Frage von ollifragen, 183

Welcher Gerechtigkeitsgrundsatz gilt für Gott?

Ich habe gerade "Gerechtigkeit" als thema in Religion. Ich habe mir jetzt ein paar Gleichnisse gelesen wie "Der Weinbergbesitzer" und habe mir Gerechtigkeit in der Bibel durchgelesen und herausgefunden das Die Gerechtigkeit eine Eigenschaft Gottes ist aber mir noch nicht klar ist, was er für einen Gerechtigkeitsgrunsatz verkörper.

Antwort
von Dxmklvw, 28

Wie sehr sich der vermeintliche Gerechtigkeitsgrundsatz nach rein menschlichem Gutdünken ausrichtet, zeigt recht eindeutig auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, in welchem nicht ein Gedanke daran verschwendet wird, wie gerecht bzw. angenehm es wohl für das geschlachtete Tier war.

Ich sehe einen göttlichen Gerichtigkeitsgrundsatz nur dann, wenn es nicht um körperliche Belange geht, sondern um rein geistige/charakterliche Dinge über die Zeiten und Generationen hinweg, wo am Ende einer langen Kette die dann isolierte Summe charakterlicher Fehler bestraft wird.

Eine solche Überlegung setzt allerdings schon wieder ein anderes Weltbild voraus, nämlich daß man den Menschen als ein den körperlichen Tod überdauerndes geistiges Wesen betrachtet, daß sich stetig in anderen Körpern immer weiter selbst verwirklicht (ggf. auch viele gleichzeitig in einem Körper), was dann stark an den Wiedergeburtsgedanken angelehnt wäre, diesen aber auch wieder auf ganz andere Weise verwirklicht, als es manche Kulturen glauben.

Nur, ein solches Weltbild paßt nicht in unser Wunschdenken, weil wir uns als individuell empfinden und uns ein derart anderes Geschehen nicht vorstellen können oder wollen.

Antwort
von Andrastor, 90

Gerechtigkeitsgrundsatz?

Höchstens "Folge oder Leide!", also der Grundsatz den jeder Erpresser benutzt. Wer nicht auf das hört was der himmlische Diktator befiehlt, hat mit bitteren Konsequenzen zu rechnen und erhält keine Chance sein Verhalten entsprechend zu verändern.

Hätte Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens "A Christmas carol" Gott und nicht die 3 Geister als Richter gehabt, wäre vermutlich sein Haus über ihm eingestürzt und hätte ihn direkt in die Hölle geschickt.

Kommentar von Tiefseeschnecke ,

wo hast du denn dieses Gottesbild her?

Kommentar von Andrastor ,

Nur aus der Bibel

Kommentar von gromio ,

Blablabla.....las ich nicht kürzlich, Du bist Atheist?

o spiritus simplicus......

Kommentar von Andrastor ,

Und wieder nichts weiter als ad hominem. Schade wenn man sonst nichts vorzubringen hat.

Wer nichts weiß muss eben schimpfen, nicht wahr?

Ich bin Atheist, aber das bedeutet nicht dass ich mich nicht mit der Bibel beschäftigt hätte. Wenn du dich tatsäschlich mit ihr auseinandergesetzt hättest, wärst du höchstwahrscheinlich auch Atheist.

Kommentar von realsausi2 ,

las ich nicht kürzlich, Du bist Atheist?

In wie weit scheint Dir das als Widerspruch zu seinen Ausführungen?

Kommentar von Andrastor ,

gromio erliegt offensichtlich dem Irrglauben nur Gläubige würden ausreichend über ihren Aberglauben verstehen um darüber sprechen zu dürfen.

Kommentar von 666Phoenix ,

gromio. 

Blabla machen hier nur gewisse andere Leute, die nämlich selbiges aus der Bibel wie eine Endloslitanei wiederholen!


"spiritus simplicus"


Und wenn man schon mit Fremdwörtern brillieren will, dann sollte man sie richtig kennen und anwenden! Das heißt:


spiritus simplicius!!!

Wie sagte ein anonymer Sprüchedichter:

"Ein Intellektueller ist ein Mensch, der mehr weiß, als er versteht."



Antwort
von realsausi2, 51

Gerechtigkeit ist ein moralisches Prinzip und schon länger Bestandteil menschlicher Gesellschaften, als es selbst den Gott der Bibel gibt.

Gerechtigkeit hat immer was mit gleicher Augenhöhe zu tun, mit Respekt, mit Fürsorge und Empathie.

Daran wird schon deutlich, das ein Gott kaum damit in Zusammenhang gebracht werden kann.

Ein Gott, der meint, er können Entscheidungen treffen, ohne die davon Betroffenen einzubeziehen, handelt schon ungerecht.

Ein Gott, der meint, er könne Regeln aufstellen, ohne die damit Belegten dazu zu hören, handelt ungerecht.

Ein Gott, der sich für etwas Besseres hält, sich mehr Kompetenz zuspricht als dem Rest der Welt, kann niemals Gerechtigkeit erlangen.

Antwort
von gamine, 39

Ob Gerechtigkeit eine Eigenschaft Gottes ist, weiss ich nicht. 

Ist Gerechtigkeit nicht eher ein Bedürfnis von Menschen?

Antwort
von Viktor1, 51
Welcher Gerechtigkeitsgrundsatz gilt für Gott?  

Das weiß Niemand und so wie du das fragst geben auch die "Schriften" darüber wenig her.
Da du dich im NT, den Evangelien schlau machst solltest du vielleicht das berücksichtigen, wie  Jesus sich dazu äußert, z.Bsp. Mt.5,20

20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das
Himmelreich kommen
.
Die "größere Gerechtigkeit" in der Botschaft Jesu ist das Handeln im Sinne des Liebesgebotes, das ist die Zuwendung zu und das Erbarmen mit unserem Nächsten ohne zu "rechten" und zu richten.
Wenn Jesus dann sagt, daß uns dies so zu Teil wird wie wir dies auch andern gewähren, dann kann man darin den "göttlichen Gerechtigkeitsgrundsatz" erkennen, besser den Weg, der den Menschen zum heil führt.
Ergänzend dazu im "Vater unser....","vergib uns unsere Schuld wie auch wie vergeben...."  
Antwort
von newcomer, 89

Gott ist die Güte selbst und wenn mal was schief gegangen ist verzeiht er alles. Deshalb kannse von Gott schlecht von Gerechtigkeit sprechen.
Das was im AT galt, Auge um Auge Zahn um Zahn ist alles überholt.
Gott wägt nicht ab ob jemand 100 gute Taten gemacht hat.
Er sieht die inneren Beweggründe und weiß welche Gedanken der einzelne hatte.

Kommentar von newcomer ,

kommen wir zum Weinberg:
Das Gleichniss soll auf den Lauf eines Menschen deuten.
Jemand ist sein Leben lang gerecht und erfüllt das was Gott von ihm will.
Damit sind die Arbeiter gemeint die morgends schon mit der Arbeit angefangen haben.
Am späten Nachmittag kommen noch einige hinzu.
Das sind Sünder die ihre Sünden bereuen und sich erst wenn sie sehr alt sind sich zu Gott bekehren.
Gott gewährt mit seinem Gerechtgkeitssinn beiden den Himmel denn er freut sich über die die seine Gebote ein Leben lange halten genau so wie über die die später zu Gott kehren

Kommentar von gottesanbeterin ,

Das ist deine Interpretation, nicht mehr und nicht weniger.

Es geht allerdings darin nicht um Arbeiter in einem Weinberg, sondern um das "Reich Gottes". Es geht darum, dass etwas Wichiges erledigt werden muss und es egal ist, wann man damit beginnt; es ist jedoch wichtig, dass man bereit ist, die Arbeit zu machen, sich dafür einzusetzen und sie auch macht, denn diese Arbeit ist sehr, sehr wichtig!

Kommentar von gottesanbeterin ,

Der Weinberg ist die Menschheit, die Arbeiter, sind diejenigen, die Gott bei der "Ernte" helfen. Sie helfen, das zu ernten, wofür der Weinberg einmal gepflanzt worden ist, Damit es überhaupt Sinn macht, einen Weinberg (gepflanzt) zu haben.

Was wäre denn ein Weinberg wert, den man verkommen lässt und nicht aberntet?

Kommentar von Meatwad ,

Gott ist die Güte selbst

Also da muss ich doch glatt mal nachschauen, ob ich das Wort "Güte" jetzt mein Leben lang falsch definiert habe.

Antwort
von Netie, 11

Bei Gott gibt es keine Grauzonen. Das Böse ist böse und das Gute ist gut.

Wie erkennt man was böse und was gut ist? Durch das Gewissen und das Wort Gottes.

Antwort
von joergbauer, 50

Gottes Gerechtigkeit ist das Maß aller Dinge. Und gleichzeitig bedeutet dies für den Menschen, daß ER unsere Sünden verurteilen und richten muss. Gott ist heilig und ewig und der Mensch böse, verkommen und gottlos. Da Gott aber auch die Eigenschaften hat gnädig und barmherzig zu sein, hat er dafür gesorgt, daß jeder der an IHN glaubt, die Gerechtigkeit zugesprochen bekommt, die vor IHM Gültigkeit hat. Aber eben nicht durch ein Kopfnicken oder Fingerschnipsen, sondern dadurch, daß Gott Mensch wurde (in Jesus Christus) und zur Vergebung der Sünden sein Leben am Kreuz hingegeben hat und dann von den Toten auferstanden ist  (Johannes 3,16).

2. Korinther 5,21: "Er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn zu der Gerechtigkeit kommen, mit der wir vor Gott bestehen können".

Römer 10, 3-4: "Sie begreifen nicht, worum es bei der Gerechtigkeit Gottes geht, und versuchen, durch ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott zu bestehen. Damit haben sie sich der Gerechtigkeit, die Gott ihnen schenken will, verweigert. Denn mit Christus hat der Weg des Gesetzes sein Ziel erreicht. Jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, für gerecht erklärt".


Kommentar von earnest ,

Guten Tag, joerg.

Ich möchte heute mal nichts zu deiner Methode sagen.

Hier ist aber ein Satz, den ich in diesem Zusammenhang wichtig finde:

"Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr."

(Jesaja 55:8)

"Der Mensch ist böse, verkommen und gottlos"??

Dieser Satz ist nachweislich, pardon, dummes Zeug.

Kommentar von joergbauer ,

Ja, Gottes Gedanken sind in seiner Tiefe und Dimension für uns kleine Menschen meist unergründlich. Aber dennoch sagt uns Gott auch vieles, was wir sehr gut verstehen können. Daß wir Gottes Gedanken nicht ergründen können, lässt ja die anderen Aussagen, die auch in der Bibel stehen, nicht leer und nichtssagend erscheinen. Ganz im Gegenteil. Was du versucht ist, biblische Aussagen gegen andere biblische Aussagen aufzuzählen, gegeneinander zu stellen und somit auszuhöhlen. Das ist unlogisch, verkehrt und vor Gott  recht anmaßend. Daß der Mensch böse, verkommen (verdorben) ist, ist biblisch! Wieso soll das also "nachweislich" verkehrt sein? Denkst du, du persönlich bist der Beweis dafür, daß der Mensch gut, besonnen und gottesfürchtig ist?

Kommentar von earnest ,

Dein letzter Satz ist - leider mal wieder - von einem persönlichen Angiff geprägt.

Das kenne ich ja inzwischen von dir: Wenn dir nichts mehr einfällt, scheint das dein "letztes Mittel" zu sein.

Aber zurück zur Sache. Die Behauptung, "der Mensch" sei "böse, verkommen und gottlos" ist in der Tat nachweislich falsch.

Den Gesetzen der Logik folgend, reicht da ein einziges Gegenbeispiel.

Du nimmst mir sicher ab, dass ich dir locker das eine oder andere Gegenbeispiel nennen kann?

Also bitte: sachlich bleiben, joerg.

Wie war das noch einmal mit christlicher Nächstenliebe?

Kommentar von earnest ,

-upps: von einem persönlichen Angriff geprägt

Kommentar von joergbauer ,

Ich habe dich nicht angegriffen, sondern eine Frage gestellt! Mit deinem humanistischen Weltbild und entsprechendem Denken wirst du die Bibel nicht verstehen können. Gesetze der Logik? Wie Gott (als letzte Instanz) den Menschen sieht ist entscheidend und auch die Wahrheit. So lange du das nicht anerkennst, wirst du mit der Bibel auch nicht wirklich etwas anfangen können - auch wenn du daraus zitierst. Mit "Gutmenschentum" wird man nicht anerkennen vor Gott ein Sünder und verloren zu sein. Selbst mit Logik sollte man sehen, daß der Mensch im Inneren böse ist - seine Taten in der Vergangenheit und Gegenwart sprechen Bände. Wieso sollte es der christlichen Nächstenliebe entgegen stehen, wenn man den Menschen als Sünder sieht, den Gott eigentlich richten müsste, wenn er nicht überaus gnädig wäre? Achja, du beantwortest ja keine Fragen...

Kommentar von earnest ,

Nicht angegriffen?

Na, dann leidest du aber an Wahrnehmungsverzerrung.

Du unterstellst den Menschen einmal mehr ein "böses Inneres".

Daraus spricht lediglich eine zutiefst negative Weltsicht, aber kein Funken Realitätssinn und kein Funken Menschenkenntnis.

Das passt aber  wunderbar in das Schwarz-Weiss-Schema eines missionierenden Fundamentalisten: Da der Mensch per se böse ist, kann es keinen Menschen geben, der gut ist - es sei denn, Gott (oder der Glaube an Gott) habe ihn zu einem guten Menschen gemacht.

Und ein Vehikel, einen solchen Wandel zu bewirken, ist (unter anderen) der "Missionar", der dem Menschen den rechten Weg aufzeigt. 

Perfekt.

Noch eine Bemerkung zu deinem vorherigen Kommentar. Du begründest deine Einschätzungen des menschlichen Charakters mit einem Bibelzitat.

Nun ist es allerdings so, dass eine offenkundig unsinnige Behauptung, sei sie auch noch so "biblisch", das bleibt, was sie ist: unsinnig.

Kommentar von joergbauer ,

Du bestätigst mit deiner Antwort alles was ich geschrieben habe...sei es drum! Warum ich eine unsinnige Behauptung getätigt haben soll, hast du immer noch nicht erklärt...

Kommentar von earnest ,

Ich dachte bisher, du wärest des verstehenden Lesens mächtig, joerg ...

Da das offenkundig nicht der Fall ist, verabschiede ich mich hier mit ungläubigem Staunen.

Kommentar von joergbauer ,

Du schriebst, es ist dummes Zeugs, unsinnig, nachweislich falsch, es gäbe viele Gegenbeispiele, schwarz-Weiß-Denken...das war es! Wie gesagt: Keine Antwort oder Erklärung warum der Mensch nicht böse ist! Und wenn ich das trotzdem behaupte, habe ich keine Nächstenliebe - so deine Aussagen! Du weichst aus und verabschiedest dich lieber...schon klar! Und die Bibel sei in dem Fall eben unsinnig wenn sie das behauptet - warum zitierst du sie dann immer wieder?

Kommentar von earnest ,

Ich muss nicht beweisen, was offenkundig Unfug ist, joerg.

Wenn es nicht so absurd wäre, dann würde ich jetzt sagen: DU bist dran mit dem Beweis, dass der Mensch per se böse sei.

Und schon wieder zeigst du - siehe Nächstenliebe - dass du meine Aussagen entweder nicht verstanden hast, oder aber sie unbewusst oder bewusst verfälschst. 

Deine heftigen persönlichen Attacken und deine ständigen Verdrehungen und Unterstellungen sind es, die mich an deiner christlichen Nächstenliebe zweifeln lassen.

Vielleicht solltest du deine Erregung erst einmal abklingen lassen ...

Danach klappt es möglicherweise besser mit dem verstehenden Lesen.

Kommentar von joergbauer ,

Du weichst nur aus und kannst oder willst mir das "Offenkundige" nicht sagen. Zur Erklärung: Auch jemand, der vor Gott böse und verdorben ist, kann Gutes tun - Matthäus 7,11 sagte Jesus: "Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten"! Du willst noch Beispiele für die Bosheit: Krieg, Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Betrug, Ehebruch, Geiz, Gier, Stolz, Kinderschändung, Lügen, Hochmut, Eitelkeit, Unglaube, Egoismus u.v.m. Nur weil ich deinen unbiblischen Ansichten nicht zustimme, versage ich dir nicht die Nächstenliebe. Soll ich dich anlügen?

Kommentar von earnest ,

Ach joerg, ein Kind kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt, weder böse noch gut.

Die "Erbsünde", die du vielleicht gern anführen würdest, ist eine Erfindung der Kirche, um die Schäfchen uner Kontrolle zu halten.

"Der Mensch" ist deiner Meinung nach "böse". Die Logik sagt: Ein einziges Gegenbeispiel reicht, um die Absurdität dieser Aussage zu beweisen.

OK, hier hast du es. Wie wäre es mit dem jetzigen Papst, mit Mutter Theresa, mit meinem Onkel H., der sein Leben lang unendlich viel Gutes tat? Darf ich hier abbrechen?

Oder waren die Genannten allesamt vom Teufel besessen, was sich dann durch deren Bekehrung erledigte? (Mein Onkel H. war übrigens Atheist.)

Absurd. 

(Es wäre übrigens nett von dir, wenn du als Zeichen deiner tätigen christlichen Nächstenliebe zu mir in Zukunft auf persönliche Angriffe und Unterstellungen verzichtetest - aber das nur nebenbei.)

Ich wünsche dir einen nachdenklich-entspannten Abend.

Kommentar von joergbauer ,

Ich sehe es anders, nämlich biblisch und der Papst (welcher auch immer) hat Erlösung ebenso bitter nötig wie alle anderen Menschen. Warum hat Jesus sein Leben gegeben zur Vergebung der Sünden, wenn der Mensch doch gut ist? Das erkläre mir mal bitte. Ob man nun viel Böses tut oder wenig - vor Gott ist man dennoch in der Position Erlösung zu benötigen. Knapp daneben ist auch vorbei. Deine Überempfindlichkeiten meinen Worten gegenüber muss ich nicht beipflichten.

Deine urteilenden (süffisanten) Kommentare auf meine Beiträge (zu denen dich keiner aufordert) kannst du auch bleiben lassen. Das könnte ich ebenso als Beleidigung empfinden. Dann musst du dich nicht angegriffen fühlen. Du willst es nur. Ich sage jedenfalls was ich denke - so wie du ja auch. Auch nach der Bekehrung (die Gott bewirkt) hat man noch mit der Sünde zu kämpfen - aber man dient ihr nicht mehr und es ist einem vergeben.

Aber wie ich schon oft geschrieben habe, muss man das alles geistlich sehen und verstehen - das tust du eben nicht. Ich verdrehe gar nichts, sondern bin gerade heraus und benenne die Dinge wie sie sind gemäß der Bibel. Daß dir das nicht passt ist nicht mein Problem. Mehr als darauf hinweisen kann ich nicht. Ich beantworte Fragen - du nicht.

Kommentar von earnest ,

Dass Jesus sein Leben gegeben habe zur Vergebung der Sünden all der bösen Menschen ist "christliche Ideologie".

Ideologische Vorfestlegungen taugen aber nicht zu einem Beleg deiner absurden These, der Mensch sei grundsätzlich schlecht. 

Du verfällst hier wieder dem Zirkelschlußdenken aus begrenzter, vorfestgelegter Perspektive.

Die mal wieder ad personam gerichteten Unsachlichkeiten, ohne die es bei dir offenbar nicht geht, lasse ich außen vor - es hat keinen Sinn.

Du "bennennst die Dinge wie sie sind gemäß der Bibel". Genau darin liegt das Problem. Die Dinge sind eben nicht alle wie in der Bibel. So mag die Aussage, "der Mensch" sei von Natur aus böse, vielleicht in der Bibel vorkommen - sie ist trotzdem Unfug.

Und schließlich: Ob und wie ich kommentiere, ist ausschließlich meine Sache.

Kommentar von joergbauer ,

Ich bin gläubig und du nicht - belassen wir es dabei. Wir werden am Ende sehen, wer auf dem Holzweg war - alles Gute! :-)

Kommentar von realsausi2 ,

Daß der Mensch böse, verkommen (verdorben) ist, ist biblisch! Wieso soll das also "nachweislich" verkehrt sein?

"der Mensch" ist eine Summenformel. Diese Formulierung meint "alle Menschen" und impliziert die folgenden Eigenschaften als die einzige mögliche Disposition von Mensch.

Das es keine große Herausforderung ist, dies als falsch nachzuweisen, wirst Du kaum in Abrede stellen können.

Wie Earnest schon schrieb, reicht ein guter Mensch, um diese These Deines Gottes ad absurdum zu führen.

Bei aller Bescheidenheit führe ich mich als Beleg ein. Ich bin gut, zuvorkommend und gottlos.

Kommentar von joergbauer ,

Jedem geschehe nach seinem Glauben - herzlichen Glückwunsch!

Kommentar von gamine ,

@joergbauer - Gott muss verurteilen und richten? Warum denn? Ich denke, es ist dein Gerechtigkeitsempfinden, das so etwas verlangt. Ich persönlich sehe nun gar keine Veranlassung, meine Kinder zu bestrafen, wenn sie nicht tun wie sie sollten. Ich empfinde Strafe als ungerecht.

Weder du noch ich können von unserem eigenen Gerechtigkeitsempfinden auf die Gerechtigkeit Gottes schliessen, findest du nicht?

Dein Paulinismus, das sind nur hohle Phrasen. Paulus hat es fertig gebracht, das Christentum völlig von der Lehre des Jesus zu befreien. Was übrig bleibt, ist, was du von dir gibst. Ein leeres, nichtssagendes Gerüst.

Kommentar von joergbauer ,

Auch das Alte Testament (wo Paulus nicht drin vor kommt) spricht von Sünde und Gericht. Mit Kindererziehung hat das erstmal gar nichts zu tun. Sünde die wir vor Gott tun ist ungerecht. Die ganzen Opferrituale damals haben doch veranschaulicht, daß man Sünde bestrafen muss. Eben auch als Hinführung zu dem, was Gott dann in Jesus Christus als dem Lamm Gottes am Kreuz getan hat zur Vergebung der Sünden (Johannes 3,16). Paulus hat nichts anderes gelehrt und verkündigt. Zudem hat er sich selbst sogar als größten Sünder bezeichnet, den die Gnade Gottes gefunden hat. Der Gerechtigkeit Gottes kann kein Mensch genügen. Darum hat Gott sich mit sich selbst versöhnt durch das Evangelium in seinem Sohn - wie Paulus es in Vollmacht verkündigt hat. Nichts anderes. Jesus und Paulus in der Lehre auseinander zu reissen, funktioniert nicht. Es passt alles.

Kommentar von gamine ,

@joergbauer - Religiosität, die sich nicht im täglichen Leben offenbart, ist nutzlos. Ich wollte mit dem Beispiel der Kindererziehung darlegen, dass Menschen verschiedene Auffassungen von Gerechtigkeit haben.

Die Opferrituale, wie sie in Leviticus zB dargestellt werden, dienen der Reinigung, nicht der Strafe.

Das Alte Testament erzählt die Geschichte des Volkes Israel. Es zeigt die Konsequenzen auf, die durch ein bestimmtes Handeln entstehen. Noch nicht einmal Kain wird für seinen Mord bestraft, im Gegenteil, er erhält Gottes Schutz.

Wie es um die Strafe Gottes steht, wird im Buch Hiob ausführlich beschrieben - nämlich es gibt sie nicht. Leid und Krankheit, etc. sind nicht als Strafe Gottes zu verstehen.

Wenn von Kriegen die Rede ist, von verlorenen, wie gewonnenen, so erscheint immer wieder: so lange das Volk zusammenhält, kann es als Volk gegenüber feindlichen Völkern bestehen, wenn aber die Menschen sich gegenseitig betrügen, geht es unter.

Das hat mit Gericht und Strafe Gottes nichts zu tun. Ein Volk in Einigkeit ist stark, ein Volk, in dem jeder nur auf seinen Vorteil schaut, ist schwach. Es ist eine normale Konsequenz, dass Kriege je nachdem gewonnen oder verloren werden.

Paulus bezieht sich fast nie auf ein Evangelium, niemals auf die Lehre Jesu, sondern noch und noch auf das Alte Testament. Er legt es auf seine Weise aus. Nirgends unternimmt er den Versuch, die Lehre Jesu zu verbreiten oder weiter zu entwickeln. Das einzige, das er stehen lässt, sind Tod und Auferstehung Jesu, interpretiert auf seine Weise.

Kommentar von joergbauer ,

Das stimmt nicht!

Jesaja 53,5: "Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt".

Paulus hat sich immer auf das Evangelium bezogen. Keine Ahnung wie du das nicht erkennen kannst? Die Bibel ist Gottes inspiriertes Wort!

https://www.youtube.com/watch?v=1XM1fXFWrc8

Kommentar von Viktor1 ,
Jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, für 
gerecht erklärt".

Glaube, als passive Haltung ist damit aber nicht gemeint.
Glaube heißt hier Vertrauen auf die Botschaft Jesu.
Diese beinhaltet das (gerechte)Tun um gerecht zu werden, also das "Heil" zu erlangen.Von nichts kommt nichts.
Paulus sagt dazu (Gal.5,6)

6 kommt es ... darauf an,.... den Glauben zu haben, der in der
Liebe wirksam ist.
Jesus hat nichts davon gesagt, daß wir durch seinen Kreuzesstod gerecht werden.
Wenn also Paulus dies so explizit ausgesagt haben soll, dann liegt er falsch, oder was wahrscheinlicher ist, er wird falsch interpretiert in dem was er aussagen wollte.
Antwort
von DerBuddha, 35

habe mir Gerechtigkeit in der Bibel durchgelesen und herausgefunden das Die Gerechtigkeit eine Eigenschaft Gottes

ups, selten so gelacht grade..............das war doch sicher ein witz oder?.......... wenn du die bibel wirklich mal genau ansiehst, dann ist das wort "gerechtigkeit" in diesem märchenbuch in verbindung mit dieser märchenfigur überhaupt nicht vorhanden................sonst würden solche zitate NICHT dort stehen:

So spricht der HERR: Siehe, ich will Unglück über dich erwecken aus deinem eigenen Hause und will deine Weiber nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, daß er bei deinen Weibern schlafen soll an der lichten Sonne. ........2.Samuel 12:11

"Kein Entmannter oder Verschnittener soll in die Gemeinde des HERRN kommen. Es soll auch kein Mischling in die Gemeinde des HERRN kommen; auch seine Nachkommenschaft bis ins zehnte Glied soll nicht in die Gemeinde des HERRN kommen...." 5. Buch Mose

WAS haben solche aussagen mit GERECHTIGKEIT zu tun?........NICHTS........... der im alten testament beschrieben gott ist ein rassist, ein mörder, ein monster und wird mit den selben eigenschaften beschrieben, mit denen man immer den teufel beschreibt.............:)

"gerechtigkeit" ist immer und überall nur die gerechtigkeit, die dem stärkeren dient........und recht haben, und recht bekommen sind sogar bei uns in deutschland zwei verschiedene schuhe........:)

Kommentar von gromio ,

Deine Ahnungslosigkeit ist durch nichts zu toppen.....

cheerio

Kommentar von gottesanbeterin ,

Der Punkt ist ja, dass es unter Menschen keine Gerechtigkeit gibt.

Man kann durchaus Recht bekommen, doch das bedeutet nicht, dass es auch GErecht ist.

Gerechtigkeit gibt es NUR bei Gott.

Kommentar von earnest ,

Dann sollte Gott aber vielleicht anderweitig Rechtsberatung einholen?

Kommentar von DerBuddha ,

@gromio

die ahnungslosigkeit liegt bei dir und allen gläubigen dieser welt, die an religionen glauben und sich damit selbst belügen........... ihr seid alle sklaven eures glaubens, lebt unfrei und müsst immer darauf achten, einer märchenfigur zu gefallen, um am ende eures lebens dann eine belohnung zu erhalten, die es nie geben wird...................DAS nenne ich mal echte AHNUNGSLOSIGKEIT.............:)

@ gottesanbeterin

da es KEINE märchenfiguren gibt, können diese auch keine gerechtigkeit geben/schekne/ausführen oder was auch immer man dazu sagen will.............

im übrigen sollten mal ALLE gläubige etwas ganz wichtiges dabei bedenken, denn fakt sind 2 dinge:

1. gibt es KEINE gerechtigkeit, denn das ist NUR ein wort, genauso wie sünde, gut/böse usw.......... gerechtigkeit ist IMMER nur dass, was eine gesellschaft, eine einzelne person oder instituion als gerecht ansieht und gerade bei diesem thema sind auf der welt sie sichtweisen völlig unterschiedlich..............:)

2. machen ALLE gläubigen einen entscheidenden fehler, denn sie übertragten die menschlichen vorstellungen, sichtweisen, emotionen usw. auf ein wesen, dass ein universum erschaffen haben soll, also völlig ANDERS aufgebaut ist, völlig ANDERS denkt, fühlt, handelt und KEINE menschlichen sichtweisen beinhaltet, denn sonst könnte es dieses universum überhaupt nicht erschaffen haben......... JEDER, der sich also vorstellt, wie so ein wesen ticken würde, hat sich gerade ein eigenes überwesen erschaffen..........

GERECHTIGKEIT gibt es nur bei gott?....LÄCHERLICH, ist es gerecht, wenn naturgesetze sein angeblich perfektes und gutes werk zerstören (PANGÄA) und zu ALLEN zeiten dafür sorgen, dass milliarden unschuldige lebensformen durch die naturgesetze getötet/vernichtet werden?............ ist es gerecht, wenn kosmische ereignise und katastrophen zu ALLEN zeiten ganze galaxien zerstören, nur weil NATURGESETZE nun mal ihr werk vollbringen?........ ist es also auch gerecht, wenn die sonne mal das gesamte sonnensystem in den tod reisst, MIT ALLEN lebensformen darin.............ist es gerecht, dass selbst unsere erde genau in der zielrichtuung eines systems liegt, dass unvorstellbare energiereiche strahlen (gammablitze) entstehen lässt und diese dann richtung erde rasen, wo selbst wissenschaftler meinen, dass es NUR eine frage der zeit ist, bis so eine naturereignis eintrifft und die erde zerstört?........

ist es gerecht, wenn das universum mal irgendwann LEER ist?........in etwa zehn hoch hundert Jahren ist Leben im Universum unmöglich.......WO ist dann euer märchenonkel und WAS hat er dann damit geplant?

gerecht ist nur eines, dass ALLE menschen mal sterben und dass ist auch gut so, ABER, dass hat NICHTS mit einer märchenfigur zu tun, sondern gehört zur natur dazu, leben, ausbreiten und wieder vergehen...............:)

Antwort
von Tiefseeschnecke, 74

Die Grundlage seiner Gerechtigkeit ist Liebe. Und Er sagt, wer ihn auch liebt, hält seine Gebote. Die 10 Gebote sind die Grundsätze seiner Regierung, in deren Kern die Liebe steht und die Beziehung zu ihm.

Kommentar von Viktor1 ,

In den "10 Geboten" (mehr Verbote) steht garnichts von Liebe.
Deshalb wurde der "Alte Bund" der solche "Gesetze und Vorschriften" enthält auch durch den "Neuen Bund" abgelöst, wo nur noch das "Gebot des Herzens" relevant ist. (s.Jerm.31,31-34)

Kommentar von Tiefseeschnecke ,

Lieber Viktor1, ich schreibe dir kurz wie ich das verstehe, vielleicht meinen wir ja dasselbe.

Dass Gott Liebe ist (nicht hat), steht ausser Frage (1. Johannesbrief 4,8). Er möchte in einer Liebesbeziehung mit uns leben. Und wenn wir ihn auch lieben, dann .... 1. Johannes 5, 2 und 3: halten wir seine Gebote.  Und dieser Gedanke steht auch im 2. Gebot. (die mich lieben und meine Gebote halten).

Gott kann gar nichts tun ohne Liebe, wenn er Liebe ist. Also sind auch die Gebote aus Liebe heraus gegeben, um uns zu schützen.

Gott wollte schon immer die Gebote ins Herz schreiben, dh dass wir aus Liebe das tun, was er möchte. (5. Mose 10, 12-16/11,1usw).

Das ist auch der Bund von dem Paulus spricht im Hebräer 8,10. : ich will ihnen meine Gesetze (ja welche denn??!) in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben...  2. Korinther 3,3 sagt nicht auf steinerne Tafeln sondern auf fleischerne.

Das Gesetz wurde nie gegeben, dass wir durch das Halten des Gesetzes gerecht würden - das versuchten die Pharisäer und das ist unmöglich - sondern als Spiegel, um die Sünde zu erkennen. Mit dieser können wir zu Jesus gehen, der uns vergibt und reinigt (1. Johannes 1,9-2.1). Wenn ich gehorsam sein möchte, dann deshalb, weil ich sein Kind geworden bin und auf seine Liebe antworte, niemals um mir etwas zu verdienen. Aber wie soll ich die Ehe brechen, lügen, Götzen anbeten oder stehlen wollen, wenn ich zu Gott gehöre! No way!

Ich denke nicht, dass Gesetz und Gnade/Liebe ein Widerspruch ist, sondern zusammengehören (Psalm 85, 11). Liebe ohne Gerechtigkeit kann es nicht geben in meinem Verständnis. Sonst ist diese Liebe nur Sentimentalismus, so wie menschliche.

Antwort
von Rationales, 73

Alles, was die Menschen ihrer Gottesfigur zuschreiben, ist Menschenfantasie, "Wunschdenken". Niemand weiß wirklich etwas von Gott. Der Mensch erschafft sich Götter, nicht umgekehrt.

Kommentar von suesstweet ,

Worte sind Macht, aber Gott ist der Allmächtige...

20. Und auf Erden sind Zeichen für jene, die fest im Glauben sind,

21. Und in euch selber. Wollt ihr denn nicht sehen?

22. Und im Himmel ist eure Versorgung, und das, was euch verheißen wird.

Kommentar von Rationales ,

Wie daneben kann man schreiben...

Wenn bildungslose religiose Eiferer vor Jahrtausende was Frommes gesagt haben, dann belegt das überhaupt nichts.

Kommentar von gromio ,

Wenn gebildete Atheisten, Wissenschaft-Gläubige, heute ihre Weisheiten verbreiten, dann belegt das auch NICHTS.

cheerio

Kommentar von suesstweet ,

Jawoll! 

Kommentar von Rationales ,

Schwerer Unfug von gromio.

Die Wissenschaftler können ihr Wissen BELEGEN und jeder kann es nachvollziehen.

Die Religiosis können NICHTS belegen und niemand kann ihre kruden Thesen mit Logikprinzipien nachvollziehen.

Kommentar von suesstweet ,

Die Religion hat so ziemlich vieles bewiesen. Aber viele möchten das nicht wahrhaben..

Kommentar von Rationales ,

Gemäß Deinem Profil bist Du eine massive Islam-Propagandistin und scheinst sonst keine Themen im Leben zu haben.

Eine weitere Debatte hat so keinen Sinn.

Damit Du die Realität wieder sehen kannst, solltest Du das Buch lesen: Hamed Samad: Mohamed, eine Abrechnung.

Religion ist antiker Unsinn, der von bildungslosen Leuten ausgedacht wurde. Die Menschen haben sich schon über 2000 Götter ausgedacht.

Kommentar von suesstweet ,

Hier sind lauter atheistische Bekehrer. Hier bin ich um die Sicht der göttlichen Schöpfung zu vertreten. Jeder kannte den Einen Gott... Dass ich nur islamische Glaubensfragen beantworte gehört natürlich zur Debatte. ^^ Du kannst hier nicht einfach bestimmen, wie hier bei GF beigetragen wird.

Kommentar von earnest ,

"Die Sicht der göttlichen Schöpfung"??

Hast du einen direkten Draht nach "oben"?

Noch einmal: Lerne bitte endlich, zwischen Behauptungen und Tatsachen zu unterscheiden.

Kommentar von suesstweet ,

Damit kannst du mich nicht manupulieren. Ich stehe hinter mein Glauben, wie du zu deiner stehst..!

Kommentar von Rationales ,

Wenn heute jemand durch die Fußgängerzone läuft und tönt, daß er Botschaften vom Engel Gabriel bekommt, dann würden ihn alle auslachen.

Vor 1400 Jahren war das noch nicht so ausgeprägt, obwohl auch Mohammed in Mekka jahrelang verlacht wurde.

Mohammed konnte sich schließlich nur durchsetzen, weil er einem Stamm bei Gewaltanwendung Beute versprach.

Es ist sehr unvernünftig, mit aller Hartnäckigkeit zu einem Glauben zu "stehen", nur weil die Eltern daran geglaubt haben.

Antwort
von nowka20, 13

im kosmos gibt es keine gerechtigkeit, sondern nur notwendigkeit

Antwort
von fricktorel, 5

Die "Gerechtigkeit Gottes" ist "Liebe" (1.Petr.4,8; 1.Petr.2,24; 2.Petr.1,1).

Er gab Seinen Sohn für uns (Röm.6,23).

Antwort
von will1984, 55

Erkundige dich nach dem theologischen Begriff der Rechtfertigung.


Expertenantwort
von Nadelwald75, Community-Experte für Schule, 83

Hallo ollifragen,

zum Gleichnis mit dem Weinbergsbesitzer und der Auszahlung des Lohnes an die Arbeiter:

Gott behandelt jeden gerecht. Es darf dann aber auch etwas mehr sein, als ihm zustehen könnte. Frage Jesu an die Zuhörer könnte dann sein: "Habt ihr Schwierigkeiten mit einem großzügigen, barmherzigen Gott?"

Kommentar von Meatwad ,

Gott behandelt jeden gerecht.

Ich könnte jetzt unzählige Beispiele auflisten, die das Gegenteil beweisen. Aber eines reicht eigentlich bereits. Wie wär's denn hiermit:

"Denn von nun an über sieben Tage will ich regnen lassen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen von dem Boden alles, was Wesen hat, was ich gemacht habe."

Wirklich sehr gerecht, dieser Gott.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Meatwad,

hier soll gar nichts bewiesen werden, sondern der Frager hatte einen Text, zu dem er eine Auskunft brauchte. Es dreht sich hier

nur

um die Aussage des Gleichnisses.

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