warum werden elektronen auf ihrem weg durch einen draht nicht langsamer?

3 Antworten

Die Driftgeschwindigkeit der Elektronen (bezüglich der Fortbewegung in einem Leiter) ergibt sich aus der Stromdichte (Verhältnis der Stromstärke zum Leiterquerschnitt). Bei gegebener Stromstärke werden also die Elektronen an Engpässen schneller und an weiten Stellen langsamer.

Zum Vergleich: Der Straßenverkehr wird an Engpässen schneller. Das Leitungswasser fließt (der Reihe nach) in engen Rohren schneller und in weiten Rohren langsamer. 

Da sie (physikalische Sicht) vom Pluspol angezogen werden und vom Minuspol ständig neue nachkommen.

Danke 😍

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Sie werden theoretisch nicht langsamer, aber ein Wert, der damit im Zusammenhang steht, ist der Wiederstand. Wenn dein Kabel einen hohen Wiederstand hat, gehen die Elektronen da schwer dadurch. Wenn das Kabel dazu lang ist, gehen die da wirklich schwer durch. Ich denke, daß kann daran liegen, daß die Spannung und das Gerät da sind, und daß Gerät Elektronen saugt, und die Spannung sie freisetzt. :)

Wieso ist die Stromstärke klein bei den Hochspannungsnetzen?

Ich habe mich in letzter Zeit mit der Stromübertragung vom Kraftwerk zum Haushalt beschäftigt. Ich hab es so bisher verstanden:

Bei niedriger Spannung und dickem Draht fließen viele Elektronen gleichzeitig aber langsam. Die Stromstärke ist trotzdem hoch.

Bei hoher Spannung und dünnem Draht fließen wenige Elektronen gleichzeitig dafür aber schnell. Die Stromstärke ist gering.

Das verstehe ich aber nicht. I ist doch die Anzahl der Elektronen die pro Sekunde durch einen Drahtquerschnitt fliegen.

Ich stelle mir das zum Verständnis (modellhaft, also nur zum Verständnis) so vor:

Ich stehe mit der Stoppuhr an einem Leiterquerschnitt und zähle die Elektronen die pro Sekunde durchfliegen.

Es liegt eine Spannung an. Diese bewirkt das alle freien Elektronen im Leiter sich gleichzeitig bewegen.

In einem großen Drahtquerschnitt sind pro Querschnittsfläche z.B. 5 freie Elektronen zur Verfügung, die gleichzeitig losfliegen, dafür aber langsam. Da es aber 5 Elektronen gleichzeitig sind zähle ich einen Strom von 5 e pro Sekunde.

Jetzt nimmt man statt dessen einen kleinen Drahtquerschnitt. Dort ist pro Querschnittsfläche nur ein Elektron zur Verfügung. Durch die hohe Spannung bewegen sich die Elektronen aber schneller durch diesen Draht. So kommt es, dass ich in einer Sekunde auch 5 Elektronen zähle die durch den Drahtquerschnitt fliegen. Jetzt aber sozusagen hintereinander in einer Sekunde durchfliegen.

Ich meine es müsste doch immer der gleiche Strom sein den ich messe: Wenn ich eine niedrige Spannung am dicken Draht habe bewegen sich die Elektronen langsamer, dafür aber viele gleichzeitig durch den Leiterquerschnitt. Wenn ich aber eine hohe Spannung und einen dünnen Draht habe, bewegen sich die Elektronen doch schneller und es müsste doch die gleiche Anzahl an Elektronen pro Sekunde durch den Leiterquerschnitt gezählt werden.

Bringe ich hier die Begriffe Stromstärke und Leistung durcheinander oder was ist mein Denkfehler? Ich hab schon lange darüber nachgedacht und recherchiert aber nichts passendes gefunden. Ich hoffe jemand kann mir helfen.

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Ich glaube aber nicht dass das so komplett richtig ist.Für Feadback hierzu wäre ich sehr dankbar.

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