Das kommt darauf an, wie alt du bist und wie engagiert du die Sache angehen möchtest.

An sich ist es immer eine Möglichkeiten sich Dokus über naturwissenschaftliche und chemische Themen anzusehen. Wenn es etwas mehr sein soll empfiehlt sich auch das Lesen populärwissenschaftlicher Literatur (z.B. "Verbindungen fürs Leben" von Armin Börner, die Weihnachtsvorlesungen von Faraday oder ähnliches). Wenn es noch mehr sein soll gibt es auch frei verfügbar Erklärvideos und ganze Vorlesungen z.B. auf YouTube.

Ebenfalls sind auch Lehrbücher eine Möglichkeit "ernsthaft" in ein Thema einzusteigen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch ist hier "Chemie: - eine lebendige und anschauliche Einführung", welches aber leider nur noch gebraucht zu bekommen ist.

Edit: Da du noch ein wenig jünger zu sein scheinst, können auch Schulbücher, Dokus, Erklärvideos und erklärende Texte im Internet eine gute Anleitung sein. Wenn du ein Buch suchst, werden außerdem auch immer wieder die Bücher des "DK-Verlags" empfohlen, die die Inhalte graphisch schön aufbereiten; z.B. "Visuelles Wissen Chemie".

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Man könnte argumentieren, dass es sich bei Deutschland um eine freiheitliche und tolerante Demokratie handelt. De facto hat das vermutlich aber auch eine ganze Menge damit zu tun, dass egal wie atheistisch man auch sein mag, man als in Deutschland aufgewachsener Mensch per se stark christlich geprägt ist und die damit zusammenhängenden Werte und Weltanschauungen verinnerlicht hat. Es gibt somit ohnehin nur einen sehr eingeengten Streitraum.

Hinzu kommt außerdem auch, dass der christliche Glaube in Deutschland zu großen Teilen eher "locker" und progressiv prakiziert wird und eine große Menge an Leuten ohnehin nur auf dem Papier gläubig sind. Und das mit der freiheheitlichen Demokratie gibt es ja auch noch.

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das Leben ist nicht gerecht

Die Welt ist per se ungerecht, allerdings haben wir in unserer Gesellschaft einige Mechanismen geschaffen, um uns zumindest in Richtung von Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu bewegen, geben wird es diese Dinge aber nie. Nicht zuletzt ist dies schon allein dadurch unmöglich, dass unser Leben maßgeblich von Zufällen und Glück abhängig ist und Gerechtigkeit zudem etwas stark subjektives ist.

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Kritik ist teilweise berechtigt

Per se müsste man sagen, dass dieser offensichtliche Widerspruch kritikwürdig ist, andererseits lassen sich parteiübergreifend ähnliche Standpunkte finden und die aktuelle Kehrtwende in Sachen Waffenlieferung und dem Umgang mit der Bundeswehr wäre wohl vor einigen Monaten von keiner großen Partei (womöglich abseits der AfD) umfänglich gutgeheißen worden; ganz zu schweigen, dass Sätze wie "Pazifismus ist aus der Zeit gefallen" wohl tiefe Empörung ausgerufen hätten.

Die Situation hat sich also ein wenig gewandelt.

Was das Wahlplakat angeht wäre die Frage hier also wohl, ob die Wahlwerbung einfach zu verallgemeinernd und auf die "alte Situation" bezogen war oder, ob sich die Grundsätze der Partei geändert haben. Vermutlich ist es im Endeffekt ein wenig von beidem. Gerade letzteres ließe sich wohl kritisieren, obwohl es zumindest nachvollziehbar ist, da die Partei an der Regierung beteiligt ist und nicht allzu sehr in die ohnehin unbeliebte Rolle der Haltung gegen Waffenlieferungen rutschen darf.

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Du vermischst hier Dinge. Weshalb sich manche Frauen auf Männer einlassen, die sie "schlecht behandeln" und weshalb manche Frauen in einer Beziehung bleiben, in der es zu häuslicher Gewalt kommt, sind zwei verschiedene Paar Schuhe und hängen nur bedingt miteinander zusammen (auch wenn häusliche Gewalt natürlich keine Form guter Behandlung ist).

Denn z.B. ein Mann der Gewalt gegen seine Frau anwendet muss diese nicht im Alltag per se immer schlecht behandeln. Gerade dann, wenn der gewalttätige Partner sonst immer sehr liebevoll ist und auf Knien um Vergebung für seinen Gewalt-"Ausrutscher" bettelt, schleicht sich Gewalt in einer Beziehung ein und man beendet diese nicht sofort.

Menschen sind i.a.R. nicht einfach zu blöd einen Schläger zu erkennen. Die Situation gestaltet sich in der Realität schlicht nicht so einfach und klar, wie sie von Außen zunächst wirken mag und will man wirklich die gemeinsame Beziehung mit Kindern "nur" für eine "einmalige" Ohrfeige, die ihm doch furchtbar Leid tut aufs Spiel setzen? Will man ihm wirklich nicht mal eine zweite Chance geben?

Hinzu kommen dann noch materielle Abhängigkeiten oder bereits stattgefundene Isolation durch Manipulation des Partners, die dieser aber vermutlich auch nicht absichtlich herbeigeführt hat (kein Partner steht morgens auf und denkt "Heute manipuliere ich mal meine Ehefrau." auch hier ist die Realität komplexer, was manipulatives Handeln, aber natürlich nicht legitimiert, sondern allenfalls erklärt).

Weshalb Menschen sich auf "Ärsche" einlassen hat hingegen oft völlig andere Hintergründe und i.a.R. sind dies dann auch keine Beziehungen von besonders langer Dauer oder guter Qualität.

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Für mein Empfinden nehmt ihr euch zu viel Entscheidungsgewalt über einander heraus. Es ist nicht falsch, dass er deine langen Haare mag und du seine untätowierte Haut, aber die Entscheidung was ihr mit den jeweiligen Dingen macht liegt allein bei dem "Besitzer".

Was du also tun könntest ist z.B. dich aufrechtig zu entschuldigen, sofern du es kannst und dich mit dem Gedanken anzufreunden, dass dein Freund sich bald eine Tätowierung machen lässt, die du hinzunehmen hast.

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Sicher kannst du den "ersten Schritt", die Gelegenheit "mehr" zwischen einander entstehen zu lassen und dich zu investieren verpassen. Ob du damit die "Liebe deines Lebens" verpasst ist so eine Sache.

Denn es ist ja nicht so als, wäredie Beziehungsgeschichte mit jedem potentiellen Partner bereits vorgeschrieben ist und du dich einfach nicht entscheidest sie zu lesen, wenn du eine Gelegenheit zum "ersten Schritt" verpasst. Wie eine Beziehung ist, sein wird oder gewesen sein wird, entscheidet sich nicht zum Zeitpunkt des Kennenlernens sondern an jedem Tag den man mit dieser Person verbringt und auch ob eine Person "die Liebe seines Lebens" ist/war entscheidet sich i.a.R. im Rückblick auf die gemeinsame Zeit.

Ob du eine Person nie wieder siehst bei der du den ersten Schritt verpasst hast, entscheiden sowohl die Person, als auch du und v.a. auch der Zufall. Nichtsdestotrotz hat man es zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand, ob man noch einmal eine neue Chance bekommt. Ab und an muss man dabei aber auch Risiken eingehen und sich verletzlich und zum Affen machen.

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Das hängt stark von Studiengang, Hochschulart (FH oder Uni) und der Hochschule ab, gerade heute wird das Studium ja aber auch immer mehr verschult. Man muss aber auch z.B. sehen, dass die derzeitige Uni-Lehre (zumindest meiner Ansicht nach) ein kaputtes und absolut fehlgeleitetes System ist, das eigentlich nicht für derart viele Studierende ausgelegt ist, sondern eher noch für den Stand der 1950er konzipiert ist.

Im Allgemeinen würde ich aber sagen, dass v.a. folgende Punkte sich stark unterscheiden:

  • Stoffmenge und Tempo sind wesentlich höher
  • Konzentration auf ein Fach (in andere Bereiche hineinschauen, war zwar mal wichtiger Teil des Universitätskonzepts, ist aber heute oft nicht möglich)
  • Gruppengröße
  • Fragemöglichkeiten
  • (Un-)persönlichkeit
  • Zeit- und Arbeitsaufwand (gerade in den Naturwissenschaften bedeutend höher)
  • Maß an Eigenverantwortung höher (und auch für Dinge außerhalb der eigenen Verantwortung)
  • Es gibt eine ganze Kultur/Kult um das Studienleben und die studentische Organisation

Da das jetzt v.a. eher Punkte waren, die man negativ deuten kann, möchte ich hier dazu sagen, dass ein Studium, weder per se etwas Gutes, noch etwas Schlechtes ist. Für einige bietet es genau die Verantwortung und Freiheit, die sie in der Schule gesucht haben, für manche ist es Mittel zum Zweck und für wieder andere ist es einfach überhaupt nichts.

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Nein auf keinen Fall

Für eine Beziehung bedarf es für mich u.a. einer gewissen Übereinstimmung der Werte und Weltanschauungen.

Eine Partnerin, die es als legitim empfände ihr Geld auf eine solche Weise zu verdienen, käme für mich niemals in betracht. Völlig außer Acht gelassen, dass ich selbst dabei direkt oder indirekt von diesem Geld profitieren würde oder die kriminellen Handlungen mit einer Partnerschaft unterstützen würde.

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Schuld daran ist im Endeffekt i.a.R. allein der Partner der sich entscheidet fremdzugehen. Ob und welche Umstände dies begünstigt haben spielt dabei erstmal keine Rolle, denn der ehrliche Weg des Gesprächs und im schlimmsten Fall der Trennung steht immer offen. Wer fremdgeht wählt stattdessen bewusst den "einfacheren", aber umso verletzenderen und egoistischeren Weg. Für diese Wahl trägt er allein die Verantwortung und niemand sonst.

Was das Verzeihen angeht, ist meine Ansicht, dass man dies immer tun sollte, sofern man das wirklich kann. Vorsätzlich einen Groll zu hegen nur damit der andere sich weiter schlecht fühlt bringt weder einen selbst, noch den anderen oder gar die gemeinsame Beziehung weiter. Wenn man aber merkt, dass man nicht umfassend verzeihen kann und/oder es nicht reicht um die Beziehung sinnvoll weiterzuführen muss man sich das ebenfalls eingestehen.

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Das Bild lässt sich in verschiedenen Weisen deuten (v.a. ohne jeden Sachzusammenhang).

Was deinen Untertitel angeht:

Liebe ist nichts besonderes mehr, man ist meist nur einer von vielen.

kann ich dir persönlich nicht zustimmen. Zwar mag die Auswahl bei der Partnersuche (natürlich stärker für das weibliche Geschlecht) in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark angestiegen sein und auch die Art der Wahl eines "potentiellen Partners" mag sich durch Plattformen wie Tinder, welche Menschen immer mehr wie tote Ware präsentieren wandeln (und das vielleicht auch durchaus zum schlechteren).

Ich kann allerdings nicht erkennen, dass Menschen "Liebe" als nichts besonderes "mehr" ansehen. In aller Regel neigen Menschen durchaus dazu sehr stark an ihren "Lieben" zu hängen und auch der Partner bekommt in unserer heutigen Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert (Lebenspartner, bester Freund, Berater...). Eine Romantisierung von Liebe und Partnerschaft in nahezu allen Medien besteht ebenso noch immer.

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Ja.

Meines Empfindens wird dieser Begriff definitiv zu häufig, zu leichtfertig und zu gedankenlos verwendent, wie so viele andere Bezeichnungen auch (andere Beispiele wären dabei z.B. auch Lügenpresse, Diktatur, Fake News, Zensur und viele andere).

Leider führt dies weder zur gewünschten Brandmarkung noch zu irgendeiner Entlarvung sei diese auch noch so gerechtfertigt. In aller Regel trägt man mit der allzu leichtfertigen Verwendung stattdessen dazu bei das Wort und seinen Hintergrund zu verharmlosen, es alltägicher zu machen, die Debatte zu verwässern und die Fronten zu verhärten.

Im allerschlimmsten Fall spielt man dabei sogar ausgerechnet den Menschen in die Karten, welche man versucht zu entlarven z.B. da der Vorwurf nationalsozialistisches Gedankengut zu vertreten nicht mehr ernstgenommen wird und die Anhänger einer entsprechenden Person so weit in ihrem Lagerdenken fortgeschritten sind, dass Warnungen nicht mehr ernstgenommen oder gar beachtet werden.

Eine feinere Abstufung der Wortwahl und eine insgesamt weniger "starke" Wortwahl wären der Debatte daher sicher dienlich. Nichtsdestotrotz ändert dies natürlich nichts daran, dass auch ein "Nicht-Nazi" keinesfalls auf dem Boden des Grundgesetzes und der Demokratie stehen muss.

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Nein, kann man machen

Einen Partner zu finden (nicht Geschlechtspartner) halte ich für beide Geschlechter etwa gleich schwer und ich finde es überhaupt nicht verwunderlich, dass manche Frauen dies auch von sich sagen. Gerade dann, wenn man auch noch Tinder, den unmenschlichsten Ort der Welt, um Menschen kennenzulernen als Maß nimmt.

Ich würde da auch nicht per se von hohen Ansprüchen sprechen. Der grundlegende Wunsch wird wohl in den allermeisten Fällen sein, einfach sein einen Partner zu finden mit dem es ,,passt".

Und wem sollte es nützen sich auf einen Menschen einzulassen, mit dem es einfach nicht stimmt? Ehrlich gesagt finde ich es wesentlich schlimmer ,,sich mit weniger zufrieden zu geben", denn welch despektierliche Denkweise über den Partner steht denn hinter so einem Gedanken?

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Als Käufer ist die Seite i.a.R. sicher. Du kannst erwarten den Code zu erhalten und der Kauf ist ebenfalls legal.

Was Moral angeht ist die Sache etwas anders gelagert. IG und vergleichbare Seiten, wie z.B. MMOGA, stehen so z.B. immer wieder unter Verdacht v.a. geraubte Keys und Ähnliches zu verkaufen.

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Vorurteile hat man aus den verschiedensten Gründen, manche davon sind sinnvoll und nützlich, andere hingegen weniger.

Wenn du daran interessiert bist diese Vorurteile etwas abzubauen, ist es wohl zunächst mal am naheliegensten, dich darum zu bemühen dir, deine Vorurteile und Voreingenommenheiten bewusst zu machen. Wird es dir in einer Situation erstmal bewusst, dass dieser oder jener Gedanke ausschließlich ein Vorurteil ist und sich nicht objektiv begründen lässt, kannst du reflektierter, besonnener, bewusster und kritischer mit deinen Gedanken umgehen. Ganz zwangsläufig ergibt sich dann ein weitaus differnzierteres und treffenderes Urteil.

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