Welche Möglichkeiten habe ich alles nach der schulischen Ausbildung zur Kinderpflegerin?

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3 Antworten

Es ist sehr unterschiedlich, wie die Gemeinden es handhaben. Mancherorts wird weniger auf die Ausbildung und mehr auf den Charakter der Fachkraft geschaut. Andernorts sind Kinderpflegerinnen die pädagogische Putzfrau ;o) .

Wenn du selbstbewußt genug bist und zu deiner Ausbildung stehst, hast du durchaus die Chance, eine gute Stelle zu bekommen.

Möglichkeiten gibt es viele: Kleinkindbereich, Kindergarten, Familie ... .

Ich bin auch Kinderpflegerin, habe früher im Kindergarten gearbeitet, teils als Zweitkraft, teils als "Angestellte in der Tätigkeit einer Erzieherin", weil ich mich durch Fortbildungen hochgearbeitet hatte.

Heute leite ich eine Kernzeitbetreuung an einer Grundschule mit Kindern von 6-10 Jahren. Diese Stelle habe ich bekommen, weil ich, als meine Kinder klein waren, als Aushilfskraft in den Kindergärten und Schulen gearbeitet habe. Da habe ich die Grundschüler für mich entdeckt, und der Chef eben mich ;o). Somit habe ich eigentlich eine Leitungsstelle, obwohl ich "nur" Kinderpflegerin bin.

Es kommt auch immer drauf an, an welcher Fachschule du ausgebildet wurdest. Meine hatte einen sehr guten Ruf und sehr hohe Ansprüche. Leider ist das nicht bei allen Schulen so. Ich hatte schon Praktikantinnen von Kinderpflegeschulen, dass ich dachte, "...sowas läßt man auf Kinder los ^^ ... ".

Wenn du fleissig bist, kannst du nach der "Kipfl"-Ausbildung eine verkürzte Ausbildung zur Erzieherin machen. Viele Schulen bieten eine Schulfremdenprüfung an, wo du nur innerhalb kürzester Zeit deinen Stoff aufbaust, und dann eine Prüfung machst. Anschließend kommt aber noch das obligatorische Anerkennungsjahr.

Solltest du einen Platz an einer Erzieherschule bekommen können, wäre dieser heutzutage sinnvoller, da leider manche Arbeitgeber denken, Kinderpflegerinnen haben nur eine "Popowisch-Ausbildung". Dass wir genauso in Pädagogik und Erziehungslehre ausgebildet werden, eben fachbezogen auf 0-6jährige, dass bedenkt oft keiner. Das wird immer das große Ärgernis der Kinderpflegerinnen bleiben.

okay, wie sieht es aus mit einer ausbildung zur logopädin, was muss ich dann nach der kinderpflegeschule machen?

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@erdbeerchen123

http://www.logo-ausbildung.de/

Hier gibt´s eine Seite, wo du Fragen und Antworten zur Logopädieausbildung findest. Es werden dort offenbar Bewerber mit sozialer Kompetenz bevorzugt (also Erzieherinnen, Altenpflegerinnen und so). Mehr kann ich dir leider nicht sage, weil ich diese Ausbildung nicht habe ;o). Ich weiß nur, dass es sich um ein Studium handelt. Daher wird ein Hauptschulabschluss nicht reichen.

Dankeschön übrigens für deinen Stern :o) .

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zunächst handelt es sich bei der Kinderpflegerin einerseits um eine abgeschlossene Fachausbildung. Bei uns in Bayern hat man noch rel. viel Chancen eine Anstellung in Kindergarten und Krippe zu bekommen. In anderen Bundesländern kann das wieder ganz anders ausschau'n. Z.B. in NRW werden gar keine Kipfls mehr eingestellt.

Die Ausbildung wird deshalb hauptsächlich als "Sprungbrett" für andere soziale oder med. Berufe absolviert. Sehr viele Absolventen bauen im Anschluss auf den Beruf des Erziehers auf, so dass noch drei Jahre Ausbildung bevorstehen. Aber auch der Beruf des Heilerziehungspflegers erfordert eine mind. zweijährige Vorbildung. Wer lieber Gesundheits-und Kinderkrankenpfleger o.a. werden will, hat ebenfalls durch die Kinderpflegevorbildung eine gute Grundlage und dementsprechend verbesserte Chancen einen solchen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Leider hast du als Kinderpflegerin keine große Chancen auf einen Beruf. Es wär besser wenn du danach den Erzieher machst ( 3 Jahre).

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