Unter Mobbing verstehe ich normalerweise das Ärgern bzw. fertig Machen einer Person, bei der es ausschließlich darum geht sie körperlich/seelisch zu verletzen, allein des Spaßes wegen.

Meiner Meinung nach ist hierbei vor allem Erziehung entscheidend, sowohl von den Eltern als auch der Schule/Kindergarten etc. Es geht also darum, Werte wie Toleranz und Gemeinschaftsgefühl zu lehren.

Neben Erziehung ist auch Aufklärung wichtig. Oftmals sich sich "Mobber" dem Schaden, den sie anrichten gar nicht bewusst. Man muss also nahelegen, was eine Person mit solchen Handlungen und Aussagen bewirken kann, damit verstanden wird, wieso Mobbing so schlimm ist.

Als Betroffener ist es wichtig, sich Hilfe zu suchen. In Orten wie der Schule, dem Jugend-Club oder dem Sportverein stehen in der Regel immer Bezugspersonen wie Vertrauenslehrer zur Seite. Wichtig dabei ist, dass sich Betroffene nicht schämen sollten, um Hilfe zu bitte. Wenn das Fehlverhalten anderer gemeldet wird, kann auch etwas passieren. Es können Strafen verhängt und Gespräche geführt werden, die das Problem verbessern bzw. lösen sollten.

Als Außenstehender sollte man dazu bereit sein, sich für jemanden, der gemobbt wird, einzusetzen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, in eine Prügelei einzusteigen. Sich als "Zeuge" anzubieten, Aufsichtspersonen etc. zu alarmieren oder andere ebenfalls dazu aufzufordern helfend einzugreifen, kann bereits viel bewirken. Oftmals lassen Mobber schnell ab, wenn sie bemerken, dass viele Leute eingreifen und bereit sind, sich für das Opfer einzusetzen.  

Viel Glück bei der weiteren Arbeit,
Lg

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Das häufige Übergeben kann sowohl am Schlingen als auch der Futtermenge liegen. Eine "Slow-Feed-Bowl" kann das Problem leicht beheben. Das ganze sieht ein bisschen aus, wie ein Labyrinth in einer Schüssel und fordert den Hund bei fressen nicht nur, sondern sorgt auch dafür, dass er das Futter langsamer aufnimmt. Das Ganze gibt's in verschiedensten Variationen im Internet oder in gut sortierten Haustier-Läden.

Sollte auch diese Maßnahme nicht helfen, kann man versuchen die Futtermenge zu reduzieren und dafür häufiger zu füttern.

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Die Worte lassen sich folgendermaßen in einen Fließtext umwandeln:

Ein Enzym bindet an das ihm passende Substrat. Diese Verbindung erfolgt über das Schlüssel-Schloss-Prinzip, bei dem ein bestimmtes Enzym nur an ein bestimmtes Substrat binden kann und infolge dessen ein Enzym-Substrat-Komplex entsteht. Das Enzym spaltet das Substrat in zwei oder mehr Spaltprodukte und löst sich nach katalysierter Reaktion wieder unverändert vom gespaltenen Substrat. Das Enzym ist nun wieder "frei" und kann an ein neues Substrat binden, welches wiederum gespalten wird. Der Kreislauf beginnt von vorne.

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Über Probleme/Dinge viel nachzudenken ist an sich nichts schlechtes. Ich tue das selbst oft und kann die Problematik hierbei verstehen.

Aufschreiben (wie schon genannt) ist eine relativ gute Taktik, Dinge zu verarbeiten und Erkenntnisse festzuhalten. Besonders, wenn einen ein Thema immer wieder beschäftigt, hilft es, bereits gewonnene Erkenntnisse aufzuschreiben und später nochmal auf sie zurück zu kommen, wenn einen das Problem wieder plagt, um sich daran zu erinnern, zu welchen Schlüssen man bereits gekommen ist.

Und es mag jetzt etwas merkwürdig klingen, aber aussprechen unterstützt die Erkenntnisgewinnung auch ungemein. Selbstgespräche bieten sich also auch an, um mit einem Thema schneller abschließen zu können, man kann sich natürlich auch jemanden zum zuhören suchen ;)

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Verliebt sein bzw. Liebe ist eines der stärksten und intensivsten Gefühle. Ich denke, das Wortspiel hierbei liegt darin, dass das Gefühl verliebt zu sein so schön ist, dass man verliebt in das Gefühl selbst ist. Selbstverständlich kann man keine Gefühle für Gefühle haben, es soll damit wohl eher der starke Wunsch und das Streben nach Liebe ausgedrückt werden, da Liebe als sehr positiv und erstrebenswert angesehen wird.

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Wie bereits genannt sind Trockenpflanzen oftmals großer Hitze und wenig Feuchtigkeit ausgesetzt. Um Fotosynthese betreiben zu können, befinden sich an der Blattunterseite Spaltöffnungen, die den sogenannten Transpirationssog ermöglichen, bei dem Wasser über die Öffnungen abgegeben wird, welches verdunstet und neues Wasser von den Wurzeln hinaufsaugt, was Stofftransport etc. ermöglicht.

Die Pflanze verliert aber nicht nur durch die Spaltöffnungen Wasser, sondern auch geringe Mengen über die Blattoberseite. Je mehr Blätter und desto Größe diese, desto mehr Wasser verliert die Pflanze. Zudem befinden sich an der Unterseite des Blattes mit zunehmender Größe (und somit Oberfläche) auch mehr Spaltöffnungen, aus denen mehr Wasser verdunstet. Es kommt also zu einem enormen Wasserverlust, den Trockenpflanzen aufgrund Wasserknappheit in ihrem Lebensraum niemals ausgleichen könnten. Zum Schutz vor Austrocknung besitzen die meisten Trockenpflanzen eine dickere Kutikula (oberste Schicht eine Blattes; Fett-/ bzw. Wachsschicht), die Verdunstung verhindert. Dann sind oftmals die Spaltöffnungen nach innen verlagert und durch Tore Haare wie "zugewuchert", was zusätzlich den Wasserverlust durch Verdunstung eindämmt. Die geringe Oberfläche und dickere Kutikula lassen Trockenpflanzenblätter also oftmals kleiner und dicker wirken; für das Überleben der Pflanzen in ihren Lebensräumen essentiell.

Bei Pflanzen aus feuchten Gebieten sieht dies anders aus. Sie leiden in einigen Fällen sogar an zu viel Wasser. Deshalb sind die Blätter sehr viel größer, daher auch mehr Spaltöffnungen und insgesamt mehr Verdunstung. Zudem oftmals eine dünnere Kutikula.

Es irritiert mich etwas, dass die Frage lautet, warum auch Feuchtpflanzen dicke Blätter besitzen. I.d.R. besitzen diese Pflanzen im direkten Vergleich zu Pflanzen aus trockenen Gebieten nämlich dünne und sehr viel größere Blätter.

Ich hoffe, die Antwort hat zumindest teilweise weiter geholfen. 👍🏼

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Die Wasseraufnahme über die Wurzel geschieht wie folgt:

Die Teilchenkonzentration innerhalb der Wurzelhaare (feine Verästelung der Wurzeln, über die die Wasseraufnahme am optimalsten erfolgt --> Prinzip der Oberflächenvergrößerung) ist im Normalfall höher, als die des umliegenden Mediums. Das Innere der Wurzel ist also hypertonisch zum umliegenden Medium. Dieses Konzentrationsgefälle sorgt für Osmose, bedeutetet also, dass durch die Membran der Wurzelhaare lediglich Wassermoleküle strömen, um das Gefälle auszugleichen, während größere Moleküle (z.B. Salze etc.) nicht passieren können.  

Ich meine mich erinnern zu können, dass die Wurzel aus verschiedenen Schichten besteht, die nach innen (je weiter sie sich dem Zentralzylinder nähern) eine höhere Teilchenkonzentration aufweisen. Somit diffundiert das Wasser bis fast zum Zentralzylinder, dort wird über aktiven Transport das Wasser in den Zentralzylinder transportiert, da die Teilchenkonzentration in diesem geringer ist, als in den Wurzelschichten und die Moleküle somit gegen das Konzentrationsgefälle transportiert werden.

Grundsätzliches zum Vorgang der Osmose:

Unter Diffusion versteht man das Bestreben von Teilchen, sich gleichmäßig im zur Verfügung stehenden Raum zu verteilen. Osmose beschreibt die Diffusion durch eine semi-permeable Membran. Dies bedeutet, dass zwei Medien durch eine Membran getrennt sind, die nur bestimmte Moleküle (in den meisten Fällen Wasser) durchlässt. Somit strömen bei einem Konzentrationsgefälle zwischen den Medien lediglich Wassermoleküle in das Medium mit höherer Konzentration, da andere Teil die Membran ja nicht passieren können.
Dieses Prinzip macht sich so ziemlich jeder lebende Organismus zugute und ist Grundlage für fast alle Stoffwechselprozesse.

Ich hoffe, die Antwort war hilfreich und ausführlich genug.

Lg :)

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Oben gesagtes ist absolut richtig, erscheint mir inhaltlich aber noch etwas unangemessen für die 7. Klasse :) Deshalb jetzt ein paar Informationen, von denen ich hoffe, dass sie noch nicht zu kompliziert sind:

Wie schon gesagt laufen im Körper zahlreiche Stoffwechselprozesse statt. Damit alles gut funktioniert, müssen permanent Stoffe gespalten, neu zusammengesetzt, transportiert oder umgebaut werden, um sie für den Körper nutzbar zu machen. Da dies nicht einfach von alleine abläuft bzw. viel zu langsam, benötigt der Körper Hilfe von Enzymen. Enzyme sind wie Multifunktionswerkzeuge und können all diese Aufgaben sehr schnell lösen. Für jeden Stoffwechselprozess in unserem Körper ist ein Enzym zuständig. Dabei kann ein bestimmtes Enzym nur eine ganz bestimmte Aufgabe erfüllen. Man nennt dies das "Schlüssel-Schloss-Prinzip". Jedes Enzym hat eine bestimmte Form, die für eine bestimmte Reaktion passt, wie ein Schlüssel in sein Schloss. Es passt auch nirgendwo anders! Da das Enzym nur ein "Werkzeug" ist, beschleunigt es bestimmte Reaktionen zwar, verbindet sich mit anderen Stoffen aber nicht. Das bedeutet, dass es einen Stoff beispielsweise spaltet, sich danach aber wieder von im trennt und unverändert bleibt, also weitere Stoffe spalten kann, ohne, dass es selbst irgendwo "verbaut" wird (wenn man ein Baumhaus zusammen nagelt, bleibt der Hammer ja auch nicht um Dach hängen und wird verbaut).

Wir halten also fest:

Enzyme sind wie Werkzeuge, beschleunigen bestimmte Reaktionen, werden aber nicht selbst verbaut. Sie liegen nach einer Reaktion wieder unverändert vor.

Enzyme sind spezifisch für bestimmte Reaktionen. Eine Säge kann nur sägen und ein Hammer nur Hämmern. So können auch bestimmte Enzyme nur ganz bestimmte Aufgaben erfüllen und keine anderen.

Enzyme können bei der zu ihnen passenden Reaktion immer nur ein bestimmtes Produkt erstellen. Bei der Spaltung eines bestimmten Stoffes entsteht also immer der selbe Ausgangsstoff.

Enzyme besitzen ein "aktives Zentrum". Wieder ein schöner Vergleich zu Werkzeug: die Säge besitzt ein Sägeblatt und einen Griff. Sägen kann nur das Sägeblatt, der Griff nicht, trotzdem ist der Griff an der Säge. Ein Enzym besteht aus einer Kette von sogenannten Aminosäuren (Vorstellbar als lange Perlenkette). Nur ein spezieller Teil des Enzyms (aktives Zentrum) kann seine Aufgabe ausführen, trotzdem ist das Enzym länger und besitzt neben dem aktiven Zentrum eben noch weitere Aminosäuren.

Ich hoffe, alles war einigermaßen verständlich.

Lg :)

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