Frage von BellAnna89, 112

Wie sag ich es der Nachbarin, sie schreit immer ihren Hund an?

Der Hund meiner Nachbarin ist, wie Frauchen, etwas ängstlich, und bellt darum oft. Das wäre nur halb so schlimm, wenn Frauchen nicht noch viel lauter und länger zurück bellen würde: “HÖÖÖR AUF, WAS SOLL DAS? Wenn du nicht ruhig bist, musst du wieder REEEIIN!“ usw. Wenn sie mal aufhören würde, den Hund in seinem Gebell zu bestätigen, würde der Hund ja vllt sogar viel seltener bellen, eigentlich ist er nämlich ein ganz lieber.

Mein Baby (das übrigens nicht halb so viel schreit wie der Hund bellt) wacht auch auf davon und macht einen sehr verwirrten Eindruck, weil das Geschrei so ...böse klingt.

Wie spreche ich das Thema an? Sie ist ja so verbittert, wie geht man damit um?

Übrigens nein, an den Vermieter kann ich mich nicht wenden, es sind Eigentumswohnungen, und eine Anzeige wäre übertrieben, denn DER HUND bellt ja nicht sooo viel.

Ich denke darüber nach, ihr die GU Klickerbox zu schenken bzw einfach vor die Tür zu legen, oder wäre das frech?

Hoffentlich habt ihr gute Ideen! DANKE

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buddhishi, 76

Hallo BellAnn89,

ich möchte zunächst sagen, dass ich es toll finde, wie Du mit dem Thema umgehst :)

Da die Menschen sich ungern belehren lassen, wie Du weißt, und sie mit der GU Klickerbox auch nicht unbedingt ihr 'Zurückbellen' ablegen würde, würde ich folgendermaßen vorgehen:

Erzähle ihr doch einfach von einer Bekannten (muß ja nicht real sein), die früher auch dachte, dass es gut wäre, ihren Hund anzuschreien, wenn er bellt, dann aber in einer Hundeschule den Trick gelernt hat, dass es besser ist, dem Hund Sicherheit zu vermitteln und ruhig zu bleiben, wenn er bellt.

Wenn Du Glück hast, hast Du damit gleich 'zwei Fliegen mit einer Klappe' geschafft ;-) Und Dein Baby kann auch wieder besser schlafen :0.

Viel Erfolg

PS: Falls Du noch Fragen hast, schicke mir gerne einen Kommentar.

Kommentar von BellAnna89 ,

Gut, und wie vermittelt man Sicherheit? Ich meine, wie erklärt man das einem unsicheren Menschen? Mich bellt er fast gar nicht mehr an, weil ich mich immer weggedreht habe wenn er das gemacht hat und erst wieder ihm zugewendet, wenn er ruhig war, dann wurde es weniger. Hatte gehofft, die sieht das und 'lernt'. 

Kommentar von Buddhishi ,

Danke für Deinen Kommentar. Nein, für Abgucken scheint die Dame nicht geeignet zu sein. Die Sicherheit vermittelt ihr in dem Fall eigentlich ihr Hund, denn ihm zuliebe muß sie sich dann sicherer verhalten und lernt es somit indirekt, ohne dass Du ihr etwas beibringen mußt und sie überhaupt etwas davon merkt. LG

Antwort
von adventuredog, 36

Ich würde sie auch direkt ansprechen und ihr höflich mitteilen, dass es für ein Baby nicht gesund ist, häufig so derb aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Vielleicht weiß sie gar nicht, dass man sie so laut und deutlich hört und dieses eben stört - vor allem den Schlaf des Kleinen?!

Bleibt sie stur oder reagiert sie unangemessen, würde ich mir ein Türschild basteln mit einem Zitata zu Thema, so wie diesen hier beispielsweise

Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß, und die Geduld gibt Ruhe.

(H. Hesse)


und dieses sichtbar und gut lesbar - für sie - aufhängen.

Kommentar von BellAnna89 ,

Das ist lustig, leider läuft sie nicht an meiner Tür vorbei. 

Kommentar von adventuredog ,

leider läuft sie nicht an meiner Tür vorbei.

schade :-(

naja wer weiß ob es was gebracht hätte - lesen und verstehen sind ja bekanntlich 2 Paar Schuhe  ;-)

Antwort
von Fuchsma, 45

Da kannst du garnichts machen. Wenn der Hund nicht pausenlos bellt und Frauchen auch nicht pausenlos brüllt, hast du rechtlich überhaupt keine Handhabe. Auch dass sie den Hund anbrüllt, ist rechtlich völlig okay.

Du kannst dich beschweren und sagen dass dein Kind dadurch aufwacht. Alles andere sieht sie bestimmt als Übergriff. Manche Leute halten sich Hunde eben nicht um damit zu arbeiten.

Antwort
von Wiesel1978, 44

Aber Dein Nick hat nun nichts mit der Frage zu tun @BELLanna ;)))
Sorry, der musste sein ;) Du kannst auch vorsichtig das Gespräch suchen, wie sie es besser machen kann. "Wie lange üben sie schon, dass der Hund das bellen unterlässt? Versuchen sie dich mal das und das"

Kommentar von BellAnna89 ,

Haha :-D nein ;-)

Antwort
von Blacksnow87, 44

Ich würd einfach ganz normal fragen ob das nicht ein wenig leiser geht...

Antwort
von BlickAufsMeer, 49

Deine Nachbarin sollte den Hund schnellstens abgeben !

Sie hat anscheinend keinerlei Ahnung von Hunden und deren Richtiger Erziehung !!!

Denn nur SIE ist der Grund, warum der Hund so oft Bellt ! Das macht er, weil sein Frauchen keine Rudelführerin für ihn ist.

Kommentar von BellAnna89 ,

Das kannste aber ner 65jährigen Witwe nicht sagen. Sie weiß es nicht besser klar, aber leider muss man ja keinen Hundeführerschein machen.

Kommentar von Wiesel1978 ,

Das der Vorschlag, einen Menschen dazu zu bringen, weil diese Person Inkompetenz ist nicht wirklich umsetzbar (auch wenn es der richtige Weg wäre) - also Antwort verfehlt. Ich find den Gedanken mit der Klickerbox klasse, vllt lernt die Dame ja was ;)

Kommentar von BlickAufsMeer ,

Das mit dem Hundeführerschein ist ja mal eine klasse Idee :o :D Leider gibt es sowas nicht :( Da wäre so vielen Hunden mit auf der welt geholfen. Vlt kannst du der dame den Vorschlag machen einen Hundetrainer um rat zu fragen?

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