Ich wünsche mir die Magersucht zurück, ich bin am verzweifeln 😢?

Guten Abend,

ich weiß, die Frage klingt total bescheuert, aber ich möchte wieder magersüchtig sein. Im Herbst 2012 bin ich an Magersucht erkrankt. Allerdings nur für wenige Monate. Seither bin ich im Normalgewicht. Ich wünsche mir diese Zeit schon so lange zurück. Das Problem ist, dass ich diese anorektischen Gedanken immer im Kopf haben, aber mein Essverhalten alles andere als das einer Magersüchtigen ist. Vor kurzem hatte ich wieder eine Phase, in der ich von jetzt auf gleich nicht mehr essen konnte und 1 1/2 Wochen fast nichts gegessen habe. In der Zeit habe ich etwa 4-6 kg abgenommen. Ich wiege mich nicht mehr regelmäßig.

Naja jedenfalls war es nach diesen 1 1/2 Wochen so, dass ich irgendwie wieder einen Sinneswandel hatte und wieder angefangen habe normal zu essen. Das hatte ich in den letzten Jahren sehr häufig solche Phasen. Als ich in der Zeit fast nichts gegessen habe, habe ich mich so unglaublich stark gefühlt und ich konnte endlich mal stolz auf mich sein, denn ich wünsche mir schon lange einen mageren Körper. Ich möchte wieder untergewichtig sein. Es fühlte sich damals so viel besser an. Jedes Mal wenn ich mich im Spiegel sehe, könnte ich heulen. In solchen Momenten würde ich am liebsten sterben. Ich möchte einfach nicht so fett sein, ich halte das nicht aus, so kann ich nicht leben. Ich muss endlich wieder dünn werden aber ich schaffe es nicht.

Ich bin so ein Versager, ich habe fest daran geglaubt, dass ich es endlich wieder zurück in die Magersucht geschafft hätte, aber ich bin einfach zu undiszipliniert. Seit 1 1/2 Wochen esse ich ja nun wieder "normal". Es ist eher so, dass ich alles in mich hinein stopfe. Jetzt nicht richtige Fressattacken, aber ich esse übertrieben vielen Süßigkeiten und Kekse, ich kann einfach nicht damit aufhören und fühle mich so schlecht damit. Ich habe keine Kontrolle mehr darüber.

Jedes Mal sage ich mir, dass ich in der Mittagspause keine Kekse mehr essen und doch sind die Dosen plötzlich fast leer. Ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich so schlecht. Ich war so glücklich, als ich es wieder geschafft habe abzunehmen.

Ich weiß, dass es krank ist, dass ich wieder in die Magersucht möchte, aber ich bekomme es nicht aus meinem Kopf. Ich bin übrigens in ambulanter Behandlung und war bereits zweimal stationär. Ich habe es auch schon häufig thematisiert, dass ich wieder untergewichtig sein möchte, aber ich habe das Gefühl dass ich mich bei der Therapie im Kreis drehe. Jetzt hatte ich zwei Wochen keinen Termin und habe Freitag den nächsten. Falls es wichtig für euch ist, ich bin 176cm groß und wiege schätzungsweise 70/71kg. Ich kann es nicht genau sagen, können auch 69kg sein, aber so wie ich gefressen habe wahrscheinlich eher nicht.

Bitte helft mir, ich weiß zwar nicht wie, aber ich verzweifle einfach und ich bin am Ende meiner Kräfte.

abnehmen, Psychologie, Anorexia Nervosa, Essstörung, Magersucht, Psyche, Selbsthass, untergewichtig
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Tablette (Seroquel) nicht genommen, nicht einschlafen können?

Guten Abend liebe Community, da ich eine schwere depressive Episode hatte, bin ich nun schon seit etwa 2 1/2 Monaten medikamentös eingestellt. Morgens nehme ich ein Antidepressivum und abends ein Antipsychotikum aufgrund von Schlafstörungen und da es die Wirkung des Antidepressivums verstärkt, das Antipsychotikum nehme ich aber vielleicht erst 1 Monat. Jetzt habe ich erneut das Problem, dass ich erst spät zu Hause war und es zu spät war, Seroquel einzunehmen, da ich ansonsten morgens extrem schwer aus dem Bett komme beziehungsweise den Wecker verschlafe. Aber sobald ich die Tablette nicht genommen habe, kann ich überhaupt nicht einschlafen, das hatte ich jetzt auch schon ein paar Mal. Und ich rede mir auch nicht ein, dass ich sowieso nicht schlafen kann, wenn ich die Tablette nicht genommen habe. Ich weiß nämlich, dass ich heute viel gemacht habe und deshalb gut einschlafen können müsste, aber dennoch klappt es nicht. Lange Rede kurzer Sinn: Meine Frage ist jetzt, wie kann es sein, dass ich überhaupt nicht einschlafen kann, obwohl ich das Medikament ansonsten regelmäßig einnehme? Bedeutet es, dass ich davon abhängig bin und ohne das nicht mehr schlafen kann? Mir wurde gesagt, dass das Zeug nicht abhängig macht, aber dem stand ich sowieso fragwürdig entgegen. Was kann ich tun?

Entschuldigt bitte den langen Text. Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

Psychologie, Antidepressiva, Depression, Gesundheit und Medizin, Psychopharmaka, Schlafstörung
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