Flugzeugvereisung

Bildung von Eisschichten am Flugzeug, besonders an den Tragflächen während des Durchfliegens von Wolken unter 0°C. Für Passagierflugzeuge und moderne, größere Sportflugzeuge hat die Vereisung heute ihre Schrecken verloren. Enteisungsanlagen sorgen jederzeit für eisfreie Tragflächen, oder hohe Fluggeschwindigkeiten führen zur aerodynamischen Erwärmung und lassen keinen Eisansatz zu. Für Flugzeuge ohne Enteisungsanlage besteht jedoch grösste Gefahr, wenn sich Eis an Tragflächen, Leitwerk oder Propeller bildet. Ein Flugzeug vereist, wenn die Temperatur seiner Aussenhaut unter 0°C ist und es eine Wolke durchfliegt, in der unterkühlte Wassertröpfchen vorhanden sind; oder das Flugzeug fliegt durch ein Gebiet mit unterkühlten Regentropfen; oder die Temperatur der Flugzeugaussenhaut ist gleich oder tiefer als der Reifpunkt (Taupunkt bei negativen Temperaturen), so dass der Wasserdampf der Luft auf dem Flugzeug sublimiert und sich eine Reifschicht bildet. Wegen der besonderen Gefährdung durch Vereisung werden umfangreiche Vorsichtsmassnahmen getroffen: Flugwetterwarnungen (SIGMETs) für Flugzeuge im Flug, Flugwetterberatung bei der Flugplanung bezüglich Flughöhe.

Quelle. http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/lexikon/f/Flugzeugvereisung.html

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Im perlenden Champagner verströmen ein paar samtige Rosenblätter ihren Duft, im Cocktail-Glas klirren gefrorene Veilchen, und zur Abkühlung zerschmilzt Geranieneis auf der Zunge. Wer ahnt schon, dass Pelargonien wie Bananen schmecken und Stiefmütterchen nach Kaugummi?

So ganz revolutionär ist die Blütenküche ja nicht: Schon unsere Großmütter schnipselten Gänseblümchen in Wildkräutersalat, färbten mit Ringelblumen die Butter gelb, würzten mit Kapuzinerkresse und verzierten Torten mit kandierten Veilchen. Mittlerweile entdeckten Spitzenrestaurants diese Tradition wieder neu. Der Aufwand ist gering, die Wirkung groß: Essbare Blüten finden sich überall und sind nicht teuer. Sie sind ausgesprochen gesund (weil vitaminreich) und eine wahre Augenweide auf dem Teller. Neben den bekannten essbaren Blüten wir Kapuzinerkresse oder Borretschblüten eignen sich ebenso Duftgeranien (auch Pelargonien genannt), die wie Bananen schmecken, oder Stiefmütterchen, deren Aroma verdächtig an Kaugummi erinnert. Auch mit Nelken und Ringelblumen lassen sich wunderbare Gerichte zaubern.

Was es zu beachten gilt Doch Vorsicht: Nicht gleich den Balkonblumenkasten abernten oder den Sonntagsstrauß plündern. "Normale" Blumen aus dem Blumenladen oder der Gärtnerei sind vorbehandelt und somit ungeeignet. Wer essbare Blüten verwenden will, sollte deshalb auf die natürliche Blumenwiese oder auf garantiert ungespritzte Blumen aus dem eigenen Garten zurückgreifen. Eventuell bieten auch ausgewählte Delikatessen- und Spezialitätenläden frische essbare Blüten an. Manche Supermärkte und Gärtnereien hingegen offerieren für die eigene Zucht spezielle Samenmischungen. Ob man die Blüten nur zur Dekoration nimmt oder ganze Gerichte daraus kocht, bleibt der eigenen Kreativität überlassen. Wichtig ist nur: Immer die Blüten ganz frisch ernten, weil sie sehr empfindlich sind und schnell an Aroma verlieren. Besonders originell sind übrigens Eiswürfel mit Blüten: Dazu einfach eine Blüte in den Eiswürfelbehälter legen und mit stillem Mineralwasser auffüllen (das gefriert nicht so trüb wie Leitungswasser). Verblüffte Gesichter bei der nächsten Gartenparty sind garantiert!

Quelle: http://www.ard.de/ratgeber/essen-trinken/-/id=13368/nid=13368/did=173416/uwofcn/

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