Frage von ginalemke, 239

Welpe beißt und dreht total frei wenn er nicht das geschieht was er möchte?

Hallo! :) Ich habe einen 13 Wochen jungen Beagle. Ein sehr verspielter und freundlicher Hund. Jedoch gibt es da ein Problem.. Wenn ich mit dem kleinen Gassi gehe ist es als hätte ich einen Staubsauger an der Leine, sage gefühlte 1000 mal "Nein!" und irgendwann kommt es zu dem Punkt wo er wirklich aggressives Verhalten zeigt, weil er z. B. nicht zu einer Banane die auf dem Weg liegt oder sonstigen Müll nicht darf. Er dreht total frei, reagiert nicht mehr auf Sitz, will beißen, knurrt und lässt sich dann auch nicht so schnell runterbringen.. Freue mich auf eure Antworten! 😊

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 57

Auch ich bin der Meinung, daß Dein Hund absolut nicht weiß, was Nein oder Sitz bedeutet. Das kann ein Hund in dem Alter noch gar nicht. Klar befolgt er es, wenn keine Ablenkung da ist. Aber das macht er nur, weil er weiß, daß er eine Belohnung bekommt. Das ist auch vollkommen normal und gut so.

Dein Hund ist 4 Monate alt. Richte Dich darauf ein, daß er in den nächsten 5 - 8 Monaten verstärkt an Gedächtnisverlußt leiden wird, denn dann kommt die Pubertät. ;-)

Du kannst und solltest daher nicht davon ausgehen, daß Dein Hund jetzt ein Kommando gelernt hat und dies dann auf Lebenszeit befolgen wird.

Das erreichst Du nur durch ständige Wiederholung, Training und Konsequenz (nicht durch Gewalt!).

Der Beagle ist zwar ein süßer Hund, aber erziehungsmäßig alles andere als einfach. Er ist ein kleiner Dickschädel, der es hervorragend versteht, seine Menschen um den Finger zu wickeln. ;-)

Suche Dir eine gute, gewaltfrei arbeitende Hundeschule, die Euch im nächsten Jahr seiner Entwicklung begleiten wird.

Und mach Dir schonmal Gedanken, wie Du Deinen Hund zukünftig sinnvoll und artgerecht beschäftigen möchtest. Sucharbeit jeglicher Art (Fährten, Mantrailing, Zielobjektsuche etc) wird vom Beagle sehr gerne angenommen. Die gemeinsame Arbeit stärkt auch die Bindung zu Dir.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 28

So jetzt hast du ja schon einige Antworten bekommen.

Und ehrlich gesagt ich musste schmunzeln bei deiner Frage.

***sage gefühlte 1000 mal "Nein!"***

Vermutlich hast du so oft nein gesagt , das der Hund unter starker Ablenkung nicht mehr auf das Kommando regiert. Lass mich raten du hast den Hund jetzt 4-5 Wochen , und nutzt das Kommando jetzt schon ab.

Nein als Abbruch Signal ist meines Erachtens total nutzlos weil du so oft sagst. Deswegen benutze ich viele englische Kommandos oder Sachen die man im Alltag nicht oft sagt, wie "lass es" "no" oder "wehe"
Sit, down, Seite Right oder left.

Fragt mich mein Partner der gerade auf den Weg zur Küche ist , ob er mir was zu trinken mitbringen soll. Und ich antworte "nein" und mein Hund sie anwesend, hört er das und verknüpft das nicht mit der Situation.

Deswegen muss man immer aufpassen was man in Gegenwart des Hundes sagt. Meiner ist da sehr genau wenn es um erlernte Kommandos geht.

Unterhalte ich mich mit meiner Familie im Wohnzimmer und es fällt der Name Baily (so heißt meiner) kommt er angeflitzt und starrt mir in die Augen. Der Name wurde bei mir als Blickkontakt antrainiert.

So nun zum eigentlichen Problem.

***Er dreht total frei, reagiert nicht mehr auf Sitz, will beißen, knurrt und lässt sich dann auch nicht so schnell runterbringen..***

Dein Hund ist frustriert, verunsichert und da kommt es zu Übersprungshandlungen.

Ich hatte das selbe Problem nur in anderen Situationen. Beispiel mein Hund wollte an der Leine rechts schnuppert ich wollte aber links um die Kurve gehen. Oder wir haben andere Hunde an der Leine getroffen. Leinenkontakt ein Nogo. Und das müsste meiner auch erst lernen.

Zack ist meiner sofort frustriert, hat gebellt in die Leine gebissen mich angesprungen.

Eine Übersprungshandlung vom Feinsten. Wenn du dann wie ein Irrer auf den Hund einwirkst und brüllst nein , beugst dich runter oder willst den Hund permanent davon abhalten. Frustriert und verunsichert das den Hund nur noch mehr. Wenn du dann den Hund noch mit Kommandos wie nein oder Sitz ankommst und den Hund vollbrabbelst, weiß der garnichts mehr. Ein Hund unter Stress lernt rein garnichts, außer das der Halter für den völlig Unglaubwürdig ist.
Was du machen musst, ist Impulskontrolle steigern und Frustrationstolleranz üben. Ein richtig klasse Buch ist (siehe Foto)

Was du machen musst ist absolut cool bleiben. Das ist nicht einfach ich war oft kurz vorm explodieren , weil mein Hund so dermaßen ausgerastet ist.

Ich habe meinen Hund ignoriert, nicht angeguckt und bin einfach stehen geblieben. 1 vergeht 2 Minuten vergehen, 3 Minuten vergehen . Huch Hund hört auf mit dem Blödsinn. Und Zack wurde er gelobt und hat Aufmerksamkeit bekommen.

Dann wollten wir weiter gehen in der 4 Minute. Und das gleiche Spielchen bin vorne.
Ich glaube das längste waren 40 min, bis mein Hund gemerkt hat , mit diesem Verhalten kommt er absolut nicht weiter. Am schlimmsten waren die Situation, wo dich dann noch Leute anlabern und dir Vorwürfe machen, wegen deiner Erziehung oder sie sagen "was ist denn das für ein verrückter überzogener Hund"

Da musst du darüber stehen...

Jetzt liegt es an dir, wer hält länger durch. Hunde können sehr sehr sehr sehr ausdauernd sein. Das habe ich an meinem gemerkt und es gab auch Momente wo ich absolut verzweifelt war. Aber mit Konsequenz und Ruhe bekommst du das hin. Das wird nicht in eine paar Tagen der Fall sein oder Wochen. Ich habe Monate gebraucht bis mein Hund entspannt an der Leine läuft ohne so auszuticken.

Wenn dein Hund draußen wie ein Staubsauger ist, musst du immer das Verhalten umlenken, so das es sich lohnt für ihn.

Einfach nein zu sagen ohne Erfolg oder Bestätigung , frustriert ebenso. Mach Tausch Geschäfte. Und Lauf vorrausschauend, lass dich nicht auf Gespräche ein, spiele nicht mit dem Handy. Die Zeit draußen sollten voll und ganz deinem Hund gewidmet sein. Eine Sekunde unachtsam der Hund frisst etwas und Zack hat er wieder ein Erfolgserlebnis, und du wirst wieder Wochen im Training zurück geworfen.

Wenn du nicht weißt wie du mit deinem Hund umgehen musst, dann gehe in ein Verein oder Hundeschule oder lass dir einen Trainer nach Hause kommen. Der dir zeigt wie du mit deinem Hund umzugehen hast.

Besorge dir das Buch, das ist super interessant auch, das du verstehst mit wieviel reizen unsere Vierbeiner im Alltag konfrontiert werden und sie lernen müssen  damit um zugehen.

Viele Erfolg 🍀

Kommentar von Einafets2808 ,

Auweia das Buch ist völlig eingestaubt 🙈🙈🙈😂 weil ich es länger nicht benutzt habe. 😂

Antwort
von Goodnight, 44

Der Welpe ist 13 Wochen alt, was erwartest du?  Je mehr du eingreifst und ihn an der Leine und mit Worten abhalten willst umso mehr wird der Welpe irritierter und verzweifelt an dir.

Was macht es, wenn ein Welpe an einer Bananenschale riecht und die kurz knatscht? Welpen wie Menschenkinder tasten alles mit dem Mund ab. 

Wenn du ständig eingreifst, erreichst du nur, dass der Welpe alles schluckt. So wird er schnell ein Allesfresser.

Welpen lenkt man mit Spiel ab oder bietet einen Tausch an.

Welpen lenkt man mit Gefühl und Verständnis. Mit Drill, den er nicht versteht, bekommst du keinen Welpen erzogen. Das stört das vertrauen auf immer und ewig.

Der Welpe sollte so wenig wie möglich an der Leine laufen. Stelle in auf den Boden und geh stets vorwärts. Nicht stehen bleiben ausser der Kleine darf mit einem Hund Spielen oder jemanden begrüssen.

Wenn du sicher bist, dass er dir nicht folgt holst du ihn wortlos.

Wenn du dich bückst und am Boden intensiv etwas suchst ist der Kleine meist ganz schnell bei dir und sucht mit.

Dein Welpe muss die Welt erkunden und du solltest ihm dabei helfen, nicht massregeln.

Antwort
von Viowow, 91

es ist ein Baby. woher soll er wissen , was "nein" bedeutet? wie hast du es ihm beigebracht?
such dir einen kompetenten trainer, der gewaltfrei arbeitet. wenn dein kleiner in die pupertät kommt, ist eine bananenschale sonst dein kleinstes problem.
mal abgesehen davon: mit einem welpen geht man nur ganz kurz gassi und natürlich muss er alles untersuchen, beriechen etc. das ist wie zeitung lesen.

Antwort
von Andreaslpz, 114

Auch wenn nicht alle meiner Meinung sind, ich finde eine Welpenschule sowohl für den Hund als auch für den Besitzer immer wieder wichtig

Kommentar von ginalemke ,

Wir haben schon eine Welpenschule, dort können aber erst Welpen ab der 16. Lebenswoche hin und wir mussten ziemlich lange warte wg. einer Versicherung

Kommentar von Jekanadar ,

Das ist aber sehr unüblich.

Kommentar von Andreaslpz ,

was hat die Welpenschule mit einer Versicherung zutun? 

Kommentar von MiraAnui ,

viele Hundeschule wollen eine Versicherung.. was auch logisch ist, falls was passiert

Kommentar von friesennarr ,

Es gibt auch Trainer die zu dir kommen, dann brauchst du nicht auf die Hundeschule zu warten.

Kommentar von Goodnight ,

Mit 16 Wochen sind  die Welpenspielstunden vorbei!

Kommentar von xttenere ,

Bin absolut Deiner Meinung. Meist werden de Kleinen aber erst ab der 16. Woche genommen, damit sie sich Zu Hause erst mal einleben können

Antwort
von silberwald, 85

Auch wenn das manche nicht hören wollen. Ein Beagle ist ein Jagdhund mit ausgeprägtem Wesen. Als "Haushund" nicht geeignet. Der muss jagdlich geführt werden und/oder entsprechend behandelt werden.

Ich empfehle da eine "Jagdhundeschule", wo ihm klare Kommandos beigebracht werden, auf die er zu hören hat. Auch als Halter muss man sich entsprechend verhalten und dem Hund klar zeigen dass man selbst das Alpha Tier ist. Verhätschelungen kann man bei z.B. Retrievern machen, die sind so.

Wenn man verweichlicht agiert checkt der Hund das sofort und macht was er will.

Alles schon gesehen bei den sogenannten "Modehunden" wie Beagle, Terrier, Weimermanern oder Hütehunden (die was zum Hüten brauchen oder tägliches "Gasgeben").

Kommentar von Nellina ,

mein Hund ist auch ein Jagdhund und hoert sofort auf meine Kommandos. Wie schon beschrieben, muss man sich durchsetzen koennen und das geht nur, wenn man bestaendig mit dem Hund arbeitet. Meiner als Welpe dachte auch, dass ich dorthin gehe mit ihr, wo sie will. Dann blieb ich eben stehen wie ein Baum oder aenderte schnurstracks die Richtung. Also sie musste mir folgen nicht ich ihr. Und Blickkontakt ist sehr sehr wichtig, wie hier schon beschrieben.

Kommentar von Isildur ,

Stimmt, weil Retriever ja nie zur Jagd gezüchtet wurden...

Warum muss man beim Jagdhund das "Alphatier" raushängen lasse und unbedingt in eine Jagdhundeschule? Meine Familie hatte mehrere Jagdhunde, bei keinem davon musste man in eine spezielle Hundeschule und keinem musste ich je zeigen dass ich das "Alphatier" bin. DIe liefen trotzdem problemlos als "Haushund" mit. Lediglich der Rauhaardackel wurde jagdlich geführt.

Kommentar von Viowow ,

😂hund ist hund. sicher braucht der eine mehr auslastung als der andere, aber die aussage "verhätscheln kann man bei retrievern machen" ist ja wohl mal.mehr als lächerlich🙈retriever sind jagthunde. und mit denen muss man ebenso wenig in eine "jagthundeschule" wie mit nem beagle. man muss als mensch auch nicht das "alphatier" raushängen lassen. hunde sind doch nicht blöd.. und jagthunde schon mal gar nicht. man muss "nur" konsequent, liebevoll und einschätzbar sein. damit fährt man am besten....

Kommentar von silberwald ,

Jagd schreibt man mit "d". Und Retriever sind "Wasser-Jagdhunde". Denen fehlt der natürliche Jagdtrieb bzw. die Schärfe die z.B. Bau- oder Schweißhunde zur Nachsuche haben. Der Retriever holt (weil er gerne ins Wasser geht) das "wehrlose" geschossene Federwild und legt es dir ab. Er wird aber nicht auf eine angeschossene Sau gehen.

Und natürlich sind Hunde nicht blöd. Aber sie kapieren sofort wer das Alphatier ist. Und wenn man bei Jagdhunderassen keine Konsequenz zeigt (wie hier in der Frage bei einem Beagle) dann macht der Hund halt was er will und wird selbst zum Alphatier.

Antwort
von MiraAnui, 90

weiß der Hund überhaupt was Nein bedeutet bzw. was er da machen soll?

Es nützt ja nicht 10000mal Nein zu sagen, wenn du ihm nie beigebracht hast was er bei Nein machen soll...

Btw. ist das verhalten von einem welpen normal... meiner rannte ab und an über tische und stühle wenn er abdrehte... da half eine zwangspause auf meinem arm...

Also übt ersmal zu Hause das Kommando Nein und geht vorausschauend spazieren: Ihr müsst alles zu erst sehen und entsprechend agieren.

Ist es immer besser zu agieren anstatt zu reagieren

Kommentar von ginalemke ,

Klar weiß er das, zu Hause reagiert er darauf wenn er etwas lassen soll und draußen auch. Nur an diesem Punkt nicht mehr. Er ist mit seinen 13 Wochen von den Kommandos her schon weit und hört super, außer ab diesem Punkt. Das hat er nicht täglich nur wenn er irgendwas unbedingt in den Mund nehmen möchte, aber nicht darf dann dreht er ab.

Kommentar von MiraAnui ,

100% weiß der Hund nicht was nein, sitz, platz etc sind... das ist auch komplett normal...

Deswegen muss man die KOmmandos mit steigender Ablenkung trainieren.. damit es 100% immer sitzt...

Meine spucken mittlerweile bein Nein oder Pfui Futter wieder aus

Kommentar von xttenere ,

Mit nur 13 Wochen kann das ein Welpe auch noch nicht können !

Kommentar von ginalemke ,

Wenn er nicht wüsste was Sitz, Platz usw. sind würde er es ja normaler weise nicht tun wenn ich es ihm sage. Beagles essen ihr Leben gern und da erwarte ich definitiv noch nicht von ihm das er es bei "Nein" wieder ausspuckt. Ich möchte einfach nur Tipps wie ich ihn in der Situation wieder beruhigen kann ohne das er anfängt zu beißen usw..

Kommentar von xttenere ,

Hab`s Dir weiter unten beschrieben

Kommentar von MiraAnui ,

Indem du solche Situationen vermeidest..

Und nein er weiß nicht 100% Sitz undPlatz ist sonst würde er es machen wenn du es sagst. Und das kann ein Welpe von 13 Wochen auch gar nicht.

Meine konnten richtig Sitz und Platz mit 6-7 Monate. Das bedeutet: solange sitzen zu bleiben bis ich was anderes sage und auch sich auch hinsetzen, legen wenn ich nur was sage ohne das sie mich sehen.

Meine Hunde sind Labbi mixe und Biostaubsauger .__. bis sie Futter wieder ausspruckten dauerte Jahre mit hartem Training...

Kommentar von ginalemke ,

Aber guck mal, er reagiert darauf wenn er jetzt nicht auf 180 ist wenn ich es während dem Gassi gehen sage.. Bei seinem Namen kommt er zu mir gelaufen, bleibt an einer Straße sitzen es läuft alles super. Nur wenn es darum geht etwas zu essen ist echt Ende.. Wie war es denn bei deinem Hund? :/

Oh ja, mein Ex hatte auch einen, mit dem war das ein Kampf.. :D

Kommentar von MiraAnui ,

Meine Hündin wollte und hat alles gefressen was vor die Schnauze kam.. Zigaretten, Steine, Müll, Sche iße...

ich bin fast verzweifelt.. dann hab ich zu hause das nein bis zum erb rechen geübt und hab dann angefangen mit Menschen essen zu üben.

Draußen hab ich versucht rechtzeitig auszuweichen (was bei den Müll der rumliegt sehr schwer war) oder hab es ihm einfach abgenommen.

Kommentar von ginalemke ,

Also an Hundescheiße geht er zum Glück nicht, da macht er einen großen Bogen drum! 👍🏼

Man müsste ihn echt mal sehen wenn er frei dreht.. Das ist wie ein Kampf.. Und wenn es darum geht mich anzuknurren oder zu beißen hört es bei mir echt auf. Da verstehe ich keinen Spaß..

Kommentar von friesennarr ,

Ein 13 Wochen alter Hund !!- lass dich von einem Profi unterrichten - wenn man mit einem 13 Wochen alten Hund nicht klar kommt braucht man dringend selbst unterricht.

Kommentar von xttenere ,

3 x DH für Deinen Kommentar

Kommentar von dsupper ,

schon sehr schlimm, dass bereits 13 Wochen alte Welpen "hören" müssen - Zeit, etwas zu lernen, lässt man ihnen nicht.

Wäre schon schön, wenn kleine Hunde soooo schnell lernen würden, dabei dauert es oft viele Wochen bis Monate, bis ein Kommando nur halbwegs sitzt. Aber dieser kleine Kerl scheint ein überaus lerneifriger Welpe zu sein .... wenn er schon "Nein" gelernt hat und "Sitz" auf Kommando kann.

Kommentar von Einafets2808 ,

***Ist es immer besser zu agieren anstatt zu reagieren***

Sehr schön geschrieben :-)

Antwort
von Nellina, 92

Du solltest mit ihm zu einer Hundeschule. 1000 x NEIN sagen und er hört nicht, dann akzeptiert er Dich nicht. Gehe mit ihm zur Hundeschule, bevor noch schlimmeres passieren kann.

1 x NEIN muss reichen.

Kommentar von ginalemke ,

So an sich hört er auf "Nein!", aber irgendwann kommt der Punkt wo er frei dreht und gar nicht mehr hört

Kommentar von xttenere ,

je öfter Du da gleiche Kommando wiederholst, desto weniger hört der Kleine zu.

Das Kommando im richtigen Moment geben...nur einmal...und dabei stehen bleiben...ohne einen weiteren Kommentar...so lange, bis Dein Hund Dich anschaut...frei nach dem Motto: *was ist denn jetzt los* Und dann kannst Du wieder weiter laufen. Beim nächsten *Anfall* das Ganze wiederholen...Dein Kleiner wird sehr schnell merken, um was es geht.

Kommentar von ginalemke ,

Das ist es ja, ich habe das schon ziemlich oft probiert. Aber wenn er rumschnüffelt und eine Spur hat wo was leckeres liegen könnte war es das, da ist es ihm egal ob ich stehen bleibe und er trotzdem nicht weiter kommt, er will unbedingt zu diesem Müll ^^

Kommentar von MiraAnui ,

Dann bist du ein Baum oder gehst einfach in die andere richtung...

Ich hab schon mindestes 10 minuten im strömendes Regen gestanden und ein Sitz von meinem Rüden verlangt...

Btw. ist es euer erster Hund?

Kommentar von ginalemke ,

Ja ist unser erster, habe aber an sich schon mit Hunden zu tun gehabt. Habe den Labrador von meinem Ex mit erzogen, meine Tante hatte einen Hund der sehr schwierig war, weil er von seinem ersten Besitzer geschlagen wurde und da wurde ich extrem viel mit einbezogen..

Wenn es darum geht das er was machen soll warte ich auch unendlich lange, weil ich ein ziemlicher Dickkopf bin, mein kleiner jedoch auch :D War mir aber von Anfang an bei der Tasse klar

Antwort
von xttenere, 45

Da du sämtlich Tipps und Ratschläge von Usern dementierst...welche im Gegensatz zu Dir wirklich was verstehen von Hunden..., frage ich mich, warum Du hier überhaupt Hilfe suchst...

sorry, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade....Du weisst ja eh alles besser.



Kommentar von xttenere ,

Wiso wurde hier der Kommentar von friesennarr gelöscht ?

sie hat nämlich zu 100 % recht gehabt damit.

Wir kennen Dich und Deinen Hund nicht, das heisst, wir können nicht sehen, was wie und warum Dein Hund so reagiert....Du brauchst einen Trainer, welcher Dir sagen und zeigen kann, was DU falsch machst....der Fehler liegt nämlich bei Dir...nicht beim Hund !

Kommentar von dsupper ,

Aber der Fehler liegt doch klar und deutlich auf der Hand! Der Welpe!! ist 13 Wochen alt - der KANN noch gar nicht sicher "hören" - es braucht wochenlanges Training und Geduld, bis bei einem jungen Hund ein Kommando auch nur halbwegs "sitzt".

In dem Alter müssen Welpen alles erkunden und erfahren - wann sollen sie es denn sonst machen? Der Hund braucht Zeit für die Entwicklung und die entsprechenden Lernprozesse und eine geduldige, liebevolle Hand, die ihm alles in Ruhe zeigt und mit ihm die große weite Welt erkundet. Und niemanden, der ihn mit 1000 Neins völlig verunsichert.

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