Studium-Arbeit mit behinderten Menschen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi ich bin selber Heilerziehungspflegerin und arbeite in einer WfbM.

Es gibt tatsächlich mehrere Studiengänge, die in Deinem Fall in Frage kommen. Problem wird für Dich jetzt sein, dass Du Dich auf ein Feld spezialisieren solltest, in dem Du später arbeiten willst.

Erziehungswissenschaften als solches würde ich eher nicht empfehlen. Gleich mal vorneweg. Das ist zu wenig spezialisiert für den Bereich.

In einer Förderschule gibt es eigentlich effektiv nur zwei Studiengänge die in Frage kommen: Sonderpädagogik und Fachlehrer. Der Fachlehrer ist etwas, das in der Regel Erzieher oder Physiotherapeuten als Studiengang draufsatteln, und dann arbeiten die im Unterricht mit. Mit Deiner Voraussetzung würde ich davon eher Abstand nehmen. Sonderpädagogik ist der zweite, kenne ich auch nur mit Abitur, aber da kannst Du Dich sicher auch nochmal schlau machen.

Wenn Du in einem Heim arbeiten willst oder in mit Kindern, würde ich Dir den Heilpädagogen an einer Fachhochschule nahelegen. Es gibt das zwar auch als Fachschulausbildung, dauert aber dann sehr lange und Du bist nachher mit Studium immer besser dran. Als Heilpädagoge darfst Du - im Gegensatz zu mir- mit Erwachsenen und Kindern arbeiten, die eine Behinderung haben. Allerdings wird es mit der Förderschule schwer. Dafür darfst Du wirklich alles außerhalb der Schule machen: Kindergarten, Heim (wobei Du da sogar die Leitung machen darfst/ bzw. ein eigenes eröffnen) und auch eine eigene heilpädagogische Praxis darfst Du eröffnen.

Der Studiengang Soziale Arbeit ist dann für Dich interessant, wenn Du innerhalb des Sozialen Bereiches auch mal komplett das Arbeitsfeld wechseln willst. Z.B. auf dem Jugendamt oder im Altenpflegeheim arbeiten willst. Übrigens sind die meisten Stellen auch als Stellen für diesen Studiengang, und nicht für Heilpädagogen ausgeschrieben (wobei sich diese trotzdem darauf bewerben können). Soziale Arbeit befasst sich auch viel mit Sachen wie Verhandlung mit Kostenträgern etc, während Du in der Heilpädagogik eher so Sachen wie Diagnostik etc. lernst. Als Sozialpädagoge bist Du eher in Einrichtungen für Erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung tätig, ich kenne es nicht dass die z.b. in Kindergärten wären.

Pflegewissenschaft ist in meinem Arbeitsfeld, zumindest jetzt noch, kein Thema. Ich persönlich würde Dir Heilpädagogik empfehlen. Durch die Geschichte mit dem Master könntest Du ja Soziale Arbeit als Master oben drauf machen und hast dann ne gute Mischung. Mit dem Bachelor in Heilpädagogik hättest Du die staatliche Anerkennung, mit der es auf jeden Fall schon mal für ne eigene Praxis reichen würde.

du kannst in der BRD nur an FH studieren, in anderen Ländern z.B. Holland ist das teilw anders. Du kannst Behindertenpädagogik und Gesundheitspädagogik oder Heilpädagogik studieren. In einigen Bundesländern kannst Du auch Pflege oder Pflegewissenschaft (mit Schwerpunkt Heilerziehungspflege) studieren.

guck auch mal in nder Schweiz nach und man kann auch eignungsprüfungen an unis machen

Sowas wollte ich auch mal machen. Damals hab über Sozialpädagogik oder Heilpädagogik nachgedacht. Dann stehen einem wenn man doch mal umschwenken will - viele Türen offen. Mit Pädagogik hab ich mich nicht auseinandergesetzt und Erziehungswissenschaften wäre mir zu theoretisch gewesen.

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