Wie schnell wird man von Alkohol abhängig? Hattet ihr auch mal eine Saufphase?

7 Antworten

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Gib mal bei Google "Blog.de" ein. Dann suchst Du dort meinen Blog "Abaton111": Dort wiederum siehst Du, dass ich 11 Beiträge reingestellt habe. Ein Thema ist: "Alkohol als Schmerzmittel" - Eine ungewöhnliche Art in eine Abhängigkeit zu geraten - Es ist in 5.Teilen (Seiten) geschrieben, die sich aber der Spannung wegen und der Neugier wie es ausgeht, sehr gut lesen lassen. Dort wird hautnah erzählt, wie aus einem ganz normalen Typ, auf Grund auftrtender Nierenschmerzen und einer Fehldiagnose eines Arztes, jemand aus Verzweiflung zum Alkohol greift, da man ihm nicht einmal ein gescheites Schmerzmittel verschrieben hat. Du erlebst mit, wie es mit Bier beginnt, über Wein, Korn, bis zum 54%igen Rum. In welch kurzem Zeitablauf dies geschah, mit Auswirkungen, woran man im Traum nicht denkt. Horror Pur ist versprochen! Wer dies gelesen hat, wird danach anders über Alkohol denken, dass ist versprochen. ;-) Ich würde mich freuen, wenn ich Reaktionen auf diesen Tatsachenbericht erhalten würde.

Hab die Geschichte gelesen ;) War begeistert oder wohl eher entsetzt!!! Vielen Dank

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Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:

Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.

Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)

Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.

Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ichbin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.

Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.

Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug.

sehr gut daumen hoch(fachmann)gruß walle48

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kann ich ihm nur zustimmen^^ bin auch 15. Das mit der 2-3 monate regel stimmt (bei täglichen "genuss"). Es kommt natürlich darauf an was man trinkt da es unter den Möglichkeiten auch variieren kann.

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