Ein Sprachmemo bearbeiten so das man was versteht?

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2 Antworten

Kommt auf das Material an. Einfach mal rumprobieren. Als Programm kann man jede DAW nehmen, zb das kostenlose Studio One Free, oder Protools Free Version. EQ sollte immer dabei sein. Multiband-Compressor muss man sich ggf raussuchen und extra dazuinstallieren (http://www.vst4free.com/).


Option 1: Celemony Melodyne, sehr kostspielig, aber einzige gut Möglichkeit Tonspuren voneinenader zu trennen. (Celemony hat auch einen stand-alone Editor, sodass keine DAW erforderlich ist.)

Option 2: (funktioniert nur, wenn im Fernsehen kaum/wenig gesprochen wurde) EQing und die für Sprachverständlichkeit entscheidenen Frequenzen anheben, Rest dämpfen und hoffen, dass man das Gespräch so besser versteht. Anhaltspunkte:

unter 100-150Hz abschneiden: für Stimme irrelevant, trägt aber viel Energie und kann Rest übertönen

100-250Hz evtl anheben holt die Stimme nach vorne, kann aber auch unbrauchbare Frequenzen vom Fernseher anheben, hier vorsichtig ausprobieren

200 Hz absenken: hier befindet sich meist nur sog "matsch", für die Stimme irrelevant

400-500Hz evlt anheben: Definition der Stimme, kann aber problematische Frequenzen mitverstärken

600-800Hz kann abgesenkt werden

um die 1kH anheben! -> wichtigster Frequenzbereich für die Sprachverständlichkeit

3-5kHz evlt anheben: Präsenz und Nähe der Stimmen


Option 3: Multiband-Compressor und das Band um die 1kHz komprimieren, um der Region für die Sprachverständlichkeit mehr Präsenz zu verleihen. Evtl kann man die Stimmen so besser raushören. Kann man auch zusätzlich zum EQing machen.


Hoffe, ich konnte bischen weiterhelfen. In Zukunft aber besser drauf achten, dass man in eienr ruhigen Umgebung aufnimmt ;)




Extrem tolle Antwort, danke dafür! :-)

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nein ... ausser du fändest zufällig das programm (oder den ton davon) dann könntest du es selektiv rausschneiden aus deiner aufnahme...

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