Ersatzlos streichen

Warum sollte man nicht im Hinblick auf eine legale Sache Werbung betreiben dürfen? Offensichtlich ist nichts Verwerfliches an Abtreibungen im ersten Trimester, denn sonst stünden sie ja unter Strafe, meinst du nicht?

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Wenn man zur herrschenden Klasse gehört, kann man fast all seine psychopathischen und sadistischen Wünsche und Bedürfnisse ausleben.

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Können Frauen im Durchschnitt und über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel im Beruf leisten wie Männer?

Liebe Expertinnen und Experten,

ich würde mich freuen, wenn Ihr sachlich folgende Frage beantworten könntet.

Durch folgende Umstände scheint mir das Leistungsvermögen von Frauen im Beruf im Vergleich zu Männern deutlich beeinträchtigt zu sein:

  • Frauen werden schwanger und versorgen kleine Kinder. Wenn sie halbwegs verantwortungsbewusst sind, nimmt das zusammen mehrere Jahre in Anspruch, in denen sie entweder gar nicht arbeiten, Teilzeit oder nur mit halber Kraft.
  • Frauen sind körperlich deutlich schwächer und weniger ausdauernd als Männer. Dies wirkt sich auch auf die geistige Leistungsfähigkeit spürbar aus, was vermutlich ein Grund für die deutliche Unterlegenheit von Frauen z. B. im Schach ist.
  • Es gibt eine Vielzahl frauenspezifischer gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die mit erheblichen Einbußen der Leistungsfähigkeit über zusammengerechnet längere Zeiträume verbunden sind, beispielsweise Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden und Endometriose. Frauen haben deshalb deutlich mehr Krankentage als Männer und können auch während der Arbeit oft weniger leisten.
  • Frauen haben eine deutlich geringere Bereitschaft, voll in ihrer Arbeit aufzugehen. Dass Frauen „mit ihrer Arbeit verheiratet sind“, hört man eher selten.
  • Viele Frauen tragen hochhackige Schuhe, die nicht nur ihre Füße kaputt machen, sondern regelmäßig zu Rückenschmerzen führen. Das erhöht die Krankheitsanfälligkeit weiter und verringert die Fähigkeit, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Deshalb meine Frage:

Können Frauen im Durchschnitt und über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel leisten wie Männer?

Bitte beachtet, das ich geschrieben habe: "im Durchschnitt" und "über die gesamte Lebensarbeitszeit". Denn natürlich gibt es einige "Superwomen" die zehnmal mehr leisten als der Durchschnittsmann.

Viele Grüße

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Frauen werden schwanger und versorgen kleine Kinder. Wenn sie halbwegs verantwortungsbewusst sind, nimmt das zusammen mehrere Jahre in Anspruch, in denen sie entweder gar nicht arbeiten, Teilzeit oder nur mit halber Kraft.

Wenn du eine sachliche Diskussion anstrebst, dann stürz dich am besten nicht sofort in Wertungen wie ›halbwegs verantwortungsbewusst‹. Tatsache ist jedenfalls, dass das Gros der Frauen die Kinderobsorge in den ersten Jahren im Gegensatz zur Fortsetzung der Erwerbsarbeit priorisiert. Da heute Frauen und Männer im Mittel gleich verdienen, bevor die Erwerbskurven nach der Geburt des ersten Kindes starke Unterschiede aufweisen, ist das offenbar in der Präferenz der Frauen für die Kinderobsorge begründet.

Frauen sind körperlich deutlich schwächer und weniger ausdauernd als Männer. Dies wirkt sich auch auf die geistige Leistungsfähigkeit spürbar aus, was vermutlich  ein Grund für die deutliche Unterlegenheit von Frauen z. B. im Schach ist.

Männer und Frauen sind gleich ausdauernd, körperlich wie auch geistig.

Es gibt eine Vielzahl frauenspezifischer gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die mit erheblichen Einbußen der Leistungsfähigkeit über zusammengerechnet längere Zeiträume verbunden sind, beispielsweise Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden und Endometriose. Frauen haben deshalb deutlich mehr Krankentage als Männer und können auch während der Arbeit oft weniger leisten.
Viele Frauen tragen hochhackige Schuhe, die nicht nur ihre Füße kaputt machen, sondern regelmäßig zu Rückenschmerzen führen. Das erhöht die Krankheitsanfälligkeit weiter und verringert die Fähigkeit, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Dass sich frauenspezifische gesundheitliche Beeinträchtigungen auf die Krankheitsdauer auswirken können, mag stimmen (und ist wohl auch abschließend quantifizierbar). Der Rest hört sich sehr spekulativ an.

Frauen haben eine deutlich geringere Bereitschaft, voll in ihrer Arbeit aufzugehen. Dass Frauen „mit ihrer Arbeit verheiratet sind“, hört man eher selten.

Frauen haben grundsätzlich auch dahingehend andere Präferenzen.

Deshalb meine Frage:
Können Frauen im Durchschnitt und über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel leisten wie Männer?

Deine Frage ist schwachsinnig gestellt.

Können Frauen über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel leisten wie Männer? Offensichtlich. Die Gegenmeinung könnte man mit einem einzigen Beispiel falsifizieren.

Leisten Frauen (d.h. im Durchschnitt) über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel wie Männer? Sieht nicht so aus. Wie ist das auch möglich, wenn man alle Daten aus Schwangerschafts-, Obsorge- und Teilzeitphasen ins Mittel einbeziehen muss?

Aber können Frauen im Durchschnitt so viel leisten wie Männer?

Was ist das für eine Frage? Einzelne Frauen können das, also können sie es auch im Durchschnitt, wenn die Mehrheit der Frauen ähnliche Präferenzen aufweist wie diese Frauen, die dazu offensichtlich fähig sind.

Zum Schluss möchte ich noch auf dein Leistungskriterium eingehen. Im Bereich des unselbständigen Erwerbs ist es in den allermeisten Berufsfeldern nahezu unmöglich, die Leistung des einzelnen zu bestimmen (also seinen quantifizierten Anteil an der Produktivität und Wertschöpfung). Firmen sind keine Marktwirtschaften, in denen die Löhne aus der Bewertung des Marktes bestimmt werden, im Gegensatz sind Firmen Planwirtschaften, Löhne werden (wie Hayek das nennt) nicht nach Leistung, sondern nach Verdienst bezahlt. Schon aus diesem Grund ist der Wert deiner Fragestellung zweifelhaft.

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Ohne mich, weil...
Sondern gutes Einkommen gerecht fuer jede Situation, je nach Anstrengung, Wert, Risoko usw.

Und damit fällt deine Utopie bereits in sich zusammen. Der Vorzug der Marktwirtschaft ist (neben der Vermeidung des Kalkulationsproblems), dass die Leistung, die erbracht wird, durch den Markt bewertet wird, was bei der Anzahl der Marktteilnehmer unpersönlichen Kräften gleichkommt, an die man sich je nach Situation anpassen kann und muss wie an die Gesetzmäßigkeiten der Natur.

Wenn die Einkommen nun gerecht aufgrund einiger gerechter Variablen bemessen werden sollen, braucht es natürlich eine Verteilungsinstitution, die deine Anstrengung, deinen Wert und dein Risiko bewertet – und willkommen in der Diktatur der Zentralverwaltungsökonomie. Hayek nennt das die ›Anmaßung von Wissen‹, die Zentralverwaltungsökonomen werden zwangsläufig daran scheitern, den Wert und das Risiko bewerten zu können, ohne dass es dabei zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Wirtschaftsstruktur kommt; einmal völlig abgesehen von der Willkürlichkeit, die durch die Variable Anstrengung eingeführt wird.

Alle 10 Jahre wird alles materielle wertloss gemacht und das Gesamtkapital der Welt fuer alle gleich aufgeteilt.

Außerdem zerstörst du zusätzlich zu den grundlegenden Marktmechanismen und den Marktpreisen jetzt auch noch den Leistungsanreiz bzw. überhaupt die Möglichkeit zu Kapitalaufbau. Ohne Kapitalaufbau gibt es aber kein Wirtschaftswachstum, und ohne Wirtschaftswachstum auch keine materiellen Wohlstandsgewinne.

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Es gibt zwei grundunterschiedliche Ansichten dazu, die mit der Vorstellung über den Strafzweck korrelieren.

Resozialisierung

Wer den Sinn des Strafsystems darin sieht, Täter dadurch zu einer sozialadäquaten Lebensführung umzuerziehen (sie zu rehabilitieren und resozialisieren), der wird den Tod als Strafe aus naheliegenden Gründen ablehnen und die Todesstrafe logischerweise geradezu als Perversion betrachten.

Hierzulande ist die Resozialisierung, was grundsätzlich als Strafzweck ausgemacht werden kann. Konsequent sagt die verfassungsgerichtliche Judikatur, dass auch bei der lebenslangen Freiheitsstrafe für den Täter immer die Möglichkeit bestehen muss, das Gefängnis eines Tages zu verlassen (ergänze: und sich in die Gesellschaft einzugliedern).

Vergeltung

Wer Gleiches mit Gleichem vergelten will, sieht in der Todesstrafe womöglich eine adäquate Bestrafung für gewisse Verbrechen.

Natürlich kann auch hier argumentiert werden, dass man sich über die Schuld des Angeklagten in den meisten Fällen nicht absolut sicher sein kann, und die Todesstrafe als unumkerbahre Bestrafung abzulehnen ist.

Aber Menschenrechte …

Mit Menschenrechten hat diese Grundsatzfrage nichts zu tun. Wenn Leute ihr Recht auf persönliche Freiheit verlieren können, so gilt prinzipiell nichts anderes für das Leben. Davon eine Ausnahme zu machen, erschließt sich mir nicht.

Das Argument ›Der Staat sollte nicht einerseits das Töten verbieten und andererseits Menschen töten‹ ist schwach, denn der Staat tut ständig das, was Privaten verboten ist; etwa Menschen die persönliche Freiheit entziehen oder anderen Geld mit Bereicherungsvorsatz wegnehmen.

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Dieselbe Frage könnte man über Bayern, die Lombardei oder irgendeine andere wohlhabende (wirtschaftsstarke) Region stellen. Der ›Sozialerfolg‹ hängt also erstens wesentlich mit der Wirtschaftskraft zusammen (an dieser Stelle darf man etwa an Ostdeutschland denken).

Was die höheren Renten angeht. In Österreich:

  1. gibt es eine höhere Mindestwartezeit (was sich auf die Durchschnittszahlen verzerrend auswirkt);
  2. gibt es keine integrierte Pflegeversicherung;
  3. wird die Rente voll besteuert;
  4. müssen Selbständige auch einzahlen (heißt größerer Anteil der Beitragszahler) ;
  5. ist die demographische Struktur besser (wegen höherer Einwanderungsrate);
  6. ist das Modell nicht nachhaltig finanzierbar.

Ob der soziale Wohnbau in Wien wirklich einen Sozialerfolg darstellt, darf bezweifelt werden. Nur rund ein Viertel der Sozialbaubewohner bezieht überhaupt ein geringes Einkommen.

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Einerseits dient die Menschenwürde als Kern der Grundrechte und ist als selbst unaufheblicher Grundpfeiler der Verfassung somit Bestandsgarantie für die elementarsten Grundrechte.

Andererseits ist die Judikatur natürlich ziemlich frei darin, zu bestimmen, was denn nun alles menschenunwürdig ist und was die Menschenwürde so alles zwingend verlangt. Dazu gehört etwa das soziale Existenzminimum, das auch durch soziale Teilhabe gekennzeichnet ist; in anderen Worten, Theater-, Kino-, und Konzertbesuche, Telefon, Radio, TV und Internetanschluss, Zeitungsabonnement, Geld für weitere besondere Anschaffungen, komplette Übernahme der Miet- und Versicherungskosten und Weihnachtsgeld sind offenbar hierzulande Bestandteil der Menschenwürde.

Breite Bevölkerungsschichten zu pauperisieren, sie also zu Almosenempfängern und von der Politik abhängig zu machen und – am allerschlimmsten – ihnen die Härten des Lebens und somit alles, woran man wachsen kann, zu nehmen, ist allerdings würdig.

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Geht nicht

Sofern Gott existiert, ist seine Existenz auch beweisbar. Also kann man nicht beweisen, dass seine Existenz nicht beweisbar wäre; dazu müsste man seine Nichtexistenz beweisen.

Sofern wir aber keine nähere Qualifizierung Gottes kennen, wenn er also nur eine transzendente Macht ist, die sich unserer Erkenntnis entzieht, kann man seine Nichtexistenz logischerweise nicht beweisen, weil auch seine Existenz dann nicht beweisbar ist.

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›Staatskapitalismus‹ ist ein marxistischer Kampfbegriff, mit dem die (realsozialistische) planwirtschaftliche Ordnung als Kapitalismus diffamiert und somit ein Bezug zum Kommunismus verneint wird.

›Staatskapitalismus‹ ist also genau die Planwirtschaft, deren Zeuge wir in der Geschichte geworden sind und die Endprodukt aller kommunistischen Revolutionen war.

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Wäre er ein echter Nazi und deine Geschichte nicht erfunden, dann würde er nicht wollen, dass Österreich Österreich bleibt, sondern dass es wieder ein Teil Deutschlands wird.

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Ja, weil ...

Lassen wir doch die NPD selbst etwas dazu sagen:

»

  • Zweck des Wirtschaftens ist die Bedarfsdeckung des Volkes und die Schaffung von Werten. Aufgabe des Staates ist die gerechte Verteilung des Wohlstandes sowie der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Jeder Deutsche hat das Recht wie auch die Pflicht zu arbeiten.
  • Entgegen der Vorstellung vom „freien Spiel der Kräfte“ eines vom Staat losgelösten Marktes spricht sich die NPD für die aktive Gestaltung einer solidarischen Wirtschaftordnung aus.
  • Arbeitnehmer sind am Produktivvermögen zu beteiligen. Was Automatisierung, Rationalisierung und Profitstreben an Arbeit und Lohnentwicklung nehmen, muß durch Mitbeteiligung am Unternehmen wiedergegeben werden können.
  • Die NPD lehnt die durch den globalen Freihandel systematisch hervorgerufene weltweite Konkurrenzsituation entschieden ab und stellt ihr als Alternativentwurf die raumorientierte Volkswirtschaft entgegen.
  • Der mit der liberalkapitalistischen Wirtschaftsordnung einhergehenden sozialen Kälte stellen wir die Solidargemeinschaft aller Deutschen entgegen. / Die „soziale Schere“ zwischen Arm und Reich darf sich nicht so weit öffnen, daß Klassengegensätze verstärkt und die Volksgemeinschaft gesprengt wird.
  • Die NPD setzt sich für die Einführung eines allgemeinen, branchenunabhängigen Mindestlohns ein, um allen Beschäftigten ein angemessenes Arbeitsentgelt zu sichern
  • Die deutsche Landwirtschaft muß wieder den Stellenwert eines zentralen Wirtschaftszweigs bekommen. Dabei gilt es, mit landwirtschaftlichen Produkten weitestgehend nationale Selbstversorgung anzustreben. Bei der Produktion sind bestmögliche ökologische Herstellungsbedingungen zu beachten. […] Der Staat hat regionale Vermarktung und Preisentwicklung im Sinne einer das Einkommen und die Existenzgrundlagen der Landwirte sichernden Entwicklung zu beachten.
  • usw.
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Das ist einerseits im Islam verwurzelt, der eher für eine radikale Auslegung anfällig ist als etwa das Neue Testament, aber heute hauptsächlich dadurch verursacht, dass man mit Saudi-Arabien als US-Bündnispartner und der Instrumentalisierung des Islamismus als Mittel gegen die Sowjets im Kalten Krieg den heute ungeheuer einflussreichen Wahhabismus und die nicht von einer traditionellen Religionsauslegung getragene Radikalisierung einiger muslimischer Bevölkerungsgruppen gefördert hat. Ich darf daran erinnern, dass noch in den 70ern viele Deutsche freie Liebe und billige Drogen in Afghanistan suchten, was von der Bevölkerung stillschweigend zur Kenntnis genommen wurde.

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Vorallem sieht sich der Durchschnittsbürger dann als inteligenter und gebildet, nun wenn jemand ein Abi mit 1.0 hat und dennoch nur 2500 Euro monatlich Netto verdient und ein beispielsweise Rapper oder Sportler mit einem Hauptschulabschluss 50 mal so viel, wer von denen ist nun inteligenter? Meiner Meinung nach zweiter.

Intelligenter ist der mit dem höheren IQ. Wir können sehr stark davon ausgehen, dass der 1.0-Abiturient einen höheren hat als der Rapper oder Sportler mit Hauptschulabschluss.

Warum sollte jemand intelligent sein, wenn er ein großartiges Ballgefühl hat? Warum sollte jemand intelligent sein, wenn er in passablem Flow Wortfetzen, die sich mäßig reimen, aneinanderreiht? Ob er aus diesen Tätigkeiten ein hohes Einkommen bezieht, hat nun überhaupt nichts mit seiner Intelligenz zu tun.

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Irgendetwas als Hetze oder als offenbar illegale Gefühlsregung (Hass) zu diffamieren, um es so vom Schutzbereich des absolut fundamentalsten Grundrechts der republikanischen Regierungsform auszunehmen, ist brandgefährlich. Ob das jetzt rechte oder linke Hetze sein soll.

Schon der gesamte Volksverhetzungsparagraph ist eine post-panische Reaktion auf Hitler und die Nazis, weil man aus irgendeinem zweifelhaften Grund glaubte, dass die Verrohung der Rhetorik ursächlich für deren Aufstieg und die folgende humanitäre Katastrophe war. Die Sprache ist aber natürlich bloß symptomatisch, nicht kausal.

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Ja, das kann schon der Fall sein. Nur werden das allerhöchstens Reformen sein, die das Scheitern hinauszögern, aber nicht aufhalten können: also Rentenalter anheben, Beiträge erhöhen, Rente kürzen.

Das Umlageverfahren ist an sich ein einziges ponzi scheme, das heißt wenn man davon ausginge, dass die Beiträge und die Auskommen gleich blieben und man das Budget nicht durch Staatsfinanzierung vonseiten der Notenbank aufbessern kann.

Besser kann es auf lange Sicht nur werden, wenn man den Schneid hätte, auf ein kapitalgedecktes Verfahren umzusteigen.

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Der Naturzustand des Menschen ist der eines Hordenglieds, das sich in die Stammeshierarchie eingliedert, die ihm obliegenden Tätigkeiten erfüllt und im Einklang mit den ewigen Normen der Horde und der magisch erklärten Natur und Umgebung lebt, in der alles beseelt ist und alles einem Zweck dient.

Der Kapitalismus ist Ausdrucks des Gegenentwurfs der primitiven Stammesgesellschaft, der offenen Gesellschaft, die von Individuen gebildet wird und deren kreative und kritische Kräfte freisetzt. Man nennt es Zivilisation.

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Das weiß eigentlich keiner so genau. Die linke Reichshälfte pickt sich dann immer gerne Details wie einen höheren Bildungsetat und die Einheitsschule heraus, die jedoch – wie der internationale Vergleich zeigt – in keinem relevanten kausalen Zusammenhang mit dem Leistungsniveau etwa bei PISA stehen.

Es wäre auch naiv anzunehmen, dass Probleme dadurch gelöst werden, Problemfelder mit mehr Geld zu übergießen und wieder einmal alles einzuebnen.

Ich kann nur mutmaßen, denke aber, dass es damit zu tun hat, wie die Selbständigkeit der Schulen und Lehrer und deren Ausbildung und Methodik beschaffen ist.

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