Bist du in deiner Religionsausübung beschränkt, weil dich andere dafür belächeln? Es hat also wohl nichts mit der Religionsfreiheit zu tun.

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Ich finde das Urheberrecht gut, aber nur in Maßen, nicht immer.

Es ist notwendig, die Fiktion geistigen Eigentums zu errichten, sodass es für Menschen einen Anreiz bietet, innovativ bzw. schöpfend tätig zu sein, und das auch im Bereich der Ideen und immateriellen Güter.

Allerdings sollte man diese Fiktion nur in Maßen betreiben, sodass der Schutz des Urhebers grundlegend gegeben ist. Daraus ein heiliges Grundrecht zu machen, wäre falsch, und vor allem schädlich, weil jede bahnbrechende Schöpfung wohl zur Hälfte gestohlen ist. Aber das ist nichts Schlimmes. In dem ständig aufeinander aufbauenden Wissen und Werken liegt ja erst der Grund für die Errungenschaften der Menschheit, die weit über das hinausgehen, wozu ein einziges Individuum fähig wäre.

Vor allem sollte das Urheberrecht scharf durch Zitatrecht und Fair Use umschränkt sein, was in Amerika (wegen dessen Wertschätzung der Redefreiheit) nicht so problematisch ist wie in unseren Gefilden. Und dass das Urheberrecht länger als der Urheber selbst währen kann, ist ebenfalls völlig verquer.

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Legalisierung: Ja bitte!

Das Thema Drogenlegalisierung ist ein Paradebeispiel liberaler Argumentation. Demzufolge ist sie

  1. ethisch nicht vertretbar;
  2. ineffektiv als politische Maßnahme und
  3. unmoralisch.

(1)

Die Kriminalisierung des Drogenkonsums bzw. -vertriebs berührt eine Sphäre, in der staatliches Handeln im Sinne des liberalen Rechtsstaates illegitim ist, nämlich die Sphäre der freiwilligen Interaktion zweier Vertragsparteien (*) oder grob gesagt, der sozialen Interaktion, deren Folgen sich allein auf die Verantwortungsträger auswirken, also nicht die Rechte Dritter berühren. Es handelt sich also einen Eingriff in die individuelle Freiheit um der Umerziehung willen, nicht um des Schutzes von Unbeteiligten. Der liberale Staat fungiert aber nicht als Erzieher, er gibt auch keine Werte vor. Er gesteht dem Individuum einen schützenden Ordnungsrahmen zu.

(2)

Hierfür zitiere ich mich selbst:

» Jeder, der die Alkoholprohibition mitgekriegt hat, sollte jedenfalls die Lehre daraus gezogen haben, dass es keine Probleme löst, wenn ein paar Hundert Besserwisser im Parlament Alkohol aus der Welt schaffen wollen, in dem sie auf einen Fetzen Papier schreiben: Alkohol gehört weg!

Das, was in der Alkoholprohibition tagtäglich stattgefunden hat: also der fast schon unheimliche Anstieg organisierter und Bandenkriminalität (und damit Raub, Mord und Totschlag als legitime Mittel des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs um den Vertrieb eines höchst nachgefragten Produktes), geschieht heute immer noch, nur in einer kleineren Dimension. 

Da die meisten übrigen Drogen nur Randerscheinungen in bestimmten Bevölkerungsgruppen sind (z.B. bei Armen, Schwarzen, Obdachlosen etc.) und nicht von der breiten Masse der Bevölkerung goutiert werden, spürt die breite Bevölkerung auch wenig von dem Schaden, den es anrichtet. Zudem findet die Produktion nur in wenigen Ländern statt, von denen man manchmal bedrückt in den Nachrichten hört, sich aber sonst nichts weiter darüber denkt. «

(3)

Was die Sache unmoralisch macht, kann man nur aus verantwortungsethischer Warte, die man als Politiker immer einnehmen sollte, erklären. Es liegt nämlich letztlich in deren Verantwortung (und auch der der Wähler), dass durch die Drogenprohibition unnötig viel Kriminalität und Gewalt produziert wird. Die kriegsartigen Zustände in Mexiko sind etwa kein mexikanisches Problem. Sie sind die Folge der amerikanischen Drogennachfrage und der gleichzeitigen Drogenprohibition.

________________

(*) Hiervon zu unterscheiden ist etwa der Eingriff in die freiwillige ökonomische Interaktion zwischen unselbständig Erwerbstätigen und Unternehmer. Weil der Preis von Arbeit durch die Marktmechanismen großen Verwerfungen ausgesetzt sein kann und komplett freie Lohnverhandlungen unter mehreren Umständen zu unerträglich niedrigen Löhnen führen können, ist es legitim, eine allgemeine Mindestgrenze dafür anzusetzen (die im Interesse aller Beschäftigten liegt), und den dadurch schwieriger zu verlassenden Stand der Unbeschäftigten durch Sozialhilfe auszugleichen. Hier ist eindeutig das Schutzinteresse, nämlich das der gesamten unselbständig Erwerbstätigen, ausschlaggebend, da die in Richtung niedrigerer Löhne gerichteten Verhandlungen einzelner Marktteilnehmer den allgemeinen Lohnverfall bewirken können. Die Mindestgrenze ist daher nur ein Ordnungsrahmen, der jemand höchstens in seiner Freiheit einschränkt, weniger zu verdienen. Hier wird es aber schon sehr abstrakt.

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Direkte Demokratie nach Schweizer Art?

Wie wäre es, wenn man Volksentscheide auf Bundesebene einführen würde, ähnlich der Schweiz, welche Gesetzesinitiative vom Volk ausgeht, um den Reformstau bewältigen zu können?

Stellt euch mal vor, dass unsere Kanzlerin Merkel sich zu Sachthemen äußern müsste und Flagge bekennen müsste. Das würde ihre Strategie - ewig schweigen und die ewige Kanzlerin sein - doch zunichte machten, oder nicht?

Um niedrige Wahlbeteiligungen entgegenzuwirken, wie es etwa in der Schweiz der Fall ist, könnte man bei Abstimmungen und auch nur bei Abstimmungen eine Wahlpflicht einführen. Jeder, der sein Wahlrecht bei Abstimmungen nicht wahrnimmt, wird zu einer, in seiner Gehaltsklasse, angemessenen Geldstrafe bestraft. In Belgien führt diese Wahlpflicht zu Beteiligungen von fast 90%.

Und nicht zuletzt man auch eine Kontrollfunktion einführen könnte. Sollte ein Volksentscheid die Grundrechte (Artikel 1-20) der Verfassung angreifen, dann sollte im Vorhinein eine Behörde prüfen, ob dieser Volksentscheid überhaupt zulässig ist, sollte dort ein Fehler passieren und ein verfassungswidriger Volksentscheid auf den Weg gebracht werden, sollte das Bundesverfassungsgericht vor, während oder nach der Abstimmung ein Veto einlegen dürfen und für ungültig erklären. Damit soll die Erhaltung der Demokratie sichergestellt werden.

Was haltet ihr von diesem direktdemokratischen System und dessen Kontrollfunktionen? Denn der politische Stillstand der Großen Koalition lähmt das gesamte Land in den Zeiten, wo man dringend Reformen bräuchte. Und andere Koalitionen wird es auch nach der Ära Merkel nicht geben. Siehe Umfragen: Jamaika oder GroKo.

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Ich bin FÜR Volksentscheide

Allerdings nicht so, wie du dieses System beschreibst.

Die Einbringung von Gesetzesinitiativen aus der Bevölkerung, über die unter gewissen Bedingungen eine Volksabstimmung erzwungen werden kann, ist zwar ein wichtiges plebiszitäres Instrument der schweizerischen Verfassung, aber hat die Prominenz im Ausland in meinen Augen in diesem Ausmaß nicht verdient.

Das schweizerische System ist deshalb um so vieles demokratischer, weil die Essenz der Demokratie, nämlich die Kontrolle der Regierungen durch die Regierten dort seine Vollendung gefunden hat. Das Schweizer Stimmvolk kann jedes von einem Parlament verabschiedete Gesetz, egal welchen Inhalt es auch haben mag, kassieren. In dem Sinne ist auch die Volksinitiative zu betrachten, nämlich als Androhung des Volkes, unerwünschte Zustände, die durch Parlament oder Regierung verursacht wurden, wieder aufzuheben.

Der Gedanke der Machtkontrolle zieht sich übrigens durch das gesamte politische System der Schweiz, während Deutschland funktionell noch immer ein Obrigkeitsstaat geblieben ist.

Warum du eine Wahlpflicht in Aussicht stellst, erschließt sich mir nicht. Es gibt keinen rationalen Grund, warum es in irgendeiner Weise begrüßenswerter wäre, dass möglichst viele Menschen von ihren politischen Rechten Gebrauch machen. Solange die Akzeptanz der politischen Institutionen gewahrt bleibt, ist das nebensächlich.

Auch die von dir geschilderten Kontrollfunktionen von Behörden und Bundesverfassungsgericht sind unsinnig. Oder gibt es eine Behörde, die den Abgeordneten vorschreibt, was sie nun verabschieden dürfen und was nicht? Das Bundesverfassungsgericht kann die Ergebnisse von Volksentscheiden, nämlich die daraus produzierten Gesetze, genauso wie Parlamentsgesetze immer noch für verfassungswidrig erklären, sollte sich dies im Rechtsweg ergeben.

Und wenn es sich bei den Volksentscheiden um Verfassungsänderungen hält, hat das Bundesverfassungsgericht überhaupt nichts mitzusprechen. Es ist Hüter der Verfassung, deren Ausgestaltung aber obliegt ihm nicht. Dies wäre eine Perversion der staatspolitischen Verhältnisse.

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Nein, es gibt keine menschlichen Rassen

Das liegt daran, dass der Rassebegriff in der Biologie keine systematische Anwendung findet. Will man die genetischen Gemeinsamkeiten von Untergruppen der Art Homo sapiens hervorheben, spricht man heutzutage von (verschiedenen) Populationen (wohl auch aus offensichtlichen Gründen der historischen Belastung).

Warum die Existenz von Rassen abgelehnt wird, ist mitunter, dass der (genetische) Unterschied zwischen den einzelnen vermeintlichen Rassen geringer ist als der Unterschied zwischen beliebigen individuellen Mitgliedern zweier solcher Rassen. Es handelt sich also um ein nur sehr begrenzt aussagekräftiges Konstrukt.

Zusätzlich kommt hinzu, dass sich so genannte Rassen (im Gegensatz zB zu so starren Kategorien wie dem Geschlecht) über sehr kurze Zeiträume sehr stark wandeln, sich also neu bilden, ineinander aufgehen etc. etc.

Die heutigen Menschen sind einander schlicht wahnsinnig ähnlich. Wir alle sind Nachkommen fast schon inzestuöser Verhältnisse, die durch die beinahe Ausrottung der Art Mensch zustande gekommen sind.

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Ein allmächtiger Schöpfergott ist

  1. wegen der ihm zugeschriebenen Eigenschaften Gegenstand eines Paradoxons (Wenn Gott allmächtig ist, kann er dann einen Felsbrocken schaffen, den er selbst nicht tragen kann?);
  2. aufgrund von Ockhams Rasiermesser erkenntnistheoretisch von keiner Bedeutung, weil er unserer Erklärung von der Entstehung des Universums nichts hinzufügen kann, sondern bloß weitere Annahmen erfordert.

Also nein, ich glaube nicht an einen solchen Gott. Und selbst wenn, wäre es wahrscheinlichkeitstheoretisch unklug, sich auf einen religionsspezifischen Gott und dessen moralische Lehren festzulegen.

Was du aber über Religion denkst, ist hochgradig einseitig. Religion kann vieles sein, soziale Normengebung, philosophische Weltanschauung, ethische Handlungsanweisung, oft mehreres gemeinsam. In vielen Fällen ist Religion schlicht eine ganz gewöhnliche Ideologie, und zu sagen, Ideologie führe nur zu Krieg, ist idiotisch. Ideologien sind für alles zu gebrauchen, für allerschlimmste Menschenverachtung, aber auch etwa für die Fundamente unserer öffentlichen Ordnung wie die Grund- und Menschenrechte, die ohne den Einfluss des reformierten Christentums nicht vorstellbar wären.

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Je weiter entfernt vom Bürger das politische System ist, desto unkontrollierbarer ist es auch. Da Demokratie der modernen Definition nach nichts anderes als die Kontrolle von Regierungen ist, würde das also auch eine Einbuße von Demokratie bedeuten.

Man sieht ja denke ich auch, wie weit sich ein so riesenhaftes politisches System von seinen freiheitlichen Idealen der Subsidiarität und Selbstbestimmung entfernen kann, wenn man einen Blick in die USA wirft. Der Bundesapparat ist wohl fast alles geworden, was die Gründerväter zu verhindern gesucht haben: Ein Imperium (nicht unähnlich dem britischen), das seine Bürger belauscht, die Staaten immer mehr ihrer Kompetenzen beraubt und mit jedem Jahr wächst und wächst.

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Wenn ich ein Gemälde anfertige und es anschließend gegen 50€ bei einem Interessenten eintausche, habe ich dann an diesem Menschen Geld verdient? Vielleicht. Er hat sich jedenfalls an mir bereichert, denn wenn ihm das Gemälde nicht mehr wert gewesen wäre als seine 50€, warum hätte er sie mir dann überhaupt gegeben?

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Ein Amoklauf ist eine höchst persönliche Angelegenheit mit Kollateralschäden.

Der Schaden eines Terroranschlags verfolgt aber einen ideologischen Zweck.

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Die linke

Die Linke ist, wie ich glaube, wirklich die einzige Partei, die – so sie die Macht dazu hätte – die Marktwirtschaft tatsächlich durch eine sozialistische Wirtschaftsform ersetzen würde.

Die Ideen, die man im Parteiprogramm findet, sind so bekannt wie verstaubt und haben sich seit dem 20. Jahrhundert nicht großartig verändert. Statt von Vergesellschaftung der Produktionsmittel schreibt die Linke zuckersüß von ›Wirtschaftsdemokratie‹ und ›Solidarökonomie‹, gemeint ist allerdings so ziemlich dasselbe.

Sie fordert sogar unverblümt die ›Demokratisierung aller Lebensbereiche‹, was nichts anderes bedeutet als die Verstaatlichung aller Lebensbereiche – ein selten offenes Bekenntnis zum Totalitarismus.

Grundsätzlich begegnen einem alle diese sozialistischen Vorschläge unter dem Deckmantel der Demokratie und Demokratisierung. Denn je demokratischer, desto besser, nicht?

Die Vorschläge der Linken sind sogar so angestaubt, dass man im Programm von ›Wirtschafts- und Sozialräten auf allen Ebenen‹ (den Arbeiter- und Soldatenräten des 21. Jahrhunderts) lesen kann. Sowjetdeutschland, wir kommen!

PS: Die AfD ist jedenfalls prokapitalistisch eingestellt, vor allem was das Parteiprogramm angeht, das in allen Bereichen (so auch im Ökonomischen) sehr liberale Züge aufweist.

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Zu deiner spezifischeren Frage kann ich dir keine Antwort geben, weil ich das noch nie jemand sagen gehört habe und es daher auch in keinen Kontext setzen kann.

Wenn du wissen willst, ob der Feminismus für die Gleichberechtigung der Geschlechter eintritt, kann ich dir eine Antwort geben. In diesem Fall lautet die Antwort schlicht: nein.

Der heutige Feminismus verfolgt in Teilen die Gleichstellung von Männern und Frauen, was aber impliziert, dass irgendjemand nicht die gleichen Rechte erhält, Beispiel Frauenquote. Hier wird die Gleichberechtigung der Gleichstellung geopfert.

Fast alle heutigen feministischen Forderungen sind solche der Geschlechtergleichstellung, Forderungen im Rahmen von LGBTQ-Themen und allgemeinere politische Forderungen im Rahmen eines linken Weltbildes.

Hier exemplarisch einige feministische Forderungskataloge:

https://frauenvolksbegehren.at/forderungen-frauenvolksbegehren/

https://www.emma.de/node/265858

http://www.feminismus-krawall.at/programm/forderungen/

Die einzigen Forderungen von echter Gleichberechtigung, die ich bei diesen Quellen entdeckt habe, sind die Forderung nach einem Babyjahr sowohl für Mutter als auch für Vater (was es bereits gibt, s. Elternzeit) und die steuerliche Gleichbehandlung von verheirateten und unverheirateten Paaren.

Ansonsten besteht der feministische Forderungskatalog aus überbordenden Eingriffen in die individuelle Freiheit und das freie Unternehmertum sowie gigantischen Ansprüchen an Staat und Gesellschaft.

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Das sind sie nicht.

Allerdings ist das Christentum eben nicht das Judentum, ist also nicht als Verquickung von politischer Macht und religiöser Prophezeiung entstanden (wie auch der Islam), sondern war in seinen Anfängen im Urchristentum eine rebellische, individualistische Religion, die auf die Veränderung der geistigen Haltung des Einzelnen abzielt, statt eine politische Agenda anzustreben.

Die Verquickung von Staat und Religion kam dann (wenn auch in anderem Ausmaß als etwa beim Islam) mit der Kirche, was das ganze Mittelalter über ähnliche Folgen gezeitigt hat wie heute in der islamischen Welt.

Allerdings ist das aber nicht das ursprüngliche Christentum, weshalb eine Reformation als Rückbesinnung auf die Schrift (also das ›echte‹ Christentum) überhaupt möglich war, wodurch auch die ganzen positiven und freiheitsfördernden Elemente des Christentums zutage gefördert wurden, auf dessen Fundament schließlich die Aufklärung stattfinden konnte. Das ist im Islam schwer bis unmöglich, weil er in seinen Ursprüngen schon die Rechtfertigung für Eroberung und Herrschaft war.

Kurz gesagt: Der Islam kennt ein ›Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist‹ nicht.

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Das kommt ganz auf die Definition von links, rechts und Mitte an.

In Deutschland gibt es die stupide Einteilung in:

Kommunisten – Mitte – Nazis

Auf den Gedankenstrichen bzw. in der Mitte befindet sich dann das ›demokratische Spektrum‹ und je weiter man von der Mitte wegrückt, desto extremer und ›undemokratischer‹ wird es. Per definitionem gibt es daher keinen Extremismus der Mitte.

Weil man in Deutschland die schlechtesten Erfahrungen mit den Nazis gemacht hat, ist es besonders verpönt, weiter in deren Richtung, also nach rechts, zu rücken. Die einfältige Kommunisten-Nazis-Einteilung des politischen Spektrums lässt einen differenzierten Blick auf die politischen Anschauungen kaum zu und verschweigt auch, dass sich die beiden Ränder ähnlicher und näher sind als das meiste in deren rechter oder linker Nähe.

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Den Erwachsenen, weil in meinem Empfinden kindliches menschliches Leben wertvoller ist.

--› der Erwachsene hatte womöglich schon die Chance, ein Leben zu führen

--› das Kind hat immer noch die mit seinem Entwicklungszustand einhergehende kindliche Unschuld

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Alex, Barbara und Claus arbeiten und zahlen Abgaben für das Gemeinwesen.

Alex verdient im Jahr 900 G, Barbara 500 G und Claus 100 G. Wegen der unterschiedlichen Einkommen besteht eine soziale Ungleichheit.

Nun kümmert sich das Gemeinwesen um die Abgaben.

A) Das Gemeinwesen verlangt von jedem den Zehnten. Alex muss 90 G, Barbara 50 G und Claus 10 G abgeben. Somit handelt es sich um eine Gleichbehandlung.

B) Das Gemeinwesen verlangt von Alex 400 G, von Barbara nichts, und Claus erhält 400 G. Alle besitzen nun 500 G. Es herrscht soziale Gleichheit.

Offensichtlich widersprechen sich Varianten A und B erheblich. Gleichheit und Gleichbehandlung sind deshalb nicht dasselbe.

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Am besten gar nicht selber drucken, sondern irgendetwas mit reellem Wert verwenden. Dann können die ganzen zyklischen Wirtschaftsdesaster etwas abgemildert werden!

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In meinen Augen ist es die Pflicht eines Autors, über die Interpretation seines Werkes zu schweigen.

Abgesehen davon macht die Aussage des Autors die angebliche homosexuelle Beziehung von Ernie und Bert noch lange nicht zum Faktum, weil es nämlich keine objektive Interpretation literarischer Werke gibt. Die Interpretation des Autors ist auch nur eine von vielen, der man sich anschließen kann oder eben nicht.

So lange sich Ernie und Bert nicht vor laufender Kamera abkeilen oder ein Outing vor die Presse bringen, jedenfalls.

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