Beispielrechnungen für Knautschzone und Sicherheitsgurt?

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2 Antworten

Entscheidend für das Verletzungsrisiko sind die wirkenden Kräft. Die sind von der Beschleunigung abhängig:
F = m * a.

Es geht also bei den Sicherheitssystemen darum, die Beschleunigung zu reduzieren:
v = a * t daraus folgt: a = v / t
v steht fest, also können wir nur an der Zeit drehen. Je länger die Bremsung dauert, umso geringer ist die Beschleunigung. Genau das machen Sicherheitssysteme: sie verzögern die Bremsung.

Die Zeit zur Bremsung ist von der Strecke abhängig, über die gebremst wird:
s = a/2 * t^2; mit a = v / t ergibt sich: s = v/2 * t und daraus: t = 2s / v

Bei einer Verdoppelung des Bremsweges wird auch die Bremszeit doppelt so lang. Mit doppelter Zeit wird die Verzögerung (negative Beschleunigung) halbiert. Mit halber Verzögerung halbieren sich auch die Kräfte.

Fazit: Durch Knautschzonen und Sicherheitsgurt verlängert sich der Bremsweg der Passagiere und die dabei auftretenden Kräfte verhalten sich umgekehrt proportional. Also: doppelter Bremsweg = halbe Kraft

Die Sicherheitssysteme sollen den Weg der Verzögerung verlängern.
Je grösser der Weg desto besser. Setze die Knautschzone als Länge s in deiner Formel ein.
Je grösser s, desto kleiner wird a und umgekehrt.

Danke, aber das habe ich ja versucht und bei mir wird a größer!

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@Ohhhlivia

Ich denke dich verwirrt das Minuszeichen.
In diesem Fall heisst dies nur, dass es sich um eine negative Beschleunigung handelt (Verzögerung).
Der Betrag der Beschleunigung ist entscheidend.
-10m/s^2 ist eine grössere Beschleunigung als -5m/s^2

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