Leider spürt man das nicht. Die Linken sind in Regierungsverantwortung derart domestiziert, dass außer links scheinender Rhetorik nicht viel von Links übrig geblieben ist.

Es bleibt dabei: Macht korrumpiert.

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Da bietet sich geradezu die Ukraine an.

  • Assoziierungsabkommen der Ukraine mit der von Deutschland beherrschten EU.
  • Ultimatum an Janukowitsch, entweder dem Abkommen zuzustimmen und damit die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland aufzugeben oder kein Abkommen abschließen zu können
  • Unterstützung des Maidan zum Sturz Janukowitschs
  • Aufbau einer Marionette, die in Kiew die Macht übernehmen sollte (Klitschko), hat nicht geklappt, weil die Amis eigene Vorstellungen hatten
  • Unterstützung für den Putsch in Kiew

Folge:

  • Putsch in Kiew
  • Abspaltung der Krim von der Ukraine
  • Bürgerkrieg im Osten der Ukraine, der sich den Putschisten nicht anschließen wollte
  • weitere praktische Ausdehnung der NATO bis an russische Grenzen
  • Verschärfung der Konfrontation mit Russland, dessen elementarste Sicherheitsinteressen mit Sicherheitsinteressen mit Füßen getreten wurden
  • Kriegsgefahr gestiegen

Hier war die Bundesrepublik mit ihrer Außenpolitik federführend mit beteiligt.

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Venezuela wird mit Sanktionen belegt und vom Internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen, gleichzeitig ist venezolanisches Staatsvermögen im Ausland eingefroren. Damit soll es der venezolanischen Regierung unmöglich gemacht werden, die eigene Bevölkerung zu versorgen. Andere Wirtschaftssanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie haben die gleiche Stoßrichtung.

Vor diesem Hintergrund schicken die, die Venezuela mit Sanktionen belegen und alles tun, damit die Regierung die Bevölkerung nicht versorgen kann, "Hilfslieferungen". Die Botschaft soll sein: "Maduro kann euch nicht versorgen, das können nur wir." Damit sind diese "Hilfslieferungen" nichts anderes als Teil eines von außen betrieben Putsches. Außerdem sind diese Hilfslieferungen nur eine PR-Maßnahme und nicht im Ansatz geeignet, die Versorgungskrise in Venezuela zu beenden.

Ein weiterer Aspekt ist die mit diesen Lieferungen einhergehende militärische Bedrohung, mit der Washington diese "Hilfe" auch militärisch durchsetzen möchte.

Bizarr wird es, wenn man weiß, dass in Kolumbien, das sich "großzügig" bei diesen "Hilfslieferungen" engagiert, jährlich tausende Kinder an Unterernährung sterben, etwa im Departamento Chocó an der Pazifikküste oder in La Guajira im Nordosten des Landes und das seit Jahren. Das war aber weder der kolumbianischen Regierung noch dem Westen auch nur eine Notiz wert. Von der in Kolumbien grassierenden Korruption will ich dabei gar nicht reden.

Diese angeblichen Hilfslieferungen sind nichts weiter als Teil der ausländischen Aggression gegen dieses Land, das die Frechheit hatte, den nationalen Reichtum, nämlich seine Bodenschätze zu nationalisieren.

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Weil Zivilcourage immer öfter Steine in den Weg gelegt werden.

Ein bezeichnendes Beispiel spielte sich bei BMW in Leipzig ab. Ein neuer Leiharbeiter, der bei BMW eingesetzt war, wurde dort mit einem Vorgesetzten konfrontiert, der dort immer wieder mit rassistischen Sprüchen reüssierte. Anfangs schwieg der neue Kollege dazu, war er doch der Neue, verwahrte sich dann aber doch deutlich gegen die rassistische Hetze seines Vorgesetzten.

Daraufhin wurde der Kollege gemaßregelt, musste sich verantworten und wurde letztendlich von seiner Leiharbeitsfirma bei BMW abgezogen und einen Tag später entlassen.

Ungeachtet der anhängigen Wiedereinstellungsklage, über die noch das Arbeitsgericht in München entscheiden muss, wird hier doch deutlich, das Zivilcourage als störend empfunden wird. Anpassung und Kuschen ist gefordert und wer sich nicht daran hält, muss mit seiner ökonomischen Existenz zahlen. So werden zivil couragierte Bürger diszipliniert.

https://www.jungewelt.de/artikel/349717.auf-eigenes-risiko-ronny-hat-s-richtig-gemacht.html

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Na ja, aus dem, was du so toll findest, lässt sich nicht unbedingt ableiten, dass du besonders kompetent wärst, die Qualität von Fernsehprogrammen zu beurteilen.

Natürlich bin ich grundsätzlich bei jedem mit dabei, der die Qualität des deutschen Fernsehens kritisiert, aber das ausgerechnet in Bezug auf das Ami-Fernsehen zu tun, ist doch ziemlich albern.

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Die Wehrmacht, ihr Führungspersonal und die Nazis hatten gemeinsame Ziele. Die Wehrmacht hat sich den Nazis angedient und war Komplize und Täter. Es gab keine saubere Wehrmacht.

Daran ändert sich auch nichts, wenn einzelne Wehrmachtsangehörige die Nazis aus Dünkel verachtet haben. Im Kern war das eine Bande.

Die einzelnen Wehrpflichtigen ändern an dieser Einschätzung auch nichts, denn sie haben den Charakter dieser Armee nicht geprägt.

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Am besten ist es, diese Länder mit Krieg zu überziehen und denen so die Menschenrechte, vor allem aber den westlichen Way of Life zu bringen. Man kann sie auch mit Wirtschaftssanktionen überziehen, damit ihnen nicht nur Menschenrechte, sondern auch etwas zum Essen, Medikamente usw. fehlen.

Dann können die mal sehen, wie es ist, wenn man sich den Menschenrechten und seinen Hütern widersetzt. Wer nicht hören will, muss fühlen!

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Die Folgen sind vor allem, dass die vom Westen angeheuerten, finanzierten und ausgerüsteten muslimischen Gotteskrieger die Basis des islamistischen Terrors bildeten, mit dem wir es bis heute und bis in nicht absehbare Zeit zu tun haben.

Al Quaida, Islamischer Staat und andere Terrorbrigaden, sind die Geister, die der Westen im Kampf gegen die Sowjetunion rief und nun nicht wieder los wird.

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  1. Föderalismus abschaffen und aus 16 Bildungssystemen ein zentrales Bildungssystem mit einheitlichen Inhalten und zentralen Prüfungen schaffen.
  2. Religionsunterricht abschaffen.
  3. Eine Schulform bis zur 10. Klasse, ab der achten Klasse Wechsel in weiterführenden Abiturzweig möglich.
  4. Ausreichend Lehrer ausbilden und einstellen, damit Klassenstärken bis maximal 25 Schüler gewährleistet sind.
  5. Kostenfreies Hortangebot für alle Schüler bis zur vierten Klasse.
  6. Kostenfreie Nachhilfeangebote an den Schulen für alle Schüler, die ein bestimmtes Level noch nicht erreichen.
  7. Kostenfrei zur Verfügung gestellte Schulbücher, für alle, die sich die Bücher sonst nicht leisten können.
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Der 1.Mai ist der einzige "politische" Feiertag in Deutschland, der - abgesehen von der noch gültigen Nazi-Umwidmung in "Tag der Arbeit" - an die berechtigten Interessen und Forderungen der abhängig Beschäftigten erinnert und seine eigentliche Bedeutung als Kampftag hat.

Heutzutage ist so ein Tag wichtiger denn je. Schade, dass das so wenige begreifen.

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Das KPD Verbot war Ausdruck des Kalten Krieges speziell auch zwischen den beiden deutschen Staaten.

Der Historiker Joseph Foschepoth forschte dazu und kam zu diesem Ergebnis: Es war ein politisches Verfahren, bei dem das Bundesverfassungsgericht immer wieder der Bundesregierung vorschlug, den Antrag zurückzunehmen. Doch die Bundesregierung dachte nicht daran, übte Druck aus und bestand auf einem Verbot, dass verfassungswidrig war.

Schon bei der Verkündung des KPD-Verbots hatte der damalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Josef Wintrich, jede Verantwortung für die politischen Folgen dieses hochpolitischen Urteils abgelehnt und die politische Verantwortung ausschließlich der Bundesregierung zugeschoben. Wenige Jahre nach dem KPD-Verbot räumte Verfassungsrichter Herbert Scholtissek, der selbst am KPD-Urteil mitgewirkt hatte, in einer Fernsehsendung freimütig ein, dass der Antrag der Bundesregierung auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD "gar nicht so schlüssig begründet gewesen sei und unter heutigen Verhältnissen keinerlei Aussicht mehr auf Erfolg hätte". Auch die Verfassungsrichter Konrad Zweigert und Martin Drath äußerten sich Ende der 1960er Jahre kritisch zu dem eigenen Urteil und beklagten die fehlende Revisionsmöglichkeit. Selbst Bundesverfassungsrichter und Berichterstatter im KPD-Prozess Erwin Stein räumte 1968 gegenüber einem führenden Kommunisten ein, das Bundesverfassungsgericht habe bis zum Schluss des Verfahrens der Bundesregierung immer wieder angeboten, den Antrag doch zurückzuziehen. 1996 erklärte die damalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach, in einem Zeitungsinterview, "dass sie nach heutigen rechtsstaatlichen Gesichtspunkten die KPD nicht verbieten würde".

Josef Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2017, 492 Seiten, 40 Euro

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Du kannst ja ein wenig auf den Streit eingehen und wie er sich entwickelte.

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US-Amerikaner denken, dass es zwei Sorten von Deutschen gibt. Die einen tragen Lederhosen und komische Hüte mit Rasierpinsel drauf und sitzen den ganzen Tag auf urigen Holzbänken an urigen Tischen, trinken Bier und essen Bratwurst mit Sauerkraut. Die anderen laufen den ganzen Tag im Stechschritt mit erhobenem rechten Arm durch die Gegend und jubeln ihrem immer noch lebenden Führer Adolf Hitler zu. Oder so ähnlich.

Mach dir keine Sorgen, dass sie all zu viel über Deutsche denken. Sei froh, wenn sie dir Deutschland auf der Weltkarte zeigen können.

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Nur zu, wo ist das Problem?

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Gefühlschaos, weil ich es verkackt habe. Ich muss mich entlieben, aber wie, ohne ihn zu verlieren?

Hey Leute, das wird jetzt sehr bekloppt werden, aber ich brauche wirklich Rat! Also, ich fang mal von vorne an...Ich habe übers Internet jemanden kennen gelernt, habe mich sehr gut mit ihm verstanden, stundenlang geschrieben und geredet, aber war nicht ehrlich zu ihm. Ich habe ihm mein Leben anvertraut (was bei mir etwas Besonderes ist, weil mein Leben sehr durch Leid, Tod und Verlust geprägt ist), ihm mein wahres Ich gezeigt, welches ich normalerweise aus Schutz verstecke. Aber ich habe ihm Bilder von einer Freundin geschickt, da ich mit meinem Aussehen so dermaßen unzufrieden war, (bin stark übergewichtig, durch Frust, Trauer, Faulheit und mangelndem Selbstwertgefühl) dass ich die Befüchtung hatte, er würde den Kontakt abbrechen, wenn er mich sieht. Auf jeden Fall habe ich ziemlich starke Gefühle für ihn entwickelt (auch wenn ich nie gedacht hätte, dass sowas über Telefon und Internet passieren kann...), die er auch erwidert hat (Er wohnt 600km weg...) und er war für mich da. Das erste Mal in meinem Leben jemand, auf den ich mich verlassen konnte (nein, ich übertreibe leider nicht!), weshalb ich auch die Lüge verdrängt hatte. Kurzum, das ganze kam heraus, ich habe mit meiner Freundin aber wieder Frieden geschlossen, weil ich ihr die Sache erklärt habe und ich ihr mein Wort gegeben habe, dass ich das nie wieder tue, etc. und mit ihm habe ich auch weiterhin Kontakt, weil er mir so sehr ans Herz gewachsen ist. Auch er hat mir verziehen, weil ich ihm die Sache erklärt habe und er es nachvollziehen kann. (Ich habe seitdem 12kg abgenommen, also verändere seitdem sehr viel, um mich da nicht mehr zu verrennen...) Nun ist das Problem, dass wir gut befreundet sind und immer noch füreinander da sind und eine neue, ehrliche Vertrauensbasis aufgebaut haben.

Soviel zur Vorgeschichte :D. Mein eigentliches Problem ist es, dass wir uns mittlerweile auch getroffen haben und ich die Gefühle, die ich während der langen Internet- und Telefonzeit aufgebaut habe, nicht mehr loswerde. Sie haben in einer Freundschaft nichts verloren und es tut mir weh, weil ich mit ihm natürlich auch über andere Frauen rede und über Liebe. Besonders schmerzt es mich, wenn ich mitbekomme, dass er mit der Freundin, deren Bilder ich hatte, schreibe und ich will, dass es mir endlich egal ist! Ich bekomme das Heulen, wenn ich es höre, habe das Verlangen, ihn anzubrüllen, dass ich so nicht mehr kann, fühle mich elend und habe im gleichen Moment ein schlechtes Gewissen und hasse mich (keine Übertreibung!), weil ich es ihm nicht gönnen kann, in sie verliebt zu sein. (Die beiden haben viel Kontakt durch mich...) Ich weiß, es wäre wohl sinnvoll, den Kontakt zu beenden, aber das möchte ich nicht, weil ich für ihn da sein will und ihm helfen will, weil er selbst sehr gelitten hat früher und unter den Folgen leidet, mir aber vertraut. Er hat ebenso das Vertrauen verloren, wie ich. WIE WERDE ICH DIESE SCHEISSGEFÜHLE LOS? :'(

(Ja, ich weiß, dass das ein krankes Verhalten ist...)

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Liebe und Freundschaft geht nicht zusammen.

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