Wieso wird nach einem getreten wenn man Depressionen hat?

17 Antworten

Hallo!

Das hängt oft damit zusammen, dass die Gesellschaft davon schlicht viel zu wenig Ahnung hat & nur Leute, die ernsthaft betroffen sind/waren, in der Lage sind darüber nachzudenken und mitzufühlen, was ein Depressiver wirklich durchmacht bzw. wie er durch die Hölle auf Erden gehen kann. Jeder andere kann es nicht, glaubt es vllt. nicht dass es so etwas gibt & da man es optisch nur mit gewisser Menschenkenntnis/Vorerfahrung feststellen kann, trägt dazu ebenfalls bei!

So sieht man es einem Menschen auch nur mit wirklich viel Menschenkenntnis an, wenn er depressiv ist -----> und wer sich damit nicht auskennt & allgemein vllt. eher kleinmütig ist, psychische Probleme als "Argument für Nixschafferei" bezeichnet und damit noch nie was zu tun hatte, wird es einem nicht ansehen bzw. wird der Meinung sein man solle sich "nicht so haben". Das ist zwar übel und geschmacklos, aber man darf es denen auch nicht wirklich überübeln ----> sie wissen es einfach nciht besser :/

Je ländlicher und ggf. katholischer die Gegend ist, je mehr das Gesicht gegenüber der Dorfgemeinschaft um jeden Preis gewahrt werden muss, je mehr Macht und Geld evtl. mitspielen, umso schlimmer ist die Gesellschaft oft. Und "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" ----> wir wissen alle wie das sein kann.

Es mag zwar auch i.welche Kiddies geben, die mit Duckface-Fotos und im "copy and paste"-Verfahren bei Facebook geteilten Zitaten nach Aufmerksamkeit lechzen & ich hatte in meiner Realschulzeit allen Ernstes jemanden im Klassenzimmer der sich in der 10. selbst attestierte an Parkinson zu leiden (die wollte auch nur Mitleid haben & hatte Probleme),aber das ist die Minderheit & das findet jeder, der sich auch nur etwas mit Menschen auskennt auch sehr schnell raus.

Hallo 7undlast,

wenn meine Welt ihre Farbigkeit verliert, wenn ich nur noch mit großer Anstrengung ins Handeln komme, wenn Fantasien mich ins Dunkle führen –

und wenn ich dann ein Wort für meinen Zustand suche, dann nennen Ärzte das wahrscheinlich „Depression“.

Die Möglichkeit dies zu erleben teile ich mit allen Menschen.

Aber viele wollen das nicht wahr haben. Die Angst vor diesem Zustand ist so groß, das ihre Abwehr sich auch gegen jene richtet, die eine Depression erleiden.

Von den vielen Möglichkeiten der Abwehr hast du ja zwei genannt:

Offene Abwehr durch Beleidigungen oder indem sich über das Leiden lustig gemacht wird.

Menschen die so reagieren leiden wohl selber – vor allem an Selbsterkenntnis und mangelnder Empathie.

Es ist für dich sicher nicht leicht mit solchen Reaktionen so umzugehen, wie es nötig wäre:

Denjenigen keinerlei Beachtung schenken oder höchstens ein mitleidiges Lächeln.

Aber wenn dir das gelingt, hast du wohl schon gerade deine depressive Episode hinter dir.

Und dann kannst du hoffentlich auch wieder ganz entspannt lächeln.

Das wünsche ich dir.

Es gibt dafür viele Gründe, viele sind auch bereits genannt. Das sie aggressiv reagieren könnte aber auch an einer Art Gegenübertragung liegen. Oft spiegeln Menschen die Gefühle der Person, da dieser sie selbst nicht mehr wahr nehmen kann (bei vielen psychischen Erkrankungen kann das vor kommen). Auch passive Aggression spielt hierbei eine Rolle. Depressive Personen haben oft auch eine gewisse Machtposition, da sie durch die Symptome ihrer Erkrankung Aufgaben, die sie selbst tätigen müssten, an andere abgeben oder durch die hohe Passivität dem Umfeld seelisch zusetzen können. Depressionen sind nicht zum Lachen, sondern für alle schwer.

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Sie meint, dass sie schon zu viele Menschen mit ihren Problemen belastet. Angeblich will sie nur dass ich es besser habe.

Weiß natürlich nicht wieviel an dieser Aussage dran ist oder ob es eine ausrede ist. Depressionen hat sie tatsächlich.

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Ich selbst, weiss nicht mehr was ich von Depressionen halten soll. Mir wurde selbst immer gesagt ich habe Depressionen, so habe ich mich auch gefühlt, aber das mit den Charaktereigenschaften klingt für mich irgendwie logisch.. Und ich denke man muss einfach mit seinem Charakter umgehen können, anstatt sich Antidepressiva verschreiben zu lassen oder in Kliniken zu gehen. Außer in den Kliniken lernt man wie man damit umzugehen hat, dann wäre es gut. Ich war noch nie in einer Klinik. Aber es kann sein das ich vllt im Laufe des nächsten Jahres noch muss, aber das werde ich ja sehen..

Ja.. Meine Frage ist jetzt was ihr von Depressionen haltet oder ob ihr denkt das es sie gibt oder es wirklich nur diese Charaktereigenschaften sind (zB.sensibel)

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