Soziologie Studium! UNd DANN? brauche hilfe

4 Antworten

Nur mal allgemein auch für die nächsten, die nach "was kann man mit Soziologie arbeiten" fragen. Das man als Soziologe nur schlecht eine zufriedenstellende Arbeit bekommt, ist einfach nicht richtig. Schon gar nicht das Klische des Taxi fahrenden Soziologen! Vielmehr ist es richtig, das es schwer ist nach dem Studium im universitären Bereich weiter zu forschen oder zu unterrichten. Da muss man sehr gut in dieser Disziplin sein und man benötigt einen langen Atem bis zur Habilitierung. Danach muss man hoffen eine feste Anstellung zu bekommen. Für andere Studiengänge gilt das selbe. Berufsfelder des Soziologen liegen in der Methodik / Statistik (Meinungsforschung), Öffentlichkeitsarbeit bei Verbänden/Gewerkschaften, in der Aus und Weiterbildung, Organisationsberatung und in sozialen Bereichen. Dabei ist es wichtig was man als Nebenfach wählt. Möchte man im sozialen Bereichen tätig sein ist es sicher gut Psychologie als Nebenfach zu wählen bzw. BWL, wenn man in der Organisationberatung tätig sein möchte. Möchte man in die Meinungsforschung gehen, sollte man im Studium mehr Seminare und Projektarbeiten besuchen, wo es um empirische, also statistische/methodische Untersuchungen geht.

Der eigendliche Unterschied zu Studiengängen wie Medizin, Psychologie ist der, dass es nicht den genau definierten Arbeitsbereich gibt. Das hat aber auch den Vorteil, dass man als Soziologe flexibler ist. Allerdings gehört viel Selbständigkeit dazu, einen Job zu bekommen. Man musst sich z.B. schon in Verbänden angagieren (Gewerkschaft, Greenpeace, AWO) um Kontakte zu knüpfen.

Wenn jemand sagt er studiert Jura bekommt er bestimmt nicht gesagt, dass er als Taxifahrer enden wird, obwohl viele Jura-Absolventen sich nach dem Studium langen mit unbezahlten Praktika rumschlagen müssen. Psychologen, Sozialarbeiter haben ebenfalls eine längere Zeitspanne nach dem Studium zu überwinden, bis sie eine Anstellung bekommen. Es wäre eine soziologische Fragestellung, zu untersuchen, wie es dazu kommt, dass man der Soziologie oder den Politikwissenschaften das Taxifahrerklische unterstellt und Jura nicht (allerdings eine sehr flache), obwohl Soziologen relativ schnell eine Anstellung finden. Soziologie ist ein sehr spannende und kritische Wissenschaft. Man wird sehr schnell sehr vorsichtig mit vorschnellen Behauptungen, wie so und so ist es. Es ist erstaunlich, wie sich Sachverhalte und kausale Zusammenhänge, die man meinte zu kennen, auf dem zweiten Blick als falsch erweisen.Und genau das ist Soziologie, die Wissenschaft des zweiten Blicks. So ist es auch mit der weit verbreiteten Annahme Soziologen hätten auf den Arbeitsmarkt keine Chance!

Auch wenn ich hier ebenso nach der Antwort suchend gelandet bin, möchte ich mal die Aussage von Michele korrigieren. Ich studiere an der Uni Potsdam Soziologie und "Organisation und Verwaltung" stellt lediglich eine Modul des Studienganges dar, welches aus Vorlesung und Seminar besteht. Das ist keinesfalls ein eigenständiger Studiengang. ;)

Grüße, Julia

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