Unterbringung nach §63?

Guten Tag,

ich stelle mich hiermit mal vor und erkläre meinen Sachverhalt.

Bin 33 Jahre alt, männlich und habe seit Ende 2007 die Diagnose F20. 0 bzw. paranoide Schizophrenie.

Seit Januar 2016 bin ich im Maßregelvollzug wegen Diebstahl mit Waffen untergebracht. Das hört sich schlimmer an als es ist: Ich war mittellos an eine Tankstelle gegangen und habe eine Dose Redbull geklaut und habe als Reaktion auf einen Obdachlosen mit Messer mein Keramikmesser herausgeholt. Später stellte sich heraus das er es zum Pizzaschneiden gebraucht hat, und weil ich die Dose Redbull ausgetrunken hatte, in der Tankstelle, stand ich dumm da mit dem Messer. Polizeibeamten kamen, nachdem die Kassiererin sie gerufen hatte, und lagen mir Handschellen an.

Seit meinem Aufenthalt habe ich keinen einzigen Rückfall. Nun steht bald die Entlassung an und ich soll in ein Wohnheim. Dort allerdings würde mir meine Erwerbsminderungsrente komplett verrechnet und ich bekäme ein Taschengeld von 25 Euro die Woche. Zu dem soll ich in einer Behindertenwerkstatt arbeiten und kann den Lohn von 100 Euro im Monat zusätzlich behalten. Deswegen bin ich am verzweifeln. Ich kann schließlich mich dagegen entscheiden und sagen ich möchte in eine betreute Wg wo ich könnte über meine Rente frei verfügen. Allerdings ist das Wohnheim in einer schönen Stadt und ich würde in einer ambulanten Aussenwohngemeinschaft untergebracht. Ich müsste zum Essen ins Haupthaus. Hat jemand diesbezüglich Erfahrung mit Wohnheime und kann mir jemand einen wegweisenden Rat geben?

Ich wäre sehr dankbar für Rat und Info.

liebe Grüße

Recht, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Krankenhaus, Psychiatrie, Wohnheim
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