Baurecht im Havelland Aussenbereich?
Hallo alle miteinander..... meine frage ist folgende: Mein Lebensgefährte hat sich im Havelland ein Erholungsgrundstück gekauft. Auf diesem befindet sich ein maroder nicht zu erhaltender Bungalow. Diesen, würde er gern mit einem neuen Holzhaus/ Ferienhaus (50 m²) ersetzen wollen. Das alte Teil ist wirklich grottig allein die Toilette ist ausserhalb des Hauses, die Stromanlage ist in einem desolaten Zustand und....und....und. Das Grundstück liegt im Aussenbereich. Jeder zweite baut dort an oder um angeblich mit Genehmigung. Mein Lebensgefährte will morgen einen Bauvorantrag stellen. Haben wir aussicht auf positive Genehmigung? oder müssen wir tatsächlich einen RA hinzuziehen? Liebe grüsse und Dank im voraus von mir bzw. uns
2 Antworten
Bei außenliegender Bebauung würde ich sehr umsichtig vorgehen, sonst wirds teuer. Das kenne ich aus eigener Erfahrung (Hessen).
Ein Rechtsanwalt ist nicht die erste Wahl, den brauchst Du später, wenn es vor das Verwaltungsgericht geht.
Erst Mal selbst beim Bauamt vorstellig werden und fragen, wie der Stand ist:
Flächennutzungsplan? Ausgewiesenes Bauland?
Welche Bebauung erlaubt? Größe? Einfriedung (Zaun)? usw.
Dann einen Architekten hinzuziehen, der die Anträge macht. Klingt nach teuer, ist es aber meist nicht, aber dringend zu empfehlen!
Nicht unbedingt, wenn ihr wisst, wie der Status Eures Grundstücks und der Flächennutzungsplan ist.
Aber ich habe erlebt, wie außenliegend fleißig gebaut wurde, einer machte die Regeln weiter als der andere und nach 30-50 Jahren kamen die Abrißverfügungen für das Wochenendhausgebiet.
Das ist schlimmer als einen steinigen Weg zu gehen, an dessen Ende die Rechtssicherheit steht, aufgrund der Ihr investieren könnt.
Ich kenne das Baurecht des Landes Brandenburg nicht, aber eine "Datsche" von 50 m2 sollte wohl kein Problem darstellen.
Für die Bauvoranfrage bei der Gemeinde braucht Ihr keinen Anwalt.
Klingt nach einem steinigen weg :(