Woran erkennt man ob ein Werkstoff zäh oder spröd ist?

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2 Antworten

Hallo, als spröd wird die Eigenschaft eines Werkstoffes bezeichnet, sich bis zum Bruch nur elastisch, aber (fast) nicht  plastisch zu verformen. Beispiele: GGL (lamellarer Grauguß, Glas). Zäh nennt man demnach Werkstoffe, die sich nach dem Ende der elastischen Verformung - bis zum Bruch plastisch verformen lassen. Zähigkeit (Formänderungsvermögen) und Sprödigkeit hängen von Belastungsgeschwindigkeit, Temperatur, Spannungszustand (Mehrachsigkeit), Abmessung des Werkstückes, Ausgangszustand  wie Metallurgie, Urformung und Weiterbearbeitung (Walzen, Schmieden,  Kaltformung, Schweißen usw.), Wärmebehandlung etc. . Also: chem. Zusammensetzung, innere Struktur (Guß, Zeilengefüge, Korngröße, Einschlüsse, Fehlstellen/Kerben usw.).   Als Kennwerte der Zähigkeit werden allgemein: Bruchdehnung, Brucheinschnürung, Kerbschlagarbeit, Eißaufweitung, Rißzähigkeit angewandt.  Gruß Osmond

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