Ein typisches Kennzeichen der Tokees sind die Zehen an den Vorder- und Hinterbeinen: Dort sitzen breite Haftlamellen, mit denen die Tiere auch auf sehr glatten Oberflächen mühelos Halt finden und laufen können.
Die Fähigkeit, selbst auf poliertem Glas Halt zu finden, verdanken Geckos Millionen von feinen Härchen auf ihren Zehen. Jede Haarspitze spaltet sich wiederum in tausend noch kleinere Enden, die so genannten Spatulae. Wie Autumn und seine Kollegen bereits vor zwei Jahren in einer "Nature"-Studie zeigen konnten, haften die winzigen, nur 200 Nanometer großen Polster vermutlich dank schwacher intermolekularer Kräfte an einer Oberfläche.
Diese Van-der-Waals-Kräfte wirken zwischen Atomen oder Molekülen, wenn diese sich sehr nahe kommen. Normalerweise ist die Anziehung, die durch unsymmetrisch verteilte Elektronen in der Atomhülle entsteht, äußerst gering. Wenn aber größere Flächen eng genug aufeinander liegen, kann es zu einem starken Klebeeffekt kommen