physik - warum ein ball wenn er auf den boden geworfen wird wieder hochspringt?

5 Antworten

Ist doch schon richtig mit der Bewegungsenergie. Beim Aufprall wird die Bewegungsenergie umgewandelt in eine Verformung des Balles (wird ein bischen zusammengedrückt). Die Bewegungsenergie ist nun in eine Verformungsenergie des Balles umgesetzt worden (ähnlich wie bei einer Feder). Wenn die Verformung elastisch ist, also der Ball wieder in seine Ursprungsform zurückkehrt (im Gegensatz dazu verformt sich z.B. Knete plastisch, d.h. die Verformung bleibt), wird die die im Ball gespeicherte Verformungsenergie wieder in Bewegungsenergie des Balles umgesetzt. Bei rein elastischer Verformung (d.h. der Ball erreicht vollständig die Ursprungsform) springt der Ball mit der gleichen Geschwindigkeit wieder zurück. Zwischen den rein elastischen Stößen und den plastischen Stößen (Knete, die sich überhaupt nicht wieder zurückverformt und daher auch nicht wieder hochspringt) gibt es jede menge Zwischenstufen, so ein Teil der Energie elastisch gespeichert wird und ein Teil der Energie in die plastische Verformung, d.h. letztendlich in Wärme umgesetzt wird.

Das ganze funktioniert jetzt natürlich in der Art, weil ein Körper mit kleiner Masse (Ball) auf einen Körper mit sehr großer Masse (Boden, Erde) fällt. Für Stöße von Körpern mit ähnlicher Masse (Ball gegen Ball) muss man den Energiesatz und den Impulserhaltungssatz dann etwas ausführlicher anwenden.

Habe gerade gesehen, dass CaliforniaOC eine sehr gute Antwort gegeben hat und möchte daher meine Ausführung oben etwas ergänzen: auch wenn der Ball vollständig elastisch in seine Form zurückkehrt, geht ein wenig Energie durch Reibung beim Zusammendrücken und Entspannen des Balles in Wärme über und der Ball wird vermutlich nicht ganz mit der gleichen Geschwindigkeit wieder zurückkommen und daher vermutlich nicht ganz genauso hoch springen.

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Also, kennst du den Energieerhaltungssatz? Dass Energie nie verloren geht? So ist es beim fallenden Ball im Prinzip auch. Der Ball prallt auf den Boden (Höhenenergie --> Bewegungsenergie). Am Boden verformt er sich, wenn auch nicht unbedingt sichtbar für das menschliche Auge (Bewegungsenergie --> Spannenergie). Anschließend ''federt er zurück'' & springt wieder nach oben (Spannenergie --> Bewegungsenergie) und dann geht das wieder von vorne los. Dass ein Ball nicht immer gleich hoch springt, hängt damit zusammen, dass beim Aufprall & dem Verformen auch Energie in Form von Reibung und Wärme erzeugt wird. Deshalb springt er nicht auf die selbe Höhe zurück, aus der er gefallen ist. Wenn ein Ball geworfen wird, verleihst du ihm mit deinem Wurf zusätzliche Energie, weshalb er dann auch höher springen kann. Ich hoffe, du hast es verstanden!

vielen vielen Dank :)

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ganz einfach:

du musst dir den Ball als Feder vorstell, und wenn die "Feder" fällt dann halt sie ja kinetische Energie und wenn sie dann am Boden aufkommt drückt es sie zusammen (auch Spannenergie=1/2Ds hoch 2) dabei ist s wie weit die Feder zusammengedrückt wird und durch die Energie springt die Feder wieder hoch wieder in kinetische Energie

ich hof das beantwortet deine Frage

Wie geht diese Aufgabe (Physik/Energie/Impuls)?

Aufgabe:

Ein Torwart springt hoch und fängt einen waagrecht fliegenden Ball (80km/h) der Masse 400g. Mit welcher Geschwindigkeit bewegen sich der Torwart (mit Ball) rückwärts, wenn er selbst eine Masse von 80kg hat?

Okay, soweit hab ich das noch verstanden. Jetzt aber:

Zeigen Sie, dass mehr als 99% der kinetischen Energie "verloren gehen!"

Wie kann Energie "verloren gehen"/ entwertet werden, wenn man ohne Reibung und Luftwiderstand rechnet? Schließlich müsste die kinetische Energie ja noch genau die selbe sein, da sie sich nicht umwandeln kann wenn ohne Reibung/Luftwiderstand gerechnet wird. Und selbst wenn verstehe ich nicht wie das gehen soll...

Danke für eure Antworten :)

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A und B habe ich berechnet doch sicher bin ich mir nicht. Aber zu c habe ich nichts gefunden weder im internet noch in meinen unterlagen.

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