mirko9797 am 30.09.2009 um 16:23 Uhr
Er ist immer so aufgeregt und lebhaft bei andren Hunden. Deshlab möchte ich ihn kastrieren lassen da er manchmal einfach zu wild ist oder einfach nicht hört. Er beisst aber nicht!
ERstmal mit chemischer Kastration versuchen. Es ist nicht gesagt, daß ein Rüde durch Kastration ruhiger wird.

Hallo, es KANN sein, dass er durch die Hormonumstellung ruhiger wird, aber eine Garantie hast du nicht. Ehrlich gesagt, eine Kastration, nur um eine Verhaltensänderung zu erreichen, würde ich überdenken. Es handelt sich dabei um einen massiven Eingriff (wobei ich nicht grundsätzlich gegen Kastration bei Nicht-Zuchttieren bin, denn leider gibt es viel zu viele Uuups-Würfe auf der Welt). Die meisten Probleme kann man auch durch Erziehung wegbekommen. Hundekontakte an der Leine halte ich z.B. nicht für empfehlenswert, da die Hunde dann nicht ungehindert kommunizieren können. Also wenn, dann nur ohne Leine, vielleicht gibt es irgendwo abgegrenztes Auslaufgebiet. Manche Hunde spielen einfach wild, vielleicht findest du ja andere, mit denen er klar kommt (ich hab die Erfahrung gemacht, dass besonders Golden Retriever-Rüden recht ordentlich zur Sache gehen, was meinen beiden übrigens viel Spaß macht, weil sie auch gerne 'ruppig' raufen). Übrigens, manche Tierheime verlangen auch Kastration bzw. nehmen sie selber vor (unsere TH-Hündin haben wir bereits kastriert bekommen), wobei ich nicht weiß, inwieweit man dazu wirklich verpflichtet werden kann. Gruß, Kerstin

lass dem hund einen kastrationschip einsten und schau wie er wirkt. er hält ca. ein halbes jahr an und dann kannst du sehen, ob eine kastration überhaupt eine positive wirkung hat. wenn die op gemacht ist, ist es zu spät.

Vielleicht braucht Dein Hund einfach mehr Kontakt zu anderen Hunden? Wenn ein Hund spielt, sollte man ihn nicht bremsen und mit unnützen Kommandos traktieren. Da ist gutes Timing von Dir gefragt. Lass ihm ein bischen Freiraum und geh ihm nicht gleich ans beste Stück! Er ist jung und hat Temperament....von Beissereien lese ich hier nix und das wäre für mich das einzige Argument in diesem Zusammenhang.
mirko9797 am 30. September 2009 16:50 Kontakt zu anderen Hunden hat er. Nur ohne Leine is nicht, ausser auf sicheren Gelände. Mit 10 Monaten und null Erziehung aus dem Tierheim geholt. Grundkomandos funktionieren langsam auch in Anwesendheit anderer Hunde, oder auf dem Hundeplatz. Dauert halt seine Zeit. TRotzdem Danke, weil ich mir das schon gedacht hab.

Also ich habe meinen nicht kastrieren lassen, weil ich das als Hund wohl selbst nicht wollte. Er ist durch beste Erziehung immer ruhig geblieben.

Der ist noch recht jung. Wenn es unbedingt sein muss - tue es - aber ich sehe bei Hunden nicht unbedingt die Veranlassung, wenn sie nicht ewig frei rumlaufen und die Hündinnen schubsen;-)

Kastrationen können schon helfen. Es gibt aber keine Garantie dass Dein Hund ruhiger wird. Übrigens, Kastration ist aktiver Tierschutz. Es verhindert ausserdem Hodenkrebs beim Rüden. Es ist ein kleiner Eingriff der aber leider unter Vollnarkose stattfindet. Im Übrigen ist nicht das Kastrieren Tierquälerei- sondern dass unkastrierte Rüden von läufigen Hündinnen ferngehalten werden- dass ist Tierquälerei. Ein Rüde vermisst seine Eier nicht- wie hier manchmal an Blödsinn erzählt wird. Ich bin im Tierschutz und kenne viele kastrierte Rüden und auch Hündinnen. Es gab nie Probleme.
fischerhundefan am 1. Oktober 2009 12:20 Du bekommst mal ein ganz fettes DDH für Deine fundierte Antwort!!!!!!! bei Kastration scheiden sich ja immer die Geister^^
James131 am 2. Oktober 2009 01:37 Wie kommst auf Tierschutz mit welcher Begruendung? Welcher Ausnahmetatbestend ist da gegeben .... Kastration als Erziehung? Doch, ews wird massiv in den Hormonhaushalt der Tiere eingegriffen und da es KEINE medizinische Indikation gibt, waere eine Kastration ein Verstoss gegen das Deutsche Tierschutzrecht ....
Katrin270182 am 2. Oktober 2009 10:48 Kastration zur Verhinderung der Fortpflanzung ist die Begründung- weil manche Leute nämlich nicht auf ihre Hunde aufpassen können.
Lies das Tierschutzgesetz nochmal genau. § 6 (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
Insbesondere bitte Absatz 5 lesen.
Du unterstellst gerade sämtlichen Tierheimen und Tierschützern die Tierquälerei- bist Du Dir darüber bewusst??? Alle Tiere die ins Tierheim kommen werden dort kastriert- egal ob Männlein oder Weiblein. Also, wenn man keine Ahnung vom Tierschutzgesetz und Tiermedizin hat, sollte man sich doch besser aus solchen Diskussionen raushalten.
fischerhundefan am 3. Oktober 2009 14:05 Fettes DH für Dich Katrin! James131 als Experte für alles ^^ hat in Sachen Kastration sein Fachgebiet gefunden...
ps. sagt uns dass jetzt was über Männer?! gackerkicherkreischundlach
James131 am 4. Oktober 2009 13:28 Ich kann es lesen, nur sehe ich keine Begruendung fuer Deine Forderung.
Wenn Du Dich wie ueblich auf unkontrollierte Vermehrung berufst, dann frage ich mich warum sich Hunde im Tierheim unkontrolliert vermehren koennen? Denn es geht dabei auch um die Halter. Dann ist aus dem Gesetz ersichtlich, dass der leichtest moegliche Eingriff zu waehlen ist, dies ist auch aus medizienischer Sicht eben NICHT die Kastration.
Dann behautest Du ALLE Tierheime wuerden sinnlost kastrieren. Auch dass stimmt nicht. Es gibt etliche Amtstieraerzte und Ministerien, die dem sehr wohl Einhalt geboten haben
Wenn Du also was behauptest, dann solltest auch das notwendige Hintergrundwissen haben. Im uebrigen schreibt selbst der Deutsche Tierschutzbund, dass die Kastrationen im EINZELFALL erfolgen, andere Tierschutzorganisationen weisen ausdruecklich darauf hin, dass das Deutsche Tierschutzgesetz NICHT gilt und dass eben auch in das netuerliche Ssozailverhalten der Tiere eingegriffen wird. Schade, wenn Frau mit Behauptungen etwas allein steht ........
Katrin270182 am 5. Oktober 2009 10:40 Ich diskutiere mit Dir nicht mehr weil Du die Tatsachen verdrehst. Ich habe nicht geschrieben dass Tierheime sinnlos kastrieren. Keine Kastration ist sinnlos. Wenn Du Zustände wie in den östlichen und südlichen Ländern haben willst- dann bist Du Weiss Gott KEIN Tierfreund. Und ich bin im Tierschutz und ich sage Dir dass es in den Tierheimen KEINE unkontrollierte Fortpflanzung gibt. Wie kommst Du auf so einen Schwachsinn??? Die Leute tun alles für die Tiere. Und alle jawohl ALLE Tierschutzvereine kastrieren die Tiere. Und das ist die Begründung. Würd es das nicht geben- würden die Zustände hier sein wie im Ausland. Es würde Strassentiere geben und Tötungsstationen. Wenn Du das Befürwortest, bist Du KEIN Tierfreund.
[...] wer sagt denn, daß ohne kastration hier zustände wie in den östlichen und südlichen ländern herrschen würden? damit solche zustände entstehen können, muß auch die einstellung zum tier der dortigen entsprechen und das tut sie hier schon lange nimmer.
sicher, es gibt genug [...], die der meinung sind, man müsse seine hündin einmal decken lassen und nur einmal welpen haben, aber genau jene, werden sich eben niemals einen kastrierten hund holen, geschweige denn ihren hund kastrieren lassen.
die meisten kastrierten tiere, die nicht aus dem tierschutz stammen, wurden kastriert, weil probleme anderer art vorlagen, mit der hoffnung, das verhalten des tieres würde sich nach der kastration ändern.
und so allgemein dahin zu sagen, daß rüden gequält würden, wenn sie nicht kastriert sind und einer läufigen hündin begegnen, bzw,. deren duft ind er nase haben, ist schlichtweg falsch. die reaktion eines unkastrierten rüden auf eine läufige hündin hängt ganz alleine mit der erziehung des hundes und der bindung zum besitzer zusammen.
in der natur vermehrt sich auch nicht jedes noch fruchtbare tier, wie es gerade lustig ist. gerade in rudel und herden gibt es da bestimmte regeln und vorraussetzungen für.
kastration ist nur dann aktiver tierschutz, wenn es viel zu viele tiere gibt. da dies aber in D im grunde eigentlich nicht wirklich der fall ist, trägt die kastration hier befindlicher tiere eigentlich nicht dazu bei die tierheime leerer zu bekommen. die deutschen tierheime werden zu einem riesigen teil mit ausländischen hunden besetzt. woraus man wohl schließen kann, daß es gar nicht sooo viele herrenlose hunde in D geben kann. bei katzen mag dies zwar anders aussehen, aber hier geht es ja um hunde. wenn ich mir anschaue, welche wirklich aus D stammenden hunde im tierheim sitzen, dann sind dies fast alles entweder listenhunde, alte hunde, hunde welche aus finanziellen oder familiären gründen abgegeben wurden,..... welpne hat es dort recht selten, die meisten welpen in deutschen tierheimen stammen aus dem ausland.
also bitte, wo liegt bei diesen grundvorraussetzungen der tierschutzgedanke für das generelle kastrieren aller tiere?
un zu guter letzt Kastration ist KEINE vorsorge gegen krebs. klar kann ein hund keinen krebs an einem entfernten organ mehr bekommen, dafür verschiebt sich die problematik in anderer richtung. also laß bitte dieses argument, welches keines ist aus der aufzählung heraus.

Hallo, Du bist anscheinend noch sehr jung (12,5 J.) Du solltest Dir eine Hundeschule suchen und dort mit Deinem Hund Eure Freizeit verbringen! Du lernst dort die "Hundesprache" und auch deinen Hund einzuschätzen und Dein Hund lernt den Umgang mit anderen Hunden. Ob eine Kastration oder der KastrationChip in Frage käme, sollten Deine Eltern mal mit dem Tierarzt besprechen, dass darfst Du eh nicht entscheiden.
daß dein hunjd aufgeregt ist, wenn er andere hunde sieht, würde ich sagen, gehört zu seinem wesen/charakter. eine kastration aus diesem grund halte ich für tierquälerei!
daß er nicht hört, liegt an mangelnder erziehung und bindung und nicht daran ob er kastriert ist doer nicht.
sucht euch eine gute hundeschule und arbeitet mit ihm, davon habt ihr auch auf anderen gebieten etwas.

Von der Wirkung einer Kastration hast aber keine Ahnung und wann das Deutsche Tierschutzgesetz dies erlaubt auch nicht.
Eine Kastration ist ein wesentlicher Eingriff, der KEINE Ausbildung oder Erziehung ersetzt. Du greifst in das natuerliche Sozialverhalten des Hundes ein ohne zu wissen, was auf Dich zu kommt. Dazu kommt, dass Dir noch einige sehr Wahrscheinlich eintretende gesundheitliche Probleme mit einfaengst und eine danach erfolgende Ausbildung des Hundes erheblich verklaengert und erschwert wird.
Ich wuerd eine Kastration anraten .... nur nicht beim Hund, weil der macht nur, was Du zulaesst
fischerhundefan am 1. Oktober 2009 10:59 Kluge Antwort für einen 12jährigen... wirklich!
kopfschüttel
James131 am 2. Oktober 2009 01:35 Komisch als Tierschuetzer und der mit Ahnung weisst Du ja, dass 12jaehrige gar nicht Hundehalter sein duerfen kopfschuettel und was eine Kastration ausloest .... nun ... zeigst immer wieder, wie Dich damit auskennst ... nix Wille mal Wissen zu bekommen aber Toene spucken kopfschuettel
Im uebrigen, wer bei Menschen fragt, der sollte auch mit den Antworten klar kommen ... wenn nicht, dann macht nic was falsch
ich würde von einer Kastration abraten vielleicht ein bisschen mehr Konsequent sein mit dem Hund dann geht es auch besser ! ich hab ein Mini Yorki und eine Deutsche Dogge kastrieren lassen die sind beide nach der Kastration nicht ruhiger geworden sondern mit der Erziehung und Konsequenz

ich habs bei meinem Terrier machen lassen, wesentlich ruhiger wurde er dadurch nicht, aber dicker.Ich würde es ehrlich gesagt nicht mehr tun !
Sehr gute Entscheidung es nicht mehr machen zu lassen!

manche hunde sind halt lebhaft so wie meiner aber deswegen kastrier ich ihn ja auch nicht im gegenteil deswegen können hunde eingehen

Ja, das hilft, weil dadurch keine Konkurrenz ggü anderen Rüden besteht!
James131 am 1. Oktober 2009 02:30 Unfug
Das sollte aber nicht der Grund für eine Kastration sein!Wenn er älter ist,wird er sowieso ruhiger.Meine Hündin war fast bis zu ihrem 4.Lebensjahr auch ein absoluter Wirbelwind (manchmal echt anstrengend),aber dafür ist sie jetzt ein absolut fröhlicher,freundlicher und liebenswerter Geselle.Eine Kastration hat auch Nebenwirkungen!!Frag doch mal den Tierarzt.Garantiert wird dein Wuffi bald ruhiger!!!Wenn du ihm zur Belohnung,wenn er hört Leckerli gibst bekommst du`s auch in Griff
Ich habe meinen Rüden mit vier Jahren kastrieren lassen und konnte keine Wesensveränderung feststellen. Allerdings hatte er danach erhebliche Gewichtsprobleme. LG
er ist doch erst 4j. und will noch viel spielen! wenn er nicht bösartig auf andere reagiert, dann sei froh, wenn er noch gern tobt, ruhig werden sie im alter ganz von selbst! kastration ist nicht immer ein allheilmittel!
erwachsene Hund spielen sehr selten! Meistens ist das Rangeln und Machtgehabe. Kein Spielen!
Er wird ruhiger, aber auch dicker. Du musst also unbedingt aufs Fressen achten, d.h. weniger Fressen geben. Also hat er Hunger. Er wird alles fressen, was auf dem Weg liegt. Nun musst Du entscheiden, unruhiger Hund oder eine Fressmaschine.

Hi ich hoffe das hilft dir : http://freenet-homepage.de/sindern/ruede.html

meist JA! dauert natürlich bis die hormone restlich abgebaut sind aber dannach meist ja! wie gesagt meist!was für ne rasse denn?
mirko9797 am 30. September 2009 16:27 Mischling - Schäferhund Labrador

er wird wieder ruhiger,aber mein hund wurde dann dicker.
Sie werden ruhiger, wweil das Triebverhalten gehemmt wird. ich würds auf jeden Fall machen!
so einfach ist das nicht