Die grundlegende Problematik bei dem Fall liegt wohl in der Annahme des Vorsatzes. Ist auch ein Prima Beispiel um zu zeigen, wie man Eventualvorsatz ("na wenn schon...") von der bewussten Fahrlässigkeit ("es wird schon gutgehen...") abgrenzt, oder auch nicht.

Kann man so oder so sehen

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Dem Durchschnittsbürger, welcher nicht mal im Stande ist sich die AGB der eben heruntergeladenen App durchzulesen und zu verstehen? Meist nichtmal die gezeichnete Anleitung für den Aufbau der MALM Kommode von Ikea kapiert?

Äh nö

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Es gibt halt Menschen, die zu dumm für die eigene Existenz sind. Die würden sich immer irgendwie verschulden. Unabhängig von den Zahlungsmodalitäten.

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Soviel Quatsch hier! Man darf sich auch gegen strafunmündige in Notwehr wehren (aber eingeschränkt)! Man darf sie aber nicht nach §127 StPO festhalten! Das "Jedermannsrecht" gilt für strafunmündige nicht! Evtl. nur nach §229 BGB um mögliche Schadenersatzansprüche realisieren zu können

Du darfst dich gegen einen gegenwärtige Angriff wehren, auch gegen strafunmündige. Nur liegt bei deinem Fall keine Notwehrlage vor wenn sie dich nicht mehr angreifen.

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Das kommt dir nur so vor. Die Mehrheit befürwortet den Einsatz der Polizei, zumindest hier in Deutschland.

Hier gibt es die paar Intensivtäter oder ideologischen Extremisten bzw. Dummbratzen, die die Opferschiene fahren wenn sie während einer dummen Aktion dann mal hart aufs Maul bekommen. In ihren Echokammern kocht es dann ein wenig hoch und durch social media entsteht bei dir der Eindruck, dass dies eine Merheit sei. Ist es aber nicht. Zumindest in Deutschland.

Im Ausland, aktuell in Amerika, ist das wohl was anderes. Da hat die Polizei, berechtigterweise, schon ein Imageproblem. Das liegt wohl an der kurzen Ausbildungszeit und dem Problem, dass die Menschen/Zivilisten dort vermehrt Schusswaffen führen. Das macht dann selbst ne simple Identitätskontrolle zum nervenaufreibenden Ereigniss für beide Seiten.

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Wie schon gesagt wurde gibt es nicht "das Internet". Das Internet wie du es kennst besteht aus der Infrastruktur/den Netzwerken oder auch Knotenpunkten. Die großen sind z.B. Level 3, Deutsche Telekom, Verizon, Orange, DE CIX etc. Dann gibt es die Provider, die an diesen Netzen hängen und durch die du Zugang erhälst. Dann gibt es die Kunden, die Server an diese Netze hängen und ihre Dienste anbieten. Oder nur welche, die diese Dienste in Anspruch nehmen oder auch nur untereinander kommunizieren. Jedem in dieser Kette gehört halt der dazugehörige Teil. Das ist jetzt natürlich stark vereinfacht

Kannst ja mal Tier 1 - 3 Provider googeln

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Du sagst, dass er eine Anklageschrift erhalten hat. Das heißt, dass ein Staatsanwalt hinreichenden Tatverdacht hat und die Anklage erhebt. Daraus folgt, dass du das Ermittlungsverfahren davor meinst, welches eingestellt worden ist.

Ein Ermittlungsverfahren kann (unter anderem) eingestellt werden, wenn ein hinreichender Tatverdacht nicht ermittelt werden kann. Das hat prozessökonomische Gründe. Wenn nichts gefunden wird, soll auch nicht unnötig Zeit und Geld verschwendet werden.

Das Verfahren kann aber nachträglich wiederaufgenommen werden, wenn neue Tatsachen ans Licht kommen, die einen solchen Tatverdacht begründen können.
Und du wirst jetzt wohl als Zeuge geladen

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Als Jurastudent geht eine Werkstudentenbeschäftigung mit 20h/Woche ohne Probleme klar. Vor dem Staatsexamen wirds ein bisschen knifflig, aber mit nem coolen Arbeitgeber geht das auch klar.

800-900€ ist realistisch.

Wenn du einen privaten Rep-kurs machen möchtest wirds ein bisschen teurer

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Für das Ungeborene?
Weder noch. Es ist ein Schwangerschaftsabbruch. Als Mensch zählt man erst ab Eintritt der Eröffnungswehen. Erst wenn es danach passiert, gilt es als Tötungsdelikt.

§ 218

Schwangerschaftsabbruch

(1) 1Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 2Handlungen, deren Wirkung vor Abschluß der Einnistung des befruchteten Eies in der Gebärmutter eintritt, gelten nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne dieses Gesetzes.

(2) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. gegen den Willen der Schwangeren handelt oder

2. leichtfertig die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung der Schwangeren verursacht. (3) Begeht die Schwangere die Tat, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

(4) 1Der Versuch ist strafbar. 2Die Schwangere wird nicht wegen Versuchs bestraft.

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Fallklausuren. Z.B. ob das Protestcamp des G20 Gipfels in Hamburg da stehen durfte. Oder die angeordnete Schließung von Läden wegen Corona rechtmäßig ist. Oder wie jemand, der mit zu hoher Geschwindigkeit über Rot fährt und jemanden überfährt bestraft wird... oder oder oder

Oft sind die Fälle, wie oben geschildert, auch ziemlich aktuell

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Es gibt ne Seite die Handgegenkoje heißt. Da nimmt man manchmal auch eher unerfahrene Leute mit, wenn die an board mithelfen. Das setzt aber Vertrauen voraus und ein gewisses kennenlernen. Man lebt schließlich für ne gewisse Zeit auf sehr begrenztem Raum zusammen und hantiert mit teurem Equipment. Ich glaube einfach so hingehen und fragen funktioniert nicht. Kannst es natürlich trotzdem ausprobieren

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Ja, darf Sie, wenn sie wichtigeres zu tun hat. Nennt sich Opportunitätsprinzip

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Lass dich von den scheinheiligen Drogis hier nicht einschüchtern. Größere Mengen Rauschgift sprechen nicht unbedingt für reinen Eigengebrauch und auch nicht mehr für Bagatelle

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Der Art.3 GG schützt in der Beziehung Staat-Bürger. Das AGG schützt schwerpunktmäßig das Verhältnis Arbeitgeber-Arbeitnehmer und ein wenig auch die Bürger-Bürger konstellation.

Eine Straftat ist das aber nicht. Du kannst halt die Beseitigung der Benachteiligung verlangen oder Schadensersatz.

Anders ist das bei Beleidigungen, Volksverhetzung... o.ä.

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Polizeikontrolle/Durchsuchung gerechtfertigt?

Hallo, vor nicht altzulanger Zeit wurden ich und ein paar Freunde von der Polizei kontrolliert, das ganze lief wie folgt ab: Abends um 22:30 war ich mit ein paar Freunden draußen, wir haben leise Musik gehört und ganz entspannt ein Bierchen getrunken. Auf einmal sehe ich ein Polizeiwagen zu uns in den Park einbiegen, denke mir nichts dabei, aber wir sind dann trotzdem in Richtung unserer Fahrräder (was such die Richtung der Polizei war) gegangen. Auf einmal stehen 2 Mannschaftswagen vor uns und plötzlich such 2 hinter uns, wir hatten keine Ahnung was die jetzt von uns wollen! Polizisten sind dann ausgestiegen und haben uns gefragt was wir hier machen, wir haben gesagt das wir hier gechillt haben und uns keiner Straftat bewusst sind. Der Ton der Polizisten wird auf einmal deutlich rauer, scheinbar wurde in der nähe schwere Sachbeschädigung gemeldet, auf die Frage was den kaputt gemacht wurde, gab es keine Antwort. Polizisten haben dann nach unseren Ausweisen gefragt, die haben wir ihnen natürlich auch gegeben. Auf einmal word uns gesagt wir sollen uns umdrehen und wurden dann ohne jegliche Einwilliging oder Frage durchsucht. Die Durchsuchung hat nichts hervorgebracht. Die Polizisten haben uns dann noch ca. 30 min dort stehen lassen (10 Polizisten leuchten uns in Gesicht und passen auf das wir uns nicht zu nah kommen) und haben unsere Personalien überprüft. Nach dem sie fertig waren und wieder nicht erreicht hatten, ließen sie uns gehen, sprachen jedoch ein Platzverbot aus. Meine Frage ist nun, war es gerechtfertigt, dass die Polizisten und angehalten durchsucht und gefragt haben ? Hätten sie uns nicht eigentlich eine Konkrete Straftat die vorgefallen ist aufzählen müssen?War der Platzverbot rechtmäßig?? Hier noch ein paar Nebeninformationen: Ich bin 17 Jahre alt, wir waren zu fünft, wir haben uns in einem öffentlichem Park aufgehalten. Falls jemand von euch Ahnung hat, free ich mich über jede Antwort!!

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Die Durchsuchung war m.M.n. nicht rechtmäßig. Sie unterliegt strengeren Voraussetzungen.
Tatsachen müssen die Annahme rechtfertigen, dass ihr verbotene Gegenstände mit euch führt oder bei der Identitätsfestellung den Umständen entsprechend Gefahr für Leib/Leben der Polizisten bestand (richtet sich je nach Bundesland). Beides würde ich verneinen

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