Zitat von Mark Twain "Was uns in Schwierigkeiten bringt, ist nicht das, was wir nicht wissen.....

6 Antworten

Ich finde die Aussage ganz verständlich. Wir glauben oft etwas (durch jahrelange falsche Information, die wir aber nicht aus eigener Erfahrung haben) und geben diese falsche Aussage auch so weiter. Mit anderen Worten, solange wir nicht absolut die (möglichst eigene) Erfahrung gemacht haben, daß etwas, was wir gelesen haben, nicht stimmt, glauben wir es . Erst wenn mit Sicherheit das Gegenteil davon bewiesen wird, halten wir es immerhin für möglich, daß es auch eine andere Möglichkeit geben könnte. Ohne jedoch automatisch unsere erste Information in Frage zu stellen. Es dauert darum oft lange, einen Irrglauben (ohne Betonung auf Glauben) aus dem Denken der Menschen zu eliminieren. Ein erschreckendes Beispiel dafür ist die Diskriminierung von Menschen anderer Hautfarbe, Religion etc. Oder z.B. einige sexuelle Aberglauben, die erst nach langer Zeit ausgerottet werden konnten.

Etwas nicht zu wissen ist nicht so schlimm wie sie irren, also meinen etwas ganz sicher zu wissen - und das stimmt dann gar nicht.

Wenn ich zum Beispiel nicht weiß, wann ich mich verabredet habe, bringt mich das nicht in Schwierigkeiten, denn ich kann mich ja erkundigen, wann ich mich mit jemandem treffen wollte. Wenn ich aber meine, ich wäre um 20.00 Uhr verabredet, tatsächlich war es aber um 19.00Uhr - dann kann ich Ärger bekommen.

Es ist doch total einfach zu verstehen. Den ersten Satz kannst du schon mal weg lassen, negiert sich. Weg damit. Der zweite Satz will u ns sagen.... hihi.. daß wir denken, die Weißheit mit Löffeln gefessen zu haben, und es gibt noch andere Wahrheiten.

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