Wenn man nicht für Gott ist, ist man automatisch für Satan?

Hallo ihr lieben.

Mich beschäftigt seit geraumer Zeit der Gedanke, dass wenn man nicht für Gott ist, man automatisch für Satan ist. So wurde mir das zumindest von Christen erzählt und ich kann das einfach nicht verstehen.

Verdeutlicht wurde mir das mit dem Beispiel, dass man nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann, sprich entweder bin ich bei Gott oder eben nicht. Es gibt kein dazwischen, kein bunt in dem schwarz-weiß Denken erlaubt! Dabei gehe ich seit Jahren meinen eigenen Weg und bin glücklicher als je zuvor.

Mir gefallen einige Aspekte der Christen, mir gefallen aber auch einige Aspekte von denen, die sich nicht im geringsten für Religion interessieren. Ich nehme mir das Beste aus beider Welten, um glücklich, zufrieden und gesund sein zu können. Ich glaube zudem unerschütterlich an Gott, bin das, was ich einen guten Menschen nennen würde und gebe in 99/100 Fällen meinem Gegenüber das, damit er oder sie glücklich ist.

Ich habe wirklich nichts an mir zu meckern, und das sollte doch genau so sein? Ich bedenke dabei sogar, dass meine Denkweise falsch sein könnte und ich komplett auf dem Holz weg sein könnte, um mich auszutarieren, lande aber immer wieder an dem Punkt, dass ich von Anfang an das Recht habe, zufrieden mit mir zu sein, kurz gesagt, dass ich gut genug bin wie ich bin.

Merke dann aber wieder, dass ich in Richtungen gezogen werde, in die ich nicht will! Sei es aus christlicher Seite oder von der gegengesetzten Seite. Wieso gibt‘s angeblich nur dieses „entweder Gott oder Teufel Denken“?

Wäre sehr dankbar für ein paar Antworten! :)

Religion, Christentum, Glaube, Gott, Satan