Hallo Wuutsch,

es gibt beim Sushi sehr viele Möglichkeiten auch ohne Nori zu einem interessanten Ergebnis und Geschmack zu kommen. Neben den schon genannten Nigiri, bei denen man auch mit mehreren Zutaten experimentieren kann (also z.B. Lachs, Zwiebelscheiben und Mayonnaise) gibt es auch noch das sogenannte Oshi-Sushi. Dies ist eine sehr alte und traditionelle Zubereitung, bei der man Reis und Zutaten in verschiedenen Schichten in einer dafür vorgesehenen Holzform zusammenpresst. Dabei kann man die gleichen Zutaten wie beim Maki benutzen, aber die Nori Blätter weglassen. Heraus kommt dann viereckiges Sushi. Wenn Japaner Sushi zu Hause zubereiten wird oft Chirashi-Sushi (Streu-Sushi) gemacht. Dabei wird der gewürzte Reis in einer Schüssel oder einem Hangiri verteilt und dann die Zutaten auf dem Reis angerichtet. Kurz vor dem Essen werden die Zutaten dann mit einem Löffel unter gehoben.

Viele Grüße Lia von www.feinesjapan.de

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Hallo eskey,

hast du Reis-Essig oder Sushi-Essig genutzt? Solltest du Sushi-Essig genutzt haben, so sollte dieser schon Salz und Zucker beinhalten. In diesem Fall würde ich etwas mehr davon nutzen um den Geschmack zu intensivieren. Solltest du Reis-Essig genutzt haben so ist es essentiell diesen mit Salz und Zucker (wichtige Geschmacksträger) zu versehen. As Faustregel kannst du hier folgende Angaben benutzen:

250g Sushi Reis 3 EL Reis-Essig 2 EL Zucker 1 TL Salz

Je nach Geschmack kann man auch etwas mehr Essig, Salz und Zucker für diese Reismenge nutzen.

Wichtig ist auch eine hochwertige Sojasauce (z.B. die von Kikkoman). Günstige Sojasaucen können zu stark verdünnt sein und so zu wenig Geschmack abgeben.

Reis-Essig (mit Zucker und Salz!) benutzt man vor Allem für den Geschmack. Ursprünglich wurde Fisch in Reis eingelegt und so haltbar gemacht. Der leicht säuerliche Geschmack der über die Zeit entstanden ist wird heute über den Reis-Essig zugefügt und ist für das gesamte Geschmackserlebnis sehr wichtig.

Viele Grüße Lia von www.feinesjapan.de

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Für Maki Sushi (also das gerollte Sushi) sollte man schon eine Bambusmatte besitzen. Es gibt auch spezielle Maki-Formen, in die man den Reis füllen kann, aber davon ist abzuraten das das Resultat nicht wirklich schön ist und auch keine wirkliche Zeitersparnis zu erwarten ist. Mit etwas Übung klappt es mit der Bambusmatte schnell und gut. Für Anfänger kann es sich auch empfehlen zu Beginn ein Sushi-Set mit Zutaten und Zubehör zu kaufen (z.B. http://www.feinesjapan.de/sushi-set.html).

Was durchaus überlegenswert sein könnte ist die Anschaffung eines Reiskochers. Der Reis ist beim Sushi sehr wichtig (und sollte auch immer hochwertig sein). Ein ordentlichen Reiskocher bekommt man heute schon für unter 30€ (z.B. Tristar RK-6111 Reiskocher).

Ein scharfes Messer ist wichtig um den Fisch und die Maki ordentlich schneiden zu können.

Optional kann man noch einen Hangiri (Holzbottich, der dem Reis Wasser entzieht) nutzen oder auch eine Oshi-Sushi Presse. Mit dieser kann man Oshi Sushi herstellen, das soviel wie Press-Sushi heißt und einer der ältesten Varianten darstellt. Auch optional ist eine Tamagopfanne mit der man das Ei für Sushi traditionell zubereiten kann.

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Grundsätzlich ist es nicht empfehlenswert Sushi-Reis einzufrieren oder im Kühlschrank zwischen zu lagern. Der Reis ist das Herzstück vom Sushi. Daher sollte man immer gute Qualität kaufen und den hochwertigen Reis frisch zubereiten. Ansonsten ist der Reis weniger weich, trockener und auch nicht mehr so klebrig.

Lia von www.feinesjapan.de

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So günstig ist es am Ende auch nicht, dass es sich lohnen würde. Das Problem ist vor allem der Reis. Aufgrund seiner Bedeutung fürs Sushi ist hier Qualität besonders wichtig. Auch wenn du z.B. Sushi selber machst und sehr guten Reis verwendest, schmeckt dieses nach einem Tag im Kühlschrank nicht mehr wirklich gut. Ich würde lieber etwas mehr Geld ausgeben und in ein gutes Restaurant gehen (auch hier unbedingt vorher informieren, da enorme Unterschiede in der Qualität geben kann). Was ich ansonsten auch immer empfehle ist den Versuch zu wagen, das Sushi selber zu machen. Das ist einfach als man denkt. Am besten mit Freunden an einem verregneten Herbstnachmittag zusammensetzen und ausprobieren (macht durchaus Spass). Wenn du noch nicht die Erfahrung hast, dann kann es sich lohnen ein Sushi Set (z.B. http://www.feinesjapan.de/sushi-set.html ) zu kaufen (am Besten eines mit Kochbuch). Dort hast du dann das notwendige Zubehör und die Basiszutaten. Mit etwas Glück findest du so etwas auch bei einem Asia-Markt in deiner Umgebung! Was du dann noch brauchst sind die frischen Zutaten. Beim Fisch ist es besonders wichtig, das er frisch ist. Hier keinen Tiefkühlfisch nehmen und am besten beim Fischhändler kaufen (und nach Sushi Qualität fragen). Es gibt aber auch Zahlreiche Varianten die man ohne frischen Fisch machen kann (vegetarisch oder z.B. mit Thunfisch aus der Dose).

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Zusätzlich zu Maki-Sushi und Nigiri-Sushi kann man als Fortgeschrittener "Sushi-Koch" auch Gunkan-Sushi, Temari-Sushi oder Oshi-Sushi machen. Für geräucherten Fisch ist vor allem Oshi-Sushi gut geeignet (nicht zu dicke Lagen). Auch mit Sojasoße sollte man dann vorsichtig sein, damit es nicht zu salzig schmeckt. Eine wirklich gute Abwechsung bietet Gunkan-Sushi. Hier können auch cremige oder weiche Füllungen genutzt werden. Kinder in Japan essen z.B. gerne Gunkan-Sushi mit Mais und Majonese. Aber auch Thunfisch aus der Dose kann mit Majonese und ggf Lauchzwiebeln zu einem leckeren "Topping" werden. Als weitere Zutaten kann man z.B. auch Matjes (Hering) aus dem Supermarktregal nehmen. Dieser ist sehr salzig und sollte daher vorher sehr gut abgewaschen werden. Als Ersatz für echten roten Thunfisch kann man auch rohes Mett nehmen (wie alle rohen Zutaten schnell Zubereiten und Verbrauchen). Dieses hat überraschender Weise Ähnlichkeit mit Thunfisch.

Lia von www.feinesjapan.de

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