiefpapa und seine Mam jeweils extrem starke Wohnungskettenraucher.

Daß Haus ist total verkommen. Der stiefvater ist Messi. Abgesehen von dem extrem starken Rauchgeruch der sich durch das ganze Haus zieht sieht es auch dementsprechend aus. Dreckig schmutzig.und der Garten ist eine reine Müllhalde. Abgesehen davon sind die beiden auch total dreckig, waschen sich nicht ect.

Doch das geht mich nix an. Leidet aber tut sich seit 2 jahren absolut gar nichts. Weder im Garten noch bei meinem Freund

Er sagt immer es sei sinnlos den beiden dazu was zu sagen , aber selbst Hand anlegen tut er auch nicht. Ich wurschtel mich jedes Wochenende durch den Müll und Dreck aber ich komm alleine dem nicht bei .

Doch sitz er immer bei "mama" und trinkt Kaffee. 3 mal täglich. (Unter der Woche arbeitet er )

Abgesehen davon dass mich das auch total nervt denn ich würde gern mein eigenes Leben leben ist SIE auch noch total nervig und eine sehr negative Person die nur am nörgeln ist. Wenn man versucht mit ihr zu sprechen kommt nix bei rum....

Und das ganze weiter vermieten bei dem Dreck und Gestank... Da zieht keiner für Geld ein !!!! Ausziehen kann er nicjt da er alles abbezahlen muss.

Da sich nichts ändert und sich das Ende meiner Ausbildung nähert (nächstes Jahr) überlege ich mich zu trennen.

Ich liebe ihn wirklich über alles aber so zu leben ??? In dem Dreck und mit diesen Leuten ? Wird meine Entscheidung richtig sein?

Waß meint ihr dazu? Was kann ich tun??

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Hallo toneRing

die Frage können nur Sie selbst beantworten. In meiner Tätigkeit als Mediator empfehle ich dem Trennungswilligem eine Liste anzufertigen.

  • Was hält mich in der Beziehung?
  • Was gibt mir die Beziehung?
  • Bin ich glücklich?
  • Was liebe ich an meinem Partner und was nicht?
  • ...

Man könnte im Rahmen eine Mediation daraus dann ein Gespräch entwickeln, dass Ihnen beiden Klarheit gibt, ob die Beziehung tatsächlich auf stabilen Füßen steht.

Liebe bedingt natürlich auch Kompromisse. Aber daraus darf keine Qual werden.

Wenn Sie überwiegend unglücklich sind, kann ein Schlussstrich mehr Lebensqualität bringen. Momentan scheinen Sie ja nicht sehr glücklich in der Beziehung zu sein.

Fragen Sie sich

  • Will ich so leben?
  • Was müsste (s)ich ändern?

Beste Grüße
FH

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Hallo Amigo37,

diese Frage lässt sich mit einem kostenlosen Budgetrechner einfach und schnell beantworten. "Ein Budgetrechner beantwortet die Frage, wie viel Geld für die gewünschte Immobilie höchstens ausgegeben werden kann und schützt Bau- oder Kaufinteressenten davor, sich hinsichtlich ihrer Wünsche zu große Illusionen zu machen.". Weitere Infos dazu hier: https://www.baufinanzierungsberatung.com/etatrechner.html

Beste Grüße
FH

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Hallo Nichtsnutz12,

In einem herkömmlichen Heizkörperthermostat befindet sich ein mit Flüssigkeit gefüllter Temperaturfühler, mit dem das Öffnen und Schließen des Heitkörperventils gesteuert wird.

Bei einem programmierbaren Heizungsthermostat ist statt Flüssigkeit ein elektronischer Fühler eingebaut, der die Temperatur misst. Hier wird im Gegensatz zum herkömmlichen Heizkörperthermostat das Heizkörperventil mit einen Elektromotor gesteuert. Die Temperatur wird entsprechend der getätigten Einstellungen geregelt. Im Grunde sind programmierbare Heizungsthermostate eine gute Idee.

ABER:

"Die Raumtemperatur während der eigenen Abwesenheit stark abfallen zu lassen, um Geld einzusparen – ein Mythos! Denn abgesehen von der Raumtemperatur kühlen besonders die Möbel und teilweise die Wände ab. Das erneute Aufwärmen der gesamten Wohnung ist deshalb mit höheren Energiekosten verbunden, als das bloße Erwärmen der Raumluft."
(https://www.hausbauberater.de/bauwissen/heizkoerperthermostat)

Kaufen Sie nicht unbedingt das billigste Thermostat, sondern schauen Sie auch nach Rezensionen!

Beste Grüße
FH

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Hallo  hacker51,

das sind Wandpanele, die es in vielen Größen und Farben gibt, zum Bsp. bei https://www.planeo.de/wandverkleidung.html

Beste Grüße
FH

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Hallo Fluktuation,

ich würde in diesem Fall zur Generalvollmacht raten. Diese wird bei einem Notar erteilt und berechtigt Sie, im Namen der Eltern Rechtsgeschäfte zu tätigen.

Andererseits sollte es aber auch kein Problem sein, wenn Sie den Auftrag erteilen, weil es ja ziemlich logisch erscheint, dass Sie die Wohnung Ihrer Eltern nicht gegen deren Willen sanieren. Etwas aufpassen müssen Sie eventuell, wenn es später mal um das Erbe geht. Sofern weitere Erben vorhanden sind, haben Sie für eine Wertsteigerung der Wohnung gesorgt.

Beste Grüße

FH

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Hallo alexbababu,

eigentlich müsste es so laufen:

  1. Sie besprechen Ihre Sonderwünsche mit dem Bauleiter.
  2. Ihr Auftragnehmer sendet Ihnen ein Angebot für den Nachtrag.
  3. Sie nehmen das Angebot an (oder auch nicht).
  4. Der Auftraggeber führt die Leistungen aus.

Für den Auftragnehmer ist die von Ihnen beschriebene Arbeitsweise sehr gefährlich.

"Unternehmen, die Arbeiten ohne einen speziellen Auftrag eigenmächtig durchführen, können hierfür gem. § 2 Abs. 8 Nr. 1 Satz 1 keine Vergütung verlangen. Die VOB/B sieht nur wenige Ausnahmen von diesem Prinzip, wie z. B. die nachträgliche Anerkennung durch den Auftraggeber, vor." ( ©https://www.abir.eu/baurecht/nachtragsregelungen.html)

Vielleicht weisen Sie Ihren Auftragnehmer mal freundlich auf das Risiko hin und bitten ihn um eine Rechnung mit der Aufführung der erbrachten Zusatzleistungen. Wichtig für den Gewährleistungsanspruch ist nämlich, dass Sie beweisen können, wer den Mangel verursachte.

Beste Grüße

FH

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Faktisch hat ein Makler nur Anspruch auf seine Courtage, wenn er das Objekt auch nachgewiesen hat. Das tat er offenbar aber nicht. Er saß beim Mietvertrag dabei und spielte den Rechtsberater, was er eigentlich nicht mal dürfte, denn laut dem Rechtsberatungsgesetz obliegt diese einzig den Rechtsanwälten.

Also: Nicht zahlen weil kein Anspruch des Makler beseteht! ABER Steht der Vermieter (AG des Maklers) auch dazu, das er es war, der das Haus direkt anbot??? Möglichweise verletzte er nämlich nun den Maklervertrag, sofern nämlich ein Alleinauftrag erteilt wurde. Ich bin zwar nicht sicher ob das formaljuristisch heute noch geht, aber es gab Zeiten da konnte der Besitzer nicht selbst tätig werden, wenn es einen "qualifizierten Makleralleinauftrag" gab.

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Sinnvoll wäre es, wenn Du mal ein paar Euro investierst und Deine Baupläne entwerfen lässt. Sodann plant ihr auf der Flurkarte des Grundstücks mal das Haus ein und dann geht beides einfach mal zum Bauamt. Entweder als Bauvoranfrage oder als Bauantrag, welcher ja dann bei Zusage 2 Jahre (?) gilt.

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Normalerweise regelt die Bauleistungsversicherung auch Glasschäden. Zu bedenken ist, dass jeder Glasbruch auch eine Selbstbeteiligung erfordert. Man kann also, wenn einem das Risiko hoch erscheint, eine zusätzliche Glasversicherung abschließen, muss aber dann klären, ob diese auch während des Bauens leistet.

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Ich verstehe nicht was "Bauherr meiner eigenen Baustelle" ist, aber die Frage stellt sicher darauf ab, daß der Bauvertrag zwischen Dir und einem Auftragmehmer geprüft werden soll. Also ich glaube ja schon lange nicht mehr daran, das irgendjemand tatsächlich unabhängig ist. Die ANtwort Rechtsanwalt war ja richtig, da wirfst Du ein, dass er Dir nicht hülfe, wenn es ans Bauen geht. Also Du fragtest nach der Beratung zu einem Vertrag, da würde auch ich sagen, Rechtsanwalt. Wenn Du "unabhängiges" Baucontrolling willst, dann wäre das wahrscheinlich eher was für den TÜV. Hier findest Du erklärt was ich damit meine: http://www.massivhaus-zentrum.de/sicheresbauen/bauabnahme.php

Trenne also: 1. Vertragsprüfung 2. Baucontrolling

Das sind zwei paar Schuhe!

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Die Versicherungsgesellschaften kalkulieren unterschiedlich und insofern sind auch die Vertragsbedingungen verschieden. Da wirst du nichts machen können, versichert ist nur, was vereinbart ist.

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Nun, wenn man in Europa-Blue Chips investieren mag, sollte es doch jetzt ein guter Zeitpunkt sein. Ob das nun ein Spitzenprodukt ist... ??? Solche Fragen sind schwer zu beantworten. Es ist ein brauchbarer Fond, der in den letzten 12 Monaten eine Performanz von mehr als 40 % hatte. Nun war das auch nicht großartig schwer, wenn man die beiden Jahre davor ins Tal gerutscht ist.

Kommt auch etwas auf Dein Anlagespektrum an. Ist es Dein erster Fond? Wieviel Prozent Deines Vermögens willst Du da rein legen? Wie legst Du Dein Geld sonst an?

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Je kleiner und abgelegener der Ort, je höher die Arbeitslosenquote, je schlechter die Wirtschaftslage umso billiger sind die Grundstücke. Und jedes ansässige (Bau)Unternehmen freut sich auf einen Auftrag.

ABER das Gleiches dann auch für die Werthaltigkeit des Investments. Insoweit stellt sich also die Frage ob es logisch und klug ist dort zu bauen, wo man am günstigsten in D bauen kann. :)

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Hallo, Ytong ist Porenbeton, auch Gasbeton genannt. Er besteht aus natürlichen Rohstoffen und verfügt durch seine charakteristische Struktur, gebildet aus Millionen kleinster Luftporen, über optimale Festigkeit bei geringem Gewicht. Luft hat zudem eine niedrige Wärmeleitfähigkeit, was Porenbeton zu einem der besten Wärmedämmer macht. Er schützt gleichermaßen vor Kälte und Hitze und führt schon in einschaliger Bauweise zu Wohnflächengewinn. Porenbeton hat eine hervorragende Wärmedämmung, minimiert Wärmebrücken durch gleich gute Wärmedämmung in alle Richtungen, hat eine hohe Tragfähigkeit, einen guten Schallschutz durch günstige Porenstruktur (2dB Bonus), einen überragenden Brandschutz und ist ein idealer Befestigungsgrund ohne Hohlräume. Siehe auch http://www.massivhaus-zentrum.de/baustoffe/porenbeton.php

Fazit: Ich würde mit 36,5 cm Porenbeton bauen und auf eine zusätzliche Dämmung verzichten.

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Auch wenn wir das gerade erst vor ein paar Tagen hatten, die von mir seinerzeit zitierte Seite gibts noch und ich finde Sich noch immer passend:

http://www.bedarfsgerecht-versichert.de/notwendige-versicherungen.html

Da gibts dann auch noch einen Link zu den weniger wichtigen Versicherungen :)!

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er KANN dich nicht aufheitern, selbst wenn er das wollte. Ich spreche aus Erfahrung. Jedem positivem Impuls folgte die Strafe, weil die kranke Seele meint, sie dürfe sich nicht freuen. Ich kenne nun seine Geschichte nicht, jedoch darf das enge Umfeld sein Verhalten nicht überbewerten und schon garnicht persönlich nehmen.

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http://www.toysrus.de/

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  1. Mehrkilometer müssen bezahlt werden
  2. Minderkilometer werden vergütet
  3. Schäden sind zu beseitigen Soll heißen, dass bei der Rückgabe natürlich genau geguckt wird. Oft sind die Rückkaufraten schön gerechnet. Sinn macht das Modell nur, wenn man genau das tut, was der Vertrag auch hinsichtlich der Laufleistung vorsieht.
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Womöglich mag die Art und Weise des Auftraggebers etwas ungeschickt sein, aber faktisch ist das in Ordnung so.

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Schau mal: http://www.gutefrage.net/frage/ausbildung-foerderungen

Letzte Antwort mit dem Link zu einer Handwerkskammer. Womöglich hilft das?

Ansonsten hätte ich auch keinen weiteren Plan.

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Er ist gesetzlich verpflichtet nach der Düsseldorfer Tabelle zu zahlen, insoweit können Sie natürlich den austehenden Minderbetrag fordern.Ich würde auch nicht davon ausgehen, dass er mit Absicht einen geringeren Betrag bezahlt. Also wäre es sinnvoll, Sie weisen ihn nett auf die Erhöhung hin.

Sinnvoll für beide Seiten kann auch die Titulierung des Anspruchs sein, so habe ich das für meine Exfrau gemacht. Ich unterwerfe mich also der Vollstreckung, wenn ich nicht zahle. Ist billiger als der gerichtliche Vorgang und wird beim Jugendamt erledigt.

Also ich habe auch die Scheidungsfolgevereinbarung und die Titulierung gemacht. Ich denke mal, das dürfte auch eine vernünftige Lösung sein.

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