Warum darf man das vom Tag übrig gebliebene Essen als Mitarbeiter nicht mitnehmen?

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11 Antworten

Wäre es erlaubt, dann würden die Angestellten dafür sorgen, dass es immer genug Reste vom allerbesten gibt. Wird weggeworfen haben die Angestellten einen Grund so zu planen dass möglichst wenig Kapital vernichtet wird.

Das habe ich mich auch schon immer gefragt. Die Sachen sind zum Verkauf angeboten und daher müssten auch Mitarbeiter diese kaufen.

Ich finde bei verderblichen Lebensmitteln, die sonst weggeworfen werden, sollte man das Mitnehmen legalisieren, wenn sie nicht mehr verkauft werden können.

Ja, find ich auch. Ich finde es echt schlimm, welche Sachen da weggeworfen werden. Und die Gründe find ich jetzt auch nicht so einleuchtend... Finde, es spricht mehr dafür..

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Weil es sich um einen geldwerten Vorteil handelt. Soll heißen wenn das liebe Finanzamt davon erfährt, dass der Chef seinem Personal etwas zu Essen schenkt, muss er dafür Abgaben zahlen. Es wird wie Arbeitslohn versteuert. Welcher Chef will also für seine guten Taten etwas zu verschenken auch noch bestraft werden? Wäre er schön blöd wenn er für Sachen die ER verschenkt auch noch draufzahlen muss.

Ich habe eine Zeitlang, bei einem exclusiven Caterer gearbeitet und mir die selbe Frage gestellt. Ich habe gesehen, wie volle Platten Gourmethäppchen einfach weggeworfen worden sind. Die Antwort war, das es nicht ginge, weil das Personal sich daran gewöhnen würde und es dann irgendwann erwartet. Was man davon halten soll ist jedem selbst überlassen.

Wir gehen schon echt verschwenderisch mit Lebensmitteln um...

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Weil man entgegen wirken will, daß es übertrieben wird und letztendlich nicht nur "Reste" mitgenommen werden. ( Wäre jetzt meine Logik)

Nun, es ist Eigentum des Chefs bzw Betriebes und damit dann Diebstahl.

Erstens verkaufen viele das zeug am nächsten Tag auch noch. Was würdest du sagen, wenn dein Chef bei dir nach dem Essen vorbei kommt und dann einfach den Rest mitnimmt? Außerdem hat der Chef das zeug vorher bezahlt und dann soll man es einfach an die Mitarbeiter verschenken? Wenn er es spendet oder wegwirft kann er es von der Steuer absetzen als Ausgabe bzw Verlust. Bei verschenken als Mitarbeiter, die keine gültige Spendenquittung ausstellen können nicht.

Hinzu kommt, dass dann wie schon angeführt, mit Absicht überproduziert würde. Was wieder auf Kosten des Chefs wäre. Bäcker, Hoteliers usw wollen mit ihren Waren Geld verdienen und nicht die Bäuche der Mitarbeiter füllen. Wenn sie nicht an die Tafel spenden wollen ist das ihre Sache. Dazu kann man niemand verpflichten. Auch wenn ich ein Mensch bin der, wenn möglich gerne spendet (allerdings nie Geld, weils eh nicht ankommt, wo es soll) finde ich das auch richtig so.

Übrigens würde es den

Weil es Angestellte gibt, die würden von vornherein zu viel kochen, um sich genug mit nach Hause nehmen zu können.

Ich finde es in Ordnung so.

Außerdem, wer will schon die Reste, die den ganzen Abend auf einem Buffett standen, mit nach Hause nehmen?

Oder Brötchen, die den ganzen Tag in der Vitrine waren?

Es gibt viele Leute, die das wollen würden. Ich finde es wirklich übertrieben...

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@ojomarron

Ich hab es selber erlebt; aus der einmaligen Erlaubnis, dem Mann etwas mit nach Hause zu nehmen, wurde plötzlich eine regelmäßige Angewohnheit.

Der Betrieb als Selbstbedienungsladen.

Was meinst Du, was das in einem größeren Betrieb für Schaden anrichtet, wenn 20 Angestellte regelmäßig eine Kleinigkeit einpacken?

Erst sind es übriggebliebene Reste, später wird direkt aus dem Kühlhaus genommen.

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Weil das Diebstahl ist.

In der Bäckerei könnten einige Waren ja auch am nächsten Tag mit Preisnachlass verkauft werden. Kann ja auch sein, dass der Chef übriges Essen an eine Tafel weitergeben will ....

Wenn man nett nachfragt, darf man ja vielleicht doch hin und wieder mal was mit nach Hause nehmen. Aber auf gar keinen Fall einfach so, siehe oben.

Wenn es dich als Mitarbeiter um das gute Essen reut, kannst du ja auch anregen, ob man es nicht an eine Tafel oder sonstige soziale Einrichtung abgeben könnte.

:-) AstridDerPu

Wir dürfen es nicht einmal an eine Tafel geben...

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@ojomarron

Dann gilt es erfinderisch zu sein und die Geschäftsleitung von der Idee der Tafel zu überzeugen. Man könnte ja der örtlichen Tafel einen Tipp geben und vielleicht können die bei Geschäftsleitung vorstellig werden und nachfragen. Die haben vielleicht die überzeugenderen Argumente, ist ja ihr 'täglich' Brot. Wenn die Geschäftsleitung aber nicht will, dann ist es eben so, Chef ist Chef und Bodenpersonal ist Bodenpersonal. Wie man persönlich zur Einstellung der Geschäftsleitung oder auch zur Rechtslage steht, spielt da keine Rolle.

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Wir dürfen es nicht einmal an eine Tafel geben...

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Weil die Angestellten das sonst falsch verstehen und auch andere Dinge mitnehmen!

das sind steuerliche gründe. tiere werden gefüttert. finde ich voll ne sauerei! 3 welt kinder müssen hungern... naja

Eben. Ich will nicht wissen, wie viele Tonnen das in Deutschland täglich sind.

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@ojomarron

Was würde es den 3. Welt Kindern bringen, wenn wir die Sachen den Mitarbeitern geben würden?

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weil es als Diebstahl gilt...

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