Physiotherapeut im Sportverein, welches Vertragsmodell?

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1 Antwort

... dann ist das eben ein weiterer Honorarvertrag: Du berechnest zumindest die Anwesenheitsstunden beim Spiel bzw. Deine verschiedenen Therapien evtl. unterschiedlich, Dein Arbeitsmaterial, Deine fachlich-theoretische Vorbereitungszeit (z. B. bei ärztlich verordneter Behandlung von Sportverletzungen die Aufstellung des Therapieplanes mit der Dokumentation der Behandlungen), einen Cent-Anteil Deiner Berufshaftpflichtversicherung (damit sie wissen, dass Du eine hast), einen Cent-Anteil für jährliche Fortbildungen im Sinne des Vereins, einen Cent-Anteil für die Berufsverbandsmitgliedschaft (damit sie wissen, dass Du "seriös" professionell zu arbeiten gewillt bist), Deine steuerlichen Abgaben (evtl. Umsatzsteuer für Therapien ohne ärztliche Verordnung: Dabei darfst Du nur die typischen Methoden des Masseur-und-med.-Bademeister-Berufs ausüben!! VORSICHT! Du machst Dich sonst strafbar (hohe Geldstrafen) und kannst Deine Berufsanerkennung als Physio verlieren - gerade wenn Du das sehr häufig jahrelang nachweislich ausübst - z. B. MT, PNF, osteopathische Techniken!) UND Du schreibst dazu einmal grundlegend auf, woraus sich Dein Physio-Honorar zusammensetzt - und evtl. den Fahrweg (Kilometergeld) (0,30 € / km / hin und zurück zu Deiner angemeldeten Praxis bzw. Wohnsitz zur Selbstständigkeit): Deine/n SteuerberaterIn um Rat fragen, ob das für Dich sinnvoll ist (Dein Auto - pauschal oder einzeln zu berechnen). D. h. Du sollst Deinen "Wachdienst" beim Spiel von Deiner Physiotherapie preislich trennen, damit Du seriös und nicht zu billig arbeitest - Deine KollegenInnen werden es Dir danken! Keine Schleuderpreise!

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