Baurecht im Havelland Aussenbereich?

2 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei außenliegender Bebauung würde ich sehr umsichtig vorgehen, sonst wirds teuer. Das kenne ich aus eigener Erfahrung (Hessen).

Ein Rechtsanwalt ist nicht die erste Wahl, den brauchst Du später, wenn es vor das Verwaltungsgericht geht.

Erst Mal selbst beim Bauamt vorstellig werden und fragen, wie der Stand ist:

Flächennutzungsplan? Ausgewiesenes Bauland?

Welche Bebauung erlaubt? Größe? Einfriedung (Zaun)? usw.

Dann einen Architekten hinzuziehen, der die Anträge macht. Klingt nach teuer, ist es aber meist nicht, aber dringend zu empfehlen!


Dusty01 
Beitragsersteller
 15.02.2017, 18:05

Klingt nach einem steinigen weg :(

TheoBN  15.02.2017, 18:17
@Dusty01

Nicht unbedingt, wenn ihr wisst, wie der Status Eures Grundstücks und der Flächennutzungsplan ist.

Aber ich habe erlebt, wie außenliegend fleißig gebaut wurde, einer machte die Regeln weiter als der andere und nach 30-50 Jahren kamen die Abrißverfügungen für das Wochenendhausgebiet.

Das ist schlimmer als einen steinigen Weg zu gehen, an dessen Ende die Rechtssicherheit steht, aufgrund der Ihr investieren könnt. 

Ich kenne das Baurecht des Landes Brandenburg nicht, aber eine "Datsche" von 50 m2 sollte wohl kein Problem darstellen.

Für die Bauvoranfrage bei der Gemeinde braucht Ihr keinen Anwalt.


Dusty01 
Beitragsersteller
 15.02.2017, 18:04

gild das auch für den Aussenbereich?

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