Frage von CeliBeee, 269

Was ist alles verboten?

Hallo Community, ich wollte fragen ob es im Christentum auch solche Regeln gibt wie beispielsweise im Quran. Ich kenne die 10 Gebote, also du sollst nicht töten, du sollst deine Eltern ehren usw. Aber gibt es bei den Christen auch regeln wie zB. Kein Schwein essen oder Frauen sollten ein Kopftuch tragen? Würde mich mal interresieren ob es solche Regeln bei uns auch gibt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Matahleo, 58

Hallo CeliBeee,

im Christentum lebt man frei.

Gott hat uns die 10 Gebote geschickt und eigentlich wäre das Doppelgebot der Liebe schon genug.

- Liebe deinen Nächsten wie dich selbst -

Im Christentum darfst du dein Leben selbst gestalten, eigene Entscheidungen treffen, solange du dich an die Gebote hältst.

Ob diese Entscheidungen dann einmal als "Gut" oder "Schlecht" gewertet werden hängt davon ab, was deine Beweggründe hierfür waren.

Wenn du vor deinen Schöpfer trittst, dann wird er mit dir Gericht halten. ER und nur ER wird darüber entscheiden, ob deine Handlungen in seinem Sinne waren oder nicht.

Kein weltliches Gericht kann und darf darüber richten.

Wir Christen (die Christen gibt es so viel oder eben nicht wie die Moslems) glauben an einen liebenden Gott, nicht einen strafenden Gott. Er ist unser Vater, unser Herr, unser Leiter. Er wird immer darauf achten, dass es uns gut geht.

Dabei wird gut nicht in unserem menschlichen Sinne geprägt sein, sondern in seinem göttlichen Sinn, der sich für uns auch häufig nicht erschließt.

Ich glaube, dass Gott (Allah, Buddah, Shiva, Manitu, die Macht des Universums) immer für uns da ist und uns einen freien Willen geschenkt hat.

LG Mata

Kommentar von CeliBeee ,

Danke sehr, das ist auch wieder eine der sinnvollsten antworten. Ich finde es schön wenn sie Leute bemühen einen so lange Text zu schreiben um anderen zu helfen. Eigentlich sehe ich das auch so, hatte nur ein wenig Angst das es noch andere Regeln gibt, weil ich mich an die halten möchte.

Kommentar von Matahleo ,

Danke für die Rückmeldung, ich gebe mir immer Mühe. 

Ich habe einmal eine sehr schöne Definition von Sünde gehört. Denn Gott sagt ja, du sollst nicht in Sünde leben, denn sie ist gefährlich für dich. 

Das heißt nicht dass du es nicht darfst, du musst halt nur aufpassen. 

Sünde kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie Sund, der Übergang von Wasser und Land, also Sumpf.

Du kannst sowohl im Wasser als auch an Land leben. ganz problemlos. Aber im Sumpf, da ist das Leben beschwerlich und gefährlich. Dort kannst du auch leben, aber du musst aufpassen, dass du nicht versumpfst. Es ist gefährlich.

Wenn man sich das so vorstellt, dann ist es wieder gar nicht so schwer ein "gesundes" Leben zu führen.

Toll, wenn du dich an den christlichen Werten orientieren möchtest.

LG Mata

Kommentar von Matahleo ,

vielen Dank fürs Sternchen :)

Kommentar von Giustolisi ,

Für einen liebenden, nicht strafenden Gott straft der Gott der Bibel aber ziemlich viel und das Leid auf der Welt spricht auch gegen einen liebenden Gott

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Das ist die Vorstellung von Gott aus der Sicht eines Wunschdenkenden. 

Kommentar von Matahleo ,

@Giustolisi, ein liebender Gott lässt uns die Freiheit eines eigenen Willens. Er ist es nicht, der straft, sonder die Welt geht ihren Lauf und wir tragen dazu bei. 

@YoungLOVE56, das ist die Vorstellung einer, die ihre Erfahrungen im Leben mehr als genug gemacht hat und trotz allem daran glaubt, dass der Mensch an sich gut ist und wir viel Liebe brauchen um das Gute, das so oft verborgen ist zu finden und vielleicht zu wecken. 

Und nicht immer ist das, was ich vordergründig als "Gut"  betrachte, das auf lange Sicht auch wirklich. Und so Manches, was ich als "Schlecht" betrachtete hat sich später als sehr "Gut" erwiesen. 

lG Mata

Antwort
von anniegirl80, 40

Es gibt in der Bibel einen Vers, der besagt dass zwar alles erlaubt ist -  aber nicht alles ist auch tatsächlich gut für einen. Das besagt schon ziemlich viel.

Dazu gibt es einen Bibelvers, in dem heisst es dass man nichts tun soll wenn es dem Nächsten schadet. Das heisst z. B. dass ich keinen Alkohol konsumiere wenn ein (trockener) Alkoholiker in der Gruppe ist.

Nebst der Regel dass man Gott lieben soll, seinen Nächsten, und genauso sich selbst (auch ein Bibelvers), ist damit eigentlich alles an "Regeln" erläutert. Denn aus diesen Anweisungen ergibt sich sehr viel im Umgang mit sich, den anderen und mit Gott.

Aber es gibt viele Traditionen, die bei der entsprechenden Konfession - und davon gibt es einige - als verbindlich gelten. Als Beispiel kam hier bei einer Antwort dass man am Freitag statt Fleisch Fisch ist. Das ist eine katholische Tradition und ergibt sich daraus dass Jesus an einem Freitag starb. Aus "Dankbarkeit" verzichten die Katholiken somit am Freitag auf Fleisch (und Wurst), da aber Fisch hier nicht als Fleisch gilt, ist dieser somit erlaubt.

Es gibt noch weitere Beispiele, und vieles ergibt sich aus dem unterschiedlichen Verstehen einzelner Bibelverse. Hier soll man Rücksicht aufeinander nehmen, finde ich, denn hier kommt wieder der 2. Absatz meiner Antwort zur Geltung!

Kommentar von CeliBeee ,

Dankeschön. "Liebe deinen Nächsten" daran halte ich mich gerne (:

Kommentar von anniegirl80 ,

Auch wenn jemand schlecht über dich redet, oder dich beschimpft?

Und das ist noch harmlos, es gibt noch schlimmeres, was der "Nächste" machen kann.

Da dies auch uns Christen nicht immer gelingt, brauchen wir die Vergebung die uns Jesus schenkt. Wir sündigen zwar, weil wir nicht perfekt sind. Aber wenn wir Jesus in unser Leben aufnehmen als Herrn und Erlöser, dann sind wir gerecht gesprochen! Das ist auch der Grund, warum Jesus am Kreuz gestorben ist, obwohl er sein Leben lang ohne Sünde war.

Antwort
von ArbeitsFreude, 22

Als Daumenregel kannst Du Dir vielleicht folgende Richtlinie nehmen:

  1. Im Christenrtum ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist,
  2. Im Islam ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist
  3. Im Buddhismus ist alles erlaubt, auch was ausdrücklich verboten ist
  4. Im Atheismus ist alles erlaubt.
  5. Im "real existierenden KOmmunismus" ist alles verboten (auch das, was ausdrücklich erlaubt ist).
Kommentar von CeliBeee ,

Dankesehr

Antwort
von Giustolisi, 65

da wären die sieben Todsünden bei den Katholiken. Die haben es sich leicht gemacht und einfach fast alles verboten, was dem Leben seine Würze verleiht. Da wären:

Hochmut oder auch Stolz
Kennt jeder, der schon mal was geleistet hat und etwas damit angeben will.

Geiz oder Habgier
Es ist ganz normal mehr zu wollen und das was man hat, möglichst zu behalten.

Lust
Muss man eigentlich nicht erklären, daran ist auch nichts falsch

Zorn oder auch Wut
Das sind ganz normale Empfindungen, die man nicht unterdrücken sollte.

Völlerei, oder auch Maßlosigkeit oder Selbstsucht
Selbstsucht treibt den Menschen an und Maßlosigkeit ist einfach ein Erbe unserer evolutionären Vorfahren.

Neid oder auch Missgunst
Wer kennt das nicht? Jemand bekommt unverdient etwas, das man selbst verdient hätte? Eine ganz normale Empfindung.

Und zu guter letzt Faulheit
Faulheit ist doch was Tolles. Seine Ziele mit möglichst kleinem Aufwand erreichen und wenn sie erreicht sind legt man sich auf die Couch. Ganz nach dem Motto "Nur ein dummes Pferd springt höher als es muss.".


Daraus und aus vielen Texten leiteten die Christen ein perverses Regelwerk ab, in dem die natürlichen Triebe unterdrückt werden. Zum Beispiel kein Sex vor der Ehe und keine Selbstbefriedigung. Das ist doch krank. Der Sexualtrieb ist einer der Stärksten. Den zu unterdrücken endet allzu oft ungut.

Kommentar von CeliBeee ,

Irgendwie kann man sich doch garnicht an diese Regeln halten? Man ist doch immer mal wütend oder faul.. Ich kann mir nicht vorstellen das sich überhaupt jemand daran hält. Ich bin eh evangelisch von daher..

Kommentar von Giustolisi ,

Gerade dass man sich nicht daran halten kann, ist der Trick. Weil Verstöße unweigerlich vorkommen, ist der Gläubige ständig auf Vergebung durch die Gottheit, bzw. deren irdische Vertretung angewiesen. Das verleiht der irdischen Vertretung Macht.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Die haben es sich leicht gemacht und einfach fast alles verboten, was dem Leben seine Würze verleiht."

Was für giftige Chemikalien müssen in Deinem Gewürzregal stehen...

"Hochmut oder auch Stolz"

Aha, das soll dem Leben Würze geben? Für mich ist dies einfach Kennzeichen eines unausgewogenen Selbstbewusstseins.

"Geiz oder Habgier"

Geiz ist also Würze? Aus Angst heraus auf gute und schöne Dinge verzichten? Oder permanent unzufrieden zu sein und ständig zu versuchen, sich Zufriedenheit zu erkaufen?

"Lust"

Aha, es verleiht dem Leben eine Würze, sexuell hemmungslos zu sein und mit Sex so umzugehen, als sei es etwas schmutziges?

Ich finde, wenn Sex Ausdruck einer innigen, festen Beziehung ist, es besser, als wenn es nur darauf hinausläuft, dass 2 Egoisten auf Orgasmus aus sind.

"Zorn oder auch Wut"

Können auf Dauer das Leben vergiften, das Wohlbefinden. Wenn jemand aus Zorn oder Wut heraus handelt, kommt nichts gutes heraus.

"Völlerei, oder auch Maßlosigkeit oder Selbstsucht"

Maßlosigkeit ist das Gegenteil von "verantwortungslosem Umgang mit den Dingen" und Selbstsucht ist Egoismus und Egoisten können schön einsam sein. Einsamkeit gibt dem Leben Würze?

"Neid oder auch Missgunst"

Ah ja, Du findest Neid und Missgunst schön? Vielleicht auch auf den NPD-Plakaten?

"Daraus und aus vielen Texten leiteten die Christen ein perverses Regelwerk ab, in dem die natürlichen Triebe unterdrückt werden."

Tja, so redet der Rüpel sich alles schön und derjenige, der Menschen dauernd beleidigt, behauptet "ehrlich" zu sein.

Mein Lieber, wir sind keine Tiere.

"Zum Beispiel kein Sex vor der Ehe und keine Selbstbefriedigung. Das ist doch krank."

Du wählst halt das viertbeste und die faulen Kompromisse.

"Der Sexualtrieb ist einer der Stärksten. Den zu unterdrücken endet allzu oft ungut."

Bist Du ein Tier? Mann oh Mann! Sex ist eine gute Gabe und Du machst daraus das billigste Fast Food.

Kommentar von Giustolisi ,

Im Christentum sind es Sünden, dabei sind das ganz normale Triebe, die zum Menschen gehören. Diese Triebe zu kontrollieren, ist der Schlüssel

Wer sie komplett zu unterdrücken versucht, kann das nicht. Es geht darum den Trieben dann nachzugeben, wenn es einem einen Vorteil bringt, eben klug zu handeln und nicht die Triebe zu unterdrücken, wenn es gar nicht notwendig ist, oder einem sogar was entgeht. Es ist klug, seine Triebe zu kontrollieren, wenn es einem das Ausleben des Triebs einen Nachteil einbringen oder gegen die eigenen Prinzipien gehen würde. Dazu muss man die Triebe erst mal als einen Teil von sich akzeptieren und nicht versuchen, sie permanent zu unterdrücken, als wären sie nicht da. Es könnte nämlich gut sein, dass sie dann unkontrolliert heraus platzen.

"Hochmut oder auch Stolz"

Aha, das soll dem Leben Würze geben? Für mich ist dies einfach Kennzeichen eines unausgewogenen Selbstbewusstseins.

Bist du nicht stolz auf das, was du geleistet hast? Mit Demut macht man sich selbst nur kleiner als nötig. Stolz steht für Selbstwertgefühl, für  eine frei von Zwängen entfaltete Persönlichkeit und für Zuversicht, denn man weiß ja was man kann.

Geiz ist also Würze? Aus Angst heraus auf gute und schöne Dinge verzichten? Oder permanent unzufrieden zu sein und ständig zu versuchen, sich Zufriedenheit zu erkaufen?Geiz bedeutet nicht Verzicht auf Schöne Dinge, Gier bedeutet schöne Dinge haben zu wollen und davon so viel man bekommen kann.Das ist ein ganz einfacher, animalischer Trieb, den wir von unseren Vorfahren geerbt haben. Da muss ich nur meinen Hund anschauen. Dem gebe ich einen Knochen, der wird vom Hund versteckt für später. Dann sitzt das Tierchen neben mir und bettelt um einen Weiteren. Wenn ich nachgebe, wird der auch genommen und dann noch einer, noch einer und so weiter. Erst wenn ich aufhöre, Knochen zu verteilen, holt sich der Hund einen davon und kaut darauf rum.
Selbst Affen sind schlau genug um zu wissen, dass sie Nahrung verstecken müssen, um was für später zu haben. Auch die nehmen und nehmen so viel sie bekommen. Von dem  Vorrat bekommt auch nicht jeder was, sie wollen ja vor Allem selbst was davon haben.

Geiz und Habgier sind ein Erbe unserer Vorfahren. Etwas mehr zu haben als man braucht und es zusammen zu halten, hat in Notzeiten schon genug Menschen die haut gerettet.

ha, es verleiht dem Leben eine Würze, sexuell hemmungslos zu sein und mit Sex so umzugehen, als sei es etwas schmutziges?

Das Gegenteil ist der Fall. Sex ist gar nichts Schmutziges. Der Sexualtrieb ist einer der stärksten. Ihn zu unterdrücken, wie es die Christen fordern (keine Selbstbefriedigung, kein Sex vor der Ehe) führt zu einem psychischen Ungleichgewicht. Das bedeutet nicht, dass man alles und jeden bespringen soll, sondern eben in Übereinstimmung mit einer anderen Person das tut, was einen selbst und die andere Person befriedigt. Wenn das monogamer Sex in einer Beziehung ist (den ich selbst auch bevorzuge), ist  das ok. Es geht darum nicht die zu verurteilen, denen das nicht reicht, oder die andere Wünsche haben. Wer auf Gruppensex, Fetische, anonymen Sex oder sonst was steht, findet schon Leute, die mit machen.

"Zorn oder auch Wut"

Können auf Dauer das Leben vergiften, das Wohlbefinden. Wenn jemand aus Zorn oder Wut heraus handelt, kommt nichts gutes heraus.
Diese Emotionen komplett zu unterdrücken, sie dauernd nur in sich rein zu fressen, führt auch nicht zum Erfolg, sondern höchstens zu einem Magengeschwür, denn unterdrücken oder abschalten lässt sich Wut nicht. Sie zerfrisst einen dann nur von innen heraus.

Man braucht also ein Ventil und muss seine Wut auch mal raus lassen und seinem Ärger Luft machen, um psychisch ausgeglichen zu sein. Wut gehört einfach zum menschlichen Dasein.

"Völlerei, oder auch Maßlosigkeit oder Selbstsucht"

Maßlosigkeit ist das Gegenteil von "verantwortungslosem Umgang mit den Dingen" und Selbstsucht ist Egoismus und Egoisten können schön einsam sein. Einsamkeit gibt dem Leben Würze?

Von Egoismus war nie die Rede. Freunde zu einem Gelage einzuladen, bei dem  sich alle die Bäuche bis zum bersten mit den feinsten Köstlichkeiten voll stopfen und danach noch so viel sie wollen trinken, ist alles Andere als egoistisch und macht Spaß. 

Macht man das jeden Tag, verliert es aber seinen Reiz, außerdem wird man fett und wahrscheinlich auch Alkoholiker. Also muss auch dieser Trieb kontrolliert werden, ihn zu unterdrücken, würde einen aber viele schöne Momente kosten.

Immer mehr haben zu wollen ist auch normal, wie in den Beispielen mit Hund und Affe aufgeführt.

"Neid oder auch Missgunst"

Ah ja, Du findest Neid und Missgunst schön? Vielleicht auch auf den NPD-Plakaten?

Sei vorsichtig, wenn du die Nazikeule schwingst, sonst tust du dir noch weh. Wer meint, er wäre noch nie neidisch gewesen, ist ein Lügner. Jeder hat schon mal Neid empfunden, das ist ganz normal....

Fortsetzung siehe unten

Kommentar von Giustolisi ,

....  Menschen sind auf Vieles neidisch. Neid kann man auch als antrieb nutzen, das Gleiche zu erreichen, sich damit motivieren und ihn so zu etwas Gutem machen. Man muss nur aufpassen, dass man nicht davon zerfressen wird. Das kann einem passieren, wenn man den neid nicht zulässt und versucht, ihn zu unterdrücken.

Mein Lieber, wir sind keine Tiere.
Doch, genau das sind wir. Uns trennt nicht mal ein Prozent unseres Genoms von den höher entwickelten Affen. Wir haben uns aus Tieren entwickelt, tragen immer noch das genetische Erbe mit uns herum und teilen auch unsere Triebe mit ihnen. 

Warum sollten wir auch was Besseres sein, als die Tiere, mit denen wir so eng verwandt sind?

Antwort
von Eselspur, 69

Nein.
Es ist eine christliche Grundüberzeugung, dass Gott die Welt gut geschaffen hat und Regeln die Freiheit nicht einschränken, sondern immer ermöglichen sollen.

Antwort
von loema, 68

Früher haben alle Frauen, die gearbeitet haben Kopftuch getragen. Wenn du eine Kuh melkst, dann ist das sinnvoll. Früher hat man nicht jeden Tag geduscht. Es gab gar keine Duschen. Es ging also um Sauberkeit, nicht um Verhüllung. In Europa.
Männer trugen übrigens auch aus Sonnenschutzgründen Hüte, Mütze.
Sie sind auch Teil der Trachten.
In Kirchen setzten die Männer dann die Hüte ab.
Aus Gottesfurcht.
Die Vorschrift mit dem Schweinefleisch ergab sich aus Lebenpraktischen Gründen. Schweinefleisch kann giftige Keime enthalten, an denen man sich vergiften kann. In sehr heißen Klimazonen ist es dann gefährlicher, Schweinefleisch zu essen. Auch das Entfernen der Vorhaut macht halbwegs Sinn, wenn es wenig Wasser gibt, um sich mehrmals täglich gründlich zu reinigen aber es sehr staubig ist.
Natürlich findest du im alten Testament viele Vorschriften. Aber diese sind überholt. Also nicht mehr zwingend, weil unnötig.
Oder zu grausam.

Kommentar von CeliBeee ,

Gilt das mit dem GV vor der Ehe auch noch im neuen Testament ?

Kommentar von loema ,

Theoretisch ja. Praktisch wird das nicht mehr umgesetzt.
Schwangerschaften darf man verhindern.
Frauen verlieren nicht mehr "an Wert", dürfen selbstbestimmt Leben.
Es muss nicht mehr sichergestellt werden, dass Kinder vom Ehemann abstanden, wegen der Erbschaft etc....
Eine Ehe wird nicht mehr ausnahmslos aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Wir sind da gerade auf dem Romantiktrip. Alles ist freiwillig.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Theoretisch ja,  praktisch wird das nicht mehr umgesetzt.

Das heißt dann also übersetzt: Man kann Christ sein, ohne es praktisch umsetzen zu müssen. Und diese Eigenauslegung ist dann bequemerweise auch keine Sünde.

Kommentar von loema ,

Ja klar! Die Hölle wurde ja schon geschlossen.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Die Hölle wurde ja schon geschlossen."

Oh, ich wusste nicht, dass alle Menschen Gott lieben und keiner ihn mehr ablehnt...

Kommentar von yvonnemitjesus ,

Gesetz des Mose: zufinden im 2. Mose 20, Verse 1-17

Und Gott redete alle diese Worte:

 

Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.

 

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

 

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:

 

Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,

 

aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

 

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

 

Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.

 

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.

 

10 

Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.

 

11 

Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.

 

12 

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.

 

13 

Du sollst nicht töten.

 

14 

Du sollst nicht ehebrechen.

 

15 

Du sollst nicht stehlen.

 

16 

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

17 

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat

Matthäus 5, Verse 17-20 sagt Jesus:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

 

18 

Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

 

19 

Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

 

20 

Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Zusammengefasst ist: Dass Gott möchte, dass wir heiraten, wenn wir unserem Verlangen nachgeben möchten. Also, keinen geschlechtlichen Verkehr vor der Ehe!

Hoffe, dir hiermit geholfen zu haben.

Antwort
von halbsowichtig, 48

Das kommt ganz auf die Auslegung an. Das Christentum hat viele Strömungen. Bei uns sind katholisches und evangelisches Christentum verbreitet. Anderswo gibt es russisch orthodoxe, griechisch ortodoxe, syrisch ortodoxe und viele weitere Christen.

Je nach Auslegung der Schriften ist alles erlaubt was der Nächstenliebe dient, oder fast alles verboten. Manche Interpretationen zwingen jeden zum Selberdenken, andere verbieten das Denken.

Hier wurden bereits die sieben Todsünden genannt. Legt man die streng genug aus, dann ist jeder Mensch zwangsläufig ein Sünder und alles Menschliche ist verboten. Sieht man darin nur ein Verbot extremer Übertreibungen, ist ein normales Leben wiederum erlaubt.

Auch die jüdischen Speisegesetze gelten im Prinzip für Christen. Es hat sich aber nie eine Mehrheit daran gehalten. Die Heiden wären die konvertiert, hätte man ihnen ihr Wildschwein verboten.

Übrigens ist mir keine Bibelzeile bekannt, die konkret aussagt, dass man heiraten soll. Aber es gibt ein Gegenbeispiel: Jesus war ein uneheliches Kind. ;-)

Kommentar von CeliBeee ,

Danke sehr. Ich meinte jetzt speziell nur katholisch und evangelisch aber trotzdem danke.

Antwort
von Bodesurry, 50

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - das sollte die wichtigste Regel eines Christen sein. Was du nicht willst, das man dir antut, dass sollst du auch keinem anderen antun. 

Ungeschriebene Regeln gibt es schon. Männer legen ihre Hüte/Mützen vor dem Betreten eine Kirche ab. Frauen gehen nicht im Mini zum Gottesdienst. Am Freitag isst man Fisch. 

Kommentar von CeliBeee ,

Okey mit Mini meinst du Warscheinlich das man nicht Schlampig zur Kirche geht. Ich esse freitags keinen Fisch, aber ich glaube das ist jetzt nicht das schlimmste auf Erden ;'D

Kommentar von Bodesurry ,

Das meine ich gerade. Schade, dass so viele Christen ihr Augenmerk auf solche Kleinigkeiten richten und andere deswegen verurteilen. Lukas 18,9 - 14. finde ich eine gute Stelle dazu oder auch Johannes 7,53 - 8,11

Kommentar von Giustolisi ,

"liebe deinen Nächsten wie dich selbst"

Man kann seinen Nächsten nicht immer wie sich selbst lieben. Es gibt ja auch die Leute, die man hasst, die man verachtet, die einem egal sind, die von denen man gehasst wird oder die, die einem Unrecht tun. Die kann kein geistig gesunder Mensch lieben.

Kommentar von Bodesurry ,

Stimmt. So absolut gesehen, ist es eine Überforderung. Das Ziel dagegen, dieser Vorgabe möglichst nahe zu kommen, das halte ich für erstrebenswert und das bringt auch was!

 Das sage ich auch deshalb, weil ich es selbst erlebt habe. 

Oder was meinst Du. Bringt es Dir etwas, wenn Du eine Person die dich hasst, den gleichen Hass zurück gibst? Hast Du es gerne, wenn man Dich verachtet? Würde es Dir etwas bringen, wenn ihr gegenüber die gleiche Verachtung geben würdest?

Die Folge kann nur sein, dass eine negative Spirale weiter geht / verstärkt wird. 

Kommentar von Giustolisi ,

Einem unerreichbaren Ideal nachzueifern finde ich wenig erstrebenswert. Da kommt man sich doch vor wie der Esel, vor dessen Nase man eine Karotte an einer Schnur baumeln lässt, damit er immer weiter läuft. Er wird die Karotte nie erreichen.

Oder was meinst Du. Bringt es Dir etwas, wenn Du eine Person die dich hasst, den gleichen Hass zurück gibst?Davon habe ich nichts, aber Hass zu empfinden ist eben was ganz Normales. Hass empfindet man einfach. Ich halte es für besser solche Gefühle zuzulassen und zu lernen mit ihnen umzugehen, als sie zu verleugnen, zu unterdrücken und für alle nur noch Liebe empfinden zu wollen. Manche Leute hasst man einfach, das gehört zum mensch sein dazu.

Hast Du es gerne, wenn man Dich verachtet? Würde es Dir etwas bringen, wenn ihr gegenüber die gleiche Verachtung geben würdest?
Ich habe es natürlich nicht gerne, wenn man mich verachtet, aber wer mich verachtet, ist mir bestenfalls egal, oder ich verachte diese Person ebenfalls. Zuneigung oder gar Liebe könnte ich für niemanden empfinden, der mich verachtet.

Die Folge kann nur sein, dass eine negative Spirale weiter geht / verstärkt wird. 
Das wird sie nur, wenn man seinen Hass oder seine Verachtung zeigt oder im schlimmsten Fall jemandem was antut. 
Ich begegne meinen Mitmenschen mit Gleichgültigkeit und etwas Respekt. den gibt es immer als Vorschuss, den kann man aber auch schnell verlieren. Wer mich nicht mit Respekt behandelt, hat von mir auch nichts Anderes zu erwarten. 

Dazu ein aktuelles Beispiel:

Ich war heute schon einkaufen, da wurde ich in der Nähe der Einkaufswagen mit den Worten angesprochen:"Ey, kannst du mir mal einen Euro geben, ich hab zwei 50 cent.". 
Ich sagte diesem Menschen, er soll sich zum Teufel scheren, oder noch besser zu einem Sprachkurs. Dabei machte der Kerl nicht den Eindruck, als käme er aus einem anderen Land. So spricht man einfach keinen Fremden an, den man um einen gefallen bitten will. Solche Leute verachte ich zum Beispiel.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Man kann seinen Nächsten nicht immer wie sich selbst lieben."

"Die kann kein geistig gesunder Mensch lieben."

Es geht nicht um Gefühle, sondern um Entscheidungen. Das deutsche Wort "Liebe" drückt eigentlich verschiedene Begriffe aus und wenn Du das "Liebe deinen Nächsten" und "Liebe deinen Feind" als "Verliebe Dich in Deinen Feind" missverstehst, kommst Du zu einem Trugschluss.

Nicht immer hat Vergebung das Ziel, eine Beziehung zu dem Menschen herzustellen, dem Du vergibst.

Manchmal geht es einfach darum, Dich zu befreien, dass das, was Dir angetan wurde, Dein Leben nicht mehr bestimmt.

Du lebst freier, wenn Du loslässt, vergibst, segnest (keine Sorge, wenn Gottes Segen weitergegeben wird, wird das schlechte nicht gefördert) und es auch wirklich losgelassen lässt.

Ist ein bisschen so, wie wenn Du ein Gerichtsverfahren gegen jemand hast und Dein Anwalt alles erledigt.

Antwort
von RonnyFunk, 15

Also meines Wissens ist es im Christentum verboten, Salzsäure zu trinken, als Nichtschwimmer ins tiefe Wasser eines Sees zu gehen, bei einem Schukokabel den Schutzleiter zu überbrücken, vergammelte Speisen zu essen, vor Gericht ohne Anwalt auskommen zu wollen, einem Kredithai auf den Leim zu gehen...

Gut, mal im Ernst:

1. gibt es im hebräischen keine Befehlsform. Das "Du sollst" in den 10 Geboten und in der Zusammenfassung, die Jesus brachte, ist eine Verheißung. "Du wirst Gott über alles lieben und Deine Mitmenschen so, wie Du Dich selbst liebst"

2. wie ich oben andeutete, geht es ja bei diesen Regeln darum, dass es Dir gut geht. Die Gebote lesen sich für mich so, wie das, was ich oben schrieb. 

3. alle diese "Regeln" funktionieren nur, wenn die Beziehung stimmt. Ich kann die Attribute einer Beziehung imitieren, aber daraus wird keine Beziehung.

Manche versuchen etwas ähnliches, wie ein Ehepaar, das eine Scheinehe führt, wo dann der Ehemann in der Badewanne schläft, sie ein Kind adoptieren, der Ehemann der Frau immer Rosen kauft - es aber alles Theater ist.

Gott geht es um Beziehung. Theater durchschaut er, Rollenspiele mag er nicht, er will das Real Thing.

Kommentar von CeliBeee ,

Danke

Antwort
von Viktor1, 30

Nein - "Verbote" gibts es so an sich gar keine.
Im Christentum gibt es nur ein Gebot, daß der "größeren Gerechtigkeit" (auch als Liebesgebot bekannt).
Unser ganzes Handeln ist nur an diesem einen Gebot zu messen.
Wir Christen haben es da "einfacher" als Muslime oder auch "Bibelgläubige". Wir müssen nicht in Schriften blättern oder uns von anderen sagen lassen was richtig (auch vor Gott) ist.
Andererseits ist es viel schwieriger, weil diese Freiheit uns fordert, jedem seine Verantwortung zuweist nach seiner Erkenntnis. Letzteres kommt aus unserem Gewissen, welches sich nicht betrügen läßt.

Antwort
von keineideekeinei, 31

man darf nicht mehr als 1-2 verschiedene stoffe gleichzeitig tragen

Kommentar von CeliBeee ,

Was? Erkläre bitte genauer was du meinst und woher du das weist?

Kommentar von keineideekeinei ,

http://biblehub.com/deuteronomy/22-11.htm


war ein bissl anders... aber ähnlich


Antwort
von yrock14, 61
Kommentar von CeliBeee ,

Danke

Kommentar von yvonnemitjesus ,

das sind ja andere Gebote, als die in der Bibel - vielleicht von der Kirche?

Antwort
von ersterFcKathas, 82

abtreibungen , außerehelicher GV

Kommentar von CeliBeee ,

Wo steht das Abtreibung verboten ist? Bin zwar auch dagegen aber wo wird das befohlen?

Kommentar von ersterFcKathas ,

sogar in der letzten papstansprache wurde es noch mal bestätigt.... dachte eigendlich  das dieser alte zopf von unserm pap endlich abgeschnitten würde 

Kommentar von Raubkatze45 ,

CeliBeee: Eigentlich lernt man so etwas im Religionsunterricht. Abtreibung ist bewusste Tötung eines menschlichen Wesens, das - aus christlicher Sicht von Gott gewollt und geliebt ist - und deshalb ein Verstoß gegen das Gebot: Du sollst nicht töten. Dieses Gebot gilt nicht nur für den geborenen Menschen, sondern auch für das noch hilflose Wesen, das von der Zeugung an zu schützen ist.

Zum anderen: Es muss nicht alles wortwörtlich in der Bibel erwähnt werden, was gegen den Willen Gottes ist.
Jedoch gibt es viele  Lehren in der Schrift, die Gottes Haltung zu Abtreibung überdeutlich klar machen. Jeremia 1,5 sagt uns, dass Gott uns kannte, bevor er uns im Mutterleib entstehen ließ. Psalm 139,13-16 sprechen von der aktiven Rolle Gottes bei unserer Erschaffung und Gestaltung im Mutterleib. 2.Mose 21,22-25 schreibt die gleiche Strafe – den Tod – für denjenigen vor, der  den Tod eines Babys im Mutterleib verursacht wie für denjenigen, der einen Mord
Im Buch Didachè wird klar ausgesprochen: „Du sollst die Frucht deines Schoßes durch Abtreibung nicht töten, noch sollst du das schon geborene  Kind umkommen lassen“.

Das zeigt deutlich, dass ein Baby im Mutterleib und ein bereits Erwachsener für Gott gleichwertig sind. Für einen Christen geht es bei Abtreibung nicht um das zu wählende Recht einer Frau. Abtreibung ist eine Frage von Leben und Tod eines menschlichen Lebewesens, das nach dem Bilde Gottes gemacht worden ist (1.Mose 1,26-27; 9,6).

Jesus hat zwar äußere Rituale geändert und verurteilt als Menschensatzungen, aber  nichts an den Geboten und am Wert des Lebens geändert und hat auch klare Worte zur Ehe gesprochen und zu dem, was in die Ehe gehört.

Ein Papst ist nicht berechtigt, ein göttliches Gebot als "alten Zopf" abzuschaffen. Ein Papst ist überhaupt nicht dazu da, dem Zeitgeist das Gewissen zu erleichtern.



Kommentar von ersterFcKathas ,

da stimme ich dir voll und ganz zu.. hätte dabei schreiben sollen , das ich nicht die normale abtreibung meinte , sondern die , nach einer vergewaltigung , bzw. wenn das leben der mutter auf dem spiel steht...

Kommentar von yvonnemitjesus ,

sehr gut ausgedrückt - so ist es

Kommentar von RonnyFunk ,

"Abtreibung" klingt so schön harmlos. Dass da ein Mensch getötet wird, die Todesstrafe bekommt, für sein "Verbrechen", da zu sein...

Und dass dieser Mensch ausgerechnet dort getötet wird, wo er am sichersten sein sollte, in der Gebärmutter...

Es kann doch nicht sein, dass die Gebärmutter der gefährlichste Ort für ein Baby ist...

Und nur diejenigen, die das Glück hatten, dass ihre Eltern nicht die Todesstrafe verhängt haben, können Partei ergreifen, für Kinder, die im Mutterleib umgebracht wurden.

Kommentar von CeliBeee ,

Abtreibung finde ich an sich schon schlimm. Das Kind kann ja nichts dafür das es evt Behindert oder anderes ist, genauso wenig ist es schuld daran das die Eltern es gezeugt haben..

Antwort
von DesbaTop, 59

Außer mit dem Sex vor der Ehe fällt mir nix ein^^

Kommentar von CeliBeee ,

Ist das bei uns auch verboten? Wusste ich garnicht so genau. Ok danke sehr.

Kommentar von franz48 ,

Gilt wenn überhaupt nur für die Katholiken...die Evangelisten sind da etwas entspannter.

Kommentar von CeliBeee ,

Ok ich bin evangelisch ;)

Kommentar von DesbaTop ,

Da sieht man mal, wie wenig ich mich da auskenne^^

Kommentar von yvonnemitjesus ,

wow, wie einfach man doch aus der Sünde kommt - wunder mich grade. Kannst du bitte die entsprechende Bibelstelle dazu schreiben?

Antwort
von muschmuschiii, 88

nein, die gibt es nicht und sie sind auch unnötig ....... da man abgesehen von seinem christlichen Glauben trotzdem noch über einen gesunden Menschenverstand verfügt!

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Die Menschen, die sich als Christen bezeichnen und dann trotzdem haargenau das gleiche tun wie Atheisten - Sinn?

Kommentar von muschmuschiii ,

Seit wann sind die 10 Gebote für Atheisten bindend?

Kommentar von RonnyFunk ,

Schon am ersten beißen sie sich die Zähne aus.

Kommentar von Bodesurry ,

Du stellst eine gute Frage. Als Christ halte ich  Atheisten nicht für "schlechtere" oder "bessere" Menschen. Wer sich in den Fußstapfen von Jesus Christus sieht, bei dem sollte jedoch ein Unterschied zum "Durchschnittsmenschen" sichtbar sein. Sei er nun Atheist oder Namens-Christ. Falls nicht, zweifle ich an der echten Motivation.

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Bitte...ist ja nicht so, als wären manche sogar gesetzlich festgelegt ("du darfst nicht töten"). Und ja, auch ein Christ lügt.

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Traurig finde ich nur, wenn man sich als religiös gibt und dann gerade mal die 10 Gebote sagen kann. Und das in einem Land, wo jeder jederzeit frei austreten darf.

Antwort
von 3plus2, 32

Die 10Gebote kommen von Gott und decken sich mit den Menschrechten, die Religionen haben daraus über 1000 Verbote gemacht um die leichtgläubigen zu unterjochen um selbst ein gutes Leben zu führen.

Antwort
von me2312la, 40

also ursprünglisch war auch das schweinefleisch essen im christentum untersagt (3.moses) 

jesus ist jude - also galten auch jüdische speisevorschriften

das wurde aber durch matthäus und paulus wieder relativiert - 

 "Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein." 

Kommentar von CeliBeee ,

Danke!! Sowas ähnliches wurde mir nämlich mal erzählt, weshalb ich mich gewundert habe und nochmal nachfragen wollte! Vielen Dank.

Kommentar von me2312la ,

gern geschehen

Antwort
von YoungLOVE56, 33

Im Christentum gibt es generell wenige Leute, die sich überhaupt an irgendwas halten (abseits von den gesetzlich (!) festgelegten Dingen). Aber hier ein Link zu den Regeln des alten Testaments: http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/altes-testament/welche...

Antwort
von frageantwort543, 64

Nein gibt es nicht mehr.Im Alten Testament stehen sie noch geschrieben aber seid dem Jesus am Kreuz gestorben ist für unsere Sünden und wieder auferstanden ist ,sind sie Gesetze vom Alten Testament vergessen.Die einzige Regel ist an den Vater zu glauben und dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist und wieder auferstanden ist.Ich würde dir raten das Neue Testament zu lesen vorallem den Matthäus Brief ,falls du dann noch Fragen hast kannst du Ruhig fragen

Lg

Antwort
von PinguinPingi007, 42
Aber gibt es bei den Christen auch regeln wie zB. Kein Schwein essen oder Frauen sollten ein Kopftuch tragen? 

Nein.

Würde mich mal interresieren ob es solche Regeln bei uns auch gibt.

Nur die 10 Gebote, mehr nicht.

Kommentar von CeliBeee ,

Ok danke.

Antwort
von Jessminda, 5

Die monotheistischen Religionen wurden von einem Gott entstand (Judentum, Christentum, Islam ). Sie hatten alle von Anfang an die selbe Aufgabe : Die Menschen von der Barbarei abzubringen, sie dazu bringen an den einen und einzigen Gott zu glauben und an den Tag des jüngsten Gerichts... Das heißt sie alle hatten bzw haben die selben Gebote und Verbote, die den Menschen nur zum Vorteil sind.( Z.b.: (Schweinefleich-> menschenähnlichstes Fleisch, ungesund, unrein) (Alkohol-> bringt dich vom klaren Denken ab.., außer Kontrolle, ungesund) (rauchen-> tödlich ) (außereheliche Beziehungen -> Herz brechen, Trauer, bei nicht vorhandener Gottesfurcht ist auch keine Angst vor Fremdgehen zu erwarten..) leider wahr, usw...)

Kommentar von CeliBeee ,

Also das Christen Schweinefleisch nicht essen dürfen wär mir ja ganz neu, die anderen stehen unter anderem in den 10 Geboten, aber die meisten wie Kein Alkohol steh nirgends aber da weis man ja eigentlich wenn man Zuviel trinkt das es ungesund ist.

Antwort
von Kars036, 23

Ja gibt es

Kommentar von CeliBeee ,

Und das wäre?^^

Kommentar von Kars036 ,

wie du schon erwähnt hast z.B Schwein, Sex vor der Ehe, man sollte sich verschleiern u.s.w

Kommentar von CeliBeee ,

Eh im Christentum?

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