Wozu ist eine SQL-Datenbank gut?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Im Gegensatz zu Datenbanken mit propretären Interfaces, stellt eine SQL-Datenbank (Structured Query Language) eine standardisierte Schnittstelle (zumindest eine solche Abfragesprache) zur Definition, Abfrage und Manipulation von Daten in der jeweiligen Datenbank zur Verfügung.

Wenn man Daten hat, kommt es wie bei einer Aktenordnung darauf an, diese Daten immer zu finden, wenn man sie braucht. Man muss die Daten beim Speichern so anordnen, dass man gezielt nach bestimmten Kriterien suchen kann. Die Daten müssen also in einer bestimmten Struktur gespeichert werden. Dies ist sehr kompliziert und es gehörte in den Anfängen der Datenverarbeitung zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt, die passende Struktur für eine bestimmte Anwendung zu realisieren. Das Verfahren ist zwar nicht einfacher geworden, doch durch die Schaffung von Schnittstellen in Form von Datenbanksprachen hat man es geschafft, den komplizierten Teil als in sich geschlossenes System zu packen und dem Anwender den Zugang dazu mittels einer Datenbanksprache zu ermöglichen. Letzterer kann so Datenbankfunktionen nutzen, ohne sich darum kümmern zu müssen, wie die Datenbank das bewerkstelligt. Solche Datenbanksprachen wurden früher von verschiedenen Firmen angeboten, durchgesetzt hat sich bis heute das SQL von IBM. Es ist praktisch die weltweit einzige Datenbanksprache. Außer SQL zu bieten muss eine Datenbank heute in der Lage sein, mehrere Anwender ohne gegenseitige Behinderung gleichzeitig zu bedienen und über ein Sicherungskonzept verfügen, das um im Störungsfall die Datenbank wiederherstellen kann. Um heutzutage eine Anwendung mit Daten vernünftig zu realisieren kommt man an einer Datenbank nicht mehr vorbei.

Was möchtest Du wissen?