Rausgehen trotz Corona?

Hallo,

ich gehe nicht mehr aus dem Haus, da ich Angst vor einer Infektion mit COVID-19 habe. Ich bin jetzt 26 und gesund, von daher gehe ich nicht davon aus, dass ich daran sterben werde. Mir machen eher die Langzeiteffekte Sorgen, wie z.B. eine geringere Lungenkapazität, Hirnschäden oder chronische Müdigkeit, auch wenn diese noch nicht richtig erforscht sind.

Mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich anstecke, relativ gering ist, aber ich sehe den Sinn nicht, an eingeschränkten Freizeitaktivitäten teilzunehmen, die mir eben wegen der Einschränkungen weniger Spaß machen, und zusätzlich noch eine Infektion zu riskieren. Da warte ich lieber, bis es einen Impfstoff gibt.

Aber mich macht das auch unglücklich, weil ich nur hier drinnen hocke. Generell bin ich bereit, auf vieles zu verzichten, damit es mir später besser geht, aber das mache ich nun quasi schon seit fast 9 Jahren und jetzt möchte ich das eigentlich nicht mehr, aber leider ist das ein ungünstiger Zeitpunkt...

Ich kann mich einfach nicht dazu durchringen rauszugehen, und stattdessen arbeite ich lieber hier drinnen (bin selbstständiger Spieleentwickler), nur wird auch das zunehmend schwieriger, wenn ich meine eh schon kaum vorhandende Freizeit nicht genießen kann und deswegen auch keine Lust mehr auf meine Arbeit habe. Das war auch vor Corona schon so, da habe ich aber zumindest sporadisch mal was draußen gemacht, um mich abzulenken, aber jetzt ist es nochmal schlimmer geworden und ich gehe gar nicht mehr raus.

Hat von euch jemand einen Rat?

Freizeit, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Corona, Coronavirus
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Will keinen Kontakt mehr zu meinem Vater?

Hallo,

ich wurde von meinem Vater als Kind oft geschlagen. Inzwischen habe ich erkannt, dass das die Ursache für Mobbing uvm. war, da ich nichts mitmachen konnte und mich immer "erwachsen" verhalten musste, was dazu geführt hat, dass mich niemand gemocht hat. Ich habe bis jetzt darunter gelitten (bin 26) und mir alles selbst verboten, was irgendwie "cool" ist, wie z.B. Alkohol trinken oder in die Disco gehen, weil ich das unterbewusst mit Schmerzen verbunden habe.

Das lag wohl daran, dass ich früher wegen Kleinigkeiten verprügelt wurde, z.B. waren wir mal zu Weihnachten bei meiner Oma, da war ich 5 Jahre alt und habe eben auch mit meinen Tanten und meiner Oma geredet. Dann hat mich mein Vater ohne Vorwarnung aus dem Raum gezerrt und geschlagen, weil ich nicht reden sollte, während sich Erwachsene unterhalten.

Jetzt, da mir das alles klargeworden ist, möchte ich keinen Kontakt mehr zu meinem Vater haben, fühle mich aber auch schlecht dabei, weil es eben mein Vater ist.

Außerdem leben meine Eltern zusammen und wenn ich den Kontakt zu meinem Vater abbreche, kann ich auch meine Mutter nicht mehr sehen, da sie mich krankheitsbedingt nicht alleine besuchen kann. Wenn ich aber zu ihr fahre, sehe ich meinen Vater wieder.

Was soll ich da denn jetzt machen? Ich fühle mich richtig schlecht, weil ich meine Mutter da mit reinziehe, obwohl sie nichts dafür kann.

Familie, Vater, Eltern, Psychologie
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