Biologie verstehe ich nicht (Enzyme)?

3 Antworten

Oben gesagtes ist absolut richtig, erscheint mir inhaltlich aber noch etwas unangemessen für die 7. Klasse :) Deshalb jetzt ein paar Informationen, von denen ich hoffe, dass sie noch nicht zu kompliziert sind:

Wie schon gesagt laufen im Körper zahlreiche Stoffwechselprozesse statt. Damit alles gut funktioniert, müssen permanent Stoffe gespalten, neu zusammengesetzt, transportiert oder umgebaut werden, um sie für den Körper nutzbar zu machen. Da dies nicht einfach von alleine abläuft bzw. viel zu langsam, benötigt der Körper Hilfe von Enzymen. Enzyme sind wie Multifunktionswerkzeuge und können all diese Aufgaben sehr schnell lösen. Für jeden Stoffwechselprozess in unserem Körper ist ein Enzym zuständig. Dabei kann ein bestimmtes Enzym nur eine ganz bestimmte Aufgabe erfüllen. Man nennt dies das "Schlüssel-Schloss-Prinzip". Jedes Enzym hat eine bestimmte Form, die für eine bestimmte Reaktion passt, wie ein Schlüssel in sein Schloss. Es passt auch nirgendwo anders! Da das Enzym nur ein "Werkzeug" ist, beschleunigt es bestimmte Reaktionen zwar, verbindet sich mit anderen Stoffen aber nicht. Das bedeutet, dass es einen Stoff beispielsweise spaltet, sich danach aber wieder von im trennt und unverändert bleibt, also weitere Stoffe spalten kann, ohne, dass es selbst irgendwo "verbaut" wird (wenn man ein Baumhaus zusammen nagelt, bleibt der Hammer ja auch nicht um Dach hängen und wird verbaut).

Wir halten also fest:

Enzyme sind wie Werkzeuge, beschleunigen bestimmte Reaktionen, werden aber nicht selbst verbaut. Sie liegen nach einer Reaktion wieder unverändert vor.

Enzyme sind spezifisch für bestimmte Reaktionen. Eine Säge kann nur sägen und ein Hammer nur Hämmern. So können auch bestimmte Enzyme nur ganz bestimmte Aufgaben erfüllen und keine anderen.

Enzyme können bei der zu ihnen passenden Reaktion immer nur ein bestimmtes Produkt erstellen. Bei der Spaltung eines bestimmten Stoffes entsteht also immer der selbe Ausgangsstoff.

Enzyme besitzen ein "aktives Zentrum". Wieder ein schöner Vergleich zu Werkzeug: die Säge besitzt ein Sägeblatt und einen Griff. Sägen kann nur das Sägeblatt, der Griff nicht, trotzdem ist der Griff an der Säge. Ein Enzym besteht aus einer Kette von sogenannten Aminosäuren (Vorstellbar als lange Perlenkette). Nur ein spezieller Teil des Enzyms (aktives Zentrum) kann seine Aufgabe ausführen, trotzdem ist das Enzym länger und besitzt neben dem aktiven Zentrum eben noch weitere Aminosäuren.

Ich hoffe, alles war einigermaßen verständlich.

Lg :)

Weißt du wieviel das ist?

Enzyme sind Proteine, enden auf die Endung -ase daran erkennst du die leicht. Haben alle nur erdenklichen Aufgaben in der Zelle, verknüpfen, trennen, umstrukturieren, verändern, erweiterten Stoffe in der Zelle. Werden bei der proteinbiosynthese hergestellt (das lernst du noch In der 11) und sind stark an allem mit DNA beteiligt bspw an der Replikation oder Reparatur bei Mutationen. Ligase, Helicase RNase H, topoisomerase, aminoacyl tRNA synthetase... man merkt es schon

Eine Pflanzenzellen besitzt einen Zellkern in dem die meiste DNA ist. Das Endoplasmatische Retikulum (ER) ist mit dem Zellkern verbunden, es gibt raues und glattes ER. Raues hat ribosomen und produziert Proteine, klar da hier die Translationen bei der genexpression stattfindet. Glattes hat andere Aufgaben. Der golgi Apparat baut Stoffe um, verändert sie und ordnet sie. In chloroplasten findet die Fotosynthese statt. In Mitochondrien wird ATP hergestellt. Das passiert aber auch bei anderen Prozessen. Die Dinger sind also quasi Kraftwerke. Das perixom hält die Zelle zusammen, ebenso das cytoskelett. Ribosomen kommen auch frei im Cytoplasma vor nicht nur am ER.

Es gibt noch viel mehr aber reicht das erstmal?

Zu allem findest du auch zahllose gut versöhnliche Infos. Muss ja net immer Wikipedia sein aber es gibt soviel zu zell aufbau 

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