Beste US Sitcom Quoten Aller Zeiten?!

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Um diese Frage möglichst exakt zu beantworten, sollte man Kriterien wählen, die transparant und fair zugleich sind. So z.B. wäre es nicht fair die Quoten der 2.Staffel von Scrubs mit den Einschaltquoten der 11.Staffel von Frasier zu vergleichen. Jeder weiß, dass Serien im Laufe ihre Zeit an Attraktivität verlieren und zugleich auch an Zuschauern. So z.B. könnte man die US-Quoten der 7.Staffel von Two and a half Men, der momentan erfolgreichste Sitcom z.Zt. im US-TV, mit den Quoten der 7.Staffel von anderen renomierten und legendären Sitcoms vergleichen. So wären die Kriterien gleichwertig!

So hat Two and a half Men momentan 14,9 Mio Zuschauer pro Episode. Als Vergleich:

Friends hatte bei der 7.Staffel noch 20,4 Mio. Zuschauer. Den Höhepunkt jedoch erreichte Staffel 8 mit unglaublichen 24,5 Mio Zuschauern. Damit war die Serie für die TV-Season 2001/02 sogar Platz 1 bei den Nielsen Ratings (Die geben die wöchentlichen Einschaltquoten bekannt)

Alle lieben Raymond hatte während der 7.Staffel immerhin noch 18,6 Mio. Zuschauer (Beste Quoten: 6.Staffel mit 20 Mio.)

Cheers war zu seiner Zeit mit 20,15 Mio. Zuschauern dabei. Allerdings kletterte die Serie noch in der 9.Staffel auf Platz 1 der Nielsen Ratings und das mit knapp 20 Mio. Zuschauern. Die 11.Staffel hatte wie Charlie und Co. noch 14,9 Mio. Zuschauer, weshalb auch Cheers als eine DER erfolgreichsten Sitcom in der US-Geschichte gilt.

Nicht umsonst wurde gleich im Anschluss das ebenso erfolgreiche Spin-Off Frasier gedreht. Bei der 7. Staffel erreichte diese Serie ihre besten Quoten mit 20 Mio. Zuschauern. Die 11.Staffel konnte immerhin noch 11 Mio. Zuschauer vorweisen. Allerdings kostete die letzte Staffel 75 Mio. US-Dollar in der Produktion. Eine Option auf eine 12.Staffel gab es dennoch, laut BBC. Damit wäre Frasier nach The Adventures of Ozzie and Herriet (14 Staffeln) die zweitlängste "live-action"-Sitcom gewesen (nur als Hinweis: Die Simpsons gehören zu den sog. "animated"-Sitcoms).

Einer der Spitzenreiter jedoch dürfte auch Seinfeld gewesen sein. Bei der 7.Staffel hatte die Serie 20,33 Mio. Zuschauer. Dies ließ sich durch die letzten beiden finalen Staffeln sogar ausbauen, sodass die Serie im 9.Jahr mit 21,3 Mio. Zuschauern auf Platz 1 der Nielsen Ratings für das Jahr 1997/98 kletterte. Kein Wunder, dass NBC Jerry Seinfeld damamls 5 Mio. US-Dollar für jede weitere Episode einer möglichen 10.Staffel anbot.

MASH* hatte während der 7.Staffel 18,92 Mio. Zuschauer. Höhepunkt der Serie war wie schon sooft die 9.Staffel mit 20,53 Mio. Zuschauern.

Die Bill Cosby Show war sogar 5 Jahre hintereinander auf Platz 1 der Nielsen Ratings (1985-1990, Staffel 2-6), Höhepunkt der Serie war die 3.Staffel mit 30,5 Mio. Zuschauern. Die 7.Staffel hatte jedoch nur noch 15,92 Mio Zuschauer gehabt.

Vergleicht man jedoch nur die Einschaltquoten der Serien-Finale, so ist MASH* mit unglaublichen 105 Mio. Zuschauern (1983) unangefochten auf Platz 1. Mehr Zuschauer gab es noch nie in der Geschichte des US-Fernsehens. Es waren sogar weit mehr als Zuschauer beim SuperBowl und das sollte bei den Amis schon was heißen ; )

Dicht gefolgt von Seinfeld mit 76 Mio. Zuschauern (56% der Fernsehhaushalte) im Jahre 1998 auf Platz 2 and the last but not least.....

Friends mit 52,5 Mio. Zuschauern im Mai 2004. Friends

Genau genommen könnte man noch ewig so weiter machen. Eines sollte jedoch klar sein, solche Spitzenquoten werden heutige Sitcoms vermutlich nicht mehr erreichen, da der heutige Focus zunehmen auf Drama/Krimi-Serien a la CSI oder Navy CIS liegt. Schade eigentlich.

Mit den Quoten kenne ich mich jetzt zwar nicht so aus aber über eine schrecklich nette Familie wird immer gesagt es wäre die erfolgreichste Sitcom aller Zeiten. Ob es stimmt weiß ich nicht aber ich kann sie dir nur empfelen ;). Ich persönlich liebe Al Bundy total. Liebe Grüße

Ich glaub Two and a half men aber nicht sicher Kann auch Simpsons gewesen sein (Ja das ist ne sitcom. Die längste wohlgemerkt^^)

Geschieht es oft, dass der Musikgeschmack eines Menschen sich radikal verändert?

Pünktlich mit 35 Jahren habe ich meine letzten auf dem Smartphone verbliebenen rund zehn Rock-/Popsongs endgültig gelöscht. Damit ist eine wichtige Ära meines Lebens zu Ende gegangen: die Lust auf Rock- und Popmusik.

Alles hatte damit begonnen, dass ich im Jahr 2006 (25jährig) alle meine zahlreichen Rock-/Pop-CDs in mp3-Dateien umgewandelt auf meinem Notebook gespeichert habe. Die CDs selbst habe ich in einem Second-Hand-Laden verkauft.

Die Zeiten haben sich bei mir ab 2006 auch sonst im sozialen Sinne sehr stark verändert. Was meinen Musikgeschmack anbelangt, habe ich 2009 meine Liebe zur Klaviermusik entdeckt, so dass ich 2011 sagen konnte, dass ich nun ca. 80 % Klaviermusik und nur zu 20 % Rock/Pop höre.

Ich bin psychologisch, gesellschaftlich, politisch gesehen auch jetzt 2016 mit 35 Jahren ein liberaler Mensch und kein Bisschen konservativ, elitär oder spießig. Aber ich spüre heutzutage überraschenderweise wie nie zuvor im Leben, dass ich überhaupt keine Lust mehr habe auf den Groove der Rock- und Popmusik, dass mir die Songtexte wie "because you love me!", "can´t live without you!", "you can do it, you can do it!" etc. irgendwie pubertär klingen. Mich reißt das nicht mehr mit. Auch die Euphorie, das Händeklatschen, die exaltierten Bewegungen in den Pop-/Rockkonzerten oder in den Videos sind mir fremdartig geworden, während ich mit 10, 15, 20, 25 Jahren dachte, dass ein Rockkonzert das Beste sei, was einem Menschen, ob Star oder Zuschauer, überhaupt im Leben passieren kann. Ich habe täglich stundenlang Rock/Pop konsumiert, Gitarre gelernt, mich oft (insgeheim) wie ein Rockstar gefühlt und seltsamerweise überhaupt kein Interesse an Klaviermusik gehabt, obwohl ich meine Mutter von klein an Klavier spielen hörte.

Heutzutage, wo diese Zeiten längst vorbei sind, bin ich von alleine auf Klaviermusik gekommen und höre leidenschaftlich stundenlang Bach, Beethoven, Schubert, Brahms, Debussy, Schönberg, Prokofjew, Boulez, Yedidia etc.

Ich weiß nicht, was mit meiner 35jährigen Psyche passiert ist. Geschieht das oft, dass man mit zunehmendem Alter das Interesse an Rock/Pop verliert wie z.B. auch das Interesse am jugendlichen Saufen und Rauchen?

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