Bei der Bank einzahlen.

Bei Bedarf kannst du jederzeit etwas abheben.

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Warum macht jemand auf neureich, wenn die Tochter Jura studiert?

Verwandte von uns haben sich total verändert, seit die Tochter (Einzelkind) Jura studiert. Sie möchten auf einmal kultiviert wirken. Sie tun so, als kennen sie sich mit Klassik aus, besuchen hochgestochene Konzerte, führen Markenkleidung vor, fahren jetzt einen (finanzierten) Mercedes.

Wenn wir essen gehen, haben sie Sonderwünsche, behandeln sie Kellner wie Bedienstete (forsch, dauernde Bitten, immer ist was nicht gut genug, es muss Apollinaris Wasser still sein, es muss dies und das sein). Die Mutter macht auf feine Dame, der Vater redet pausenlos vom Töchterlein und Jura und über Tennis, obwohl er gar nicht spielt. Man isst immer das teuerste und trinkt immer Apollinaris Wasser dazu, danach irgendwas mit Alkohol als Nachschlag, sie fühlen sich dann nobel mit der teuren Markenjeans und dem teuren Poloshirt und dem Mercedes Schlüssel und den Iphones auf dem Tisch. Man sieht Markenlogos überall.

Sie sind total herablassend geworden. Nicht direkt uns gegenüber, aber sie halten sich für etwas Besseres und geben uns das zu verstehen.

Sie verhalten sich in etwa so, wie neureiche sich aufführen müssen, dabei haben beide nach der Hauptschule gleich gearbeitet und keine Ausbildung. Beide arbeiten in der Fabrik und sind sehr einfache Leute, zu denen kein Feine-Leute-Getue passt. Es kommt total peinlich rüber und so forsch, so von oben herab. Sie benutzen viele Fremdwörter, aber es wirkt auswendig gelernt, sie benutzen Sätze wie aus der Werbung. Wollen die damit imponieren?

Für den Mercedes und das Töchterlein haben sich beide hoch verschuldet, man wolle aber mit den reichen Eltern der neuen Freundinnen des Töchterleins mithalten und ziehe deshalb nur noch Markenkleidung an und fahre Mercedes, weil der Toyota nicht mehr standesgemäß sei. Auf der anderen Seite spart man dort, wo es andere nicht sehen, kündigt Versicherungen, zögert Investitionen zuhause raus.

Wir sind nicht nur verwandt, wir sind auch sehr gut befreundet, es war immer entspannt bis jetzt. Wir wissen, dass sie keine feinen Leute sind, sondern eine anständige, solide Familie vom Dorf (wie wir auch) und dass sie jetzt zuhause nur wegen Geld streiten. Es ist so lächerlich und doch traurig. Wem bringt das was?

Wir wollen mit ihnen so nichts mehr zu tun haben. Kann oder soll man es sagen? Oder einfach auslaufen lassen?

Oder klärt sich das Verhalten von selber?

Warum werden Leute so?

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Die Verwandten haben ein absolut falsches Gesellschaftsbild und sind im wahrsten Sinne des Wortes "abgehoben".

Leben und leben lassen - eines Tages werden sie von der Realität wieder eingeholt werden.

Weitere Kontakte mit ihnen sind in eurem Ermessen. Wenn euch dies zu sehr nervt - langsam auslaufen lassen. Bemerkungen dazu würde ich nur auf Nachfrage machen, weil sie das Einschlafen des Kontaktes feststellen b zw. nicht schon vorher wieder von der Realität eingeholt wurden. 😉

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Je nachdem, wie alt das Kind ist, könntest Du für die Zwischenzeit des nicht möglichen Umgangs auch einen festen "Korrespondenztermin per Telefon" zu einer bestimmten Uhrzeit vereinbaren.

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nein, ich wäre deswegen garnicht enttäuscht

Da findet er Erfüllung in seinem Berufswunsch.

Besser, als sich jahrelang durch ein Studium zu quälen, nur um den Wunsch anderer nachzukommen und unglücklich sein, ist nicht Sinn der Sache.

Studieren kann der Nachwuchs später immer noch, wenn er z. B. eine falsche Vorstellung von seinem gewünschten Beruf hatte und nun älter und reifer sein wahres Ziel gefunden hat.

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Der Grund des Jugendamtes, warum die Direktzahlung nicht gewünscht ist, wäre interessant.

sofern keine Rückstände bestehen, kann ich die Äußerung des Jugendamtes auch nicht nachvollziehen bzw. das Amt möchte sichergehen, dass bei einer evtl. Nichtzahlung wiederum erneut eine Lohnpfändung beantragt werden muss.

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Besuchsrecht/wochenendumgang mit dem Kindsvater in eigener Wohnung?

Hallo..

Ich bin seit 10 Jahren vom Papa meines Sohnes getrennt. Seit einem halben Jahr will er nicht mehr zum Papawochenende zu ihm.

Keine Freunde in der Nähe

Das Haus des Vaters ist nach 10 Jahren immer noch halber Rohbau

Und andere Gründe im Umgang, warum er nicht dort schlafen will

Ich habe aber seit Jahren eine für mich sehr passende Partnerschaft. Leider verstehen mein Sohn und er sich nicht sonderlich. Wir haben Glück und können uns im gleichen Haus aber räumlich trennen. Sprich jeder hat seine eigene Wohnung die er zu machen kann. So können wir den Alltag zwischen den beiden weitestgehend trennen.

Allerdings ist es nun, da mein Sohn gar nicht mehr zum Papa will, echt schwierig geworden an den Wochenenden mal Zeit füreinander zu finden.

Jetzt überlege ich, den Kontakt bei mir in der Wohnung stattfinden zu lassen. Er könnte morgens kommen, mit meinem Sohn frühstücken, auch kochen, Dinge unternehmen oder auch wenn's regnet filme zu schauen oder mit ihm zocken.

Ich erhoffe mir erstens davon, dass das Verhältnis zwischen meinem Sohn und seinem Papa besser wird und eben auch einfach mal ein klein bisschen Zeit einfach für mich. Das ist auch die ganze Woche über nicht drin.

Handhabt das vielleicht noch jemand so oder so ähnlich und kann mir vielleicht erzählen ob es auf diesem Weg besser gelaufen ist?

Ich krieche ganz schön auf dem Zahnfleisch und meine Beziehung leidet auch darunter.

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Wenn der Sohn die Kontaktbesuche zu seinem Vater nicht mehr wahrnehmen möchte (konkreter Grund? diesen dem Kindsvater bekanntgeben), besteht auch die Möglichkeit, dass beide Kontakt zu vereinbarten Zeiten über die Medien halten.

Nachdem Du mit Deiner neuen Beziehung im selben Haus wohnst: Kannst Du deinen Sohn ein paar Stunden alleine lassen? Evtl. Babysitter? Je nach Alter des Kindes.

Oder hast Du Bekannte, die deinen Sohn für ein paar Stunden zu Ausflügen mit ihrer Familie mitnehmen können?

Bei Besuchen könnte sich der Kindsvater auch in einem sogenannten Boarding Hotel, Gaststätte etc. während des Besuches einmieten. In die eigene Wohnung würde ich ihn während meiner Abwesenheit auf keinen Fall lassen (Privatsphäre!!!)

Du könntest Dir beim Jugendamt zwecks Umgangsregelung noch Tipps geben lassen.

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Letztendlich entscheidet es Deine Freundin, ob sie es mit ihm noch aushält oder nicht und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Sein Kiffen dürfte nicht der einzige Grund sein.

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Ich kann Deine Gedanken nachempfinden und sehe es auch so.

Ein Kind bekommen und haben ist keine Sache zwischen Tür und Angel. Und an den Müttern bleibt am meisten hängen, vor allem wenn sie wieder berufstätig und darüberhinaus noch alleinerziehend sind.

Wohin der neue Zeitgeist führt und sich im Alltag auswirkt, können wir täglich aus den Medien entnehmen.

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Lebenswandel meiner Tochter, mache mir Sorgen

Hallo liebe Community. Kurz zu meiner Person. Ich heiße Monica, bin Mitte 40, glücklich geschieden, gerade in einem Abenteuer mit einer Frau (aufregende neue Erfahrung für mich 😊) und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.

Die Große macht mir keine Sorgen, sie steckt in einer OnOff Sache, aber das wird sich in Zukunft wahrscheinlich selbst erledigen.

Aber meine Kleine ist gerade auf einem seltsamen Weg, den ich nicht nachvollziehen kann und es eigentlich auch nicht möchte. Ihre große Schwester war immer schon ihr Vorbild. Als die Große ein Studium begann war die Kleine natürlich auch sofort begeistert dabei Studiumspläne zu schmieden. Seit letztem Jahr ist sie aus dem Haus und zieht das tatsächlich durch.

Der Lebenswandel mit dem ich absolut nicht einverstanden bin betrifft ihre "sozialen" Kontakte. Sie scheint sich in dieser Stadt sehr viel zu vergnügen, geht quasi mit jeden Typen ins Bett und lässt dort absolut nichts anbrennen. Sie hatte wohl auch schon Ärger mit der Polizei, weil sie in der Öffentlichkeit mit einem Mann Sex hatte. Ihre große Schwester hat mehr Kontakt zu ihr als ich und ich spreche oft mit meiner Großen über die Kleine, weswegen mein Wissen nicht direkt von meiner Jüngeren kommt.

Soll ich als Mutter ihr ins Gewissen reden? Soll ich ihr den finanziellen Spielraum einschränken oder es so laufen lassen? Ich hatte sie schon mal darauf angesprochen, aber bei mir blockt sie voll ab. Ich höre immer nur das es ihr gut ginge und das alles in Ordnung sei und das Studium läuft super und so weiter.

Habe ich überhaupt eine Chance darauf Einfluss zu nehmen? Und soll ich das? Ich weiß nicht was richtig und was falsch ist. Keine Ahnung. Vielleicht hat hier ja jemand einen Ratschlag oder kann es aus eigener Erfahrung nachvollziehen.

Ich bedanke mich im Voraus für jeden freundlichen und ernst gemeinten Kommentar. Vielen Dank.

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Ich denke, deine Tochter gerade ihre "Sturm und Drangzeit-Phase" durchlebt und testet aus. Das legt sich nach einiger Zeit wieder, bis sie ihre "Hörner abgestoßen" hat.

Eingreifen ist nicht nötig, wenn Studium und Auskommen gut laufen.

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Aus deinen Zeilen entnehme ich, dass zwar kein Kind mit Deinem Freund in Frage kommt - andererseits würdest du schon gerne ein Kind haben wollen.

Eine Fehlgeburt gehabt zu haben, sagt nicht, dass man keine Kinder mehr bekommen kann.

Du befindest noch in einem inneren Zwiespalt - deshalb die Traurigkeit.

Ich habe aus deinen Zeilen den Eindruck gewonnen, dass Du evtl. noch nicht so weit bist, mit Deinem Freund ein Kind zu haben, welche Gründe das immer auch sein mögen. Diese gilt es gemeinsam zu klären.

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Ergänzend zu den bisherigen Ratschlägen, kann ich Dir den Tipp geben, ein Haustier zuzulegen. Als neues "Familienmitglied" sind besonders Katzen geeignet, die sich sehr gut anpassen und auf den Alltag einstellen können ("Biorhythmus") pflegeleicht sind und viel Freude bereiten.

Wenn wir z. B. mal früher als sonst aus dem Haus müssen oder mal etwas länger als 1 Stunde abwesend wären, genügt ein "Rufen", wenn sie gerade draußen ist, und es dauert keine zwei Minuten, bis sie da ist.

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Würde sagen, vorübergehende Lebensphase.

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