Der Körperform nach zu urteilen kommen Schönsittich, Glanzsittich, Bourkesittich oder Singsittich in Betracht. Da es sich bei diesem Tier allerdings um eine vom Menschen zur Unkenntlichkeit gezüchteten Mutation handelt kann man anhand eines Fotos nicht sagen, um welche Art es sich tatsächlich handelt. Sehr sehr schade.

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Es gibt immer Arbeiten die man gerne oder weniger gerne macht. Man kann solche Arbeiten nicht verallgemeinern, da kein Zoo dem anderen gleicht und Probleme, zum Beispiel beim Reinigen, von den Zoos unterschiedlich gut oder schlecht gelöst werden. Hinzu kommt, dass jeder Mensch sein Lieblingstier hat, wo er am liebsten sauber macht. In meinem Betrieb wechselt man alle zwei Wochen die Reviere. Ich mach den Stall mit Ziegen, Pferden, Alpakas und Schafen nicht so gerne, das Vogelhaus liebe ich, da Vögel meine Lieblinge sind.

Das Schlachten von Futtertieren gehört zu den Aufgaben, wo ich die meisten Probleme habe.

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War der Vogel ein Wildtier, also ein Tier aus der Natur, oder hielt er den Vogel in einem Käfig bei sich zuhause?

Wenn es sich um ein Wildtier handelt dann darf er dieses Tier nicht töten, da es, je nach Art, unter Jagdrecht oder unter Naturschutz steht. Nicht alle Tiere unterliegen dem Jagdrecht, aber fast alle Arten (ausgenommen sind zum Beispiel Schädlinge wie Wanderratten) stehen unter Naturschutz. Somit ist das Töten von Tieren Wilderei.

Anders sieht es aus wenn der Vogel das Eigentum deines Nachbarn ist. Dann darf er das Tier töten, so lange ein triftiger Grund vorliegt, wie zum Beispiel das Schlachten zum Verzehr. Jedoch gilt hier, dass das Tier fachmännisch getötet wird, also mit Betäubung und anschließender Tötung. Man darf, laut Tierschutzgesetz, keinem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

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Den Begriff Hardtekk höre/lese ich gerade zum ersten Mal (als Style). Um dich noch mehr zu verwirren muss ich dir sagen, dass ich eine Schallplatte von Hardtec Records habe, aber da Hardcore (Dr. Kore - Psychiatric Reunion) rauf gepresst. :)

https://www.amazon.de/Psychiatric-Reunion-Ep-Vinyl-12/dp/B0002N8TW6?ie=UTF8&*Version*=1&*entries*=0ist


Es werden in der letzten Zeit so viele Styles "erfunden". Aus meiner Sicht liegt das daran, dass viele Hörer nicht genügend Wissen haben, welchen Style/Produzenten sie gerade hören. Somit sind die Leute seeeeeehr kreativ und denken sich einen Style aus. Ähnlich ist es bei den Künstlern. Der Hörer weiß nicht, von welchem Künstler z.B. ein Hardcore-Track ist und schreibt einfach in die Youtube-Beschreibung, dass Angerfist, Neophyte oder RTC ihn produziert haben (kommt sehr oft vor). Bei den Namen der Tracks sind die Hörer dann wieder sehr kreativ und denken sich einen tollen Namen aus (z.B. Angerfist - Terror of my Speedcore).

Wenn du wirklich was zum Lachen haben willst, dann musst du mal bei Youtube eine Erklärung der verschiedenen Hardcore-Styles suchen (mit Musikbeispielen). Es gibt davon zwei Teile und ein Großteil beruht auf absoltuem Unwissen.

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Es kommt auf die Art an. :) Der günstigste Ara ist wohl der Hahns Zwergara. Ein Vogel kostet circa 350 Euro. Von den großen Aras ist der Gelbbrustara der günstigste. Der Preis ist in den letzten Jahren stark gesunken. Einen Gelbbrustara bekommt man schon für 700 Euro. Teurer sind z.B. hellroter Ara (1500 Euro), Caninde-Ara (2000 Euro), Bechstein-Ara (3500 Euro). Am teuersten ist der Hyazinthara ( ca. 15000 Euro). Der teuerste Ara ist der Spix-Ara. Ein Paar kostet 100.000 Euro, habe den Preis von meinem Chef gesagt bekommen, da er ein Paar kaufen wollte.

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Ich denke nicht, dass sich die Fälle von Angriffen auf den Menschen durch Tiere häufen. Ich kenne die Serie Zoo nicht, da ich (zum Glück) keinen Fernseher besitze. Serien sind rein fiktiv und selbst die sehr "realistischen" DokuSoaps, wie z.B. Schwiegermutter gesucht, Bauer sucht Frau etc. sind alle Scripted Reality. Das Aggressionspotential von Tieren auf den Menschen wächst nicht an - es ist immer vorhanden (von Tierart zu Tierart unterschiedlich stark ausgeprägt). Ich kann mich den anderen Antworten nur anschließen: Durch das TV werden Tiere verniedlicht und vermenschlicht. Der realistische und natürliche Bezug zu Tieren rückt immer weiter ins Abseits. Durch die Medien wird eine komplett neue und fiktive Welt geschaffen. Deshalb kann ich jedem Menschen nur raten, dass er die "Glotze" mal abschaltet und raus in die Natur geht - solange sie noch vorhanden ist. Das Fernsehen und die Medien versuchen uns zu manipulieren.... und nein: Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, sondern betrachte die ganze Sache sehr kritisch.

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Bei deinem Fasan handelt es sich um ein Weibchen des Weißhaubenfasans. Weißhaubenfasane erkennt man relativ leicht am Schopf und den Schwanzfedern. Die äußeren Schwanzfedern sind bei der Henne blauschwarz, die mittleren braun und ein sehr gutes Erkennungsmerkmal des Weißhaubenfasans. Anhand der roten federlosen Partie um das Auge (Rose) kann man sämtliche Hühnerfasane sehr gut erkennen, da diese bei Hähnen und Hennen sehr gut ausgeprägt sind.

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Zwischen Krallenaffen und Pinguinen gibt es doch sehr große Unterschiede in Bezug auf die Haltung.

Ich bin gegen eine Haltung von Primaten in der Heimtierhaltung, es sei denn, sie werden in großen Gehegen im Garten gehalten, natürlich mit beheiztem Schutzhaus. Auch die Fütterung sollte sehr ausreichend sein und z.B. ein Spezialfutter für Krallenaffen (z.B. von Mazuri) enthalten. Viele Krallenaffenarten ernähren sich in der Natur unter anderem von Baumsäften. Diese sind essentiell für die Tiere.

Nun zu "deinen" Pinguinen:

Pinguine fühlen sich nur in der Gruppe wohl. Du solltesst mindestens sechs Vögel halten. Ein Brillenpinguin frisst täglich vierhundert Gramm Fisch. Das heißt, dass du täglich 2,4 kg Fisch reichen musst. Kaufe dir schon mal einen Tiefkühlraum. Pinguine dürfen nur Salzwasserfisch fressen, da Süßwasserfische zu große Schuppen haben und diese von den Pinguinen nicht verdaut werden können. Der Fisch muss alle zwei Tage mit speziellen Vitamintabletten angereichert werden. Diese steckt man am einfachsten in die Kiemen der Fische. Kiemendeckel hochklappen, Tablette rein und wieder zu machen.

Pinguine benötigen eine relativ große Anlage. Mit einem 500-Liter-Gartenteich ist es nicht getan. Am besten du gräbst in deinem Garten ein 50 Meter langes, 10 Meter breites und drei Meter tiefes Loch. Dieses gießt du mit einer 20 cm dicken Betonschicht aus und versiegelst diese mit z.B. Acrylharz (damit es halbwegs wasserdicht ist). Den Uferbereich solltest du so konstruieren, dass er leicht zu reinigen ist. Hier empfiehlt sich eine dicke Schicht aus groben Kies und großen Felsbrocken (ich meine wirklich große), die übereinander gestapelt werden, so dass sie Höhlen für die Pinguine ergeben. Da Pinguine Fisch fressen ist der Kot sehr ätzend. Du musst einmal die Woche das riesige Wasserbecken (dein ehemaliger Garten) leer laufen lassen und das Becken mit einem Hochdruckreiniger mit viel Power (ich meine nicht das Spielzeug von Kärcher, aber z.B. einen von Kränzle) reinigen. Pass auf, die Dinger haben richtig viel Power und du könntest unter Umständen nach hinten umfallen (je nachdem wieviel Kraft du hast). Die Uferanlage mit dem Kies solltest du natürlich auch gleich mit dem Hochdruckreiniger reinigen.

Was vergessen? Ach ja: Pinguine sind sehr "niedlich", solange sie munter durch deinen ehemaligen Garten watscheln. Es kann aber sein, dass die Tiere mal krank werden. Du musst in solchen einem Fall die Tiere einfangen und fixieren (festhalten). Du wirst dich wundern, wieviel Kraft die Zwerge haben. Eine Fixation erfordert einiges an Geschick und Übung. Sie sind wahre Muskelpakete. Die Flügel bestehen zudem aus Knochenplatten. Wenn du diese nicht richtig festhälst gibt das blaue Flecken. Ich kann ein Lied von singen. Musste in meiner Ausbildung 40 Humboldt-Pinguine festhalten zwecks Impfung. Auch der Schnabel ist nicht zu unterschätzen. Gibt an den Händen böse Schnittverletzungen, da der Schnabel messerscharf ist.

Ich habe in der Vergangenheit schon einige Vogelarten privat gehalten und darf dank meiner Ausbildung so ziemlich alles an Vogelarten halten.

ABER: Flamingos, Pelikane, Pinguine sind Vogelarten, die ich auf keinen Fall privat halten möchte, da der Arbeitsaufwand einfach viel zu hoch ist. Der Dreck in Verbindung mit dem Gestank einer nicht gereinigten Anlage im Hochsommer ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach "umwerfend".


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Hm, die Einstellungen von der Brutmaschine sind wohl noch das einfachste an der ganzen Sache.

Hast du jemals zuvor Papageien vom Schlupf ab per Hand aufgezogen? Bist du dir darüber im Klaren, wie du die Futterrationen pro Fütterung berechnest? Hast du PT12 und NACL-Lösung schon besorgt? Was machst du bei Verdauungsproblemen der Jungvögel? Wie gewährleistet du die weitere Unterbringung der Küken direkt nach dem Schlupf? Welches Handaufzuchtfutter ist das beste für ganz frisch geschlüpfte Küken? Wie dick oder dünn muss der Brei in den ersten Tag angerührt werden? Wie warm muss der Brei sein und wie kontrolliere ich die Temperatur von der Nahrung, damit keine Verdauungsprobleme/Kropfverbrennung auftreten?

Handaufzucht von Papageien ist kein Spaß für den Menschen. Es steckt eine Menge Verantwortung dahinter. Ich ziehe auf Arbeit momentan einige Kakadus per Hand auf. Das bedeutet: Alle zwei Stunden füttern. Früh um sechs die erste Fütterung und wiegen der Jungen um die Futtermenge zu berechnen (täglich). Nachts um 12 steht die letzte Fütterung an. Ich schlafe momentan vier Stunden pro Nacht - mach dich auf was gefasst. :)


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Wie sie oft kann ich den Standpunkt mancher vegetarisch oder vegan lebender junger Menschen nicht verstehen. Warum gehst du nicht in Zoos oder Aquarien? Dort werden die Tiere besser als in Tierheimen oder Tierpensionen versorgt. Leider werden Tiere in unserer Gesellschaft vermenschlicht und diverse Tierschutzorganisationen prangern die Haltung in Zoos an. Zootiere haben deutlich schönere und größere Gehege als z.B. Tiere in Tierheimen. Die Ernährung von Zootieren entspricht in etwa der Ernährung, wie sie im Freiland aufgenommen wird. In Tierheimen gibts handelsübliches Hunde- und Katzenfutter, von den gängingen Herstellern. Dieses Futter ist minderwertig. Gebarft wird in Tierheimen nicht.

Wenn du wirklich mit Tieren arbeiten möchtest, so rate ich dir zu einer Ausbildung im Zoo. Hier genießt du die beste Ausbildung. Du kannst danach zum Beispiel immer noch im Tierheim arbeiten - umgekehrt ist dies deutlich schwerer. Du fütterst lediglich Tiere mit Fleisch - und nimmst dies nicht selbst zu dir. Das Problem ist nicht, dass Tiere andere Tiere fressen, sondern vielmehr unsere Gesellschaft. Du solltest dich mit der Thematik viel mehr auseinandersetzen. Eine einfache Frage in solch einem Forum ist der falsche Ansatzpunkt. Ich selbst lernte im Zoo. In meinem Ausbildungsbetrieb und auch in der Berufschule waren in meinem Jahrgang Vegetarier und Veganer - trotzdem fütterten sie z.B. Löwen und Greifvögel mit Fleisch, da dies der Natur entspricht.

Auch in Tierheimen oder Auffangstationen werden Tiere mit Fleisch gefüttert. Die Lehrlinge von Auffangstationen sind in der Regel Azubis in der Zootierpflege.

Selbst wenn du "nur" Biologie oder Zoologie studiert wirst du, sofern du mit verschiedenen Tieren arbeiten solltest, früher oder später mit Carnivoren zu tun haben. In Zoos sind Bio- und Zoologen oftmals für die Aufzucht von Jungtieren (Handaufzucht) zuständig.

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Da dein Luftgewehr vor 1970 hergestellt wurde kann ich dir nichts über die Energie deiner Waffe sagen. Luftdruckwaffen, welche ab 1970 hergestellt wurden, dürfen nicht mehr als 7,5 Joule haben. Diese Waffen sind mit einem F im Fünfeck gekennzeichnet. Luftdruckwaffen mit einer höheren Energie als 7,5 Joule sind grundsätzlich WBK-pflichtig (WBK = Waffenbesitzkarte). Aber wie so oft in Deutschland gibt es auch hier eine Ausnahme: Waffen, die vor 1970 hergestellt wurden (ohne F im Fünfeck, da es dieses noch nicht gab) sind weiterhin legal. Geschossen werden darf mit diesen Waffen jedoch nur auf ausgewiesenen Schießständen, da die Energie die 7,5 - Joule überschreiten könnte. Um die Energie deines Gewehres zu messen solltest du dir einen Chronografen kaufen. Mit ihm kannst du die Energie deines Luftgewehres messen (aber nur auf einem Schießstand). Auch wenn dein Geweher nachweislich durch die Messung weniger als 7,5 Joule hat darfst du mit dieser Waffe nur auf einem Schießstand schießen. Es sei denn ein Büchsenmacher beglaubigt die Energie und graviert das F im Fünfeck in deine Waffe ein.

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Meinst du fürs Auto oder zuhause? Schau mal bei Elevator. Die haben in erster Linie DJ-Equipment, aber auch Boxen, Endstufen etc. http://www.elevator.de/

P.S.: Wenn du wirklich den "vollen" Sound genießen willst, dann geh lieber auf die MOH, Syndicate, Pokke Herrie etc. :)

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Moin,

deine Vögel werden die Eier vermutlich nicht bebrüten, da die meisten Papageienarten Höhlenbrüter sind. Sperlingspapageien gehören zu diesen Arten.

Eine Meldepflicht für Sperlingspapageien (ich weiß nicht welche Art du hast) besteht nicht.

Auch ist die Zuchtgenehmigung mit Wegfall der Psittakoseverordnung hinfällig.

Somit musst du eventuelle Jungtiere bei keiner Behörde melden.

Was aber sinnvoll wäre ist eine Beringung der Jungtiere. Da du vermutlich kein Mitglied in einem der großen Vogelzucht-Dachverbände bist kannst du selbst Ringe prägen lassen. Sinnvoll wäre das Geburtsjahr, eine fortlaufende Nummer und vielleicht deine Initialien. Natürlich musst du auch die richtige Ringgröße wählen. Sperlingspapageien müssen mit 4,0 mm - Ringen gekennzeichnet werden. Ist der RIng zu klein, so wächst er ein. Ist er zu groß rutscht er vom Gelenk. Auch können sich die Tiere bei zu großen Ringen verletzen, da sie sich leicht damit aufhängen können.

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Bei der Wildform des Wellensittichs herrscht die Farbe Grün vor. Die Flügel und der Kopf sind gelb mit schwarzer Säumung. Man spricht hier vom Phänotypen. In der Natur fallen immer wieder andere Farben. Beim Wellensittich kamen so zum Beispiel die Blauen, Gelben usw. zustande.

In der Regel fallen aus diesem Grund selbst bei reinerbigen (grünen) Wellensittichen in der Regel Junge, welche dem Phänotypen entsprechen. ABER: Es können auch hin und wieder z.B. blaue Tiere fallen. Diese werden meist von Prädatoren als leichte Beute angesehen.

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Graupapageien benötigen eine Futtermischung, die relativ fetthaltig ist. Deswegen sollte man den Tieren Nüsse anbieten. Als Alternative kann man ihnen Zirbelnüsse (Pinienkerne) anbieten. Obst wird von Graupapageien eher wenig genommen. Selbiges gilt für Chillischoten. Du kannst für deine Graupapageien ein Papageien- oder Taubendiätfutter verwenden. Dieses sollte mit fetthaltigen Sämereien, wie z.B. Sonnenblumenkerne, Zirbelnüsse oder auch geschälten Erd- und Walnüssen vermengt werden. Papageien- und Taubendiätfutter gibt es meist nicht im Zoofachhandel, sondern eher bei Großhändlern oder auch bei Raiffeisen.

Von Futtermischungen aus dem Zoofachhandel muss ich leider abraten, da dieses Futter in der Regel minderwertig ist.

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Ich vermute, dass du von Haussperlingen heimgesucht wirst. Diese Vögel sind sehr standorttreu. Selbst wenn dein Nachbar nicht mehr füttern würde, so würden die Sperlinge trotzdem weiter bei dir nisten. Hinzuzufügen sei, dass der Haussperling eine gefährdete Art ist.

Dein Nachbar sollte das Füttern der Tiere unterlassen. Die Vögel finden jetzt wo es wärmer wird ausreichend Nahrung. Die Winterfütterung sollte nicht über das ganze Jahr ausgedehnt werden. Dies sollte man aus einem ganz einfachen Grund vermeiden: Ein zu reich gedeckter Tisch führt zu enorm vielen Bruten der Sperlinge. Umso mehr Futter vorhanden ist, umso mehr Junge werden groß gezogen. Das Resultat: Enorm viele Sperlinge. Wenn der Winter vor der Tür steht muss noch mehr Futter angeboten werden, da die Sperlinge den Winter über mehr Futter benötigen als im Sommer. Die Vögel müssen gegen die Kälte ankämpfen, dies geschieht durch die Wärmeregulierung. Dafür benötigen die Vögel viel Futter. Da ohnehin schon viele Sperlinge vorhanden sind muss dein Nachbar nicht mit einem, sondern mit zwei 10-Liter-Eimern voll Futter die Vögel füttern. Tut er dies nicht, so sterben vermutlich einige der Tiere, da sie unterernährt sind. Dein Nachbar würde dann wohl sehr wahrscheinlich die Fütterung mit den beiden Eimern den Sommer über beibehalten. Das Resultat wären noch mehr Sperlinge und im Winter dann drei oder vier Futtereimer. Das alles ist schon übertrieben "krass" formuliert, aber es entspricht in etwa Realität. Das Problem an der ganzen Sache: Sperlinge gehören taxonomisch gesehen zu den Webervögeln. Diese Vögel sind sehr gesellig und fühlen sich im Schwarm richtig wohl. Je größer der Schwarm, desto wohler fühlen sie sich. Das Territorialverhalten der einzelnen Paare ist quasi nicht vorhanden. Wenn ein Elternteil von einer Katze erlegt wird, so werden die Jungen im Nest von anderen Sperlingen adoptiert (so viel zum Sozialverhalten). Mit der Zeit kannst du einen sehr ansehnlichen Schwarm Haussperlinge dein Eigen nennen. Haussperlinge tragen zudem auch eine Menge Endo- und Ektoparasiten in und an sich, wie z.B. Kokzidien, Milben, Würmer etc.

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Hi,

ich würde mir das Luftgewehr nicht kaufen. Das liegt einfach am Preis. Das Gewehr ist zu billig. Wenn du wirklich längerfristig Schießen möchtest, so rate ich dir z.B. zu einem Weihrauch- oder Diana-Luftgewehr.

Mein Weihrauch HW35 ist fast sechzig Jahre alt und hat immer noch die original Bauteile von damals verbaut. Lediglich die Laufdichtung musste ich auswechseln. Das ist der Vorteil an Weihrauch: Trotz des hohen Alters der Waffe kann ich immer noch Ersatzteile bestellen. Die HW35 wird auch heute noch gebaut, weil dieses Modell eines der besten und zuverlässigsten Freizeitluftgewehre ist. Ich glaube nicht, dass du in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren noch mal ein Ersatzteil für das Perfecta bekommst, geschweige denn, dass dieses Gewehr so lange "überlebt". Außerdem haben Markenluftgewehre in der Regel eine Fräsung. An dieser kannst du Zielfernrohre oder RedDots montieren..... macht Laune mit einem Zielfernrohr und 40-facher Vergrößerung zu schießen. :)

Das Zubehör kannst du dir auch separat kaufen. Ich habe mir beim Büchsenmacher einen gebrauchten Kugelfangkasten für fünf Euro geholt, inlusive 200 Zielscheiben. Das beste an deinem Link ist vermutlich die Munition, da diese von H&N kommt.

Stahlkugeln haben eine miese Präzision, haben aber mehr Durchschlagskraft als Bleidiabolos. In Schießbuden schießt man auf 2-3 Meter Distanz, da geht das mit den Stahlkugeln. Bei größeren Entfernungen solltest du auf jeden Fall auf Diabolos zurückgreifen. Ich schieße zuhause mit den Umarex Mosquito zum Spaß. Für das Schießen mit höherer Präzision und größere Distanzen (25 m und mehr) nutze ich die RWS Exact oder H&N Field Target Trophy. Sind aus meiner Sicht die besten Diabolos.

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