Warum werden die meißten festen Stoffe beim Erhitzen erst flüssig und dann gasförmig?

2 Antworten

Die Teilchen eines festen Stoffes werden von stabilen Bindungen zusammengehalten. Erwärmt man das Material, beginnen die Teilchen zu schwingen. Bei fortdauernder Energiezufuhr schwingen sie immer stärker, bis einzelne Bindungen brechen. Jetzt sind nicht mehr alle Atome miteinander verbunden, stattdessen haben sich Klumpen und Ketten gebildet. Diese können sich gegeneinander bewegen und verrutschen. Der Stoff ist flüssig.

Bei Hitze brechen auch die übrigen Bindungen. Es entstehen kleine Moleküle aus 2 oder wenigen Atomen. Diese verteilen sich weit im Raum; ein Gas ist entstanden.

Der flüssige Zustand ist ein Zwischenschritt auf dem Weg vom festen zum gasförmigen, da sich die Bindungen nach und nach auflösen. Umgehen lässt er sich nur, wenn der Stoff einer so imensen Energie ausgesetzt wird, dass alle Bindungen gleichzeitig brechen. Dass ist aber meines Wissens in der Praxis nicht möglich.

Hier ein Beispiel: Wasser ist im festen Stoff Eis. Wenn man es erhitzt, dann wird Energie dazugegeben und somit bewegen sich die Teilchen mehr. Es entsteht Wasser. erhitzt man es weiter, dann können die Teilchen sich irgendwann frei bewegen und die werden zum Gas.

Beim festen Zustand, da hat der Stoff einen Körper. Beim flüssigen hat es jedoch keinen festen Körper, sondern braucht einen Körper ( Becher, damit das wasser nicht ausläuft.). Und beim Gas braucht der Stoff keinen Körper, weil es sich frei bewegen kann.

Wenn du ein Stoff erhitzt, dann steigt die Temperatur, jedoch steigt die nicht von einem Moment zum anderen auf 100C. D.h. Jede Temperatur steigt langsam in die höher anstatt von einem. moment auf (z.b, es ist 0 C, dann kann es draußen nicht auf einen Moment 30*C sein. es braucht seine Zeit.)

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