Excel: Farbe als Wert?

2 Antworten

@ Subopt: Mich erstaunt diese uralte Funktion mit ihren Möglichkeiten immer wieder, obwohl ich sie so gut wie nie verwende (musste von Lotus-123 nach xl5 umsteigen, hatte erst mal andere Probleme und kannte sie 2 Jahrzehnte überhaupt nicht).

@ Sonja: 

Trotzdem: Es ist schlechter (weil riskanter) Stil, eine Aussage an ein Format zu knüpfen (per Farbe sichtbar machen, ja, aber nicht darauf aufbauen!). Die (nicht separat sichtbare) Format-Datei wird nämlich bei Problemen als erstes rausgeschmissen (zB "nicht genug Speicher für eine vollständige Anzeige" und andere Beeinträchtigungen).

Wenn es einen logischen Grund für die Farbe gibt (so wie hier), dann sollte man das als Wert in einer Nachbarzelle eintragen, Zellen gibts in xl ganz umsonst! Also zB ein b eintragen (für bezahlt, vllt noch t für teilweise bezahlt oder zB 70% ?) oder eine 1 und lieber dann noch eine bedingte Formatierung dazu (die hat zwar auch ihre Tücken, aber sie lässt sich wenigstens reproduzierbar wiederherstellen, wenn sie mal verloren gehen sollte).

Es gibt noch einen Grund gegen die Farbe: Kein Aussenstehender kann garantieren, dass die heutigen Standard- bzw Design-Farben morgen noch Standard sind! Von den früheren xl-Basisfarben sind heute nur noch zwei schnell zugriffsfähig (rot und gelb), alle anderen sind nicht mal mehr in der Palette(blau, grün, Magenta, dunkelgrün, dunkelrot, dunkel"gelb", dunkelblau, Türkis, Grau50), sie wurden in ihrem Wert verändert (zT nur um 1 bit, aber das reicht!)

t für teilweise bezahlt

ich will Dir nicht unterstellen, dass Du Deine Rechnungen nicht bezahlen könntest, aber im Geschäftsleben ist es manchmal nötig (und üblich), strittige Teilbeträge erst mal zurückzuhalten bzw einen Auftrag stufenweise nach Erfüllungsfortschritt zu bezahlen.

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Deine Argumente sind plausibel. Dein Workaround ist in jedem Fall vorzuziehen.

Trotzdem wünsche ich mir manchmal so eine Reflection-Funktion, einfach weil man dann wesentlich mehr mit Excel machen könnte, ohne in die Programmierung einsteigen zu müssen.

Ob die Farbe abzufragen praktikabel ist, das merken die User schon von ganz alleine.

Hier werden Excelformeln schon sehr häufig als eigene Kunst betrachtet, habe ich manchmal das Gefühl. Excelspezialist zu sein bedeutet für viele, komplexe Formel aufstellen zu können. Es werden kaum Fragen mit dem Filter oder dem Solver oder ähnlichem beantwortet. Man versucht ständig, Hilfszellen zu vermeiden. Am besten alles in eine komplizierte Matrixformel packen.

Ich bewundere diese Kunst und bin mir zugleich im Klaren darüber, dass das nicht praktikabel ist.

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@Suboptimierer

sie merken es, wenn es zu spät ist. Xl verbreitet ja die Illusion von Konstanz, weil junge User noch keine gegenteiligen Erfahrungen haben. Ich selbst kann zT alte Makrodateien nicht mehr lesen, geschweige denn, die Makros zum Funktionieren kriegen, ich hab auch viel Zeit drauf verwandt, eigene Icons und ganze  Iconleisten zu designen und per Makro zu aktivieren, alles rausgeworfene Arbeit, nichts davon geht mehr (ein paar meiner früheren Knopf-Funktionen sind allerdings heute xl-Standard bzw in den Kontext-Menüs, wenn auch meist in reduzierter Form).

Im übrigen müsste ich mich sehr täuschen, wenn MS nicht plante, auf 16-bit-Farben umzusteigen (vllt sogar auf 24 bit), sobald die Rechnerleistungen ausreichend hoch sind, um die Konkurrenz auszutricksen und die eigene Kundendienst-Klientel bei Aufträgen zu halten (wie viele Makros basieren auf den RGB-Zahlen - und Funktionen! Man kann die ja auch anderweitig einsetzen).

Ein Schulbeispiel war die Erweiterung der Spaltenzahlen nicht auf die sinnvolle Stufe, die Libre Office verwendet hat (AMJ=1024=2^10), sondern gleich noch einen (völlig überflüssigen) Schritt weiter zu XFD=16384=2^14), was praktisch unnavigierbar ist!

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@Iamiam

Richtig. Je mehr Grundfunktionalitäten man verwendet, desto zukunftssicherer ist man. 

Die alten Symbolleisten sind bestimmt nicht mit Ribbons kompatibel. ^^ Ja, ist eigentlich traurig. Zu den Ribbons haben die bestimmt keine Umfrage vorgeschaltet. So ein Blödsinn...

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Die Farbe kannst du mit der Sonderfunktion ZELLE.ZUORDNEN herausfinden. Dafür musst du im Namensmanager einen Namen (Bsp. "Hintergrundfarbe") mit folgender Formel definieren:

=ZELLE.ZUORDNEN(63;INDIREKT("ZS(-1)";FALSCH))

Wenn du in eine Zelle =Hintergrundfarbe dann eingibst, erscheint der Farbwert der linken Nachbarzelle. Diesen kannst du mit WENN abfragen. Den Inhalt der Zelle fragst du wie gewohnt ab und kannst mit UND oder ODER die Bedingungen verknüpfen.

Für die Textfarbe lautet die Formel wie folgt:

=ZELLE.ZUORDNEN(24;INDIREKT("ZS(-1)";FALSCH))

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Beispiel:

Wert 1==50'000

Wert 2 ==1000
Nun soll einen Dritte Zelle Rot, Gelb oder Grün erscheinen(oder Zelle 2 mit wert2 soll rot,gelb oder grün werden)

WENN wert2 900 bis 1199== GELB

WENN wert2 kleiner 900== ROT

Wenn Wert2 größer 1199== GRÜN

Die Regel ist eigentlich einfach:

Wert1 verändert sich nur in zehntausender Schritten und beginnt bei fünfzigtausend. Wenn sich Wert1 um 10k erhöht, muss sich wert2 um 100 erhöhen.

60'000 = 1100

100'000 = 1500

(Beide Werte müssen manuell eingegeben werden)

nun weiß ich nicht wie ich die beiden werte vergleichen kann und dann eine dritte zelle ODER wert2 farblich ändern lassen kann und das automatisch bei neuer eingabe.

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen!
LG Suri :)

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